Speicher satt

Habe heute mal die Speicher Situation auf meinem Tablet überprüft.

Von meinen 32 GB Speicher sind noch knapp 18 GB verfügbar. Und von den 3 GB, die das System benötigt, sind auch nur 2 GB in Benutzung.

Dabei fiel mir auf, mit wie wenig man heutzutage auf mobilen Geräten auskommt.

Zu PC-Zeiten war, zum Schluss, eine 1 TB (Terrabyte; also quasi 1.000 Gigabyte) Festplatte „state of the art“. Und unter 4 GB Arbeitsspeicher …. daran war gar nicht erst zu denken; eher schon 8 GB. Das alles natürlich auf Windows bezogen.

Man kann die jeweiligen Speicher nicht direkt miteinander vergleichen, aber grob (sehr grob) gilt: Das jeweils Erstgenannte ist der Speicher auf dem Daten abgelegt sind. Das jeweils Zweitgenannte ist der Speicher, mit dem das Betriebssystem arbeitet.

Dass die direkte Vergleichbarkeit nicht so ohne Weiteres gegeben ist, sieht man alleine schon daran, dass Windows und Android unter „Arbeitsspeicher“ nicht unbedingt dasselbe verstehen.

Eines ist jedenfalls sicher: Auf mobilen Geräten wird eine immense Sparsamkeit bzgl. Speicherverbrauch umgesetzt (nicht immer und überall, aber meist; und wie man selbst noch zusätzlich was dazu beitragen kann, habe ich IN DIESEM BEREICH ja schon beschrieben).

Jedenfalls ist es doch ein enormer Unterschied, ob jetzt eine riesige Festplatte nötig ist oder relativ wenig Speicher in Form einiger Speicherchips mit etlichen (zB 32) GB.

Und mit dem Speicher auf mobilen Geräten kommt man locker aus, um das zu machen, was die Meisten von uns auf einem Computer so machen. Und das alles in (Westen)Taschengröße.

Da ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Geschäfte mit PCs auf dem absteigenden Ast sind. Zumindest ganz eindeutig in den Industrienationen.

Zwar benutze ich kein Smartphone, sondern ein Tablet (ein Kompromiss in der Größe), habe damit aber den PC im Grunde abgeschafft. Und ich habe mir auch kein Windows mehr kaufen müssen (egal ob jetzt beim PC dabei oder nicht; zahlen muss ich so oder so dafür) und benötige dafür auch nicht erstmal 50 GB Festplattenkapazität.

Wie auch immer …. die um sich greifende Nutzung von mobilen Geräten hat dazu geführt, dass dieses „immer mehr und immer größer“ an nötigen Speicherkapazitäten, umgekehrt wurde. Rein auch von daher, weil mobile Geräte klein und schlank sein müssen.

90% aller PC-Nutzer machten nicht mehr mit ihren PCs als eMails abrufen, im Internet surfen, Briefe schreiben und Tabellen bearbeiten. Dies alles lässt sich auch mit mobilen Endgeräten machen, zusammen mit Dingen wie Telefonieren, WhatsApp, Fotographieren und Simsen.

Man wird sich jetzt nicht grad das Smartphone mit dem kleinsten Display anschaffen, um darauf Tabellen zu bearbeiten. Alles zudem besser, als zuhause vor dem PC festgenagelt zu sein.
Es soll sogar Leute geben, die verbinden Umvermeidliches mit einer Tasse Cappu vor dem Cafe.

Die Zeiten von „Speicher satt“ scheinen jedenfalls vorbei. Und auch die Zeiten von Staubsaugern mit entsprechender Geräuschkulisse.

Für mein Tablet waren 500€ zu investieren (auf Raten). Für einen vernünftigen PC mit Windows und einigermaßen Softwareausstattung kommt man auf nicht viel weniger. Nicht eingerechnet zwangsweise Windowsumstiege und Hardwareerweiterungen.

Da haben wohl (herstellerseitig) so einige den Zug verpasst ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Eine Tabellenkalkulation für das Smartphone/Tablet

Immer wieder mal versuche ich, für mein Tablet eine Alternativ-App zu finden, die mir das, was ich mit solch einer App machen will, bringt, ohne dabei ein Speichermonster auf dem Gerät zu haben; im vorliegen Fall begab ich mich auf die Suche nach einer Tabellenkalkulation.

Paradebeispiel dafür ist natürlich Excel.

Das Problem: Excel verbrät Speicher bis zum „Gehtnichtmehr“. Ich verzog schon das Gesicht, als ich im PlayStore las, dass die App 80 MB vereinnahmen würde. Gleich darauf stellte ich fest, dass ich Excel ja schon auf dem Gerät hatte, nur deaktiviert (hatte ich wohl mal „kaltgestellt“; aus welchen Gründen auch immer).

Also aktivierte ich Excel wieder, einfach um mal zu sehen, ob es Vorteile gäbe, die mir dieses Microsoft-Produkt brächte. Ganz so nebenbei schaute ich dann mal in den App-Einstellungen von Android nach, wieviel Speicher denn nun vereinnahmt worden war.

