Rezept für Pfifferlinge

Zu meinem Artikel von gestern, heute mal mein gesamter Tageskonsum, und in diesem Zusammenhang ein sehr einfaches und schnelles Rezept für Pfifferlinge.

Frühstück: 1 Roggensemmel mit Honig bzw. Frischkäse light/selbst gemachte Konfitüre
2. Frühstück (nach dem Arztermin): 1 Rosinensemmel und 1 Krapfen
Mittagessen: Weintrauben und ein paar Zwetschgen
Abendessen: Pfifferlinge mit Rührei und selbstgemachter Krautsalat
Getränke: Große Tasse Tee (ohne Zucker), Cappucchino, 2 Liter Wasser (selbstverständlich aus der Leitung)

Gesamtfettmenge für heute: ca. 40g

Nach meinem Artikel von gestern, ist das Entscheidende schlicht die Menge an Fett, die in dem steckt, was man ißt. Und dabei hab ich heut mal wieder ordentlich gespart.

Klar, auch die Kohlenhydrate sind von Gewicht (im wahrsten Sinn des Wortes). Die haben sich allerdings heute auch in Grenzen gehalten. Man macht im Lauf der Monate so seine Erfahrungen, lernt, und deshalb kann man sich das nach einer gewissen Zeit sparen, immer nachzurechnen. Man weiß es einfach. Nu gut, die Fettmenge habe ich für diesen Beitrag tatsächlich nachgerechnet (hätte ich mir aber auch sparen können, weil ich mit meiner Schätzung richtig lag).

Doch zurück zum Thema, sprich das Rezept für Pfifferlinge:
Schlicht dieselben geputzt (nachdem ich mir heute welche am Wochenmarkt holte, waren die dort erhältlichen schon ziemlich sauber; war also eine Sache von 2 Minuten) und in Stücke geschnitten. 2 Eier in eine Schüssel geschlagen, etwas Wasser und wenig Salz dazu. 1 kleine Zwiebel in Würfel geschnitten. Die Zwiebelwürfel in der Pfanne angeschwitzt (paar Tropen Öl verwendet). Pfifferlinge dazu, etwas angebraten. Eier nochmal mit Gabel verquirlt, drübergegeben, und etwas stocken lassen (nicht zu sehr, da das Ganze sonst zu trocken wird). Mit etwas Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Das Ganze war von vorne bis hinten eine Sache von 10 Minuten, mit allem was dazugehört (außer abspülen natürlich) und hat bombastisch geschmeckt, und echt satt gemacht. Ok, zusammen mit dem Krautsalat natürlich …. schade, hab vergessen ein Foto zu machen.

Und so etwas wie dieses Rezept für Pfifferlinge, gibt es Vieles. Einfach und schnell zuzubereiten (ok, natürlich nicht SO schnell, wie bei McDonalds das Tablet bestückt wird; aber wesentlich gesünder).

Solche Rezepte, mit ohne Fett (ok, nicht so ganz), suche ich mir entweder im Netz (und wandle sie mir ein wenig ab) oder ich schau nach in meiner App, die ich zu Beginn meines Abnehmens verwendet hatte (s. Beitrag von gestern).

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Abnehmen etwas anders aber effektiver

Eine ganze Weile bin ich jetzt schon am Abnehmen; etwas anders aber effektiver. „Anders“, weil ohne jene marktschreierischen Diäten.

Ich hatte ja HIER schon einmal darüber geschrieben.

Was ich bisher weiß/lernen durfte, lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Natürlich ist es zuerst einmal so, dass man stets zunimmt, wenn man mehr in sich hineinstopft, als man verbraucht. Aber „wieviel“ ist „zuviel“?
  2. Dreh- und Angelpunkt ist das Fett.
    Nimmt man zuviel Fett zu sich, wird der Überschuss als Fettzellen abgelagert.
    Nimmt man zuviel Kohlenhydrate zu sich, wird der Überschuss – man kann es erraten – in Fett umgewandelt und ebenfalls abgelagert.

