Der Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020

Es ist so, wie es da steht …. der Support für Windows 7 endet in weniger als 2 Monaten.

Dafür dass es so ist, ist es ganz schön ruhig an der Windows-Front. Denn immerhin gibt es noch eine Unmenge an Windows7-Nutzern dort draußen.

Aber wie auch immer, es steht fest, dass es nach dem 14. Januar keine Updates für Windows 7 mehr geben wird.

Wer also dann noch Windows 7 nutzt, auf den lauern diverse Gefahren. Diese im Detail zum 327sten Male zu beschreiben, erübrigt sich.

Der endende Support für Windows 7 lässt faktisch 2 Möglichkeiten: Entweder auf Windows10 umsteigen oder auf ein Nicht-Windows-System.

Ersteres ist natürlich wieder mit Kosten verbunden. Ich habe mich schon vor 2 Jahren für Letzteres entschieden. Damals deswegen, weil ich die Nase von den Praktiken voll hatte, die da aus dem Hause Microsoft kamen. Zudem wollte ich meinen PC weiter nutzen, was mit Windows10 nicht möglich gewesen wäre.

Im Moment habe ich Windows 7 noch auf einer kleinen Partition auf meinem PC, um im Ausnahmefall dieses Betriebssystem nochmal starten zu können. Das könnte der Fall sein, falls es, wider Erwarten, doch noch etwas gibt, was nur unter Windows geht. Nach meiner Erinnerung aber habe ich Windows schon lange nicht mehr benötigt.

Alles andere läuft seit 2 Jahren unter Ubuntu (Linux).

Zum Jahreswechsel werde ich Windows 7 dann endgültig löschen, und damit die Windows-Zeiten, die ca. 1985 begannen, endgültig beenden.

Irgendwie war es eine schöne Zeit. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich seinerzeit mit MS-DOS zugange war, und mit großen Augen erstmals eine grafische Benutzeroberfläche bestaunte. Für heutige PC-Nutzer ist es gar nicht vorstellbar, was es für ein Aufwand war, per MS-DOS-Kommandos zB irgendwelche Dateien zu kopieren. Oder eine Festplatte zu formatieren. Oder Dateien anzulegen.

Und dann kam Windows. Und es ging plötzlich alles viel einfacher. Mit der Maus. Man klickte hier hin und dorthin, und die Dinge waren erledigt.

Eines aber hat sich all die Zeit nicht geändert …. da saß eine Firma in Redmond und diktierte den PC-Nutzern weltweit, welches Betriebssystem sie zu nutzen hatten. Jedoch eines muss man Microsoft lassen: Sie stellten das überaus geschickt an …. Die PC-Hersteller erhielten sehr ‚günstige‘ Angebote, wie sie fertig vorinstallierte PCs verkaufen konnten, so dass die Anwender nur noch einschalten mussten. Ein äußerst lukratives Geschäft für alle Beteiligten. Bezahlt hat es der Anwender.

Andere Betriebssysteme gab es nicht, zumindest keine vergleichbaren, so dass Microsoft faktisch ein Monopol hatte.

Nur einmal musste man in Redmond feststellen, dass man es sich zu einfach gemacht hatte, und auch der Anwender eine Macht hat. Nämlich als man Windows-Vista auf den Markt brachte, und dem Anwender doch etwas heftig vorschrieb, was er künftig zu akzeptieren hätte. Als man merkte, dass man sich damit ins eigene Bein geschossen hatte, entwickelte man rasch ein neues Betriebssystem, namens WindowsXP, das alles das hatte, was der Nutzer erwartete. XP machte Vista schnell vergessen und wurde zu DEM Verkaufsschlager schlechthin.

Heute hat man bei Microsoft erkannt, dass die Zeit der Betriebssysteme vorbei ist. Microsoft verdient sein Geld heute überwiegend im Cloud-Geschäft. Da ist zwar noch Windows10, jedoch wird es die letzte Generation von Windows-Betriebssystemen sein.

Das am weitesten verbreitete Betriebssystem ist heute ein anderes. Nämlich LINUX.

Wie das sein kann? NUN – jeder der ein Smartphone einschaltet, arbeit, im Grunde genommen, mit einem Linux-System. Und DIESEN Zug hatte Microsoft verschlafen. Aber wie gesagt – auf den Cloud-Zug ist man aufgesprungen. Aber das hat mit uns Otto-Normal-Usern fast nichts zu tun.

Der Support für Windows 7 endet, und damit für immer mehr Nutzer ein großes Kapitel ihres (PC)Lebens.

Wo die Reise hingeht??? Wer weiß das schon. Meine Meinung ist die, dass der PC eine aussterbende Rasse ist. Die heutige Jugend erledigt (fast) alles über das Smartphone oder ein Tablet. Auf diesen Zug bin ich auch noch mit aufgesprungen, und benötige meinen PC heute nur noch höchst selten. Es gibt nichts mehr, was ich nicht auch auf dem Tablet machen könnte. Ja, es gibt sie noch, die Nischen. Im Gamer-Bereich oder in der Videobearbeitung. Und so wird der PC immer mehr zum Nischen-Gerät.

Mittlerweile haben wir Faltdisplays bei den Smartphones. Mag sein, dass das die Zukunft ist. Ev. auch ständiges WLAN bzw LTE, so dass auf den Smartphones gar keine eigenständigen Apps mehr laufen müssen, sondern sich, entsprechend abgespeckte Geräte, das Benötigte direkt im Netz holen. Das aber würde entsprechend hochverfügbare und leistungsfähige Internetverbindungen voraussetzen. Etwas das wir in D nicht haben. Da sind uns andere Länder meilenweit voraus.

Als Bsp mag dienen, dass ich hier (fast) in einem Funkloch sitze, das ich dadurch umgehe, dass ich sehr genau weiß, wo hier in meinem Ort WLAN verfügbar ist.

Zugegeben …. jammern auf hohem Niveau. Wenn mir 1985 jemand erzählt hätte, ich laufe heut mit einem Hosentaschengerät rum, und kann damit mir meinen Weg beschreiben lassen, Freunden und Familie Nachrichten, Bilder und Videos schicken und vieles vieles mehr, dem hätte ich damals einen Vogel gezeigt.

NUR – das ist eben noch lange nicht das Ende. Die 5G-Generation steht an, und damit Entwicklungen, die sich erst recht niemand mehr vorzustellen vermag. Es wird kommen, dass ein Chirurg, der in Australien sitzt, hier in Bayreuth eine Herztransplantation vornimmt, die eben einen entsprechenden Ausnahmekönner benötigt, verfügbare Maschinerien und hochverfügbare/hochleistungsfähige Datenverbindungen. Da wird es dann möglicherweise scheitern, da eine 5G-Verbindung in Oberfranken wohl eher nicht zur Verfügung stünde.

Aber es gibt ja noch einen anderen Aspekt, der hierbei eine Rolle spielt – der Klimawandel. Dessen enorme Auswirkungen vermögen sich nur die Wenigsten wirklich vorzustellen. Da wäre dann eine fehlende Datenverbindung ev. das geringste aller Übel. Es wäre ohnehin nicht vorstellbar, dass ein Chirurg per Datenleitung operiert, wärend Millionen von Menschen, von allen Seiten in unser Land dringen, weil sie woanders nicht mehr leben können.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt wünschte man sich dann wieder zurück ins Jahr 1985, um so EINIGES anders machen zu können, als es tatsächlich kam.

Ein endender Support für Windows 7 erschiene in dem Zusammenhang irgendwie surreal.

Es grüßt das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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