Ich traute meinen Augen nicht: Es waren sage und schreibe 238 MB. Ja ja, die App selbst, so die Auskunft, benötige „nur“ 80 MB. Für „Daten“ würden weitere 158 MB belegt. Welche „Daten“ dies sind, konnte ich nicht feststellen. Meine eigenen jedenfalls nicht, denn meine paar Tabellen belegten nachweislich nicht mal 1 MB.

Jetzt war mir auch klar, weshalb ich Excel seinerzeit deaktiviert hatte.

Aber was sonst nehmen?

Ich versuchte einige alternative Apps aus dem PlayStore.

Jedoch waren sie entweder fast nicht zu bedienen oder derart „anders“ zu bedienen, dass ich jeweils nach kurzer Zeit aufgab, und diese wieder deinstallierte. Was sollte ich auch mit Apps, die es nicht schafften, vorhandene Excel-Tabellen zu öffnen, und korrekt darzustellen (ohne dass ich besondere Inhalte in meinen Tabellen hätte)?

Doch dann stieß ich, über einen Artikel auf einer Support-Seite, auf Planmaker von Softmaker.

Und bei dieser App bin ich nun geblieben. Sicher ist auch da nicht alles Gold, was glänzt, aber die grundlegenden Dinge funktionieren einwandfrei. Und sie scheinen auch einigermaßen an Excel angelehnt, und Letzteres ist halt nun mal der Standard, den (fast) jeder kennt.

Und, tatsächlich, es benötigt nur 18 MB, und nicht mehr.

Ich kann nur berichten, dass es, für mich, funtioniert.

Wer also auf der Suche nach einer funktionierenden Tabellenkalkulation für sein mobiles Gerät ist, der kann zumindest mal einen Blick drauf werfen.

Es nennt sich „Planmaker mobile free“. Im PlayStore hatte ich es gefunden als „FREE Office: Planmaker“.

Nachdem ich nun Ersatz gefunden habe für eine Textverarbeitung (HIER nachzulesen) und eine Tabellenkalkulation, kann ich das Office-Paket, das ich eine Zeit lang nutzte, nach einer gewissen Übergangszeit dann deinstallieren, um die dadurch belegten 80 MB auch wieder freizugeben.

Meine Alternativen hinsichtlich Radio-Streaming und Tracking-App hatte ich ja HIER bereits vorgestellt.

Alles in Allem habe ich wohl, ohne das jetzt so genau nachzurechnen, so einige hundert MB an Speicher, durch meine Maßnahmen, freigesetzt. Es wäre noch mehr, wenn all jene Apps, die nicht deinstallierbar sind, auch deinstalliert werden könnten. Bestes Bsp. ist eben jenes Excel, das „nur“ „deaktivierbar“ ist, so dass jene 80 MB immer bleiben; aber noch besser als über 200.

… to be continued …

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Homescreen, Oberfläche und Symbolpakete

Wie gewohnt, berichte ich, was sich so tut auf meinem Android-Tablet, hinsichtlich dessen, wie ich mir das Ganze einrichte bzw. Probleme beseitige; heute geht es um meinen Homescreen, die Benutzer Oberfläche und Symbolpakete.

Der Homescreen ist das, was man normalerweise sieht, wenn man sein Smartphone/Tablet einschaltet und sich angemeldet hat.

Kann also z.B. SO aussehen  (wie bei mir) …

Homescreen

Gut, das ist jetzt nicht mein eigentlicher Homescreen, aber soll ja auch nicht zu viel verraten, von dem, was nur mich was angeht.

Das Aussehen des Homescreen (auf dem PC würde man „Desktop“ sagen), ist primär dadurch gegeben, was man als sog. Standard-Launcher verwendet (zu deutsch: Starter). Das ist schlicht die Oberfläche über die die Apps gestartet werden. Android bringt da von Haus aus einen Launcher mit, den wohl die Meisten nutzen, der aber ev. nicht jedermans Geschmack ist.

Nachdem das Teil nichts anderes ist, als eine App, kann man natürlich auch einen anderen Launcher installieren/verwenden. Sehr weit verbreitet ist der Nova-Launcher. Den verwende ich und den sieht man oben auch.

Ich hatte mich dafür entschieden, weil er ein paar Dinge hat bzw. macht, die ich im ursprünglichen Launcher nicht (mehr) zur Verfügung hatte.

In dem Zusammenhang wurde mir auch klar, dass ich auf meinem Tablet sog. Symbolpakete installieren kann. Das ist nichts anderes als eine Sammlung von Icons, also jenen kleinen, stilisierten Knöpfen, über die man die Apps aufruft (im Bild also zb der Knopf mit dem Männchen im roten Kreis für die Kontakte-App).

Ich kann den Verknüpfungen für die Apps auf meinem Homescreen die Icons zuweisen, die ich da gerne hätte. Für mich sind kreisrunde Icons die elegantere Wahl, und so habe ich das Paket FLIX aus dem Play-Store installiert (das gab´s zu dem Zeitpunkt grademal für lau), das eben solche Icons enthält (dabei habe ich gelernt, dass das jene Art ist, wie sie auf den Pixel-Smartphones von Google verwendet wird, und scheinbar der letzte Schrei sei; was mir allerdings eher einerlei ist).