Fett ist eben schlicht der ideale Stoff zum Lagern der Überschüsse.

Folglich kommt es darauf an, die Liste der Inhaltsstoffe aufmerksam zu lesen.

Wenn man weiß, dass man (als normal lebender Mann) täglich etwa 80g Fett benötigt und 300g Kohlenhydrate, ist die Rechnung ziemlich einfach: Weniger als zB 80g Fett täglich zu sich nehmen, und man nimmt ab.

Macht man das also über längere Zeit, so nimmt man langsam aber stetig ab.

Das Ganze kann man natürlich noch effektiver gestalten. ZB indem man sich auch bewegt.

abnehmen

Wesentlich ist und bleibt jedoch, das Lesen der Liste der Inhaltsstoffe.

Mal ein Praxisbsp (grobe Rechnung):
Mann ißt 2 Semmeln mit Salami-Scheiben zur Brotzeit und 3 Hamburger mit Pommes zu mittag.
Dann hat er damit 75g Fett zu sich genommen. Dies würde bedeuten …. Frühstück, Abendessen und Fernsehsnack müssen an diesem Tag komplett ausfallen. Ansonsten tut er was für seine Fettpolster.

Ausweg:

Mann nimmt statt Salami-Scheiben mageren Bierschinken. Mittags 150g Putenbrust, mit reichlich Gemüse und Obst.

Zum Abendessen gibt es eine große Schüssel Salat mit Hähnchenstreifen und reichlich Obst hinterher.

Macht zusammen ca. 35g Fett. Sind also noch ca. 35g machbar.

Wenn er vor dem Fernseher dann noch seine Chips durch Salzstangen ersetzt, dann hat er damit ein Guthaben erzielt.

Ein Guthaben, dass es ihm erlaubt, an einem anderen Tag auch mal etwas „über die Stränge zu schlagen“. Entscheidend ist nämlich das Wochenergebnis. Essen darf man im Prinzip alles …. es gibt keine Verbote.

Was man schlicht und ergreifend einfach tun muss – ich wiederhole mich – ist, aktiv einkaufen, also die Inhaltsstoffe lesen, viel Obst und Gemüse besorgen, und das ein oder andere durch Balaststoff-reicheres zu ersetzen (also „weiße“ Semmeln zB durch Roggensemmeln).

Damit einher geht, sich Zeit nehmen beim Einkaufen. Wenn man die Liste der Inhaltsstoffe studiert, dann benötigt das Zeit.
Apropos …. auch das Abnehmen an sich benötigt Zeit. Das geht nicht in 2 oder 4 Wochen. 6 bis 10 Monate ist schon eher realistisch. Das Zunehmen ging ja schließlich auch nicht von heute auf morgen. Es hat viel mit Gewohnheit zu tun. Gewohnheit daran, was man ißt, wie man ißt, wie man einkauft, wieviel Zeit man sich nimmt etc etc etc.

Wenn ich mir überlege, was ich heute alles anders mache:
Es gibt keine Butter mehr, es gibt keine zusätzlichen Süssigkeiten mehr (meinen täglichen Doppelkeks gönne ich mir nach wie vor). Es gibt keinen zusätzlichen Zucker mehr (zB Tee nur noch ohne Zucker). Es gibt keine Fixtüten mehr. Öl zum Kochen nur noch sehr wenig. Wurstsorten über 20g Fett pro 100g ist gestrichen. Wenig Fleisch, und dann va Pute und Hühnerbrust.
Alkohol gibt es seit meinem Schlaganfall ohnehin nicht mehr.

Das kollidiert jetzt nicht mit „keine Verbote“, denn ich brauche das Alles schlicht nicht, bzw. ersetze es durch anderes.

