Es ist nicht alles Gold, was glänzt (Fotos die 2.)

Im ersten Beitrag (also HIER) zur Smartphone App „Fotos“ hatte ich geschildert, wofür ich diese nutzen wollte, und was sich da so abspielt, wenn man sie nutzt.

Fotos

Mittlerweile habe ich die App öfter genutzt (und das Pendant „Google Drive“), und kann schon ein wenig mehr dazu sagen.
Zur Erinnerung:
Fotos ist, vereinfacht gesagt, die App, die auf dem Smartphone nötig ist, um sich die, in der Cloud, vorhandenen Fotos aufzurufen.
Drive ist die App, die man braucht, um direkt auf die Cloud zu wechseln (so als würde man auf die externe Festplatte wechseln), und dort zB Ordner anzulegen. Drive benötigt man, rein zum „Aufrufen“ der Fotos, nicht.

Man kann das, was ich (für mich) festgestellt habe, aufteilen in 2 Bereiche: Was geht, und was nicht geht.

Was geht, ist, dass Fotos, die ich mit der Smartphone Kamera mache, automatisch in die Cloud gesichert werden (sprich „synchronisiert“).
Wenn ich also zB mit meinem Tablet ein Foto schieße, dann landet dieses automatisch in der Google-Cloud, und wenn ich dann auf meinem Unterwegs-Smartphone die Fotos-App öffne, dann finde ich dieses Foto dort vor, weil die App über mein Google-Konto ebenfalls eine Verbindung zur Cloud herstellt. Wenn ich dann unterwegs ein tolles Motiv finde, und mache mit dem Smartphone eine Aufnahme, dann wird das ebenso in die Cloud synchronisiert, so dass ich es dann zuhause auch auf dem Tablet vorfinde.
Die Zeiten, in denen ich ein benötigtes Foto immer jeweils auf dem anderen Gerät hatte, sind vorbei. Alle Fotos befinden sich (theoretisch) in der Cloud, als zentralem Speicher, und den habe ich quasi immer bei mir (wie eine Wolke, die mit mir zieht; womit das Wort „Cloud“ vollste Berechtigung erfährt).

Soweit, so gut.

Was NICHT geht, ist Folgendes: Wenn das Foto gemacht wurde, ist es auf dem betreffenden Gerät gespeichert. Zusätzlich wird es, wie oben beschrieben, auch in die Cloud transportiert. Man würde nun meinen, wenn es doch in der Cloud vorhanden ist, dann könnte man es ja auf dem mobilen Gerät löschen und sich damit diese Doppelspeicherung sparen. Kann man auch. Jedoch muss man das Löschen manuell anstoßen. Geht nicht automatisch.
Das läuft dann über die Funktion „Speicherplatz freigeben“, die man höchstpersönlich über das Menü starten muss.

Hat man das gemacht, so ist es so, wie ich es erwarten würde, dass nämlich das Foto sich in der Cloud befindet, und NUR dort. Ich bin der Meinung, das Konzept von „Fotos“ ist an dieser Stelle nicht so ganz durchdacht, wenn ein Foto zunächst doppelt existiert.

Das Konzept (wenn es denn eines ist) hat scheinbar weitere Inkonsistenzen:

  • Wenn über Google Drive Ordnerstrukturen in der Cloud angelegt werden, in die die Fotos dann verschoben werden (zB „Urlaub“, „privat“, „Familie“), dann hat man diese ganzen Fotos weiterhin in der Fotos-App zur Verfügung (die App holt sich das nach wie vor aus der Cloud, dann eben aus besagten Ordnern). Die Ordnerstrukturen bleiben allerdings unsichtbar. Dh die Ordner sehe ich nur direkt in der Cloud, nicht aber auf meinem mobilen Gerät in der Fotos-App.
  • Wenn man ein Foto auf dem mobilen Gerät bearbeitet (zB Ausschnitts-Vergrößerung), dann hat man das NUR auf dem Gerät. In der Cloud bleibt die ursprüngliche Version erhalten. Dagegen wäre ja nix zu sagen (das wär sogar gut so), wenn denn das Urkonzept nicht eine Synchronisation der Fotos vorsähe. Eine solche findet im Falle von Fotobearbeitungen nicht mehr statt. Was ich meine, ist, dass WENN schon Synchronisation, DANN auch diejenige von Fotobearbeitungen. Sicher gibts da dann so einige Fallstricke, die man berücksichtigen müsste. Zudem war mir nicht so recht klar, WO sich die Änderungsversion befindet. Lt. Aussage auf dem Smartphone. Jedoch lt Datei-Info ev auch in der Cloud. So ganz logisch war mir das Ganze nicht.
  • Der Anwender muss, so wie es jetzt ist, ständig darüber nachdenken, ob irgendwelche Änderungen sich nun in der Cloud befinden oder nicht. Denn sonst könnte es passieren, dass man an einem Foto etliche Änderungen vornimmt, und dann das Foto auf dem Gerät löscht, weil es sich ja auch in der Cloud befindet …. ja ja, die Ursprungsversion, aber NICHT die Änderungsversion !!!!!!!!!!
  • Ich habe es sogar zustandegebracht, dass ich mich nicht mehr auskannte, vor lauter hin und her …. etwa, Foto bearbeitet – ist damit nur auf dem Gerät – das dann gelöscht, also Änderung verloren – seltsamerweise war dann, in einem Fall, die Urversion in der Cloud auch verloren (wie immer ich das zustande gebracht hatte). Und damit war ALLES weg.

Alles ein klein wenig verwirrend, finde ich. Der Meinung muss sich zwar niemand anschließen, jedoch für mich stellte es sich so dar.

„Cloud“ heißt für mich immer …. DORT sind meine Daten. Und diese Eindeutigkeit lässt das „Fotos“-Konzept, meiner Meinung nach, an der ein oder anderen Stelle vermissen.

Mal sehen, was da, in dieser Hinsicht, noch so kommt, von Google.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Weniger ist mehr

Selten habe ich meinen Wahlspruch „Weniger ist mehr“ SO bestätigt gefunden, wie in der Effektivität von Smartphone-Apps.

Tatsächlich ist mein Wahlspruch „Weniger ist mehr“ gleichzeitig Lebensphilosophie und lässt sich in den verschiedensten Bereichen erkennen/umsetzen/leben.

Im App-Bereich kann man es sogar zahlenmäßig festmachen.

ZB:
Bisher hatte ich eine App namens „Runkeeper“ im Einsatz, um meine Weglängen zu protokollieren. Für mich ist das wichtig, um meine Grenzen auszuloten, zu berücksichtigen und auch gewisse Geh-Umfänge zu realisieren.

Wie auch immer …. Runkeeper vereinnamte phantastische 85 MB auf meinem Android-Tablet. Die minimalistische App „Trackbook“ macht dasselbe für mich mit gut 4 MB, also etwa 5% davon.

Weniger ist mehr

Trackbook

Der Punkt ist, dass ich das ganze Gedöns und den Schnickschnack, den eine Wuchtbrumme von App mitbringt, ganz zu schweigen von den ständigen Werbeeinblendungen, nicht brauche. Ich möchte mich bitte auf das beschränken können, was ich wirklich benötige!

Angenommen, ich kann etwa 10 Apps durch entsprechend schlanke Anwendungen ersetzen, dann könnte ich mich durchaus Richtung 1 GB bewegen, das ich damit an verbratenem Speicher einspare.

Gut – ich habe hier 32 GB, bräuchte also nichtmal so besonders auf sowas achten. Aber jeder weiß, wie schnell Speicher eng wird. Hier sind es über 100 Apps auf dem Tablet. Und dann wird es doch erheblich, ob so manche App jetzt 5 MB verbrät oder das 10-fache. „Weniger ist mehr“ lässt sich dann auf sehr konkrete Zahlen herunterbrechen.