Ich hab´s gerne flexibel und nach meinem Geschmack. Und nachdem ich beim Standard-Launcher die Icons nicht ändern konnte (zumindest fand ich keine Möglichkeit), und über den Nova-Launcher das sehr einfach geht, ein Grund mehr diesen Launcher zu nutzen. Mal ganz abgesehen von den diversen anderen Möglichkeiten, die ich dadurch nutzen kann.

Was mich immer sehr gestört hat, war die Tatsache, dass auf dem ursprünglichen Homescreen sich dieser immer verkleinerte, wenn es darum ging, ein Icon zu verschieben. Dadurch kam ein Icon bei mir oft nicht dort zu liegen, wo ich es haben wollte. Bei Nova, wenn man so ein Icon länger „drückt“, um es eben zu verschieben, bleibt der Homescreen ziemlich unverändert, und ich kann die Position bequem anpassen.

Was mich außerdem zunehmend nervte, hab ich HIER schonmal beschrieben. Es ging darum, dass im Standard unter dem aktuellen Android „Nougat“ die Ordner auf dem Homescreen sich nicht mehr automatisch schließen. Nova hat diesen Manko beseitigt.

Sicherlich gäbe es noch so Einiges, womit man die Homescreen-Oberfläche „verbessern“ könnte. Jedoch bin ich ebenso der Ansicht, man sollte seine Smartphone-/Tablet-Installation möglichst schlank halten. Also sich auf das beschränken was nötig ist. Oder zumindest einen relativ engen Rahmen nicht verlassen. Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern, warum einem der Arbeitsspeicher niemals ausreicht.
Freunde reiben sich auch immer verwundert die Augen, wenn sie feststellen, dass da Unmengen Fotos auf dem eigenen Gerät rumschwirren, und das Teil immer langsamer und voller wird. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man ständig dieses und jenes „mal eben“ installiert.

„Schlank hält flott“ gilt nicht nur für das eigene Körpergewicht.

Aus diesem Grund habe ich seit kurzem auch die App „Trackbook“ in Verwendung. Ein äußerst schlanker Bewegungsrekorder, der mir per GPS/Kartenmaterial zeigt/aufzeichnet, wie weit ich laufe. Das Teil tut das (bisher) äußerst genau und problemlos, und nimmt dabei ca. 4,5 MB Speicher in Anspruch, also 1/20 von dem, was die bisherige Software dafür verbraten hatte …. aber das ist ev. ein Thema, auf das ich ein andermal eingehe ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Fingerabdruck – Sicherheit hoch 10

Was ich auf meinem Tablet mittlerweile sehr zu schätzen weiß, ist der Fingerabdruck-Sensor.

Damit kann ich mich auf meinem Android-Tablet in diversen Apps anmelden, ohne ein Passwort wissen bzw. eines aus meinem Passwort-Manager abrufen zu müssen.

Um mich anzumelden, lege ich dabei meinen „Anmeldefinger“ auf die Home-Taste, und der integrierte Sensor registriert den Fingerabdruck.

Fingerabdruck

Tablet mit Fingerabdruck-Sensor

Zugang zu meinem Bankkonto erhalte ich sehr einfach über den Fingerabdruck. Oder z.B. Zugang zu meinem Passwortmanager.

Sicherlich gibt es keinen perfekten Schutz. Jedoch ist mir nichts bekannt, wie der Fingerabdruck-Sensor umgangen werden könnte. Und auch wenn man einen anderen Finger benutzt, als den hinterlegten, dann funktioniert es nicht. Es funktioniert auch nicht, wenn z.B. der Finger durch ein längeres Wasserbad aufgequollen ist.

Sicherlich ist jede Paranoia dazu geeignet, jeglichen Sicherheitsmechanismus als ungenügend zu befürchten. Jedoch wer auf ein normales Passwort vertraut, der vertraut auf ein Sicherheitskriterium, das weit unter dem eines Fingerabdrucks rangiert. Ein Fingeradruck wäre also ein Mehrfaches an Sicherheit.

Das Einzige, was ich als Problem erfahren konnte, war, dass man, bei Verwendung des Fingerabdruck das ursprüngliche Passwort relativ schnell vergisst, und dann, wenn man es, warum auch immer, wieder benötigt, nicht mehr weiß.
Aber wie so häufig saß da das Problem wieder einmal VOR dem Tablet, weil ich das Passwort nicht dort mit hinterlegt hatte, wo es eigentlich sein sollte, nämlich im Passwort-Manager.

Ich nutze heute nur noch den Passwortmanager, der 16-stellige Passwörter vergibt, bestehend aus willkürlichen Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombinationen. Und diese Passwortdatenbank ist über ein 18-stelliges Masterpasswort verschlüsselt, was (fast) unknackbar ist. Da wäre es noch WESENTLICH wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto hätte.
Aber das wäre nochmal ein anderes Thema.