Brotaufstrich Nutella – gestrichen. Brotaufstrich Konfitüre – gestrichen. Ersetzt durch Honig (nicht der mit 75% Zucker aus dem Discounter, sondern der direkt vom Imker) oder durch Frischkäse light. Jogurt natur mit 0,1% Fett, darin Obst-Stückchen.

UND

ich trinke viel viel Wasser …. Leitungswasser. Täglich mindestens 2 L. Was dabei hilft ist die stetige Flasche vor meinen Augen.

Wer mir erzählen will, dass es unbedingt das Wasser der Marke sowieso sein muss, weil das angeblich gesünder ist und besser schmeckt – womöglich noch ein Wasser, das erst mal quer durch Europa gefahren wurde – der versucht mir ein X für ein U vorzumachen.

Leitungswasser ist das Gesündeste überhaupt. Und Geschmack ist nichts anderes als Gewohnheit.
Wer also meint, das Wasser aus der Werbung zu brauchen, der soll am besten gleich das ganze Thema „Abnehmen“ vergessen. Denn eine derartige Einbildung besteht dann, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, auch in anderen Ernährungsbereichen. Frei nach dem Motto „Ohne DAS kann ich nicht leben“.

Und überhaupt – OB man abnimmt ODER NICHT, liegt ausnahmslos an einem selber.

Wer also auf den Fettgehalt achtet, beim Einkaufen, manche Dinge weglässt/durch anderes ersetzt, sich Zeit nimmt, selber kocht, keine Fertigmahlzeiten verwendet, viel Wasser trinkt, sich bewegt, langsam ißt, der wird definitiv abnehmen.

Was mir mit Sicherheit hilft, ist, dass ich alleine lebe. Ja, das macht es einfacher, ist aber keine Voraussetzung.

Ich hatte eine Starthilfe. Das war das Programm „abnehmen mit Genuss“ von der AOK. Das richtete mein Augenmerk auf die Fett- und Kohlenhydratmenge, auf das Wasser, die Bewegung, und auf Rezepte, wie man hier „günstig“ kochen kann, ohne speziell einkaufen zu müssen.
Die App half mir, das umzusetzen. Sobald ich es mal drin hatte, brauchte ich nur noch die auf diese Weise mir angeeignete Gewohnheit und meine Waage.

Letztere zeigt heute, nach 7 Monaten, statt 90kg nur noch 81kg. Ziel sind 78.

Zum Schluss …. was gab es heute zu essen/trinken:
Frühstück – 1 große Scheibe Roggenbrot mit Honig
Mittagessen – 1 Roggensemmel mit 2 Scheiben Kochhinterschinken, reichlich Obst
Abendessen – Gemüsemischung (schmeckte vorzüglich) mit dem Kochhinterschinken der weg musste, 1 Roggensemmel, reichlich Obst
Tagesbelohnung – 2 Doppelkeks
Flüssigkeiten – 2,5 Liter Leitungswasser, 1 Cappucchino

Ca. Fettmenge des Tages: 30g
Ca. Kohlenhydratmenge des Tages: 200g
Bewegung: 150 Min (empfohlen ca. 80 Min)

Eins noch – sich mal nicht an das zu halten, was man gerne hätte, ist kein Problem. Solange das Tagesausreisser sind …. alles ok. Man hat auch mal eine Woche, da nimmt man 1kg zu …. alles ok. Das Schnitzel mit Pommes mal zwischendrin oder die 2 Schaschlik auf dem Volksfest …. 1x im Monat total genießen …. alles ok.
Man hat das Ziel mittelfristig abzunehmen, und sich nicht selbst zu quälen. Wer es andersherum sieht, der hat etwas falsch verstanden.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Sache mit dem Abnehmen

Wie wird ein dickes Kind (abnehmen) ein fetter Erwachsener und anschließend ein schlanker Mann mit dem Kopf eines Kindes? Meine Motivation abzunehmen habe ich dargelegt und Motivation ist die halbe Miete, aber mal ehrlich: Den ein oder anderen konkreten Tipp wollen wir doch auch haben. Deshalb versucht das Zeilenende sich einmalig als Diätblogger. Lauscht meinen geballten […]

über Mit Kuchen zum Ziel — Zeilenendes Sammelsurium

Zeilenendes Beitrag hat mich dazu veranlasst, auch mal darüber zu schreiben ….. übers abnehmen.

