Sie wird’s schon richten …

Und so saß er vor der Richterin, und die fragte ihn, ob er das wirklich wolle.

Er wusste, dass er nichts weniger wollte, als dass es zuende sei.

Er wollte einzig den ganzen Mist hinter sich lassen, und neu anfangen. DAS war seine große Hoffnung.

Und SO war es doch von beiden Seiten gedacht und zu spüren.

Und so beendete die Richterin das, was ihm bisher am Wichtigsten im Leben gewesen war.

Doch … er hatte eines übersehen … das Leben schreibt oft Geschichten, die einen allein zurück lassen. Mit all dem, womit man vollgefüllt ist.

Und so steht man dann Jahre später immer noch da, mit all dem, von dem man immer noch nicht weiß, wohin damit. Der Mensch, für den es bestimmt war, der hatte einen anderen Weg eingeschlagen, und einen an einem Punkt zurückgelassen, an dem man lange Zeit gewartet hatte. Gewartet darauf, dass jemand wieder vorbei käme. Aber warten ist nie eine gute Idee, denn man wartet, und das Leben zieht vorbei.

Und so hatte die Richterin nichts damit am Hut gehabt, etwas zu richten. Sie hatte nur ÜBER etwas gerichtet. Auch wenn die, die sich hinterher in den Armen lagen, einen ganz anderen Eindruck vermittelten.

Es gibt Menschen, für die war ein bestimmter Weg vorgezeichnet. Und dann gehen sie diesen Weg, ab einem bestimmten Punkt, alleine, bis er eines Tages zuende ist.

Sie gehen diesen Weg bis zum Ende aller Tage, weil ein anderer Weg ihnen nicht möglich wäre …

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