Wer also die Möglichkeit hat, den Fingerabdruck zu nutzen, der sollte das auch tun. Auf dem Tablet/Smartphone ist das mittlerweile fast schon normal. Und auch Tastaturhersteller bieten mittlerweile die Möglichkeit eines Fingerabdrucksensors, um sich darüber unter Windows anzumelden.

Jedoch – wer Passwörter wie „passwort“ oder „12345“ verwendet oder dasselbe Passwort für diverseste Programme/Zugänge, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Das wäre ungefähr so, als würde man den Airbag abschalten und künftig riskante Fahrmanöver zelebrieren, um sich dann zu wundern, dass man als Verletzter im Krankenhaus wieder aufwacht (wenn überhaupt).

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Tablet verschenken??? Oder, was sollte mit einem Geschenk verbunden sein?

Diese Frage stelle ich mir im Moment, ob ich mein Tablet verschenken soll.

Tablet verschenken

Mein Tablet

Noch habe ich die Frage für mich nicht beantwortet. Und wenn überhaupt, dann ja auch noch nicht gleich, denn ich muss das Teil ja erstmal noch fertig abbezahlen. Den Ratenkredit eben. Das dauert ja noch ein paar Monate.

Also …. warum sollte ich das tun, mein Tablet verschenken?

Nun, ich gehöre zu den Menschen, die versuchen, mit wenig im Leben auszukommen. Teilweise auch notgedrungen, weil ich eben nicht mehr habe, als ich habe.

Andererseits hat mir das auch den Blick geöffnet, dafür, was es braucht, was überflüssig ist, und wie ein zufriedenes Leben aussehen könnte. Und genau DA wollte ich ja eigentlich immer hin.

Und gleichzeitig bin ich dankbar dafür, dass mir geholfen wird (auch wenn ich um diese Hilfe fortwährend kämpfen muss, gegen die Bürokratien, die sie mir am Liebsten so weit als möglich zusammenstreichen würden).

Wie auch immer …. ich habe ab und an das Ansinnen, anderen etwas zurück zu geben. Also der Gemeinschaft.

Und wenn mein Tablet …. so ziemlich das Einzige, was ich mir gönne …. dann abbezahlt ist, dann kann ich dieses Tablet verschenken. Einfach so. Und für mich mit einem neuen Tablet wieder ebenso verfahren, wie mit dem Bisherigen …. auf Raten erwerben, abbezahlen, verschenken ….

NUR – wie soll ich das dann machen? Einfach dem Erstbesten geben, der mir begegnet? Wohl eher nicht. Es sollte dann schon jemand sein, der sich in ähnlicher Lage befindet wie ich. Denn warum sollte ich jemandem etwas schenken, der eh alles hat, und ev. noch dazu sich einen feuchten Kehrricht darum schert, wie es anderen geht.

Und dann sollte das Teil ja auch in gute Hände kommen. Und auch sinnvoll Verwendung finden. Sinn hatte es für mich gemacht, weil es mich dazu in die Lage versetzt hat, Kontakte aufrecht zu erhalten, Gerätschaften abzuschaffen (Fernseher, Telefon, PC …. all das läuft bei mir über´s Tablet) und jede Menge Strom und Anschaffungs-/Instandhaltungskosten zu sparen (auch im Sinne der Umwelt).

Ich finde, so ein Gerät sollte in Hände kommen, die gleichgesinnt sind. Andererseits möchte ich niemand vorschreiben, wie er zu leben hat.

Also alles gar nicht so einfach. Und ich gehöre nunmal nicht zu den Menschen die sagen „mir doch egal“. Und wenn einem die Dinge eben nicht egal sind, dann ist es meist gar nicht so einfach, sie zu bewältigen. Andererseits hat man für die Dinge um einen herum, ja auch Verantwortung (sollte man zumindest). Und es hatte zu Anfang auch keiner gesagt, dass alles immer einfach sein wird.

Folglich wird es eben so laufen, wie es meist bei mir läuft: Geduld haben, und sehen, was kommt. Oft regelt sich so Manches weitgehend von selbst.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Nougat – der etwas andere Brotaufstrich

Wer „Nougat“ liest, denkt wohl meist an jenen dunkelbraunen Brotaufstrich.

Die alternative Bedeutung jenseits eines Brotaufstrichs ist die des Android-Betriebssystem, welches auf mobilen Endgeräten läuft.

Der Hersteller von Android, also Google, vergibt für die verschiedenen Versionen Namen von Süssigkeiten, also z.B. Marshmallow oder eben Nougat.

Vor ca. 4 Wochen kam jenes Update auch auf meinem Samsung Galaxy S2 Tablet an. Also rund 1/2 Jahr nach der Veröffentlichung durch Google. Wie schon berichtet, brauchen die diversen Endgerätehersteller immer eine Weile, bis sie die neuen Android-Versionen auf die Geräte angepasst haben, weil jeder Hersteller eine Android-Version mit „Extras“ ausstatten kann, und diese „Extras“ in jeder neuen Version berücksichtigen muss.

