Rezension für Induktionskochplatten

Dieser Beitrag ‚Rezension für Induktionskochplatten‘ ist zum einen der Beginn einer kleinen Reihe von Rezensionen, und gleichzeitig aber keine Werbung für ein bestimmtes Produkt, sondern einzig ein grundsätzlicher Erfahrungsbericht zur Geräteart.

Mögen diejenigen, die so etwas interessiert, daraus etwas ziehen.

Seite etwa 2 Jahren nutze ich sie jetzt. Eine einzelne standalone Induktionskochplatte. Und koche NUR mit ihr. Meine beiden E-Herd-Platten habe ich mit einer kleinen Arbeitsplatte überbaut und vom Stromnetz getrennt.

Rezension für Induktionskochplatten

Die Vorteile einer solchen Platte sind schnell aufgezählt:

  • Geringer Stromverbrauch
  • Sofortige Verfügbarkeit
  • Keinerlei Verlust in Form von Wärme
  • Timer
  • Keine Brandwunden
  • Günstig

Ein paar Worte zum besseren Verständnis.

Nach Einschalten einer solchen Platte fängt das Kochgut innerhalb weniger Sekunden zu kochen an. Die Platte selbst setzt nichts in Wärme um (natürlich wird das Kochgut warm/heiß, aber nicht die Platte selbst; wen es interessiert, wie das physikalisch funktioniert …. bitte Tante Google befragen). Nach dem Ausschalten ist sofort Ruhe. Dies zusammengenommen ergibt natürlich ziemliche Einsparungen im Stromverbrauch gegenüber herkömmlichen E-Herd-Platten.

Ein Timer lässt die Kochzeit einstellen, um zB Frühstückseier zu kochen. Das Ding schaltet dann ab, und fertig.

Ich hatte mir damals ein relativ günstiges Exemplar (25€ wenn ich mich recht erinnere) angeschafft, einfach um damit Erfahrungen zu sammeln. Und ich bin froh, diesen Schritt damals gegangen zu sein. Den Anschaffungspreis habe ich mittlerweile x-fach wieder eingespart.

Und es braucht auch kein super-duper-Kochfeld in astronomischen Größen und Preisen.

Einzig meine Alupfannen musste ich damals entsorgen, denn diese funktionieren nicht mit Induktionskochfeldern. War allerdings auch ein willkommener Anlass, mein Kochgeschirr auf das zu reduzieren, was ich tatsächlich benötige. 3 Töpfe unterschiedlicher Größe und 2 massive Pfannen reichen seitdem vollauf.

Diese Rezension für Induktionskochplatten wäre allerdings nicht vollständig, wenn ich die beiden Nachteile verschweigen würde, die es dabei (für mich zumindest) auch gibt.

Der Zuluftventilator an der Unterseite ist nicht gerade geräuschlos. Und die Kochstufen sind manchmal zu gering abgestuft. Keine garvierenden Sachen, und für 25€ konnte ich wohl auch nicht mehr erwarten. Wer etwas mehr auszugeben bereit ist, kann dem sicherlich abhelfen.

Eine schöne Sache ist dabei auch, dass ich das Teil jederzeit an der Steckdose abstecken und wegstellen kann. Schlicht ein Platzargument. Und wer nur 1x am Tag warm ißt, der kann ansonsten das Gerät in der restlichen Zeit entbehren.

Am Anfang brauchte es etwas Eingewöhnungszeit. So wie eben bei jedem neuen ‚Herd‘. Jeder kennt das, wenn man von 10 Kochstufen auf 3 Kochstufen umstellt, und erstmal lernen muss, welche Stufe es braucht, um zB das Schnitzel zu garen.

Meine Empfehlung: Wer viel Platz und Geld hat, und wem die Umwelt egal ist, der kann alles so lassen, wie es ist. Alle anderen könnten das Thema ev. mal ins Auge fassen.

Und somit ist eine Rezension für Induktionskochplatten auch ein Pladoyer für die Umwelt. In mehrfacher Hinsicht (Strom, Gerätegrößen etc. etc.).

Es grüßt das Smamap

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