Positiv denken und danach leben

Eigentlich ist „positiv denken“ eine meiner Lebensinhalte (meistens zumindest).

Das sollte sich dann auch in einem Blog widerspiegeln. Allerdings stelle ich fest, dass in letzter Zeit die Dinge, die nicht so das Gelbe vom Ei sind, sich in meinem Blog häufen.

Da fragt sich meinereiner natürlich, woran das denn wohl liegen mag.

Nach einigem Überlegen, wage ich zu behaupten, dass es nicht an mir liegt.

Es gibt genügend Dinge, die mir Freude bereiten, und mich gar zu einem Lächeln veranlassen. Ob das jetzt die Vögel draußen an meinem Vogelhäuschen sind, eine Bekannte, die sich verbal mal wieder vergallopiert hat oder jener Kunde im Discounter, der sorgsam seine zu erstehenden Waren auf dem Kassenband aufbaut, um dann festzustellen, dass er an einer geschlossenen Kasse steht.

Allerdings stelle ich auch fest, dass viele Dinge von Bedeutung, in letzter Zeit aus dem Ruder zu laufen scheinen.
Ob das jetzt jener Trump ist, der drauf und dran ist, die Welt mit seinen Genialitäten zu überziehen, so manche Behörden, die einem, der eh schon mit den Problemen des Alltags zu kämpfen hat, ein ums andere Mal ihre ganz eigenen Genialitäten präsentieren, die Politik mit ihren Genialitäten, die uns ständig versuchen ein X für ein U vorzumachen oder die zunehmende Zahl von Firmen, die ebenso absolut genial versucht, die Verbraucher über den Tisch zu ziehen.

Nun versucht man natürlich in einem Blog über etwas zu schreiben, was nicht einfach nur banal ist. Aber wo ist die Grenze zwischen banal und von Bedeutung?

Und das, was für einen selbst eine Bedeutung hat, ist für andere womöglich tatsächlich banal.

Letztlich wird das allerdings vermutlich der Punkt sein: Die Beiträge in einem Blog sollten von Bedeutung sein – FÜR EINEN SELBST !!!

Und so erwächst aus der Banalität letztlich Bedeutung – und sei es nur für einen einzigen Leser.

Auch das ist dann “ positiv Denken “ derart, dass man mit seinen Blogs irgendjemandem da draußen etwas vermitteln, ja vielleicht sogar helfen kann.

positiv denken

Und so liegt der Fehler vermutlich daran, dass man versucht, nur von jenen Dingen zu schreiben, die womöglich große Bedeutung haben, und ganz übersieht, dass die wirkliche Bedeutung, wie so oft, in den kleinen Dingen liegt.

Es grüßt,
das positiv denken

Ein Gedanke zu „Positiv denken und danach leben

  1. Positivdenke lässt sich nicht erzwingen. Vor allem sollte man immer zu dem stehen, wie man im jeweiligen Moment steht/denkt. Wenn es scheiß ist, dann ist es so.

    ALLERDINGS: Wenn man in seiner Scheiße-Phase einen leichten Anflug von Positivdenke verspürt, dann bitte das ausbauen. Ein Lächeln „erzwingen“ und daran festhalten. Manchmal verselbstständigt sich so ein kleines Gefühl und wird von alleine ganz groß.

Freu mich echt über jede Nachricht !!!