Nun – meine Erfahrungen mit Nougat sind bisher eher positiv. Ich hatte das ja schon in einem anderen Beitrag kurz angerissen, dass mich die Möglichkeit fasziniert, dass sich 2 Apps den Bildschirm teilen.

Wie in jenem Beitrag schon angeführt, gibt es genügend Inhalte im Web, die die Neuerungen beschreiben, weshalb ich das hier nicht im Einzelnen wiederholen muss.

Also mal die Dinge aus persönlicher Sicht:

  • Ich finde, das Einstellungsmenü von Android ist sehr viel übersichtlicher geworden. Zuerst hatte ich nichts mehr gefunden, schlicht deswegen, weil ich mich an das alte Menü aus Android6 gewohnt hatte, und trotz seiner Unübersichtlichkeit auswendig wusste, wo ich die wichtigsten Sachen finden würde.
    Jetzt hat das Menü logische Struktur bekommen, und viele Dinge findet man auf Anhieb, v.a. wegen der Zusatzangaben unter jedem Menüpunkt.

    Brotaufstrich

    Das Menü von Android 7, alias Nougat

  • Was mir spontan negativ auffiel, war die jetzt kleinere Schrift der Benachrichtigungen, die sich nicht ändern lässt (zumindest habe ich im Netz nur diese Auskunft gefunden).
  • Die Teilbarkeit des Bildschirm erwähnte ich schon. Enorm hilfreich, wenn es darum geht, Informationen aus einer App/Dokument, in einer anderen App/Dokument zu verwenden. Wenn ich also z.B. die Inhalte einer Excel-Tabelle benötige, um diese in einer Mail wiederzugeben, so war das bisher immer ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Apps. Mit dem neuen Brotaufstrich habe ich beides gleichzeitig am Bildschirm.
  • Was sich bei mir eingestellt hat (leider), ist, dass die Bandbreite meiner WLAN-Verbindung, unter Nougat, sehr viel geringer ausfällt. Die bisherigen reichlich 190 Mbit haben sich auf ca. 120 Mbit verringert. Woher das kommt, warum und wieso, kann ich bisher nicht erklären. Es gibt keinerlei Informationen dazu im Netz. Das könnte entweder ev. damit zu tun haben, dass es nix mit Nougat zu tun hat (obwohl das die einzige Veränderung ist, die zu dem Zeitpunkt stattfand) oder es könnte damit zu tun haben, dass dies ein spezieller Effekt auf meinem Tablet-Typ ist.
    Zudem ist es eher wahrscheinlich, dass nur extrem wenige Anwender einen vorher/nachher Vergleich zur Verfügung haben.
    Wobei natürlich 120 Mbit auch immer noch weit jenseits von „wenig“ ist.
  • Spontan funktionierte der Google-PlayStore nicht mehr nach dem Update. Die Suche fand schlicht nichts mehr (wenn ich mich richtig erinnere). Der Such-Kringel kringelte sich zu tode. Ein Geräte-Neustart am nächsten Morgen brachte dies allerdings wieder in´s Lot.
  • Was mich anfangs nicht störte, dann aber doch immer mehr, war die Tatsache, dass sich Ordner auf dem Homescreen nicht autom. schlossen, wenn ich daraus eine App aufrief und sie zuletzt wieder beendete.
    So sehr es logisch war, dass ich nach App-Ende wieder dort ankam, von wo ich ausging, nämlich im Ordner, so sehr störte es eben doch, dass ich dann immer noch erst den Ordner schließen musste, bevor ich mich der nächsten Aufgabe zuwenden konnte.
    Lösung: Ich ersetzte den Standard-Launcher durch den sehr weit verbreiteten und akzeptierten Nova-Launcher. DER kann das.
Man könnte nun den Eindruck gewinnen, dass ich vom neuen Brotaufstrich nicht allzuviel halte, weil die Anzahl der negativen Punkte, in der obigen Auflistung, überwiegt.
Jedoch sind die neg. Punkte eher unwesentlich bzw. leicht zu beseitigen. Oder aber aktzeptabel.

Rundherum finde ich Nougat nämlich gelungen. Was nicht wirklich verwundert, weil doch viele Dinge gemacht wurden, die entweder etwas Gutes weiterentwickelten oder dem Wunsch der Anwenderschaft entsprechen.

Was überdies noch verlautbarte, ist, dass künftige Versionen rascher kommen sollen, was den Zeitabstand zwischen Veröffentlichung seitens Google, und Veröffentlichung seitens Gerätehersteller angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Geräte auch noch die neuen Versionen bekommen.
Die Erfahrung lehrt ja, dass Modelle, die über ein bestimmtes Alter hinausgehen, keine Updates mehr erhalten. Und die Halbwertszeit wird dabei doch immer kürzer.

Was mich zum Thema zurückkehren lässt: Ein Brotaufstrich hat ja immer auch ein MHD.

Es grüßt,
das Smamap

Schadware allerorten

Dem Vernehmen nach hatten wir gestern eine weltweit enorm verbreitete Cyberattacke per Ransomware; die Schadware, die in aller Munde ist.

