Automatische Updates von Google-Apps abschalten

Heute mal wieder etwas gesehen, was ich als totale Frechheit empfinde (Sorry, ob der Ausdrucksweise, aber was anderes fällt mir dazu nicht ein): Thema …. Automatische Updates von Google Apps.

Wenn ich mir heutzutage ein Smartphone/Tablet anschaffe, dann ist da in aller Regel das Betriebssystem „Android“ drauf. Bekanntermaßen von Google. Ein GUTES Betriebssystem. Ohne Frage.

Google handhabt das aber so, dass Etliches an sog. „Bloatware“, also unnötigen Apps, schon installiert ist, ohne dass man diese löschen könnte. Beispiel dafür wäre „Google Play Kiosk“ oder „Google Play Bücher“ oder „Hangouts“ etc etc etc.

Was man machen kann, ist, diese Apps zu deaktivieren. Beim Deaktivierungsvorgang jeder dieser Apps, kann man zuvor dann auch die bisher installierten Updates zu der App deinstallieren, und schafft es damit zumindest, die App auf den Urzustand zurückzuführen. Damit wird die App wesentlich kleiner, und der von ihr verbratene Speicher reduziert sich erheblich. Es macht ja schon einen Unterschied, ob eine App inkl. aller Updates 70 MB ausmacht oder in der Urversion nur 20 MB.

Auf meinem Notfall-Unterwegs-Smartphone für die Hosentasche macht das schon einen erheblichen Unterschied, ob mit all diesem installierten Quatsch noch 1,8 GB Speicher frei sind oder dann, wenn ich Obiges durchgeführt habe, dann immerhin 2,5 GB.

Also habe ich das mal auf meinem Allerwelts-Smartphone durchgetestet, welche dieser ganzen Apps von Google problemlos zurückgeführt/deaktiviert werden können. Google sagt einem das ja nicht bzw. warnt noch davor, dass irgendwas dann nicht mehr funktionieren könnte, was …. sorry …. totaler Bullshit ist.

Es braucht von Google auf dem Gerät nur 4 dieser Apps, und nicht sage und schreibe 16 Stück. Was man nicht deaktivieren sollte, ist „Google“, „Google-Play-Store“, „Google-Play-Dienste“ und „Google-Text-in-Sprache“.

Wo ich dann aber geschaut habe, wie ein Vogel wenn’s blitzt, ist, dass Google nicht nur die Unverfrorenheit besitzt, diese überflüssigen Apps zwangsweise un-deinstallierbar zu gestalten, sondern auch noch, diese von mir deaktivierten Apps, trotzdem automatisch upzudaten, sobald für eine solche App eben ein Update vorliegt. Dabei wird die App dann auch gleich wieder aktiviert.

Und damit nimmt die App dann wieder den vollen Speicher ein, den sie zuvor auch hatte.

Ich würde ja schon gerne haben, dass ICH darüber die Lufthohheit behalte, was auf meinem Gerät so abläuft. Jedenfalls möchte ich NICHT, dass Google das bestimmt. Und wenn ich etwas deaktiviere, dann wird das schon seinen Grund haben.

Der Leser merkt an dieser Stelle, dass ich bei sowas immer einen dicken Hals bekomme. Also erstmal mal selbst runterfahren (nicht das Smartphone 😉 )!!!

Also was tun, bei einem alten Smartphone, damit da nicht wieder ständig besagte automatische Updates drauflaufen, und all diese Apps wieder aktiviert sind.

Es gibt die Möglichkeit, pro App, diese automatische Updaterei, die Google von vorneherein so einstellt, abzuschalten. Dies war mir allerdings dann doch zuviel Aufwand (mal sehen, wenn ich mal viel Zeit habe, dann mache ich das ev.). So habe ich mich dann dafür entschieden, automatische Updates generell abzuschalten.
Dazu startet man den PlayStore, geht oben auf das 3-Striche-Menü, und dort dann auf „Einstellungen“. Dort gibt es dann einen Punkt, über den man die automatischen Updates generell ein-/ausschalten kann.

Automatische Updates

SO (oder so ähnlich) sieht dieser Punkt aus

 

Dort ausgeschalten, gibt es dann natürlich generell keine autom. Updates mehr. In diesem Fall muss man halt dann, von Zeit zu Zeit mal nachschauen, für die Apps, die man selber tatsächlich nutzt, und doch updaten möchte, ob denn nicht eine Aktualisierung vorliegt.
Das macht man auch über den PlayStore, über das 3-Striche-Menü, und dort über „Meine Apps und Spiele“. Wenn man dann etwas runterscrollt, werden dort die Apps aufgeführt, für die es Aktualisierungen gibt. Tippt man dort dann jeweils auf „Aktualisieren“, dann wird das Update damit manuell gestartet. Dort sind dann zwar auch die Aktualisierungen für jene Apps aufgelistet, die deaktiviert sind. Diese muss man dann halt außen vor lassen.

Wie schon gesagt, es gibt auch die Möglichkeit, die generelle autom. Aktualisierung eingeschalten zu lassen, und für die Apps, für die man das nicht möchte, dies Automatik einzeln abzuschalten. Das macht man dann auch über „Meine Apps und Spiele“ und tippt dort die jeweilige App an. Über das 3-Punkt-Menü kann man dann autom. Updates für diese App ausschalten.

Auf meinem alten Smartphone mit Android 5.1 funktioniert das alles so. Bei neueren Android-Versionen sieht das funktionell ev. etwas anders aus, aber sollte im Prinzip genauso ablaufen.

Es gibt natürlich auch die Nutzer-Einstellung, dass man alles so lassen möchte, wie es ist – frei nach dem Motto „was soll’s“.
Es ist eben eine persönliche Einstellung, ob man sowas möchte oder nicht, das auf dem eigenen Gerät Sache laufen/ablaufen, über die man keine Kontrolle hat. In der Konsequenz hat man letztere nicht mehr bzw. darf sich dann demnächst ein anderes Gerät zulegen, weil der Speicher zuende ist (speziell bei etwas günstigeren Geräten, die halt nicht grade eine üppige Ausstattung aufweisen).

Es grüßt,
das Smamap

Wenn gar nichts mehr geht – der Recovery-Modus

Jeder wird schon mal in die Situation gekommen sein, dass am Smartphone gar nix mehr ging; dann kommt er womöglich zum Einsatz – der Recovery-Modus.

Zu deutsch – die Wiederherstellungskonsole.

Recovery

SO sieht das Recovery-Menü auf meinem Smartphone aus

Nun ist das Recovery-Menü nichts Geheimnisvolles. Lediglich ein kleines Menü, in das man das Smartphone schicken kann, damit wieder etwas geht.

Es gibt manchmal Situationen, da geht absolut nichts mehr. Wer Windows nutzt, kennt das zur Genüge.
Wer Android nutzt, der nutzt letztlich Linux, und da kommt sowas höchst selten vor. Aber es kommt vor.

