Strom sparen

Heute komme ich zu dem schon angekündigten Thema, wie ich es praktiziere, Strom zu sparen.

Alsooooo ……..

Das Einfachste war zunächst, so fand ich, alle Glühbirnen gegen Energiesparlampen auszutauschen. Ich hatte z.B. in meiner Deckenlampe im Wohnzimmer früher 3 St. 40 Watt Birnen. Jetzt sind da 3 St. 6 Watt Energiesparlampen. Macht also 18 Watt statt 120 Watt. Ist dann doch ein klitzekleiner Unterschied. Wenn das einer mal ausrechnen wollte, was sowas über´s Jahr einspart ….. das sind, grob, 100 Watt weniger, also 0,1 KW. Wenn das Ganze an 300 Tagen im Jahr 2 Stunden leuchtet, also 600 Stunden, dann sind das gesparte 60 KWH. Nehmen wir pro KWH einmal 25 Cent, dann errechnen sich daraus also 15 € Ersparnis pro Jahr. Bei EINER Lampe. Hätte jemand also 10 Lampen im Haus, dann können da schon mal locker 100 € Ersparnis entstehen. Nur durch die Beleuchtung.

Am meisten spart man natürlich, wenn man ein Licht erst überhaupt nicht einschaltet. Also ein Bewusstsein dafür, nur dann Licht zu machen, wenn ich es benötige, wäre schon nicht verkehrt.

Es gibt natürlich das Argument, dass Energiesparleuchten relativ teuer sind. Ich für meinen Teil kaufe solchen Leuchten nicht im Baumarkt und dann auch nicht von den namhaften Herstellern. So ein 6 Watt Teil von Osram bei Obi gekauft, da brauch ich mich nicht wundern. Ich habe hier, vor Ort, einen Sonderpostbaumarkt und auch einen großen Shop mit überhaupt Sonderposten, da bekomme ich so ein Teil für 1 bis 2 €. Ist zwar immer noch erheblich teurer, als die damaligen Glühbirnen, aber wer oben mitgerechnet hat, hat gemerkt, dass bei den 100 € Ersparnis noch Luft war. Luft, die auch für das Argument herhält, dass Energiesparlampen nicht so lange halten, wie Glühbirnen (was z.T. aber auch ein Gerücht ist).
Die günstigen Birnen brauchen dann zwar etwas länger, bis sie auf Helligkeit sind, aber bis das soweit ist, kann man ja mittlerweile das tun, was man ohnehin vorhatte. Also z.B. das Essen rübertragen oder was zu trinken holen etc.
Es ist sehr oft nur eine Frage des Verhaltens bzw. des sich drauf einstellens.
Und auch das Argument, dass die Energiesparlampen unmöglich aussehen, zieht nicht mehr, denn die Korkenzieher von damals sind schon längst durch ganz normale Formen abgelöst worden.

Wenn man das wollte, dann könnte man das auch noch weiter treiben. Denn es gibt ja mittlerweile LED-Leuchtmittel. Die sind noch sparsamer und zudem noch langlebiger. Was mich immer noch abschreckt, ist der doch sehr hohe Preis, und das teilweise noch kalte Licht. Aber es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis das kein Thema mehr ist. Dann werden die Energiesparlampen von den LED-Leuchtmitteln abgelöst.
Ich habe das für mich so gelöst, dass ich, ab und an, ein LED-Teil kaufe, wenn es irgendwo sehr günstig ist, und ich es an einer Stelle zum Einsatz bringe, wo die Lichtfarbe keine große Rolle spielt.

Wo lässt sich noch Strom sparen?

Vielen ist das bekannt. Man muss es nur MACHEN!!!!

Also z.B. den Fernseher ganz ausschalten. Auf die Geschirrspülmaschine verzichten. Den PC entweder ausschalten, wenn er nicht mehr benötigt wird oder zumindest so einstellen, dass er nach 10-minütiger Untätigkeit von selbst runterfährt.

Zudem habe ich keine Steckdosenleiste mehr, ohne Ein-/Ausschalter. Mehr noch, ich hab mir mal, weil im Angebot, so Zwischenstecker (3 Stück) gekauft, die ich mit EINER Fernbedienung schalte. Daran hängen bei mir ALLE Elektrogeräte. In der Fernbedienung ist zwar eine Batterie drin, aber die hält jetzt bereits seit 2 Jahren.