Schadware

Cyberattacke (Copyright AP)

Diese hat einmal mehr gezeigt, wie verwundbar unsere Systeme via Internet sind.

Und das nicht etwa wegen der Gefährlichkeit der Schadware, sondern einzig wegen der Nachlässigkeit, um nicht zu sagen, der Fahrlässigkeit, der Eigentümer der Computersysteme.

Hätten besagte Eigentümer, also z.B. die Deutsche Bahn, Krankenhausbetriebe, viele Unternehmen oder staatliche Stellen, und v.a. die Vielzahl der Privatanwender, ihre Hausaufgaben gemacht, dann wäre genau NICHTS passiert.

Die Sicherheitslücke in den Windows-Versionen war hinlänglich bekannt, und es gab seit längerer Zeit einen Sicherheitsupdate.

Ich möchte auch gar nicht wissen, wieviele Anwender der Schadware Tür und Tor öffneten, indem immer noch das Uralt-Betriebssystem WindowsXP verwendet wird.

Aber nein, man hat es nicht nötig bzw. es wird leichthin über das Thema „Schadware“ und IT-Sicherheit weggegangen.

Kaum jemand würde heute ohne Sicherheitsgurt Auto fahren. Und diejenigen, die dies trotzdem tun, sind selber schuld.
Jedoch, es ist in Cyberland wie im Straßenverkehr …. es werden immer auch Unschuldige mit ins Verderben gezogen. Im Netz eben dadurch, dass Schadware über ungenügend gesicherte Computer verbreitet wird.

Freilich könnte man jetzt trefflich darüber diskutieren, ob es nicht der Verantwortung von Microsoft obliegt, sicherere Software zu produzieren. Aber dem IST eben nicht so. Somit liegt, ob es uns gefällt oder nicht, der schwarze Peter bei jedem Einzelnen von uns (AUCH bei Denjenigen, die diese Zeilen lesen) bzw. bei den Eigentümern der Systeme und deren untergebenen IT-Abteilungen.

Allerdings gibt es auch noch eine Alternative, die auch ich mir angeeignet habe: Das, was ich „computermäßig“ zu tun habe, erledige ich weitgehend per Tablet, und nur noch in sehr seltenen Fällen per PC.

Ersteres läuft per Betriebssystem Android, Letzteres per Betriebssystem Ubuntu. Beides ist im Prinzip Linux. Windows gibt es bei mir nicht mehr.

Nun ist das freilich kein absoluter Schutz, aber auf jeden Fall 10x mehr Schutz als Windows.

Und so müssen sich nach dem gestrigen Tag so EINIGE fragen lassen, ob die richtigen Entscheidungen getroffen wurden …. zum einen bzgl. Sicherheitskonzepten und zum anderen bzgl. verwendeter Software.

Und die Horden der Privatanwender müssen sich fragen, ob ein Sicherheitsdenken in Form einzig eines Virenprüfers, um den man sich nicht kümmert, und in Form eines Schulterzuckens noch zeitgemäß ist.

Es grüßt,
das Smamap

Das verbreitetste Betriebssystem ?

Welches ist das verbreitetste Betriebssystem ?

Betriebssystem
Spontan würdet Ihr sagen: Windows

Falsch !

Die richtige Antwort lautet: Linux 

Nun – Ihr würdet sagen, dass natürlich die Frage falsch formuliert war. Gemeint waren selbstverständlich private Endgeräte.

Hier wäre die Antwort dann sicherlich Windows

Falsch ! 

Die richtige Antwort hätte auch hier gelautet: Linux 

Wie kann das sein, würdet Ihr sagen?

Ganz einfach – der Bereich der mobilen Geräte wird zu 90% vom Betriebssystem Android beherrscht, und dieses basiert auf – Ihr habt es sicher schon erraten – Linux 

Und somit ist das verbreitetste Betriebssystem

LINUX

Man rechnet mit 1,5 Mrd. Geräten, die Android nutzen, also letztlich Linux. Aber Linux ist nicht nur dort anzutreffen. Man trifft es überall …. auf Privat-PCs, auf Bankautomaten, auf vielen Firmen-PCs, auf Servern usw. usf.

Auch wenn man im Internet unterwegs ist, kommuniziert man meist mit Linux-Rechnern, denn die meisten Internet-Server haben als Betriebssystem – man kann es sich denken – Linux. Und auch, wer sich mit seinem Router verbindet, kommuniziert mit Linux.

Der Grund dafür ist sehr häufig die Einfachheit des Betriebssystems. Da ist Windows einfach viel zu komlex, zu teuer und zu sehr lizenziert. Und nachdem die Linux-Betriebssysteme heute auch sehr ansprechende Bedienoberflächen haben, merkt man fast keinen Unterschied mehr, und vielen Nutzern ist es im Endeffekt egal, welches OS sie nutzen, Hauptsache einfach/elegant zu bedienen.

