Raspberry Pi 4 – die Zweite

Meine Himbeere (Raspberry) läuft, wie im ersten Beitrag zu lesen war.

Was mich dann als Nächstes interessiert hat, war, ob der zusätzliche Lüfter wirklich notwendig ist.
Es waren ja einfachst aufzuklebende Kühlkörper im Starterpaket enthalten gewesen und sollten diese ausreichend Kühlung vermitteln, so wäre der zusätzliche Lüfter verzichtbar.

Jedoch stellte sich schnell heraus, dass der Lüfter Sinn macht. Blieb, mit abgestecktem Lüfter, die CPU-Temperatur nach dem Einschalten noch brav bei 40°, so stieg sie anschließend langsam Richtung 45°, mit etwas Normalbetrieb (zB. Surfen oder Schreiben) dann doch schon auf 50° und mit Abspielen eines Videos aus dem Netz, waren dann relativ flott 60° erreicht.
Das Ganze jeweils angezeigt über ein Kommando, das die CPU-Temperatur ausliest. Wie genau diese Angabe ist, das mögen andere spezifizieren. Aber ob es jetzt tatsächlich 60° oder nur 58° oder doch schon 62° waren, das ist letztlich egal … es geht um die Richtung.

Problematisch wird es zwar erst ab 80°, weil die CPU des Raspberry dann heruntergetaktet wird, um Schaden abzuwenden, aber man muss das System ja nicht übergebühr stressen.
Man kann sich sicher vorstellen, dass ein oftmaliges oder gar dauerndes Fahren des Systems um die 60° der Gesamtlebensdauer der CPU oder anderer Komponenten nicht gerade zuträglich ist.

Also Lüfter wieder angesteckt und künftig dauerhaft genutzt.

Wobei man sagen muss, dass die Geräuschentwicklung sich echt im Rahmen hält (ein unhörbarer „PC“ wär halt noch das Tüpfelchen auf dem „i“ gewesen).
Man hört aber auch so den Lüfter kaum (zumindest wenn man ihn auf der unteren Stufe betreibt; was eine Sache dessen ist, wo die beiden Stecker des Lüfters auf der PIN-Leiste angesteckt werden, was wiederum in der Anleitung sehr gut beschrieben ist).
Angeblich ist der Lüfter, wenn er auf der oberen Leistungsstufe betrieben wird, durchaus stark hörbar, was ich aber nicht ausprobiert habe … wozu auch.

Dann hatte ich noch die Idee, ich könnte doch meine beiden USB-Geräte (Tastatur und Maus) durch ein Kombigerät (Tastatur und Maus in einem; nicht größer als eine Ritter Sport) ersetzen, das ich noch hier hatte.
Hab also die beiden bisherigen Teile abgesteckt, den USB-Dongle des Kombigeräts dafür angesteckt, die Himbeere hochgefahren, der Dongle war erkannt worden und das Kombigerät funktionierte auf Anhieb.

Zum Abschluß jetzt noch die beiden Kabel (HDMI und Strom) sauber verlegt, und jetzt steht ein kleines Raspberry Schächtelchen neben meinem Fernseher (man muss fast schon suchen, um es zu entdecken).

Mal sehen, ob ich damit die paar Sachen machen kann, die bisher noch über den PC liefen, weil sie auf dem Tablet, das ich fast ausschließlich nutze, nicht machbar waren (zB mein Informationsmanager).

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