Mir widerfuhr es jüngst, dass sich das Mobilgerät autom. Updates für diverse Apps aus dem Google-PlayStore holte, und mittendrin nichts mehr vor oder zurückging. Da blieb dann nichts mehr, als das Gerät mit dem Ein-/Ausschalter einfach abzuwürgen. Sprich solange den Ausschalter drücken, bis es aus war. Und dann nochmal den Schalter drücken, bis es wieder anspringt.

In meinem Fall fing das Teil dann an, endlos „Apps zu optimieren“. Immer wieder von vorne.

Man kann dann allerlei noch versuchen: ZB die SD-Karte entnehmen, die SIM-Karte entnehmen, den Akku mal länger entfernen. Und dann jeweils versuchen das Gerät wieder hochfahren zu lassen.

Jedoch manchmal hilft alles nichts, und es bleibt nur noch der Recovery-Modus.

Das heißt jetzt nicht, dass es einen „Allheil-Knopf“ gibt. Genauso wenig, wie bei Windows.
Nein – es gibt eben eine Einrichtung, sprich „Wiederherstellung“, über die man im günstigsten Fall das Teil wieder so zum Laufen bringt, wie es war. Oder im ungünstigsten Fall das Teil auf Urzustand (Werkseinstellungen) zurückstellt.

Wie kommt man dorthin, in den Recovery-Modus?

Bei meinem Gerät, wie es auf dem Bild zu sehen ist, hält man, im ausgeschalteten Zustand, die Leiser-Taste gedrückt, drückt dann den Einschalter mit dazu, und hält beides solange gedrückt, bis das Display anspringt. Dann lässt man gleichzeitig los.

Nach einigen Sekunden kommt dann obiges Recovery-Menü.

Ein einfaches Menü, in dem man über die lauter/leiser-Wippe die paar Menüpunkte anfahren kann, und mit dem Einschalter auswählt und damit auslöst.

Nun sollte man freilich wissen, was die einzelnen Menüpunkte auslösen, denn das ist u.U. gravierend.

Der erste Punkt „reboot system now“ (auf dem Bild nicht so wirklich zu erkennen), ist noch völlig harmlos. Dieser startet das Gerät ganz normal. Den versucht man normalerweise als Erstes, wenn man das Menü benötigt. Kann ja mal sein, dass das Smartphone, warum auch immer, schlicht hängt, und durch Neustart wieder zum Laufen kommt. Ist quasi so, als würde man das Teil ausschalten und wieder einschalten. Dieser Punkt wird, in aller Regel, auch durchgeführt, nachdem einer der anderen Punkt durchgelaufen ist, um eben das Gerät neu zu starten.

Der zweite Punkt „apply update from ADB“, soll bedeuten, dass über eine Verbindung des Geräts mit dem PC ein Update eingespielt wird. Ev. etwas, was nur Fachleuten vorbehalten ist.

Der vierte Punkt „wipe cache partition“ möchte, vereinfacht, den Zwischenspeicher löschen. Normalerweise unkritisch, weil damit nur „Hilfsdaten“ gelöscht werden, den sich dieser Speicherbereich gemerkt hat, um bestimmte Aufgaben zuende zu führen.
Die werden durch diesen Punkt einfach gelöscht.

Der kritischste Punkt, ist der dritte Punkt „wipe data/factory reset“. Nichts anderes als eine komplette Daten-/Applöschung, und Rücksetzung auf den Werkszustand. D.h. also, wenn man dies ausführt/auslöst, ist alles weg, was auf dem Smartphone ist.

Deshalb sollte man sich, beim dritten Punkt, schon bewusst sein, was man tut. Es ist dann WIRKLICH alles weg. Das Smartphone installiert sich selbst von neuem, und kommt dann so daher, wie es war, als es seinerzeit aus der Fabrik kam (irgendwo auf den Speicherbausteinen des Geräts, sind all jene Bestandteile abgelegt, mit denen das Gerät auch ursprünglich einmal bespielt wurde; die werden dann frisch weg grundinstalliert).
Man muss keine Angst haben, dass nach Auslösen dieses dritten Punktes, alles sofort losgeht/weg ist. Es kommt da schon noch eine Abfrage, und dort muss man dann nochmal die Option YES weiter unten auswählen, und erst dann wird’s „kritisch“.

Hinterher startet das Smartphone dann neu. Mit den Apps, die ursprünglich mal vorhanden waren. Also auch ohne etwa „WhatsApp“ und dergleichen. Und natürlich sind auch all jene Daten weg, die man seit damals angelegt hatte. Aber manchmal hilft ja nichts anderes mehr. Und manchmal ist das ja auch gut so, um den ganzen Mist, den niemand braucht, gleich mit zu löschen.

Bleibt also die Frage, wie man wieder an seine Daten kommt.

Dazu noch einige Ausführungen:
Bei Android-Smartphones ist es in aller Regel so, dass man beim ersten Start gefragt wird, sich mit seinem Google-Konto anzumelden. Macht man das immer so, dann werden nach einer Neuinstallation sehr viele Daten von den Google-Servern wieder auf’s Gerät zurückgespielt (nicht alle, aber viele). Man wundert sich dann, dass alle Kontakte und sonstige Daten, wie von Zauberhand, wieder da sind.

Die Diskussion, was man davon halten kann, dass die eigenen Daten weitgehend auf Google-Server gespiegelt sind (andere würden sagen „kopiert sind“), und was Google damit macht oder nicht macht, die möchte ich an dieser Stelle nicht führen.

Ich persönlich melde mich zwar am Google-Konto immer an, aber die Häkchen zum Datensichern nehme ich raus. Ich halte nicht viel davon, dass viele meiner Daten woanders hinkopiert werden.

Aber selbst dann, gibt es noch diverse Möglichkeiten. Wenn man zB weiß, dass WhatsApp jeden Tag, um 2 Uhr morgens, für alle Chats ein Backup auf dem Smartphone macht, dann kann man, nachdem man den Messenger neu installiert hat, dieses Backup zurücksichern lassen (dazu muss man lediglich VOR der Installation, eine Datei kopieren).

Oder …. viele arbeiten heute mit „Dropbox“, also quasi einer kleinen Festplatte im Netz. Manche Daten kann man dorthin speichern. Also statt dass man seine Exceltabelle auf das Smartphone legt, sagt man beim Abspeichern …. auf Dropbox. Nach der kompletten Neuinstallation hat man, für diese Fälle, nicht die Notwendigkeit, irgendwelche Daten zurück zu sichern. Man braucht zum Öffnen der Tabelle (oder was auch immer), diese nur, wie gewohnt, über Dropbox öffnen. Dabei hatte man zuvor natürlich immer die Wahl, selbst zu entscheiden WELCHE Daten man auf Dropbox speichert.

