So geht stromsparen

Eigentlich wollte ich hier übers Stromsparen schreiben. Hatte auch schon Einiges geschrieben. Und dann stolperte ich in YouTube über 2 „Vorlesungen“ von Harald Lesch, seines Zeichens einem breiten Publikum bekannt, als Professor der Astrophysik.

Diese Vorträge machten mir einmal mehr klar, dass es beim Stromsparen in erster Linie um ganz etwas anderes geht …. gehen sollte …. als darum, Ausgaben zu sparen und den Stromkonzernen eins auszuwischen. Na ja, irgendwo hatte ich das schon im Hinterkopf, um was es eigentlich geht. Aber doch auch etwas aus den Augen verloren.

Lesch‘ Vorträge haben mir die Augen wieder etwas weiter geöffnet.

Und deshalb soll es hier DARUM gehen ….

Weiter unten füge ich die Links zu den Vorträgen ein, sage aber gleich dazu, man sollte etwas Zeit mitbringen.

Sie zeigen eindringlich auf, was wir Menschen dringlichst (nicht) tun sollten, wenn wir unseren Fortbestand sichern wollen. Stromsparen wäre nur ein kleiner Bestandteil davon.

Lesch erläutert in seiner typischen Weise, die ein jeder versteht, dass alles Wissen, das nötig ist, um zu begreifen, in welcher Lage wir uns befinden, zur Verfügung steht. Und das seit etlichen Jahren. Er sagt desöfterten, dass wir kein Wissensproblem haben, sondern ein Handlungsproblem, und an einem Punkt sind, der absolut nicht mehr weit davon entfernt ist, so dass das Klima kippt.

Er präsentiert dazu ein Wasserglas, dass haarscharf am Rand des Tisches steht, und nur mehr 1 mm Anschub braucht, um über die Kante zu stürzen. Und genau in DIESER Situation befindet sich unser Klima.

Er versucht rüber zu bringen, dass wir seit langem unser Klima in einer Art und Weise verändern, so dass demnächst jegliche Maßnahmen sinnlos sind, weil das Klima schon derart geschädigt ist, dass Maßnahmen nicht mehr greifen. Soweit kam es deswegen, so sein Vortrag, weil es heute nur noch darum geht, Geld zu scheffeln, den „return of invest“ zu erreichen, ohne Rücksicht auf die Begleitumstände.

Er sagt im 2. Vortrag, ziemlich zum Schluss, sinngemäß, dass seine Generation (zu der auch ich gehöre) versagt hat. Seine Eltern wussten davon noch kaum etwas, was in der Umwelt abläuft, seine Großeltern erst recht nicht. WIR wissen alles, was notwendig ist, und tun nichts. So sagt er. Die nach uns würden uns zurecht fragen „habt ihr das nicht gewusst?“.

Aber genug darüber …. seine beiden Vorträge sind mehr als überzeugend. Und wer danach immer noch meint „weiter so“ oder „is mir wurscht“, dem ist eh nicht zu helfen.

1. Vortrag von Professor Harald Lesch

2. Vortrag von Professor Harald Lesch

Letztlich folgt aus seinen Ausführungen, dass völlig klar ist, was die Uhr geschlagen hat. Es sind absolut alle Fakten bekannt. WIR entscheiden HEUTE darüber, ob die Menschheit überleben wird oder ob das Klima das tut, was es immer getan hat, nämlich einfach wirken. Aus dem heraus, was besteht. Ob die Menschheit in 50 Jahren noch eine Überlebenschance hat, ist dem Klima völlig egal.

Und eins ist auch klar …. wenn die Zustände in den heute schon mehr als schwierigen Landstrichen der Erde eingetreten sind, die fast schon unausweichlich sind, dann werden wir in Europa mit einer selbstgemachten Flüchtlingswelle ungeahnten Ausmaßes konfrontiert sein. Im Vergleich dazu, wird der Flüchtlingsstrom von 2015 ein müder Klacks gewesen sein.

Das Fazit könnte lauten: Wir haben nur noch ganz ganz wenige Jahre Zeit, um etwas zu bewirken. Und wenn wir uns dabei auf die Politik verlassen oder die Konzerne, dann sind wir verlassen. Denn deren „Interessen“ sind mit SEHR einschneidenden Reparaturmaßnahmen für’s Klima nicht in Einklang zu bringen. Wenn wir unser Überleben gewährleisten wollen, müssen wir selbst Maßnahmen ergreifen. NOCH wären diese im Rahmen der Rechte unseres Staates möglich. Denn das was kommt, nimmt keine Rücksicht auf Verfassungen und Gesetze.

Es grüßt das Smamap

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