Das Bewußtsein war schon viele Jahre da. Das Bewußtsein abnehmen zu sollen und auch zu wollen. Spätestens seit damals in der Reha der Ernährungsvortrag (gehalten vom Chefkoch dort himself) zum Besten gab: „Solange man unter der Nase mehr hineinschiebt, als man verbraucht, solange nimmt man zu“.

Und dieses „mehr“, fügte er gleich hinzu, ist und bleibt va das FETT.

Und er machte es auch gleich an einem plausiblen Bsp. deutlich: Satt ist man dann, wenn der Magen voll ist. Letzteres könne man mit 5 bis 8  Hamburgern erreichen oder aber mit einer großen Schüssel Salat.
Das Dumme daran sei, dass die Hamburger ca. 70 g Fett enthielten, was der Tagesdosis an Fett eines normalen Mannes entspricht. D.h. man habe mit EINER Mahlzeit soviel Kalorien zu sich genommen, dass man für den Rest des Tages nichts mehr essen dürfe. Tatsache sei aber, dass jeder trotzdem immer 3 volle Mahlzeiten zu sich nimmt.

Anders herum gesagt: Das Problem ist, dass wir viel zu viel Fett zu uns nehmen.

Diese Erkenntnis hatte ich schon vor Jahren.

Umsetzen konnte ich sie, trotz aller Versuche, erst vor etwa 1/2 Jahr.

Warum? Ich kam an ein Programm, das mir beim Abnehmen half. Es ist eig total unwichtig, was das für ein Programm ist. Wichtig war nur, dass es die entscheidenen Maßnahmen enthielt. Es sei nur soviel gesagt: Es kommt von der Krankenkasse.

Und diese Maßnahmen bestanden darin, genau darauf zu achten, wieviel Fett und wieviel Kohlenhydrate in den Lebensmitteln enthalten sind, die ich täglich zu mir nehme.

Mittels einer App auf meinem Smartphone protokollierte ich mit.

Wichtig sei nur, hieß es, dass die Wochenmenge eingehalten würde. An einem Tag zu überziehen, das mache nix, wenn man dafür am anderen Tag das wieder ausgleiche.

Und so begann ich. Unterstützt durch eine Vielzahl an Rezepten in der App, die mir zeigten, wie man schmackhafte Sachen machen kann, ohne die Fettbomben, die wir ansonsten zu uns nehmen.

Wenn ich heute ein Lebensmittel kaufe, dann geht mein Blick immer zuerst auf den Fettanteil. Man kann viele Gerichte kochen, und doch wenig Fett dabei verwenden.

Wie Zeilenende schon festhielt, kann mit Gemüse und Obst viel erreicht werden bzgl. Abnehmen.

Einer meiner Renner ist mittlerweile „Spaghetti Bolognese“, aber mit einer Soße auf Gemüsebasis (null Hackfleisch). Geschmack braucht nur wenig Fett.

Es ergeben sich dann automatisch andere Verhaltensweisen:
Ich benötige heute keine Butter mehr. Fleisch ist meist nur noch in Form von Hähnchenbrust oder Pute vorhanden.

JEDOCH – essen soll man ALLES. Es muss eben nur die Wochenmenge an Fett und Kohlenhydrate stimmen. Wenn es also dann mal zum Wochenende Schnitzel mit Pommes sein soll, dann is das halt so. Man kann ja dabei für sich auch etwas tun, indem man die Pannade weglässt.

