Poke di dingens …. die 2te

Was den Hype um die neue Spiele-App angeht, stieß ich grade auf Folgendes aus der Feder von ​anwalt.de

„………..
Spieler zahlen mit ihren Daten

Was datenschutzrechtliche Aspekte angeht, ist die Smartphone-Ausgabe der bonbonbunten Monster-Saga aktuell höchst umstritten – schon auf den ersten Blick dürften bei datenschutzkundigen Usern einige Alarmglocken schrillen. Zuallererst verweigert „Pokémon Go“ ohne aktivierte GPS-Funktion schlicht den Dienst. Wer also an dem launigen Augmented-Reality-Zeitvertreib teilnehmen möchte, muss gezwungenermaßen jederzeit seinen Standort preisgeben.

Auch Google profitiert enorm von „Pokémon Go“

Zudem sorgen die betont unscharf formulierten Datenschutzbestimmungen von „Pokémon Go“ unter Experten für Unbehagen. Und was sich ihnen explizit entnehmen lässt, ist durchaus besorgniserregend: Unter anderem behält sich der App-Hersteller vor, die erhobenen Daten auf unbestimmte Zeit zu speichern, zur Nutzerprofilerstellung zu verwenden sowie an Dritte weiterzugeben – unter anderem auch an die Regierung und etwaige Strafverfolgungsbehörden. Letztendlich verfügt „Niantic“, der Entwickler der Erfolgssoftware, über direkte Beziehungen zu dem für seine allgemeine Datensammelwut bekannten Suchmaschinenriesen Google – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Daten sammeln ist nicht genug

Hiervon abgesehen setzt der kurzweilige Augmented-Reality-Spaß zu seiner Finanzierung neben der Verwertung der Daten seiner User sogenannte „In-App-Käufe“ ein. Denn wer möchte, dass ihm die Monsterjagd einfacher von der Hand geht, kann für eine Handvoll Euro etwa „Pokébälle“, Tränke oder diverse Pokémon-Lockmittel erstehen. Auch wenn die Preisgestaltung im Vergleich zu anderen Titeln insgesamt moderat gehalten ist, können sich hierbei bei Vielspielern sicherlich beachtliche Summen anhäufen……….“

Letztlich muss das jeder selbst entscheiden, was er tut und was nicht. Allerdings sind auch viele Minderjährige zugange, und es ist sicher nur eine Frage der Zeit bis auch hier ganz eindeutig Grenzen überschritten sind, an die beim „Spiele-Spaß“ zunächst niemand denkt (allen voran die Eltern und der Gesetzgeber).

Und so ist es wie immer: Es gibt 2 Seiten einer Medaille. Die positive Seite, und die andere.

Es grüßt,
das Smamap

4 Gedanken zu „Poke di dingens …. die 2te#8220;

    • Genau! Und manchmal denke ich mir zudem, es wär gar nicht schlecht, wenn man sich tatsächlich eine andere Identität zulegen könnte, um den Datensammlern ein Schnippchen zu schlagen.

Freu mich echt über jede Nachricht !!!