Farbenblindheit – eine Volkskrankheit?

Die Farbenblindheit scheint um sich zu greifen.

Zwar kenne ich keine statistische Erhebung, die das belegen könnte, jedoch sprechen meine Beobachtungen eine beredte Sprache.

Heute war ich mal wieder in der Stadt.

Stand auch diverse Male an der Fußgängerampel. Bei rot wohlgemerkt.

Farbenblindheit

Dies ist eine ROTE Fußgängerampel! Man glaubt es kaum.

Es gab KEINE Ampel an der nicht einige Menschen bei rot über die Straße gingen.

Es war auch eine Mutter dabei, die ihr Kind an der Hand führte und meinte, ihm zeigen zu müssen, wie das geht ….. bei rot über die Ampel gehen.

Ich kann mir das nur so erklären, dass die Krankheit der Farbenblindheit um sich greift. Eine andere Erklärung für derlei Verhalten vermag mir nicht einzufallen. Va eben auch deswegen, da in JEDEM Fall irgendwo ein Kind steht, das sowas beobachtet.

Na ja, es könnte sich auch der Gedanke einstellen, dass ein solches Verhalten von einer Verantwortungslosigkeit ohnegleichen getragen ist. Jedoch kann ich nur hoffen, dass dem nicht tatsächlich so ist.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Abenteuer hoch 10

Wie schon mal berichtet, ist es durchaus ein Erlebnis, hier bei mir auf der Hauptstraße mit dem Rad zu fahren.

Die emotionalen Gemütszustände, wenn ein PKW so ganz knapp an einem vorbeifährt sind ev. mitunter dazu geeignet, die Blutdruckwerte in neue Regionen emporklettern zu lassen.

Ich dachte immer, es gäbe keine Steigerung dazu.

Falsch gedacht !!!

Nach längerer Zeit fuhr ich heute besagte Straße mal wieder mit dem Rad. „Länger“ deswegen, weil ich „dort draußen“ schon etwas länger nix zu tun hatte, und mich zudem eig darauf eingestellt hatte, dass ich, ob der fortgeschrittenen Jahreszeit, wohl eher nicht mehr mit dem Rad unterwegs sein würde.
Dass es immer noch 10 Grad und mehr hat, so ca. Mitte November, damit rechnet ja keiner.

Jedenfalls war es heute mal wieder soweit.

Und wie ich da also so unterwegs bin, überholt mich ein Sattelzug nach dem anderen. Schon ein außergewöhnliches Gefühl, wenn da so Kolosse mit 20 m und mehr an einem vorbeiziehen. Über den Abstand, den die von einem halten, will ich lieber mal gar nicht reden.

Mann, was war ich froh, wie ich endlich den Punkt erreicht hatte, wo es möglich war, auf dem Geweg zu fahren.

Und wie ich das so überdachte, da wurde mir plötzlich klar, weshalb, ausgehend von der Innenstadt, die ganze Strecke seit einigen Tagen ein absolutes Halteverbot ausgeschildert ist: Dort wo die Straße am Ortsrand in die Bundesstraße mündet, ist gesperrt, weil dort eine Ampel gebaut wird. Deshalb müssen die LKWs zwangsweise ihren Weg durch den Ort suchen, denn anders kommen sie nicht ins Gewerbegebiet, bzw. wieder davon weg.

Keine Frage, dass sich das nicht anders lösen lässt. Das ist Fakt und auch in keinster Weise ironisch gemeint.

Und so werde ich morgen, nachdem mich mein Weg wieder dorthin führt, einen anderen Weg wählen, einfach, wel das Ganze zu gefährlich ist. Noch dazu für jemanden, bei dem es beim Gleichgewicht nicht zum Besten bestellt ist.

Jedoch kann ich jedem, der einmal einen Streßtest für Herz und Kreislauf machen will, nur empfehlen, auf einer relativ engen Hauptstraße, die mit Schwerverkehr ausgestattet ist, mal ein ganzes Stück mit dem Fahrrad zu fahren.

Wirklich ein Erlebnis.

Eine Vermutung möchte ich allerdings schon äußern: Wie die Strecke mit absolutem Halteverbot versehen wurde, da hat mit Sicherheit niemand dran gedacht, die Strecke für Radfahrer zu sperren, weil zu gefährlich. Ev. auch aus dem Gesichtspunkt heraus, dass in der Umgebung etliche Schulen angesiedelt sind.
Und so werde ich anschließend wohl noch ein Fax zum Thema an die Stadtverwaltung schicken, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Denn wenn erst was passiert ist, dann brauch ich es nicht mehr schicken.

Alles Gute,
Euer Smamap