Erinnerung an Richard Nixon

Was diese Tage in den USA abläuft, erinnert mich an Richard Nixon.

„Erinnern“ ist vll zuviel gesagt, denn damals war ich noch reichlich jung.

Jedenfalls hat schon damals die Demokratie und ihre Instrumente obsiegt, gegenüber einem Präsidenten, der meinte, alles so tun zu können, wie es ihm selbst entspricht.

Und DAS ist es, was mir Hoffnung gibt, mit diesem unsäglichen Präsidenten, der dort jetzt sein Unwesen treibt.

Vieles davon erinnert mich an ein trotziges Kind im Sandkasten, das nicht überblicken kann, was es mit seinen Aktionen alles auslöst.

Dem gegenüber steht eine Demokratie mit Institutionen, die auf eine lange und formende Geschichte zurückblicken. Man darf dabei nicht vergessen, dass jene Menschen, die ursprünglich diese Nation aufgebaut haben, aus Systemen kamen, die sie nie mehr erleben wollten, und letztlich vieles geschaffen haben, was darüber wachen soll, dass bestimmte Dinge nicht (mehr) passieren.

Richard Nixon

Freilich darf man dabei 2 Fehler nicht machen:
Zum einen, die Dinge aus der Ferne umfassend beurteilen zu wollen, ohne alle Zutaten zu kennen, und zum anderen, irgendwas über den grünen Klee zu loben. Schließlich hat man schon zu viel gesehen, was diese Nation von sich gegeben hat, und der Welt sicherlich nichts Positives gebracht hat. Aber es ist halt immer noch ein Unterschied zwischen dem, was anderswo passiert, und dem, was in den Staaten selbst passiert. Da unterscheiden die Amerikaner extrem.

Jedenfalls habe ich schon die Hoffnung, dass besagte Institutionen dem Mister T seine Grenzen aufzeigen und ihn, wie seinerzeit Richard Nixon, in die Schranken verweisen.

Bleibt nur zu hoffen, dass das geschieht, anders als damals, als nämlich jener Präsident erst dann ging, als es nicht mehr vermeidbar war.

Der Schaden ist in solchen Fällen natürlich umso größer, je länger sowas andauert.

Wenn ich mir diesen Mister T anschaue, der in seiner eigenen Welt lebt und versucht, alles abzuschotten, was ihm nicht gefällt, damit beginnend, bei seinen Beratern, dann habe ich da allerdings so meine Befürchtungen. Umso mehr, als schon Blut an seinen Händen klebt, insofern, als jene Militäraktion, die er letzte Woche anordnete, Menschenleben kostete, weil die Vorbereitungen erkennbar ungenügend waren.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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