Es verbietet einem auch keiner, die Butter auf der Semmel durch Frischkäse light zu ersetzen. Oder etwa den Discounter-Honig mit 70% Zucker abzuschaffen (ich kaufe heute meinen Honig direkt vom Imker, der mir genau sagen kann, was da drin ist). Kalte Erdbeeren aus dem Kühlschrank, ganz ohne Zucker, mit blankem Joghurt (0,1% Fett versteht sich), ist eine Köstlichkeit.

Auch zwingt einen keiner, etwa mit dem Messer an der Kehle, ein Mittagessen zu sich zu nehmen, und es nicht durch einen Apfel und Banane zu ersetzen.

Gestern abend zB gab es 2 Roggensemmeln mit Putenaufschnitt. Dazu Obst und reichlich Wasser. Mehr Hunger hatte ich nicht. Fettgehalt 3 g. Und ich war satt.

Ich habe gelernt, was und wie man kochen kann (Stichwort: Rezepte), ohne schwimmende Fettaugen. Ich habe gelernt, dass viel Wasser trinken hilft. Ich habe gelernt, dass „satt werden“ nichts damit zu tun hat, dass man viel Fett zu sich nimmt. Ich habe gelernt, dass man alles essen darf, wenn man dabei über die Woche die Gesamt-Fett-Menge im Auge behält. Ich habe gelernt, dass es auch völlig ohne Rumskröt-Fix geht (sinnigerweise wird auf jenen Verpackungen auch sehr viel verschleiert, was Fett/Kohlenhydrate angeht). Und ich habe gelernt, dass BEWEGUNG ein wesentlicher Faktor ist.

Und ich habe gelernt, dass es völlig unerheblich ist, wie lange man dafür braucht, um sein Gewichtsziel zu erreichen. Ich begann bei 90 Kilo, bin heute bei 82 und werde 78 erreichen. WANN, das ist völlig egal. Für die ersten 8 Kilo brauchte ich 6 Monate.

Mein wichtigster Begleiter, neben der App, ist meine Waage. Sie teilt mir mit, wie es aussieht. Sie lobt mich, und sie zeigt mir auch, wenn ich mal wieder über die Stränge geschlagen habe (was aber ab und an völlig ok ist; dann brauchte ich das eben).

Die App verwende ich heute nur noch der Rezepte wegen. Fettreduziert einzukaufen und zu kochen, das habe ich heute auch ohne App drauf. Wichtig ist auch, sich fürs Einkaufen Zeit zu nehmen, um sich die Sachen anschauen, und um suchen zu können.

Und eines fand ich höchst interessant, was ich letztens las:
Wenn wir nur ständig am Abnehmen wären, würden wir ab einem gewissen Punkt Gegenteiliges erreichen; schlicht, weil unser Körper der Meinung ist, es wäre eine Notzeit ausgebrochen, und es deshalb jetzt darum gehen müsse, die Körperreserven nicht mehr weiter zu reduzieren, und alles zu sich zu nehmen, was nur geht (Stichwort: Heißhunger). Es wäre also gut, dem Körper ab und zu zu zeigen, dass genug zu essen vorhanden sei. Also zwischendrin mal wieder 1 Kio zuzulegen, weil man sich was gönnt, dagegen sei nix einzuwenden.

Dabei fallen mir dann meine Genüsse ein, zu denen ich demnächst auf dem Volksfest in der Kreisstadt sicherlich nicht NEIN sagen werde. Das obligatorische 2. Schaschlik wird dann zwar gestrichen, und aus der Maß wird eine Halbe, aber ich werde es absolut genießen.

DAS ist auch was, was ich gelernt habe: Manches genießen. Genuß hat nämlich nichts mit hinunterschlingen zu tun.

Und so ganz nebenbei konnte ich die Dosis meiner Blutdruckmedikamente reduzieren, weil mein Organismus sich jetzt leichter tut (weil eben „leichter“), den Blutdruck zu regulieren.