Anderes Bsp. wäre die App „Transistor“ (aus derselben Feder wie „Trackbook“). Ist eine Radio-Streaming-App. Wie sagt der Entwickler so schön: „Es gibt keine „Einstellungen“, weil es nichts einzustellen gibt!“

Weniger ist mehr

Transistor

Auch DIESE App benötigt schlanke 4 MB.

Ich streame seit jeher Antenne-Bayern und gelegentlich Bayern3. Habe mir dort die Streaming-Links nachgelesen/kopiert, in „Transistor“ eingefügt, und gut war.

Tut genau DAS, was es soll, und das perfekt.

Ich finde, es sollte viel mehr solche Programme geben, in denen ein Hauptaugenmerk darauf gelegt wird, wieviele Ressourcen verwendet werden, und natürlich auch, wie mit MEINEN Ressourcen umgegangen wird, also mit MEINEM Eigentum.

Diese Einstellung mag aus meinen „Urzeiten“ kommen, als ein PC mit 256 KB (KILOBYTE !!!!!) Arbeitsspeicher normal war, und es absolut darauf ankam, sparsam zu sein.

Es kommt aber sicherlich auch von daher, dass man mit wenig VIEL erreichen kann. Oder anders gesagt, man kann mit wenig genausoVIEL erreichen.

Und DAS ist etwas, was sich auf sehr sehr viele Lebensbereiche übertragen ließe, das Leben damit zufriedensteller sein könnte (was könnte man nicht alles mit dem erreichen, was man eingespart hätte).
Und zudem würde das Zusammenleben auf diesem Planeten DANN ein anderes sein.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Kommentar Button in WordPress App

Für Interessierte zum Thema „Kommentar Button“ (und ich weiß, da gibt es einige), hier ein ausführlicher Beitrag, zu dem neuen Hinweis auf der Startseite des Blogs.

Kommentar Button in WordPress App

Hintergrund zum Kommentar Button

Bekanntermaßen ist WordPress noch nicht dazu in der Lage, auf JetPack-Seiten, also solchen Blogs, die selbst gehostet werden, in der WP-App einen Kommentar-Knopf unterhalb der Beiträge zur Verfügung zu stellen.

Dies ist eine Funktion, die von den Entwicklern erst noch realisiert werden muss. Denen sind aber im Moment andere Prioritäten vorgegeben. Jedoch habe ich mittlerweile zumindest die Information erhalten, dass da seit Kurzem Aktivität vorhanden ist, und die Funktion damit nicht mehr nur weit hinten auf der TO-DO-Liste steht.

So zumindest der Eindruck, der sich aus den diversen eMails ergibt, die ich von Zeit zu Zeit mit dem dortigen Support wechsle.

Ob dabei meine Feststellungen geholfen haben, dass eine solche Funktion dann doch zu den grundlegenden Features gehört, und ein Blog ohne diese nur wenig Sinn macht, das lasse ich dahingestellt, weil unwichtig.
Jedenfalls werden sich nicht Wenige darüber freuen, wenn auch auf den selbstgepflegten WP-Seiten endlich dieser Kommentar Button zur Verfügung steht, also etwas, das die WP.com-Blogs schon lange kennen. Man erkennt selbstgehostete Blogs bisher immer daran, dass sie in der App unter den Beiträgen nur den Like-Button haben, und nichts zum Kommentieren.

Was tun ohne Kommentar Button ?

Wer also in einem solchen Fall einen einfachen Weg zum Kommentar sucht, der hat momentan nur die Möglichkeit (falls er einen solchen Blog abonniert hat), in der Mail, die einen neuen Beitrag ankündigt, auf das dortige Feld zu klicken oder aber (auch in der Mail) auf den Titel des Beitrags, und damit den Beitrag im Browser zu öffnen.

