Rücksichtnahme ist das halbe Leben

Heut hatte ich mal wieder so ein Aha-Erlebnis.

Ich war zu Fuß unterwegs und kurz mal in Gedanken. Dabei überquerte ich eine Seitenstraße.
Zwar hatte ich, so aus den Augenwinkeln, erkannt, dass „frei“ war, ich also problemlos die Seitenstraße überqueren könnte. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass von hinten (auf der Hauptstraße) ein Fahrzeug kam, und in diese Seitenstraße abbiegen wollte.

Plötzlich stand also mitten auf der Straße ein Fahrzeug hupend neben mir, und beide Insassen, allen voran die Beifahrerin, hüpften da drin kasperlartig herum, offenbar, um mir anzuzeigen, was sie davon hielten, dass ich es gewagt hatte, dem fahrerischen Elan von Fahrer und Fahrzeug im Weg zu stehen.

Nun, man könnte jetzt die STVO bemühen und daraus sinngemäß zitieren, dass, in besagtem Fall, der Fußgänger Vorrang hat.

Man könnte aber auch auf die verwegene Idee kommen, dass es grundsätzlich so sein sollte, dass die Stärkeren auf die Schwächeren Rücksicht nehmen.

Und so bleibt als Fazit nur zweierlei: Zum einen, dass es wohl ein vergebliches Hoffen war, den beiden kasperlartigen Wesen dort in jenem Fahrzeug, die Möglichkeit zuzusprechen, eine derartige Einstellung zu gewinnen. Und zum anderen hoffe ich inständig, dass ich während meiner Autofahrer-Karriere anders gehandelt habe, als diese beiden Straßenritter.
Was letztere Hoffnung angeht, so bin ich allerdings guter Hoffnung.

Und was lernt Fußgänger daraus? Künftig auch in solchen Fällen in den nicht vorhandenen Seitenspiegel zu blicken.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!