In diesem Sinne – gutes Gelingen; und wer was dazu wissen will …. einfach fragen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Abnehmen mit Genuß

Seit 4 Wochen folge ich dem Programm „Abnehmen mit Genuß“, das von der AOK angeboten wird.

Nun gibt es ja Abnehmprogramme wie Sand am Mehr, und alle versprechen das Blaue vom Himmel herunter.

Was mich dann doch dazu veranlasst hat „Abnehmen mit Genuß“ zu versuchen, war das Angebot, die Kosten (ca. 50€), die man dafür aufwenden muss, am Ende des Programms wieder erstattet zu bekommen. Zudem würde man ein Programm verfolgen, das über ein ganzes Jahr geht. Also anders als viele dieser Hau-Ruck-Diäten mit eingebautem Jo-Jo-Effekt.

Ich kann nur berichten, was ich bisher gut daran finde:

Man erhält eine App für´s Tablet/Smarphone (geht auch über die Web-Site im Browser), und kann darüber jeden Tag aufnehmen, was man ißt. Zudem hat das Programm seinen Schwerpunkt nicht darin, dass man bestimmte Dinge nicht essen dürfe. Im Gegenteil.

Es ist vielmehr eine Frage der Menge bzw. der Zusammensetzung.

Und so trägt man alles Gegessene in einen sog. „Tagesteller“ ein ….

Abnehmen

…. in Form von Fettkreisen und Kohlenhydrat-Dreiecken.

Dabei hilft einem eine umfangreiche Lebensmittelliste bzw. zahlreiche Rezepte. Und so kann man dann z.B. den „Krapfen“ suchen, und den automatisch auf dem Teller abtragen lassen. Oder man sucht sich ein Rezept raus, bereitet dies zu, vertilgt die Speise, und lässt auch dann das Ganze autom. auf dem Teller abtragen.

Und wenn man etwas Bestimmtes mal nicht findet, so trägt man einfach einen Kreis für je 3 g Fett ab (lt. Inhaltsliste der Verpackung) und ein Dreieck für je 10 g Kohlenhydrate.

Nebenbei erfasst man auch noch, wieviel man trinkt und die Zeit an Bewegung, die der Tag mit sich gebracht hat.

Abnehmen

Auf die Weise habe ich mittlerweile 5 Kg abgegeben. Es scheint als hätte es einen bleibenden Effekt, insofern als man sich dann doch bewußter ernährt.

Es wird einem öfter mal klar, wieviel Fett eigentlich in so manchen Nahrungsmitteln enthalten ist.

So war ich bisher ein Fan von „Backerbsen“ zur Suppe. Ich wusste auch, dass die 30 g Fett je 100 g enthalten. Was ich nicht wusste, war, dass ein Teller Suppe mit reichlich Backerbsen mir meinen Fettanteil für den gesamten Tag zuführt, und ich dann, darüber hinaus, eig nichts mehr essen sollte. Was natürlich nicht machbar ist. Dies hatte bisher dazu geführt, dass ich mir sehr viel mehr an Fett zuführte, als mein Körper brauchte.

Das Ergebnis war dann naheliegend: Der Ernährungsberater damals auf der Reha, sagte dazu immer, dass sehr viele Menschen viel für Rettungsringe tun, weil sie unter der Nase mehr hineinschieben, als der Körper tatsächlich braucht, und abnehmen würde nur der, der das umzukehren vermag.

Mit dem Programm kann ich die Menge an Fett und Kohlenhydrate, die ich zu mir nehme, sehr viel besser steuern.

Wenn nur mehr wenige Fettkreise lt. Tagesteller übrig sind, dann gibt es eben ein Rezept, das entsprechend weniger davon beinhaltet. Und erstaunlicherweise absolut lecker.