Microsoft hat hier, auf lange Sicht gesehen, die falsche Entscheidung getroffen, als es seinerzeit primär an seine Bilanzen und Gewinne dachte. Mittlerweile hat man auch dort schon erkannt, dass mit Betriebssystemen kein Apfel mehr zu gewinnen ist (außer man heißt „Apple“). Aber Scherz beiseite: MS verabschiedet sich nach und nach aus dem Bereich, und wendet sich anderen Themen zu. Denn schließlich will man wieder mit den größten Playern wie Google und Apple mithalten können.Und das könnte man nicht, wenn man sich auf ein Thema konzentriert, mit dem man immer mehr ins Hintertreffen gerät.

Die großen Player

haben sich frühzeitig darauf verlegt, Betriebssysteme als Beigabe zu Geräten zu sehen. Man kann zwar trefflich darüber streiten, welcher Anteil des Kaufpreises eines Smartphones das Betriebssystem betrifft, aber MS, so meine ich, ist seinerzeit, psychologisch, auf den falschen Zug aufgesprungen, als es sich dafür entschied, für das Betriebssystem Windows Extrageld zu kassieren. Hinterher ist man zwar immer schlauer, aber wenigstens kann man sich darum bemühen, es zu sein.
MS hat mit Windows10 dann etwas Halbherziges versucht, indem es das OS scheinbar kostenlos zur Verfügung stellte, um dann letztlich doch wieder zu kassieren.

Und so hat Microsofts CEO, Satya Nadella (nein, er heißt nicht mehr Bill Gates 😉 ), die Zeichen der Zeit schon lange erkannt und längst andere Themen in den Vordergrund geholt …. fast unbemerkt.
V.a. auch die Cloud ….

Es grüßt,
das Smamap

Keine Antwort ist auch eine

Hier geht es jetzt mal wieder um mein Android-Tablet (Samsung).

Wie schon öfter berichtet, nutze ich mein Tablet als PC-Ersatz. Ich kann (immer noch) alles das damit erledigen, was ich früher mit dem PC gemacht habe.

Als unschätzbar wertvoll hat sich dabei die Bluetooth-Tastatur erwiesen. Für einen 10-Finger-Schreiber ein MUST-HAVE.

Heute geht es mir um die Mail-App.

Ich habe mehrere Mail-Konten und nutzte bisher die GMX-Mail-App.
Nachdem die Herrschaften es dort allerdings nicht nötig haben, auf Support-Anfragen zu reagieren, und mich mit den aufgetretenen Problemen alleine gelassen haben, war ich schon eine ganz Weile auf der Suche nach einer Alternative.

Diese habe ich jetzt in Form von AQUA-MAIL gefunden.

Homepage von AQUA-MAIL

Die App macht alles, was sie soll, hat sehr gute Einstellmöglichkeiten, einen tollen Support direkt vom Entwickler (welcher echt Ahnung hat, wenn man sich die App eingehender betrachtet), und auch ein Forum, in dem etliche Leute aktiv sind, und das Ganze mit unterstützen.

Über den Play-Store kann man sich die App holen.
Es gibt sie als Free-Version, beschränkt auf 2 Konten und als Pro-Version für 3,98 € ohne Einschränkungen.

Mit der Free-Version habe ich mir die Sache angesehen (drauf gestoßen bin ich durch Lesen etlicher Berichte über Alternativen zu meiner bisherigen App), konnte damit alles erledigen, was ich immer so mache, und werde sicherlich auf die Pro-Version wechseln (damit kann ich dann eben alle meine Konten betreuen, und auch ein paar Einstellungen zusätzlich vornehmen).

Über Aqua-Mail bin ich nun endlich auch dazu übergegangen, von POP3 auf IMAP umzustellen, was höchste Zeit wurde.

Ich hätte zwar auch beim POP3-System bleiben können, aber wenn schon, denn schon. Das alte System verwendete ich jetzt seit immerhin über 20 Jahren, und es war an der Zeit, ein paar Dinge zu nutzen, die das alte System nur sehr bedingt konnte.

Ich hatte dann heute auch gleich die erste Frage an den Support, und es dauerte lediglich ein paar Minuten, und ich hatte eine funktionierende Antwort (wobei ich zugeben muss, dass ich die Antwort, mit etwas Suchen, auch selber hätte finden können).

Und so sind die Tage meiner alten Mail-App gezählt. Ich hatte sie nur noch für Notfälle auf dem Tablet gelassen. Aber wer braucht schon eine solche App, wenn es der Hersteller nicht nötig zu haben scheint.

Wer also eine solide und gut funktionierende Mail-App sucht, mit reichlich Möglichkeiten und gutem Support, dem kann ich Aqua-Mail nur empfehlen.

Es grüßt,
das Smamap

Mein Tablet und Google ….

Google holt sich sehr viele seiner Informationen von Smartphones und Tablets, ohne dass man das merkt.

Wie das?

Sehr einfach …. Android, das Betriebssystem auf den meisten dieser Geräte ist von Google.

Ich hab mir einen Artikel aus der letzten Chip vorgenommen, und nach einigem Zögern jetzt mal abgearbeitet.

