Sommerurlaub bei Oma

Inspiriert durch Dieter’s Welt und den Beitrag über seinen Sommerurlaub bei Oma, fühlte auch ich mich inspiriert, in alten Erinnerungen zu schwelgen.

In Erinnerungen an die ruhige Zeit damals in meiner Kindheit, die ich bei meinen Großeltern verbrachte. Fast jedes Jahr in den Schulferien.

Fast direkt am See. In Sommern, die noch echte Sommer waren.

In Blumenwiesen.

Sommerurlaub bei Oma

Die noch intakte Natur genießend.

Jederzeit die Möglichkeit, hinunter zu gehen an den Starnberger See, und das warme Wasser zu genießen.

Meine Freunde zu treffen. Mit einander Abenteuer zu erleben. DIE Abenteuer, die man als Junge mit 8 oder 10 halt so erlebt.

Die erste Zigarette, in unserer Räuberhöhle, die wir uns am Bach gebaut hatten. Die, schon etwas ältere, Tochter des Nachbarn, für die wir Jungs schwärmten, hatte uns die Glimmstengel besorgt.

Jeder Tag brachte etwas Neues. Die (kleine) Welt in jenem Dorf hatte stets etwas Schönes und Aufregendes auf Lager.

Mir wurde es nie langweilig im Sommerurlaub bei Oma.

Noch heute, 5 Jahrzehnte später, denke ich mit Sehnsucht dahin zurück. An eine Zeit, in der die Welt noch in Ordnung war. So dachten wir damals zumindest.

Ja, die Welt war noch einfach. Alles war SO, wie es sein sollte. Einfach eben.

Es gab die Tageszeitung. Telefon hatten nur die Wenigsten. Es war faszinierend, dem Bauer bei seiner Arbeit zuzusehen. Die Kühe zu streicheln. Täglich die Milch dort zu holen.

Und es war eine wunderschöne Zeit, die man im Sommerurlaub bei Oma verbringen durfte. Man fühlte sich wunderbar aufgehoben.

Und ich fühlte jedesmal eine tiefe Trauer, wenn es daran ging, die Zelte dort wieder abzubrechen, und dorthin zurück zu kehren, wo das Leben, auch damals schon, nicht mehr ganz so einfach war.

Es grüßt das Smamap (der sich darüber freut, wenn der Beitrag gefällt und verlinkt wird)

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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