Die Sache mit den Abschlagszahlungen

Jeder kennt das ….. monatlich bucht der Stromlieferant die sog. „Abschlagszahlung“ vom Konto ab, um damit den voraussichtlichen Stromverbrauch monatlich im Voraus vom Kunden bezahlen zu lassen.

Eigentlich eine feine Sache, denn damit ist sicher gestellt, dass der Verbraucher nicht am Jahresende auf einen Schlag eine enorme Summe zu bezahlen hat.

In aller Regel wird der Lieferant dafür sorgen, dass die Zahlungen dem Verbrauch des Vorjahres entsprechen. Soweit so gut.

Etwas anders scheint es sich zu verhalten, wenn ein Liefervertrag mit einem neuen Stromlieferanten abgeschlossen wird. Jedenfalls gehen meine langjährigen Erfahrungenn in diese Richtung.

Man gibt bei Vertragsabschluss den jährlichen Stromverbrauch an, und bekommt dann irgendwann die Bestätigung, dass der Vertrag zustande gekommen ist, und die Stromlieferung dann und dann beginnt.

Bei dieser Gelegenheit bekommt man auch die monatlichen Abschlagszahlungen mitgeteilt.

An dieser Stelle scheint es wichtig, diese Zahlen zu kontrollieren.

Mir ging es jetzt erneut so, dass das Zahlenwerk nicht zusammenpasste.

Ich hatte über Check24 einen neuen Lieferanten beauftragt. Das lief auch alles einwandfrei. Wie ich jetzt endlich mal Zeit hatte, überprüfte ich, aus alter Gewohnheit heraus, die Zahlen. Anhand des Cent-Betrags pro KWh und anhand des Grundbetrags pro Monat konnte ich leicht ausrechnen, was dies für einen Jahresbetrag ergibt. Das wären in meinem Fall ca. 250 € gewesen, was ziemlich genau dem entspricht, was ich auf der Seite von Check24 angezeigt bekam, als ich das Ganze bestellte.

Seltsamerweise gab der Lieferant als Abschlagszahlung einen Betrag von 32 € an, was bei 11 Abbuchungen einem Gesamtbetrag von ca. 350 € entspricht. Also 100 € mehr, als es dem voraussichtlichen Verbrauch entspricht.

Es ist nicht das erste Mal, dass dies so passiert, weshalb der Rat angebracht erscheint, dass man beim Wechsel des Stromlieferanten die Zahlen nachrechnet.

Ich bin jetzt auf die Seite meines neuen Lieferanten gegangen, und habe den Abschlagsbetrag nach unten korrigiert. Heutezutage sind solche Sachen kein Problem mehr. Alles wird online erledigt. Mit dem neuen Abschlagsbetrag komme ich ziemlich genau auf jene 250 €.

Was sagt einem das?
Die Stromlieferanten trachten danach, mehr zu vereinnahmen, was sie dann natürlich über die Jahresrechnung wieder erstatten müssten, aber in der Zwischenzeit können sie mit dem Geld (MEINEM Geld) was erwirtschaften.

Also …. AUGEN AUF BEIM STROMKAUF !!!!

Es grüßt,
das Smamap

Stromkosten

Ich hab letztens zum Thema etwas registriert (und dann genutzt), da dachte ich, ich trau meinen Augen nicht.

Bekanntlich versuch ich ja immer, meine Stromkosten möglichst niedrig zu halten, und wechsle deshalb jährlich meinen Stromlieferanten, was ja in heutigen Zeiten keinerlei Problem mehr ist.

Früher mal, da hab ich es immer so gemacht, dass ich jeweils einen Anbieter genommen habe, der mir auch einen ordentlichen Neukundenbonus am Jahresende verrechnet hat. Zwar machte das letztlich keinen Unterschied, denn das, was ich am Jahresende heraus bekam, musste ich jeden Monat mit einem höheren Abschlag voraus zahlen, aber es war dann immer recht angenehm, plötzlich einen gewissen Geldbetrag zur Verfügung zu haben.

Das habe ich dann mal sein lassen, und einen Stromlieferanten gewählt, ohne diesen Bonus, weil damit der monatliche Abschlag entsprechend niedriger ausfiel, was meiner finanziellen Situation, zu dem Zeitpunkt, besser entsprach.

DIESES Jahr erspähte ich folgendes Angebot eines namhaften Anbieters (ich runde mal die Beträge): Ich sollte monatlich für meinen Stromverbrauch die auch vom bisherigen Anbieter gewohnten 20 Euro bezahlen, also 240 Euro im Jahr, bekäme für den Vertragsabschluss einen „Sofortbonus“ von 30 Euro und mit der Jahresrechnung dann nochmal einen „Neukundenbonus“ von 100 Euro. Folglich würde ich effektiv 110 Euro statt der bisherigen 240 Euro bezahlen. Wie der Anbieter das macht, ist mir eigentlich egal. Er wird genauso rechnen können, wie alle anderen Anbieter auch.
Möglicherweise spekuliert er darauf, dass ich über das erste Jahr hinaus Kunde bleiben werden, was sich dann besser rechnet, was aber nicht der Fall sein wird.

Letztlich zahle ich also statt der bisherigen 30 Cent pro KW/h im nächsten Jahr effektiv 20 Cent.

Ich gebe gerne zu, dass ich da die mir gebotenen Möglichkeiten möglichst effektiv ausnutze. Aber andererseits, wenn ich mir, seit ich Strom bezahle, ansehe, mit welchen Bilanzen die Stromkonzerne jedes Jahr aufgewartet haben, und ich mich i-wie über den Tisch gezogen fühlte, dann habe ich dabei auch keinerlei schlechtes Gewissen.

Es grüßt,
das Smamap

Stromrechnung – wunderbar !!!

Heute kam sie – die Stromrechnung.

Endergebnis: Ich erhalte 2,64€ zurück !!! Und das ist ein tolles Ergebnis.

Nun könnte man fragen, was denn daran bitteschön toll sein soll. Toll wäre doch, wenn man 150€ zurückbezahlt bekommt?

Das wäre allerdings nur dann „toll“, wenn sich der Stromverbrauch entsprechend reduziert hätte, und deshalb die tatsächliche Stromrechnung im Vergleich zum Vorjahr sehr viel niedriger ausfällt.
Das würde dann aber gleichzeitig bedeuten, dass man es versäumt hat, den Abschlag entsprechend zu reduzieren, und deshalb der Stromlieferant jeden Monat zuviel erhalten hat, was letztlich dazu führte, das viel Geld, also jene 150€ sich dort angesammelt hat, und ich diese Summe jetzt wieder zurückerhalte.

Ich hatte da im zurückliegenden Jahre eine andere Strategie verfolgt: Ich hatte versucht, durch entsprechende Maßnahmen, meinen Stromverbrauch zu reduzieren. Nachzulesen unter „Tips & Tricks“. Nachdem durch monatliches Ablesen klar wurde, welchen Stromverbrauch ich in etwa pro Monat haben würde, habe ich meine Abschlagszahlung dazu passend reduziert.
Und das hat letztlich dazu geführt, dass mein (reduzierter) Verbrauch zu dem passt, was ich monatlich vorauszahle.

Die Wahl eines entsprechend günstigen Stromanbieters führte zudem dazu, dass ich für den verbrauchten Strom nicht mehr bezahle als notwendig.

Das Alles führte dazu, dass Verbrauch, Strompreis und Abschlag so niedrig wie möglich ausfielen, und letztlich dazu, dass ich jetzt 2,64€ zurückerhalte.

Es grüßt,
das Smamap