Die hatten dort mal ein Nexus 5 genommen und zunächst festgestellt, dass da aktuell über 2 Dutzend Google Apps im Hintergrund werkeln und Daten sammeln.
Zudem interessiert sich Android weiter dafür in welchem WLAN man surft, speichert Passwörter und Anruflisten auf Google-Servern und dergleichen mehr.

Viele dieser Google-Apps kann man zwar nicht löschen, was eine Frechheit ist, aber man kann sie zumindest deaktivieren. Damit werden diese Apps nicht mehr automatisch gestartet und tauchen auch nicht mehr im App-Menü auf.

Also bin ich jetzt mal hingegangen und habe alle Google-Apps, die ich nicht verwende oder für die ich ohnehin Alternativen nutze, deaktiviert.

Als da wären: Gmail, Kalender, Hangouts, Play Music, Drive, Google App, Play Filme & Serien. Das geht ganz einfach in den Einstellungen, im Anwendungsmanager.
Damit Android meine WLAN-Passwörter und Anruflisten nicht mehr auf Google-Server speichert, habe ich in den „Einstellungen“ unter „sichern & zurücksetzen“ dort „meine Daten sichern“ auf „Aus“ gesetzt.
Sodann habe ich noch, auch in den Einstellungen, in „Konten“ im Google-Konto alle Google-Dienste auf „Aus“ gestellt, die ich nicht brauche.
Und dann habe ich noch unter „Einstellungen/Google“ die Dienste ausgeschaltet, die mir ansonsten zu neugierig vorkommen, v.a. aber „Smart Lock für Passwörter“, mit dem sich Google App-Passwörter merkt, und den „Standardverlauf“, damit meine Bewegungen nicht mehr aufgezeichnet werden.

Damit war alles erledigt, wobei ich dann doch noch eines gemacht habe, was zwar durch die anderen Schritte in gewisser Weise schon überflüssig war, aber das Ganze doch abgerundet hat: Ich habe mein Google-Konto gelöscht, also jenes xyz@gmail.com.
Zwar wird einem das zu Beginn der Einrichtung eines Smartphones/Tablets ziemlich unter die Nase gehalten, man solle das Einrichten, aber zur Funktion eines solchen Gerätes braucht man kein Google-Konto. Es geht auch total ohne. Google hätte das halt gerne. Um Daten zu sammeln, zu synchronisieren, und damit eben „zu haben“. Also ging ich unter „Einstellungen“ auf „Konten“, dort auf mein Google-Konto, dort wiederum auf „Mehr“ und wählte „Konto entfernen“.

Das Konto als solches existiert bei Google nach wie vor, so dass man sich dort auch einloggen und z.B. eMails lesen kann, aber auf dem Smartphone/Tablet ist es entfernt, und die Verbindung zu Google gekappt.

Nach alle diesen Maßnahmen verwende ich mein Tablet weiterhin wie gewohnt und bisher ohne irgendwelche Abwandlungen in den Handhabungen.

Ich habe nur Eins festgestellt: Google legt es immens darauf an, den Eindruck zu erwecken, als bräuchte man das alles, was aber schlicht nicht der Fall ist.
Zwar war es ziemlich easy, bei Einrichtung meines Tablets viele Daten ad hoc zur Verfügung zu haben, weil sich das Android so manche Daten von den Google-Servern holte, wo sie mein bisheriges Smartphone abgelegt hatte. Aber offen gesagt macht das ohnehin mehr Sinn, sich alles neu einzurichten, um nicht Unmengen Karteileichen mitzuziehen. Was nutzen mir Kontakte, die es seit Jahren nicht mehr gibt. Was weitaus mehr Sinn macht, ist, sich vor Aufgabe eines Gerätes zu überlegen, welche Daten man auf die ohnehin vorhandene SIM-Karte bzw. SD-Karte absichert/exportiert, um sie im neuen Gerät dann wieder einzulesen. Und für Apps, die ich nicht mehr nutze, gilt das gleichermaßen.

Einen weiteren Weg gibt es, rein theoretisch, noch, um absolut alles, was mit G zu tun hat, zu vermeiden. Vereinfacht gesagt: Ein Android aufspielen, das so überarbeitet wurde, dass all die G-Apps, die man normalerweise nicht löschen kann, erst gar nicht enthalten sind. Aber derlei ist etwas heikel, weil man damit die Geräte-Garantie ev. verliert, wenn nicht gar das ganze Gerät zerstört (liest man zumindest).

Aber mit den Maßnahmen, die ich jetzt durchgeführt habe, ist ja schon sehr viel erreicht.

Wovon ich mich dabei nicht getrennt habe, ist der Browser Chrome und Google-Maps.
Ersteres benötige ich aus bestimmten Gründen, und Letzteres ist dann doch eine schöne Sache wenn ich in der Stadt X die Straße Y suche.

Aber SO stelle ich mir das vor, dass ich nämlich DAS verwenden kann, was ICH für sinnvoll empfinde und mir in freier Entscheidung aussuche, ohne dass Datenberge gesammelt werden.

Es grüßt,
das Smamap