In der Browser-Version des Beitrags, die man ja auch über die Web-Adresse des Blogs erreicht, steht seit Beginn der WP-Zeiten, am Ende eine Kommentierfunktion parat.

Aussichten

Wir bewegen uns ja mittlerweile unaufhaltsam, ob man will oder nicht, auf Weihnachten zu. Jedenfalls haben wir Ende nächster Woche schon Oktober. Vielleicht überraschen uns ja die Automattic-Leute mit einem besonderen Geschenk.

Es grüßt,
das Smamap

Daten sammeln – leicht gemacht

Hatte heute einen Artikel gelesen, in dem die „Erfindung“ eines Start-Ups beschrieben wurde, mit der die Bewegungen von Kunden im Einkaufsmarkt anonym mitverfolgt werden.

Dazu erhält der Kunde einen Chip (gegen kleinen Einkaufsrabatt), der per Bluetooth an einen Empfänger im Markt, die Wege des Kunden überträgt, die dieser im Markt begeht.

Für den Markt hätte das den Vorteil, dass er Informationen darüber sammeln kann, welche Punkte die Kunden häufig frequentieren, und wo etwas geändert werden muss, damit die Kunden dort häufiger „aufkreuzen“.

Letztlich dient dies der Umsatzsteigerung.

Wer dabei mitmacht, tut dies anonym, denn es werden keine personenbezogenen Daten gesammelt.

Was einem in dem Zusammenhang einfallen kann, ist, dass die meisten von uns bereits so einen „Chip“ besitzen. Dieser nennt sich „Smartphone“. In dieser Ausführung hat so ein Standortbestimmer allerdings den Vorteil (für sog. Interessierte Kreise), dass über das GPS-Signal des Geräts nicht nur jederzeit klar ist, wo sich der Träger befindet, sondern auch, um wen es sich dabei handelt.

Wer jetzt denkt, das wären Ansätze zu Verschwörungs-Theorien, der sollte bedenken, dass wir auf unseren Smartphones zahlreiche Apps installiert haben, denen wir bei der Installation auch gleich den Zugriff auf die Standortdaten erlauben. Mit jeder Kontaktaufnahme übermittelt man dadurch auch unbewusst den eigenen Standort gleich mit (man denke nur mal an den Routenplaner/Navi/Google-Maps).

Was ich damit sagen möchte, ist, dass wir heutzutage verschiedensten Adressaten freiwillig mitteilen, wer wir sind, wo wir sind, was wir dort tun, und wie lange wir uns dort aufhalten (und mehr).
Wer wir sind, das sagen IMEI, Mobilfunkprovider und unsere Handy-Nummer aus.
Wo wir sind, darüber gibt das GPS-Signal Auskunft.
Was wir dort tun, darüber gibt Auskunft, welche Software/App wir dort benutzen (z.B. Bezahl-App, Bestell-App oder Terminplaner-App)
Wie lange wir uns dort aufhalten, darüber gibt wieder unser GPS-Signal Auskunft.
usw usf

Freilich braucht es dazu jemanden, der die verschiedenen Informationen miteinander verknüpft.

Ich behaupte, das geschieht laufend, von verschiedensten Diensten und an zahlreichen Stellen auf der Welt.

Ich möchte gar nicht wissen, wo und wie meine Daten überall verarbeitet werden.
Selbstverständlich alles im Rahmen der Gesetze (zumindest der Gesetze, die dort gelten, wo sich meine Daten grade befinden; dass die Daten verarbeitet werden dürfen, dem habe ich über die AGBs der App-Hersteller schließlich zugestimmt).

Man kann natürlich auch davon ausgehen, dass all das nicht geschieht, und jeder Datensammler nur das tut, was völlig neutral und schadlos ist.

Kann man ……

Meinereiner geht allerdings davon aus, dass die Handlungsspielräume der Datensammler eine gewisse Elastizität aufweisen, und Gleiches auch für das Rechtsbewußtsein gilt.
Das geht schon dort los, wo Daten das eigenen Land verlassen, und auf Server gelagert werden, die woanders enorm günstig betrieben werden können. Ach, und wenn die Daten schon mal dort sind, dann kann man sie ja auch dort gleich verarbeiten …. dieses ewige Hin- und Herschicken …….