Eine sehr schöne Möglichkeit (finde ich), ist auch die, alle seine Login-Daten (also Benutzernamen und Passwörter), für sämtliche Einlogprozeduren im Netz, in einem Passwortmanager zu hinterlegen. Befindet sich der Datensafe, mit allen Login-Daten im Netz, muss man, nach einer kompletten Neuinstallation des Smartphones, nur die App zum Passwort-Manager installieren (PlayStore), sich dort mit seinem sehr komplexen Verschlüsselungs-Passwort anmelden (bei mir ist das 18-stellig), und hat ALLE Login-Daten wieder zur Verfügung. Diese werden dann im Browser oder der App, so wie man das gewohnt ist, eingefügt, sobald man sich zB beim Stromversorger einloggen will, um seinen Zählerstand einzutragen.

Alle Daten wird man selbstverständlich NIE auf einen Schlag wieder vorhanden haben, aber eben alles Wesentliche.

Meine Wenigkeit benutzt auch einen Manager für meine persönlichen Informationen (Kontakte, Termine, Aufgaben). Und wenn ich die App dazu wieder installiert habe, wird kurz das Backup der Daten von Dropbox zurückgesichert, und ich habe alle Kontakte und Termine wieder zur Verfügung.

Sicher ist es immer Zeitaufwand, ein Gerät wiederherzustellen. Jedoch innerhalb einer Stunde hatte ich das, in meinem Fall, erledigt. Auch ohne Google.

Wie schon gesagt, man sollte wissen, was man tut. Also (nicht in den falschen Hals kriegen!!!) „Hirn einschalten“, denn verantwortlich für das Resultat ist man immer selbst, und nicht der Hersteller oder wer auch immer. Und dazu gehört zB AUCH, das man Apps nur aus dem PlayStore installiert, und nirgendwo anders her.

In diesem Beitrag habe ich mich, wie gewohnt, nur zu Android ausgelassen. Was iPhones angeht …. zum einen ist mir das zuwenig, was iOS (das Betriebssystem dort) einem an Möglichkeiten bietet (im Sinne von Betriebssystem), und zum anderen ist mir das suspekt, was Apple an Barrieren einbaut. Deshalb verwende ich diese Systeme nicht und kenne mich daher auch zuwenig mit ihnen aus, um hier Vorschläge machen zu können.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Platz schaffen auf Smartphone und Tablet

Platz schaffen …

Wer meinen BLOG verfolgt, hatte ev. schon mit dem Menüpunkt zu tun, der sich einem in rot oben rechts präsentiert …. den Tipps & Tricks zu Android.

Platz schaffen

(mein Blog – rechts oben der Menüpunkt zu Android)

Nun sind das alles sicher Dinge, die nicht den Top-super-duper-Android-Experten offenbaren, aber eben alles Sachen, die sich (für mich) aus dem normalen Mobilgeräte-Alltag ergeben.

Dazu gehört auch das Thema „Platz schaffen“, dem ich mich heute widme.

Nun hat ein Smartphone oder Tablet nur begrenzt Platz (zB 32 GB). Wenig im Vergleich zur Größe heutiger PC-Festplatten. Deswegen sind die Programme (=Apps) klein gehalten. Jedoch bei der Vielzahl der Apps, die sich auf dem Gerät, im Lauf der Zeit, ansammeln, geht der Platz eben immer mehr zur Neige.

Was kann man also tun?
Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

  1. Platzsparende Apps verwenden.
  2. Ungenutzte Apps deinstallieren.

Was den ersten Punkt angeht, so habe ich dazu schon das eine oder andere geschrieben (und da kommt sicherlich immer wieder etwas dazu). Dazu einfach auf meiner Blogstartseite im Androidbereich nachlesen.

Der 2. Punkt gestaltet sich mitunter schwierig. Nicht etwa deswegen weil es für den Normalanwender schwierig zu handhaben wäre, sondern deswegen, weil sich Viele nicht dazu durchringen können, eine App zu löschen.

Technisch ist es sehr einfach:
Man begibt sich in’s Android-Menü und dort in den Bereich „Apps“ ….

Platz schaffen

(das Android-Einstellungs-Menü unter Android 7)

…. tippt dann auf die entsprechende App und dort dann auf „Deinstallieren“ ….

Platz schaffen

(nach Aufruf der App im Menü, lässt es sich deinstallieren)

Allerdings gibt es etliche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen. Diese lassen sich dann nur ‚deaktivieren‘. Ich persönlich empfinde das als Frechheit. Ich möchte das selbst entscheiden, was auf meinem Tablet installiert sein soll/darf; zumal so manche dieser Apps absolut unnötig sind, und den Anwender dazu zwingen sollen, DIESE App zu verwenden, und keine andere. Alle jene Apps sind von Google, dem Android-Hersteller. Was man mit solchen Apps machen kann, dazu weiter unten mehr.

Was das Deinstallieren von Apps angeht, so sitzt das Problem, wie so oft, VOR dem Gerät!!!

Man könnte die App ja nochmal brauchen. Und wer weiß, was das alles für Nachteile hätte, wenn man sie tatsächlich deinstalliert.

Antwort: Was man lange nicht benutzt hat, braucht man auch nicht. Das ist wie das Kleidungsstück, das seit Jahren im Schrank hängt, und man nie angezogen hat.
Und eine App zu deinstallieren, hat erstmal grundsätzlich keinerlei Nachteile. Sollte man sie, wider Erwarten, doch i-wann mal wieder brauchen, ist sie schnellstens über den App-Store erneut installiert.

Während ich das so schreibe, kommt mir die Idee, das selbst mal wieder zu praktizieren. Und so habe ich eben 5 Apps deinstalliert, die sicherlich schon einige Monate als Leichen auf meinem Tablet liegen.

Wenn man dann die Liste der installierten Apps so durchgeht, sieht man auch immer gleich, wieviel Speicherplatz die jeweils verbraten. Auf diesem Weg erschließt sich einem auch immer gleich, welche potentiellen Kandidaten es gibt, die durch schlankere Apps ersetzt werden sollten.

Zugegeben, manche sind nicht zu ersetzen. Ein Bsp dafür ist „Spotify“. Jenseits der Diskussion, welches jetzt der beste Musik-Streaminganbieter sei, ist eine einmal gefallene Entscheidung, in aller Regel, auch bleibend. Und die Funktionalität der entsprechenden App auch nicht durch eine Alternative ersetzbar.

Bei mir nimmt Spotify knapp 1/2 GB an Platz ein (wozu natürlich auch die Playlists gehören). Diese habe ich allerdings auf die SD-Karte ausgelagert (was man über die Einstellungen machen kann), so dass sie keinen internen Speicherplatz verwenden. Die Anwendung selbst umfasst „nur“ etwa 90 MB.

Insgesamt befinden sich auf meinem Tablet etwa 110 Apps (viele davon gehören zum ursprünglichen System), die knapp die Hälfte meiner 32 GB Speicher belegen.