Gestern z.B. machte ich mir eine „Gemüsebolognese“. Früher hätte ich darüber die Nase gerümpft. Heute weiß ich, dass das total lecker schmecken kann.

So ein Programm hat also auch etwas damit zu tun, Vorurteile abzubauen.

V.a. aber hat es, ich wiederhole mich, damit zu tun, sich bewusst zu machen, wieviel Fett und auch Kohlenhydrate man, mit einem bestimmten Produkt, zu sich nimmt, und wo das Tagesmaximum liegt.

Und letztlich gewöhnt man sich durch so ein Programm auch eine andere Essweise an. Es ist erstaunlich mit wie wenig sich ein interessantes und schmackhaftes Essen zubereiten lässt. Auch mit wie wenig Aufwand (bei o.g. Rezepten steht auch immer dabei, wie zeitaufwändig es wäre). Und letztlich kann das ein jeder …. etwas Gemüse und Zwiebeln schneiden, Erbsen und Mais aus der Dose dazu, Schnitzel von der Hühnerbrust, und das Ganze in der Pfanne zubereiten.

Und selbstverständlich gibt es auch mal die Currywurst oder das Steak und sicherlich auch mal die Schweinshaxe. Am Abend aber dann sicherlich keine Chipstüte. Und erlaubt ist auch, tageweise zu überziehen, wenn nur das Wochenmaximum eingehalten wird (die App zeigt es).

Es grüßt,
das Smamap

Abnehmen

Wer abnimmt, der hat mehr vom Telefon ….. sagt man.

Aber im Ernst …. ich versuche seit etlichen Tagen etwas abzunehmen.

Ein Ansatzpunkt ist der Verzehr von Chia-Samen (ich berichtete) zum Frühstück.

Und funktioniert.

Bisher sind es 3 kg geworden, die ich weniger wurde.
Na gut, ist jetzt nicht die Menge, aber immerhin. Zumal man sich mit mehr Jahren auf dem Buckel dann doch etwas schwerer damit tut.

Mein Fernziel: 10 kg weniger. Also nicht mehr 91, sondern 81.
Wobei ich schon Realist bleiben möchte, und mir eingestehe, dass ich das wohl nicht schaffen werde. Aber so 85 sollen es dann schon sein 😉

Ich denke auch, dass es leichter fällt, wenn man es nicht so todernst nimmt.

Der Chiasamen hilft mir dabei. Er ist sehr nahrhaft, sprich es fällt, wenn auch nicht leicht, so doch leichter, das Mittagessen sein zu lassen oder nur sehr wenig zu mir zu nehmen. Obst z.B.

Und abends, meistens zumindest, da tut´s dann eher weniger.
Und Süßes fällt meist weg. Na ja, jetzt beim Fußball bin ich da nicht immer eisern, aber meistens gelingt es mir.

Und gesund ist der Chiasamen auch noch. Von wegen Fettsäuren, Vitaminen und dergleichen.

Einfach zubereiten läßt sich das Ganze auch: Ich nehm immer einen Naturjogurt (einen halben 500g-Becher), tu einen Löffel Honig rein. Natürlich nicht den vom Discounter, der zu 50% aus Zucker besteht. Ich hol mir den vom Imker. Und dann kommen so 20-30 g Chiasamen dazu. Das Ganze durchrühren. Das mach ich am Abend (Sache von 2 Minuten), und stell es in den Kühlschrank. Bis zum morgen ist der Samen aufgequollen, ich schnipsle dann noch etwas Obst rein (wieder 2 Minuten) – Frühstück fertig.

Damit habe ich ein gesundes Frühstück für 30 Cent. Besser gehts eigentlich nicht.

Wenn man sich dann tagsüber noch etwas am Riemen reißt, und öfter mal das Eis weglässt, dann stellt sich nach und nach das Ergebnis ein, das man gerne hätte.
Na gut, ab und an etwas Rad fahren, kann auch nicht schaden.

Es grüßt,
das Smamap