Deshalb versuche ich meine Datenlieferungen an andere, möglichst gering zu halten. Das beginnt damit, dass mein GPS-Signal meistens ausgeschalten ist. Und es geht damit weiter, dass ich meine Online-Aktivitäten zumeist auf zuhause beschränke.
So ganz werde ich das Sammeln meiner Daten nicht vermeiden können. Zumal ich sicherlich nicht genügend Phantasie habe, mir vorzustellen, was aus der Verknüpfung meiner Daten, sonst noch für Rückschlüsse gezogen werden können.

Jedoch liegt es letztlich an jedem selbst, welche Daten er zur Verfügung stellt.
Etwas Mitdenken kann sicherlich nicht schaden.

Und eines sollte man nicht vergessen ….. vom größten Datensammler ist meist gar nicht die Rede. Und das sind unsere Behörden. Allenthalben ist zu lesen, dass die Daten verschiedener Behörden miteinander vernetzt werden.

Und so kommt es z.B. zustande, dass eine Behörde Unterlagen fordert, über bestimmte Zinserträge, und dahinter stehendes Vermögen, das nachweislich nicht besteht. Es stellt sich dann heraus, dass eine Bank, bei der man mal ein Konto hatte, vergessen hatte, das Konto bei Auflösung aus dem Pool herauszunehmen, der mit der Ex-Partnerin bestand. Und so wird dann ein Zinsertrag, den man gar nicht hat, einem selbst zugerechnet.

Dies soll nur mal verdeutlichen, was alles möglich ist. Sogar dann, wenn man seine Datenweitergaben auf das Notwendigste beschränkt.

Es grüßt,
das Smamap

Mein Tablet und Google ….

Google holt sich sehr viele seiner Informationen von Smartphones und Tablets, ohne dass man das merkt.

Wie das?

Sehr einfach …. Android, das Betriebssystem auf den meisten dieser Geräte ist von Google.

Ich hab mir einen Artikel aus der letzten Chip vorgenommen, und nach einigem Zögern jetzt mal abgearbeitet.

Die hatten dort mal ein Nexus 5 genommen und zunächst festgestellt, dass da aktuell über 2 Dutzend Google Apps im Hintergrund werkeln und Daten sammeln.
Zudem interessiert sich Android weiter dafür in welchem WLAN man surft, speichert Passwörter und Anruflisten auf Google-Servern und dergleichen mehr.

Viele dieser Google-Apps kann man zwar nicht löschen, was eine Frechheit ist, aber man kann sie zumindest deaktivieren. Damit werden diese Apps nicht mehr automatisch gestartet und tauchen auch nicht mehr im App-Menü auf.

Also bin ich jetzt mal hingegangen und habe alle Google-Apps, die ich nicht verwende oder für die ich ohnehin Alternativen nutze, deaktiviert.

Als da wären: Gmail, Kalender, Hangouts, Play Music, Drive, Google App, Play Filme & Serien. Das geht ganz einfach in den Einstellungen, im Anwendungsmanager.
Damit Android meine WLAN-Passwörter und Anruflisten nicht mehr auf Google-Server speichert, habe ich in den „Einstellungen“ unter „sichern & zurücksetzen“ dort „meine Daten sichern“ auf „Aus“ gesetzt.
Sodann habe ich noch, auch in den Einstellungen, in „Konten“ im Google-Konto alle Google-Dienste auf „Aus“ gestellt, die ich nicht brauche.
Und dann habe ich noch unter „Einstellungen/Google“ die Dienste ausgeschaltet, die mir ansonsten zu neugierig vorkommen, v.a. aber „Smart Lock für Passwörter“, mit dem sich Google App-Passwörter merkt, und den „Standardverlauf“, damit meine Bewegungen nicht mehr aufgezeichnet werden.