An anderer Stelle der Tips&Tricks zu Android, habe ich mich bereits darüber ausgelassen, wie zahlreiche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen (va von Google) schlicht deaktiviert werden können, nachdem man sie auf den Ursprungszustand, und damit auf die Ursprungsgröße, zurückgeführt hat. Auch dies hatte viel Speicher gebracht. Bitte meinen damaligen Beitrag nachlesen

Auch gibt es etliche Apps, die man prinzipiell auf die SD-Karte auslagern kann (also die komplette App). Das ist auch eine Standardfunktion, die man im App-Menü durchführen kann. Wenn man also, wie oben beschrieben, im Android-Menü zu den Apps geht, dort eine App antippt, und dort dann den Punkt „Speicher“ aufruft, dann sieht man, FALLS die App auslagerbar ist (bei manchen besteht diese Möglichkeit von vorneherein nicht), rechts (bei Android 7) die Möglichkeit vom Gerätespeicher auf den externen Speicher auszulagern. Der restliche Ablauf ist selbsterklärend.

Auch damit steht dann der interne Speicher, den die App bisher belegt hat, wieder zur Verfügung.
Allerdings sollte man dazu sagen, dass es, in seltenen Fällen, Apps gibt, die dann in der Funktion Probleme haben (ich vermute da eine unsaubere Programmierung des Herstellers). Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer nur 2-3 Apps auf einmal auszulagern, diese dann eine Weile zu verwenden, um zu sehen, ob Probleme vorhanden sind. Die 2-3 Apps, die man ausgelagert hat, sind im Kopf zu behalten, und falls eine davon tatsächlich Probleme macht, ist diese dann einfach wieder zurück zu verlagern in den internen Speicher. Sind die Probleme dann weg, weiß man woran es lag.
Hätte man das für zig Apps gemacht, wüßte man in aller Regel nicht mehr, ob die App jetzt zu denen gehört, die man ausgelagert hatte.

Soviel an dieser Stelle zum Thema, wie sich Platz schaffen lässt auf mobilen Android-Geräten.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Einfaches Smartphone für lau / Archos 40 neon

Kürzlich hatte ich HIER beschrieben, dass ich mir für unterwegs ein einfaches Smartphone angeschafft hatte (ein gebrauchtes Archos 40 neon), weil mir mein Tablet für manche Gelegenheiten einfach zu wertvoll ist, und es bei einem günstigen Ersatzgerät „nicht so drauf ankommt“.

Einfaches Smartphone

Und ich muss mittlerweile sagen, ich bin echt überrascht, was man für 30€ und weniger, so bekommen kann.

Meine Erfahrungen:
Man muss ganz klar Abstriche machen. Das geht an bei effektiv 2,7 GB verbleibender Speicherkapazität, geht weiter über fehlende HD-Auflösung des Displays, über geringere Akku-Kapazität (ca. 1.300 mAh), bis hin zu schwachem GPS, einer alten Android-Version (5.1) und nicht existentem LTE. Da gäb’s auch noch mehr ….

Aber das sind alles keine Kriterien für den Zwischendurch-Gebrauch und für ein einfaches Smartphone. Beim Speicher beschränkt man sich auf das wirklich Notwendige (zB WhatsApp, Terminplaner, Browser, Camera), die „geringere“ Display-Auflösung war mir gar nicht bewußt, die Akku-Kapazität erfordert eben manchen Besuch an der Steckdose, GPS gibts halt einfach nicht (oder ev. nur dort, wo starker Empfang herrscht), und wen juckt die ältere Android-Version oder die Tatsache, dass der mobile Datenempfang nur bis 3G geht.

Solange man nur stundenweise damit umgehen muss, ist alles gut. Es stört auch nicht weiter, dass das Smartphone öfter mal etwas überlegen muss, bevor es was tut. Oder dass dann, WENN es was tut, es gelegentlich länger dauert, bis was erledigt ist.
Ich wusste, was da wohl auf mich zukommt, wie ich, relativ spontan, dieses Teil erworben habe.

Und trotzdem …. für den geringen Preis, den ich dafür gezahlt habe, hätte ich die Leistung, die ich bekam, nicht erwartet.

Die Einschränkungen, die naturgemäß damit verbunden sein MÜSSEN, nehme ich dankend in kauf, wenn ich sehe, was das Teil kann. Zudem weiß ich ja, dass die wirklich wichtigen Sachen mit dem Tablet erledigt werden.

Ich vergleiche das Ganze mal damit, wenn ich hier aus Oberfranken mit dem Auto nach München fahren sollte (was ich nicht mehr kann/tu). Das geht mit der bequemen Limousine, bei der man mit 180 angenehm dahinfährt oder auch mit der Blechschüssel, bei der bei 140 schon so Einiges sprichwörtlich davonfliegt.
Also ist die Blechschüssel dann doch eher etwas, für die Fahrt zum Baden oder in den Nachbarort. Oder zum Einkaufen.
Für die längeren Fahrten, wenn es bequem, schnell, und mit dem ein oder anderen Komfort sein soll …. da soll es dann schon das Tablet sein …. äähhhh die Limousine. Ansonsten bleibt die in der Garage (mal abgesehen davon, dass ich nie in der Lage war, so 2 Autos zu haben, geschweige denn, dass ich mich gesträubt hätte, mich derart zu vergaloppieren).

Zurück zum eigentlichen Thema ….
Das Spannende an meinem Archos, ist, dass ich damit auch experimentieren kann. Also Dinge versuchen, die ich mit meinem Tablet nie machen würde. Könnte ja schief gehen, und meine Daten weg sein oder gar das ganze Teil nicht mehr funktionieren (Garantie ade).

Das erste kleine Experiment bestand darin, mal alle Apps stillzulegen, die auf „Google Play ….“ begannen. Also zB Google Play Kiosk oder Google Play Bücher, und was es da sonst noch gibt. Was man unbedingt lassen muss, ist Google Play Store und Google Play Dienste; und was nicht stillzulegen geht (vermutlich aus gutem Grund), ist die zentrale „Google“ App. Und „Google Text in Sprache“ habe ich auch gelassen (wenn ich mich recht erinnere (Hirn wie ein Sieb), dann braucht das Google-Maps, falls ich es mal wieder aktiviere).

Bei allem anderen …. ab damit. Man kann es zwar nicht deinstallieren (normalerweise), aber man kann zumindest die Updates, die da mittlerweile zur Urversion kamen, deinstallieren (zumindest ist es so in Android 5.1). Dann bleibt noch die schmale Ur-App übrig (es sind zB aus 50 MB, sagen wir, 13 MB geworden). Und dann kann man die App „deaktivieren“.

Dies alles findet statt in den Einstellungen unter dem Punkt „Apps“. Man tippt dort die betreffende App an, und im Folgebildschirm kann man dann, über die entsprechenden Buttons, loslegen.

Dasselbe habe ich dann mit GMail gemacht, und mit Hangouts (Mail-programm habe ich ein anderes bzw. verwende ich auf dem Archos gar nicht, und Messenger ist bei mir WhatsApp).
Und auch mit Google-Drive, Google+, Kalender, Maps, Notizen, TalkBack und YouTube, bin ich genauso verfahren.

