Eine Zeitreise ins letzte Jahrtausend – II

Dann habe ich also, zur Ergänzung des Beitrags von gestern, heute noch ein paar Bilder von der „Innerei“ des historischen Aktenvernichters angefertigt (bevor ich heute nochmal 2 Stunden eifrig am Vernichten war).

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Man sieht oben im Bild das Schneidwerk, darunter dann den Elektromotor des Antriebs, und am linken Bildrand die Keilriemen dazwischen. Das Handrad in der Mitte dient zur Einstellung der Keilriemenspannung, und rechts unten (etwas abgeschnitten), in einem kleinen runden Gehäuse, die Verkabelung des Elektroanschlusses (dabei auch eine Knopf-Sicherung (nicht mehr auf dem Bild), die bei Überlastung herausspringt.

Ähemmmm … meine Schuhe sollten eig nicht mehr mit auf’s Bild ….. na ja

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Hier nochmal die 4 Kielriemen in Nahaufnahme.

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Und dann wäre da noch das Typenschild. Also ein EBA Tarnator Modell 4 !!!
Ich hab mal etwas gegoogelt, „mein“ Gerät zwar nicht gefunden, aber andere Tarnatoren (bzw. deren Ersatzteile), die eine einzelne „4“ in der Modell-Bezeichnung haben und etwa ab 1960 gebaut wurden. Kommt also scheinbar hin, dass das Gerät schon ca. 50 Jahre alt ist.

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Und hier noch das Typenschild des E-Motors.

Und so habe ich also heute noch eifrig vernichtet. Und mit ein paar Tropfen Öl in’s Schneidwerk hat das Teil brav bis zum Ende geschnurrt.

Mich faszinieren Geräte mit Geschichte einfach. Wer weiß, was der schon an ebensolchen geschichtsträchtigen Dokumenten durchgelassen hat.

Und eines kam mir dabei wieder in den Sinn: Vor ca. 20 Jahren wurde das „papierlose Büro“ angekündigt. Wenn ich sehe, was heutzutage an Papier produziert wird (selbstverständlich alles aus heimischen Hölzern), dann sind wir weiter denn je vom pB entfernt.

Es grüßt,
das Smamap

 

Eine Zeitreise ins letzte Jahrtausend

Von Zeit zu Zeit bin ich im Rahmen einer kleinen Nebenbeschäftigung für DIES und DAS zugange …..

Heute war es mal wieder soweit, und ich war 2 Stunden lang am Akten vernichten.

Zu Beginn suchte ich erst mal das Gerät…..

….. und fand …..

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einen Aktenvernichter, wie ich bei einem Gespräch mit dem Chef des Hauses heraus fand, der sehr wahrscheinlich aus den 60-er Jahren des letzten Jahrtausend stammt.

Ich habe leider versäumt ein Foto des Schneidwerks zu machen (kommt aber noch).

Es handelt sich um ein Schneidwerk von sehr robuster Bauweise, das seit nunmehr einigen Jahrzehnten seinen Dienst versieht und problemlos läuft.

Der Antrieb erfolgt über Keilriehmen.

Ein faszinierendes Stück „Industrie-Maschinerie“. Ein Oldtimer quasi. Ich hab selber mal, von berufs wegen, Aktenvernichter verkauft, die allerdings schon ganz anders gebaut waren.

Ich würde mal sagen, das vorliegende Gerät, ist eines der ersten seiner Art. Und nachdem ein Karton oben drauf stand, als ich es zuerst sah, hätte ich es gar nicht als Aktenvernichter erkannt.

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Ein EBA Tarnator, Marke „uralt“ (sehe ich dann morgen noch, welches genaue Modell).

Es grüßt,
das Smamap