Der Router meines Internet-Anschlusses, und mein schnurloses Telefon, hängen an einem Zwischenstecker mit Schalter. Nachdem sich der in Augenhöhe befindet, und ich jedes Mal dran vorbei muss, wenn ich zu Bett gehe, drück ich da dann immer drauf, und die Verbraucher sind über Nacht aus.
Auch nur eine Frage des Machens und der Gewohnheit.

Die Umwälzpumpe meiner Zentralheizung stecke ich den Sommer über aus.

Wäschewaschen bei 90° gibt es bei mir nicht mehr (einzige Ausnahme: Das Innenleben meiner Bettdecke, die lt. Wäschezettel mit dieser Temperatur gewaschen werden sollte, was ich auch nachvollziehen kann).
Gewaschen wir bei mir nur noch, wenn die Trommel voll (nicht übervoll) ist.

Ich brauchte letztens zwangsweise einen e-Herd, also etwas zum Backen und Braten. Bisher war es immer so, dass meine Wohnungen bereits einen Herd hatten. Diesmal nicht. Ich hab mich dafür entschieden, mir ein Kleingerät zu kaufen.
Es reicht definitiv, um das zu machen, was ich will: Mal Pommes, mal ChickenWings, mal Lasagne, mal einen kleinen Kuchen backen, mal eine Pizza aufbacken.
Unterschied: Der letzte eHerd brauchte für solche Sachen etwa 2000 Watt. Das Kleingerät macht dasselbe mit 1200 Watt.
Es ist schon klar, der Brat- und Backprofi kommt mit einem Kleingerät nicht hin, die 4-köpfige Familie auch nicht. Ich schon. Und mit den beiden vorhandenen Platten zum Kochen habe ich alles, was ich sonst noch benötige.

Noch ein Bsp.: In meiner letzten Wohnung nutzte ich zunächst den schon vorhandenen Kühlschrank. Mein Stromverbrauch lag monatlich immer so bei 60 KWH.
Dann ging der Kühlschrank kaputt. Er war ca. 10 Jahre alt gewesen. Ich drängte den Vermieter dazu, einen möglichst sparsamen Kühlschrank anzuschaffen. Das machte der dann.
Und plötzlich sank der Stromverbrauch, ohne dass ich sonst etwas geändert hätte, auf 50 KWH monatlich. Damit alleine sanken meine Stromkosten pro Jahr um 30 €.

Fällt mir sonst noch was ein, was ich so praktiziert habe, um meinen Stromverbrauch zu senken?
Ach ja …… ich lege gelegentlich ein Thermometer in meinen Kühlschrank. Damit prüfe ich, ob die Kühlschranktemperatur so auf 6-8 ° sich bewegt. Ich habe keinen Gefrierschrank mehr. Ein kleines Gefrierfach reicht mir. Die Herdplatten schalte ich immer schon ab, bevor alles fertig ist (es ist erstaunlich, was die Energie noch alles vermag, die dann noch in den Platten steckt). Einen Wäschetrockner gibt es nicht mehr, nur noch eine Wäscheständer.

Letztlich sind das alles ganz normale Dinge. Ich zähle mich mitnichten zu den „Extremsportlern“. Und ich behaupte auch nicht, dass das jeder im selben Ausmaß kann. Ein Single hat andere Lebensnotwendigkeiten, wie eine 4 köpfige Familie oder ein Spielefreak am Hochleistungs-PC. Aber Energiesparlampen nutzen, Geräte abschalten wenn nicht benötigt, Stromfresser nicht mehr verwenden. Das alles sind völlig sinnvolle und absolut nicht übertriebene Verhaltensweisen, die ein jeder praktizieren kann.
Ich behaupte jetzt mal, ohne es nachgerechnet zu haben, dass ich, im Vergleich zu der Zeit vor 10 Jahren, meinen Stromverbrauch auf die Hälfte reduziert habe.

Das wären, nach heutiger Rechnung, ca. 500 € im Jahr eingespart.
Und das alles mit sinnvollen und wenig aufwändigen Maßnahmen.

In diesem Sinne …. frohes Gelingen.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!