Auf diese Weise habe ich doch etliches an Speicher zurückgewinnen können. Diese ganzen Apps sind zwar nicht deinstallierbar, aber dadurch dass man sie in den Urzustand zurückbringen kann, gewinnt man doch so Einiges an Speicher.

Ich hab mal durchgerechnet, dass die ganzen nicht deinstallierbaren Apps, im Urzustand, ca. 400 MB an Speicher verbraten. Im Zustand mit allen Updates, die automatisch so nach und nach heruntergeladen wurden, war das ursprünglich wohl das 3-4 fache. Also auf jeden Fall über 1 GB.

Mein Ansinnen war es auch, so ein einfaches Smartphone irgendwann mal mit einem alternativen Android zu versehen, und darin das ganze Zeugs dann gar nicht erst zu installieren. Dann spar ich mir die o.g. 400 MB auch noch. Aber das ist ein Schritt, der jetzt noch nicht unmittelbar ansteht und auch einige Überlegung und Zeit braucht. Zudem ist er nicht so ganz einfach durchzuführen.

Was ich jetzt habe, um mich zusätzlich abzusichern:
Ich habe mir ein weiteres „Archos 40 neon“ angeschafft. Konnte ich für 25€ bekommen. Sollte mal was komplett schief laufen, bei meinen Aktionen, hätte ich noch ein komplettes Zweitgerät zur Verfügung.

Bei der Gelegenheit habe ich dann doch auch mal das Datenblatt zu diesen Geräten mir im Netz erlesen. Es wurde in D eingeführt im April 2016, und ist neu ab ca. 50€ zu bekommen. Die Teile sind also ca. 1 Jahr alt. Da kann man nicht meckern. Sie haben einen 4 Kern-Prozessor, also von daher doch relativ leistungsfähig. Auch da kann man nicht meckern.
JA, ich weiß, sowas macht man vorher …. Datenblatt lesen. Wie gesagt, das war ein Spontankauf. Und wie sich jetzt herausstellt, einer, mit dem ich, so meine Meinung, voll ins Schwarze getroffen habe. So ein ‚einfaches Smartphone‘ heutiger Machart, kann ganz schön viel.

Wer also ein Ausweich-Smartphone benötigt, bei dem es auch keine Rolle spielt, wenn es mal das Zeitliche segnet, dem kann ich sowas nur empfehlen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu WasKeineFreudeMacht)

Speicher satt

Habe heute mal die Speicher Situation auf meinem Tablet überprüft.

Von meinen 32 GB Speicher sind noch knapp 18 GB verfügbar. Und von den 3 GB, die das System benötigt, sind auch nur 2 GB in Benutzung.

Dabei fiel mir auf, mit wie wenig man heutzutage auf mobilen Geräten auskommt.

Zu PC-Zeiten war, zum Schluss, eine 1 TB (Terrabyte; also quasi 1.000 Gigabyte) Festplatte „state of the art“. Und unter 4 GB Arbeitsspeicher …. daran war gar nicht erst zu denken; eher schon 8 GB. Das alles natürlich auf Windows bezogen.

Man kann die jeweiligen Speicher nicht direkt miteinander vergleichen, aber grob (sehr grob) gilt: Das jeweils Erstgenannte ist der Speicher auf dem Daten abgelegt sind. Das jeweils Zweitgenannte ist der Speicher, mit dem das Betriebssystem arbeitet.

Dass die direkte Vergleichbarkeit nicht so ohne Weiteres gegeben ist, sieht man alleine schon daran, dass Windows und Android unter „Arbeitsspeicher“ nicht unbedingt dasselbe verstehen.

Eines ist jedenfalls sicher: Auf mobilen Geräten wird eine immense Sparsamkeit bzgl. Speicherverbrauch umgesetzt (nicht immer und überall, aber meist; und wie man selbst noch zusätzlich was dazu beitragen kann, habe ich IN DIESEM BEREICH ja schon beschrieben).

Jedenfalls ist es doch ein enormer Unterschied, ob jetzt eine riesige Festplatte nötig ist oder relativ wenig Speicher in Form einiger Speicherchips mit etlichen (zB 32) GB.

Und mit dem Speicher auf mobilen Geräten kommt man locker aus, um das zu machen, was die Meisten von uns auf einem Computer so machen. Und das alles in (Westen)Taschengröße.

Da ist es sehr gut nachvollziehbar, dass die Geschäfte mit PCs auf dem absteigenden Ast sind. Zumindest ganz eindeutig in den Industrienationen.

Zwar benutze ich kein Smartphone, sondern ein Tablet (ein Kompromiss in der Größe), habe damit aber den PC im Grunde abgeschafft. Und ich habe mir auch kein Windows mehr kaufen müssen (egal ob jetzt beim PC dabei oder nicht; zahlen muss ich so oder so dafür) und benötige dafür auch nicht erstmal 50 GB Festplattenkapazität.

Wie auch immer …. die um sich greifende Nutzung von mobilen Geräten hat dazu geführt, dass dieses „immer mehr und immer größer“ an nötigen Speicherkapazitäten, umgekehrt wurde. Rein auch von daher, weil mobile Geräte klein und schlank sein müssen.

90% aller PC-Nutzer machten nicht mehr mit ihren PCs als eMails abrufen, im Internet surfen, Briefe schreiben und Tabellen bearbeiten. Dies alles lässt sich auch mit mobilen Endgeräten machen, zusammen mit Dingen wie Telefonieren, WhatsApp, Fotographieren und Simsen.

Man wird sich jetzt nicht grad das Smartphone mit dem kleinsten Display anschaffen, um darauf Tabellen zu bearbeiten. Alles zudem besser, als zuhause vor dem PC festgenagelt zu sein.
Es soll sogar Leute geben, die verbinden Umvermeidliches mit einer Tasse Cappu vor dem Cafe.

Die Zeiten von „Speicher satt“ scheinen jedenfalls vorbei. Und auch die Zeiten von Staubsaugern mit entsprechender Geräuschkulisse.

Für mein Tablet waren 500€ zu investieren (auf Raten). Für einen vernünftigen PC mit Windows und einigermaßen Softwareausstattung kommt man auf nicht viel weniger. Nicht eingerechnet zwangsweise Windowsumstiege und Hardwareerweiterungen.

Da haben wohl (herstellerseitig) so einige den Zug verpasst ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Eine Tabellenkalkulation für das Smartphone/Tablet

Immer wieder mal versuche ich, für mein Tablet eine Alternativ-App zu finden, die mir das, was ich mit solch einer App machen will, bringt, ohne dabei ein Speichermonster auf dem Gerät zu haben; im vorliegen Fall begab ich mich auf die Suche nach einer Tabellenkalkulation.

Paradebeispiel dafür ist natürlich Excel.

Das Problem: Excel verbrät Speicher bis zum „Gehtnichtmehr“. Ich verzog schon das Gesicht, als ich im PlayStore las, dass die App 80 MB vereinnahmen würde. Gleich darauf stellte ich fest, dass ich Excel ja schon auf dem Gerät hatte, nur deaktiviert (hatte ich wohl mal „kaltgestellt“; aus welchen Gründen auch immer).

Also aktivierte ich Excel wieder, einfach um mal zu sehen, ob es Vorteile gäbe, die mir dieses Microsoft-Produkt brächte. Ganz so nebenbei schaute ich dann mal in den App-Einstellungen von Android nach, wieviel Speicher denn nun vereinnahmt worden war.

Ich traute meinen Augen nicht: Es waren sage und schreibe 238 MB. Ja ja, die App selbst, so die Auskunft, benötige „nur“ 80 MB. Für „Daten“ würden weitere 158 MB belegt. Welche „Daten“ dies sind, konnte ich nicht feststellen. Meine eigenen jedenfalls nicht, denn meine paar Tabellen belegten nachweislich nicht mal 1 MB.

Jetzt war mir auch klar, weshalb ich Excel seinerzeit deaktiviert hatte.

Aber was sonst nehmen?

Ich versuchte einige alternative Apps aus dem PlayStore.

Jedoch waren sie entweder fast nicht zu bedienen oder derart „anders“ zu bedienen, dass ich jeweils nach kurzer Zeit aufgab, und diese wieder deinstallierte. Was sollte ich auch mit Apps, die es nicht schafften, vorhandene Excel-Tabellen zu öffnen, und korrekt darzustellen (ohne dass ich besondere Inhalte in meinen Tabellen hätte)?

Doch dann stieß ich, über einen Artikel auf einer Support-Seite, auf Planmaker von Softmaker.

Und bei dieser App bin ich nun geblieben. Sicher ist auch da nicht alles Gold, was glänzt, aber die grundlegenden Dinge funktionieren einwandfrei. Und sie scheinen auch einigermaßen an Excel angelehnt, und Letzteres ist halt nun mal der Standard, den (fast) jeder kennt.

Und, tatsächlich, es benötigt nur 18 MB, und nicht mehr.

Ich kann nur berichten, dass es, für mich, funtioniert.

Wer also auf der Suche nach einer funktionierenden Tabellenkalkulation für sein mobiles Gerät ist, der kann zumindest mal einen Blick drauf werfen.

Es nennt sich „Planmaker mobile free“. Im PlayStore hatte ich es gefunden als „FREE Office: Planmaker“.

Nachdem ich nun Ersatz gefunden habe für eine Textverarbeitung (HIER nachzulesen) und eine Tabellenkalkulation, kann ich das Office-Paket, das ich eine Zeit lang nutzte, nach einer gewissen Übergangszeit dann deinstallieren, um die dadurch belegten 80 MB auch wieder freizugeben.

Meine Alternativen hinsichtlich Radio-Streaming und Tracking-App hatte ich ja HIER bereits vorgestellt.

Alles in Allem habe ich wohl, ohne das jetzt so genau nachzurechnen, so einige hundert MB an Speicher, durch meine Maßnahmen, freigesetzt. Es wäre noch mehr, wenn all jene Apps, die nicht deinstallierbar sind, auch deinstalliert werden könnten. Bestes Bsp. ist eben jenes Excel, das „nur“ „deaktivierbar“ ist, so dass jene 80 MB immer bleiben; aber noch besser als über 200.

… to be continued …

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Homescreen, Oberfläche und Symbolpakete

Wie gewohnt, berichte ich, was sich so tut auf meinem Android-Tablet, hinsichtlich dessen, wie ich mir das Ganze einrichte bzw. Probleme beseitige; heute geht es um meinen Homescreen, die Benutzer Oberfläche und Symbolpakete.

Der Homescreen ist das, was man normalerweise sieht, wenn man sein Smartphone/Tablet einschaltet und sich angemeldet hat.

Kann also z.B. SO aussehen  (wie bei mir) …

Homescreen

Gut, das ist jetzt nicht mein eigentlicher Homescreen, aber soll ja auch nicht zu viel verraten, von dem, was nur mich was angeht.

Das Aussehen des Homescreen (auf dem PC würde man „Desktop“ sagen), ist primär dadurch gegeben, was man als sog. Standard-Launcher verwendet (zu deutsch: Starter). Das ist schlicht die Oberfläche über die die Apps gestartet werden. Android bringt da von Haus aus einen Launcher mit, den wohl die Meisten nutzen, der aber ev. nicht jedermans Geschmack ist.

Nachdem das Teil nichts anderes ist, als eine App, kann man natürlich auch einen anderen Launcher installieren/verwenden. Sehr weit verbreitet ist der Nova-Launcher. Den verwende ich und den sieht man oben auch.

Ich hatte mich dafür entschieden, weil er ein paar Dinge hat bzw. macht, die ich im ursprünglichen Launcher nicht (mehr) zur Verfügung hatte.

In dem Zusammenhang wurde mir auch klar, dass ich auf meinem Tablet sog. Symbolpakete installieren kann. Das ist nichts anderes als eine Sammlung von Icons, also jenen kleinen, stilisierten Knöpfen, über die man die Apps aufruft (im Bild also zb der Knopf mit dem Männchen im roten Kreis für die Kontakte-App).

Ich kann den Verknüpfungen für die Apps auf meinem Homescreen die Icons zuweisen, die ich da gerne hätte. Für mich sind kreisrunde Icons die elegantere Wahl, und so habe ich das Paket FLIX aus dem Play-Store installiert (das gab´s zu dem Zeitpunkt grademal für lau), das eben solche Icons enthält (dabei habe ich gelernt, dass das jene Art ist, wie sie auf den Pixel-Smartphones von Google verwendet wird, und scheinbar der letzte Schrei sei; was mir allerdings eher einerlei ist).

Ich hab´s gerne flexibel und nach meinem Geschmack. Und nachdem ich beim Standard-Launcher die Icons nicht ändern konnte (zumindest fand ich keine Möglichkeit), und über den Nova-Launcher das sehr einfach geht, ein Grund mehr diesen Launcher zu nutzen. Mal ganz abgesehen von den diversen anderen Möglichkeiten, die ich dadurch nutzen kann.

Was mich immer sehr gestört hat, war die Tatsache, dass auf dem ursprünglichen Homescreen sich dieser immer verkleinerte, wenn es darum ging, ein Icon zu verschieben. Dadurch kam ein Icon bei mir oft nicht dort zu liegen, wo ich es haben wollte. Bei Nova, wenn man so ein Icon länger „drückt“, um es eben zu verschieben, bleibt der Homescreen ziemlich unverändert, und ich kann die Position bequem anpassen.

Was mich außerdem zunehmend nervte, hab ich HIER schonmal beschrieben. Es ging darum, dass im Standard unter dem aktuellen Android „Nougat“ die Ordner auf dem Homescreen sich nicht mehr automatisch schließen. Nova hat diesen Manko beseitigt.

Sicherlich gäbe es noch so Einiges, womit man die Homescreen-Oberfläche „verbessern“ könnte. Jedoch bin ich ebenso der Ansicht, man sollte seine Smartphone-/Tablet-Installation möglichst schlank halten. Also sich auf das beschränken was nötig ist. Oder zumindest einen relativ engen Rahmen nicht verlassen. Ansonsten braucht man sich nicht zu wundern, warum einem der Arbeitsspeicher niemals ausreicht.
Freunde reiben sich auch immer verwundert die Augen, wenn sie feststellen, dass da Unmengen Fotos auf dem eigenen Gerät rumschwirren, und das Teil immer langsamer und voller wird. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn man ständig dieses und jenes „mal eben“ installiert.

„Schlank hält flott“ gilt nicht nur für das eigene Körpergewicht.

Aus diesem Grund habe ich seit kurzem auch die App „Trackbook“ in Verwendung. Ein äußerst schlanker Bewegungsrekorder, der mir per GPS/Kartenmaterial zeigt/aufzeichnet, wie weit ich laufe. Das Teil tut das (bisher) äußerst genau und problemlos, und nimmt dabei ca. 4,5 MB Speicher in Anspruch, also 1/20 von dem, was die bisherige Software dafür verbraten hatte …. aber das ist ev. ein Thema, auf das ich ein andermal eingehe ….

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Fingerabdruck – Sicherheit hoch 10

Was ich auf meinem Tablet mittlerweile sehr zu schätzen weiß, ist der Fingerabdruck-Sensor.

Damit kann ich mich auf meinem Android-Tablet in diversen Apps anmelden, ohne ein Passwort wissen bzw. eines aus meinem Passwort-Manager abrufen zu müssen.

Um mich anzumelden, lege ich dabei meinen „Anmeldefinger“ auf die Home-Taste, und der integrierte Sensor registriert den Fingerabdruck.

Fingerabdruck

Tablet mit Fingerabdruck-Sensor

Zugang zu meinem Bankkonto erhalte ich sehr einfach über den Fingerabdruck. Oder z.B. Zugang zu meinem Passwortmanager.

Sicherlich gibt es keinen perfekten Schutz. Jedoch ist mir nichts bekannt, wie der Fingerabdruck-Sensor umgangen werden könnte. Und auch wenn man einen anderen Finger benutzt, als den hinterlegten, dann funktioniert es nicht. Es funktioniert auch nicht, wenn z.B. der Finger durch ein längeres Wasserbad aufgequollen ist.

Sicherlich ist jede Paranoia dazu geeignet, jeglichen Sicherheitsmechanismus als ungenügend zu befürchten. Jedoch wer auf ein normales Passwort vertraut, der vertraut auf ein Sicherheitskriterium, das weit unter dem eines Fingerabdrucks rangiert. Ein Fingeradruck wäre also ein Mehrfaches an Sicherheit.

Das Einzige, was ich als Problem erfahren konnte, war, dass man, bei Verwendung des Fingerabdruck das ursprüngliche Passwort relativ schnell vergisst, und dann, wenn man es, warum auch immer, wieder benötigt, nicht mehr weiß.
Aber wie so häufig saß da das Problem wieder einmal VOR dem Tablet, weil ich das Passwort nicht dort mit hinterlegt hatte, wo es eigentlich sein sollte, nämlich im Passwort-Manager.

Ich nutze heute nur noch den Passwortmanager, der 16-stellige Passwörter vergibt, bestehend aus willkürlichen Buchstaben-Zahlen-Sonderzeichen-Kombinationen. Und diese Passwortdatenbank ist über ein 18-stelliges Masterpasswort verschlüsselt, was (fast) unknackbar ist. Da wäre es noch WESENTLICH wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto hätte.
Aber das wäre nochmal ein anderes Thema.

Wer also die Möglichkeit hat, den Fingerabdruck zu nutzen, der sollte das auch tun. Auf dem Tablet/Smartphone ist das mittlerweile fast schon normal. Und auch Tastaturhersteller bieten mittlerweile die Möglichkeit eines Fingerabdrucksensors, um sich darüber unter Windows anzumelden.

Jedoch – wer Passwörter wie „passwort“ oder „12345“ verwendet oder dasselbe Passwort für diverseste Programme/Zugänge, dem ist ohnehin nicht zu helfen. Das wäre ungefähr so, als würde man den Airbag abschalten und künftig riskante Fahrmanöver zelebrieren, um sich dann zu wundern, dass man als Verletzter im Krankenhaus wieder aufwacht (wenn überhaupt).

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Tablet verschenken??? Oder, was sollte mit einem Geschenk verbunden sein?

Diese Frage stelle ich mir im Moment, ob ich mein Tablet verschenken soll.

Tablet verschenken

Mein Tablet

Noch habe ich die Frage für mich nicht beantwortet. Und wenn überhaupt, dann ja auch noch nicht gleich, denn ich muss das Teil ja erstmal noch fertig abbezahlen. Den Ratenkredit eben. Das dauert ja noch ein paar Monate.

Also …. warum sollte ich das tun, mein Tablet verschenken?

Nun, ich gehöre zu den Menschen, die versuchen, mit wenig im Leben auszukommen. Teilweise auch notgedrungen, weil ich eben nicht mehr habe, als ich habe.

Andererseits hat mir das auch den Blick geöffnet, dafür, was es braucht, was überflüssig ist, und wie ein zufriedenes Leben aussehen könnte. Und genau DA wollte ich ja eigentlich immer hin.

Und gleichzeitig bin ich dankbar dafür, dass mir geholfen wird (auch wenn ich um diese Hilfe fortwährend kämpfen muss, gegen die Bürokratien, die sie mir am Liebsten so weit als möglich zusammenstreichen würden).

Wie auch immer …. ich habe ab und an das Ansinnen, anderen etwas zurück zu geben. Also der Gemeinschaft.

Und wenn mein Tablet …. so ziemlich das Einzige, was ich mir gönne …. dann abbezahlt ist, dann kann ich dieses Tablet verschenken. Einfach so. Und für mich mit einem neuen Tablet wieder ebenso verfahren, wie mit dem Bisherigen …. auf Raten erwerben, abbezahlen, verschenken ….

NUR – wie soll ich das dann machen? Einfach dem Erstbesten geben, der mir begegnet? Wohl eher nicht. Es sollte dann schon jemand sein, der sich in ähnlicher Lage befindet wie ich. Denn warum sollte ich jemandem etwas schenken, der eh alles hat, und ev. noch dazu sich einen feuchten Kehrricht darum schert, wie es anderen geht.

Und dann sollte das Teil ja auch in gute Hände kommen. Und auch sinnvoll Verwendung finden. Sinn hatte es für mich gemacht, weil es mich dazu in die Lage versetzt hat, Kontakte aufrecht zu erhalten, Gerätschaften abzuschaffen (Fernseher, Telefon, PC …. all das läuft bei mir über´s Tablet) und jede Menge Strom und Anschaffungs-/Instandhaltungskosten zu sparen (auch im Sinne der Umwelt).

Ich finde, so ein Gerät sollte in Hände kommen, die gleichgesinnt sind. Andererseits möchte ich niemand vorschreiben, wie er zu leben hat.

Also alles gar nicht so einfach. Und ich gehöre nunmal nicht zu den Menschen die sagen „mir doch egal“. Und wenn einem die Dinge eben nicht egal sind, dann ist es meist gar nicht so einfach, sie zu bewältigen. Andererseits hat man für die Dinge um einen herum, ja auch Verantwortung (sollte man zumindest). Und es hatte zu Anfang auch keiner gesagt, dass alles immer einfach sein wird.

Folglich wird es eben so laufen, wie es meist bei mir läuft: Geduld haben, und sehen, was kommt. Oft regelt sich so Manches weitgehend von selbst.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Nougat – der etwas andere Brotaufstrich

Wer „Nougat“ liest, denkt wohl meist an jenen dunkelbraunen Brotaufstrich.

Die alternative Bedeutung jenseits eines Brotaufstrichs ist die des Android-Betriebssystem, welches auf mobilen Endgeräten läuft.

Der Hersteller von Android, also Google, vergibt für die verschiedenen Versionen Namen von Süssigkeiten, also z.B. Marshmallow oder eben Nougat.

Vor ca. 4 Wochen kam jenes Update auch auf meinem Samsung Galaxy S2 Tablet an. Also rund 1/2 Jahr nach der Veröffentlichung durch Google. Wie schon berichtet, brauchen die diversen Endgerätehersteller immer eine Weile, bis sie die neuen Android-Versionen auf die Geräte angepasst haben, weil jeder Hersteller eine Android-Version mit „Extras“ ausstatten kann, und diese „Extras“ in jeder neuen Version berücksichtigen muss.

Nun – meine Erfahrungen mit Nougat sind bisher eher positiv. Ich hatte das ja schon in einem anderen Beitrag kurz angerissen, dass mich die Möglichkeit fasziniert, dass sich 2 Apps den Bildschirm teilen.

Wie in jenem Beitrag schon angeführt, gibt es genügend Inhalte im Web, die die Neuerungen beschreiben, weshalb ich das hier nicht im Einzelnen wiederholen muss.

Also mal die Dinge aus persönlicher Sicht:

  • Ich finde, das Einstellungsmenü von Android ist sehr viel übersichtlicher geworden. Zuerst hatte ich nichts mehr gefunden, schlicht deswegen, weil ich mich an das alte Menü aus Android6 gewohnt hatte, und trotz seiner Unübersichtlichkeit auswendig wusste, wo ich die wichtigsten Sachen finden würde.
    Jetzt hat das Menü logische Struktur bekommen, und viele Dinge findet man auf Anhieb, v.a. wegen der Zusatzangaben unter jedem Menüpunkt.

    Brotaufstrich

    Das Menü von Android 7, alias Nougat

  • Was mir spontan negativ auffiel, war die jetzt kleinere Schrift der Benachrichtigungen, die sich nicht ändern lässt (zumindest habe ich im Netz nur diese Auskunft gefunden).
  • Die Teilbarkeit des Bildschirm erwähnte ich schon. Enorm hilfreich, wenn es darum geht, Informationen aus einer App/Dokument, in einer anderen App/Dokument zu verwenden. Wenn ich also z.B. die Inhalte einer Excel-Tabelle benötige, um diese in einer Mail wiederzugeben, so war das bisher immer ein ständiges Hin- und Herschalten zwischen verschiedenen Apps. Mit dem neuen Brotaufstrich habe ich beides gleichzeitig am Bildschirm.
  • Was sich bei mir eingestellt hat (leider), ist, dass die Bandbreite meiner WLAN-Verbindung, unter Nougat, sehr viel geringer ausfällt. Die bisherigen reichlich 190 Mbit haben sich auf ca. 120 Mbit verringert. Woher das kommt, warum und wieso, kann ich bisher nicht erklären. Es gibt keinerlei Informationen dazu im Netz. Das könnte entweder ev. damit zu tun haben, dass es nix mit Nougat zu tun hat (obwohl das die einzige Veränderung ist, die zu dem Zeitpunkt stattfand) oder es könnte damit zu tun haben, dass dies ein spezieller Effekt auf meinem Tablet-Typ ist.
    Zudem ist es eher wahrscheinlich, dass nur extrem wenige Anwender einen vorher/nachher Vergleich zur Verfügung haben.
    Wobei natürlich 120 Mbit auch immer noch weit jenseits von „wenig“ ist.
  • Spontan funktionierte der Google-PlayStore nicht mehr nach dem Update. Die Suche fand schlicht nichts mehr (wenn ich mich richtig erinnere). Der Such-Kringel kringelte sich zu tode. Ein Geräte-Neustart am nächsten Morgen brachte dies allerdings wieder in´s Lot.
  • Was mich anfangs nicht störte, dann aber doch immer mehr, war die Tatsache, dass sich Ordner auf dem Homescreen nicht autom. schlossen, wenn ich daraus eine App aufrief und sie zuletzt wieder beendete.
    So sehr es logisch war, dass ich nach App-Ende wieder dort ankam, von wo ich ausging, nämlich im Ordner, so sehr störte es eben doch, dass ich dann immer noch erst den Ordner schließen musste, bevor ich mich der nächsten Aufgabe zuwenden konnte.
    Lösung: Ich ersetzte den Standard-Launcher durch den sehr weit verbreiteten und akzeptierten Nova-Launcher. DER kann das.
Man könnte nun den Eindruck gewinnen, dass ich vom neuen Brotaufstrich nicht allzuviel halte, weil die Anzahl der negativen Punkte, in der obigen Auflistung, überwiegt.
Jedoch sind die neg. Punkte eher unwesentlich bzw. leicht zu beseitigen. Oder aber aktzeptabel.

Rundherum finde ich Nougat nämlich gelungen. Was nicht wirklich verwundert, weil doch viele Dinge gemacht wurden, die entweder etwas Gutes weiterentwickelten oder dem Wunsch der Anwenderschaft entsprechen.

Was überdies noch verlautbarte, ist, dass künftige Versionen rascher kommen sollen, was den Zeitabstand zwischen Veröffentlichung seitens Google, und Veröffentlichung seitens Gerätehersteller angeht. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele Geräte auch noch die neuen Versionen bekommen.
Die Erfahrung lehrt ja, dass Modelle, die über ein bestimmtes Alter hinausgehen, keine Updates mehr erhalten. Und die Halbwertszeit wird dabei doch immer kürzer.

Was mich zum Thema zurückkehren lässt: Ein Brotaufstrich hat ja immer auch ein MHD.

Es grüßt,
das Smamap