Damit war alles erledigt, wobei ich dann doch noch eines gemacht habe, was zwar durch die anderen Schritte in gewisser Weise schon überflüssig war, aber das Ganze doch abgerundet hat: Ich habe mein Google-Konto gelöscht, also jenes xyz@gmail.com.
Zwar wird einem das zu Beginn der Einrichtung eines Smartphones/Tablets ziemlich unter die Nase gehalten, man solle das Einrichten, aber zur Funktion eines solchen Gerätes braucht man kein Google-Konto. Es geht auch total ohne. Google hätte das halt gerne. Um Daten zu sammeln, zu synchronisieren, und damit eben „zu haben“. Also ging ich unter „Einstellungen“ auf „Konten“, dort auf mein Google-Konto, dort wiederum auf „Mehr“ und wählte „Konto entfernen“.

Das Konto als solches existiert bei Google nach wie vor, so dass man sich dort auch einloggen und z.B. eMails lesen kann, aber auf dem Smartphone/Tablet ist es entfernt, und die Verbindung zu Google gekappt.

Nach alle diesen Maßnahmen verwende ich mein Tablet weiterhin wie gewohnt und bisher ohne irgendwelche Abwandlungen in den Handhabungen.

Ich habe nur Eins festgestellt: Google legt es immens darauf an, den Eindruck zu erwecken, als bräuchte man das alles, was aber schlicht nicht der Fall ist.
Zwar war es ziemlich easy, bei Einrichtung meines Tablets viele Daten ad hoc zur Verfügung zu haben, weil sich das Android so manche Daten von den Google-Servern holte, wo sie mein bisheriges Smartphone abgelegt hatte. Aber offen gesagt macht das ohnehin mehr Sinn, sich alles neu einzurichten, um nicht Unmengen Karteileichen mitzuziehen. Was nutzen mir Kontakte, die es seit Jahren nicht mehr gibt. Was weitaus mehr Sinn macht, ist, sich vor Aufgabe eines Gerätes zu überlegen, welche Daten man auf die ohnehin vorhandene SIM-Karte bzw. SD-Karte absichert/exportiert, um sie im neuen Gerät dann wieder einzulesen. Und für Apps, die ich nicht mehr nutze, gilt das gleichermaßen.

Einen weiteren Weg gibt es, rein theoretisch, noch, um absolut alles, was mit G zu tun hat, zu vermeiden. Vereinfacht gesagt: Ein Android aufspielen, das so überarbeitet wurde, dass all die G-Apps, die man normalerweise nicht löschen kann, erst gar nicht enthalten sind. Aber derlei ist etwas heikel, weil man damit die Geräte-Garantie ev. verliert, wenn nicht gar das ganze Gerät zerstört (liest man zumindest).

Aber mit den Maßnahmen, die ich jetzt durchgeführt habe, ist ja schon sehr viel erreicht.

Wovon ich mich dabei nicht getrennt habe, ist der Browser Chrome und Google-Maps.
Ersteres benötige ich aus bestimmten Gründen, und Letzteres ist dann doch eine schöne Sache wenn ich in der Stadt X die Straße Y suche.

Aber SO stelle ich mir das vor, dass ich nämlich DAS verwenden kann, was ICH für sinnvoll empfinde und mir in freier Entscheidung aussuche, ohne dass Datenberge gesammelt werden.

Es grüßt,
das Smamap

Galaxy S4 mini – Smartphone aufräumen

Vor knapp 2 Jahren hatte mein damaliger PrePaid-Provider ein Tarifangebot (2-Jahres-Vertrag), bei dem ich für 15 € im Monat 400 Min telefonieren konnte und 1 GB Datenvolumen im Netz zur Verfügung hatte.

Zudem war ein Samsung Galaxy S4 mini mit enthalten.

Die Hardcore-Fans mögen, ob des Smartphone-Modells, da jetzt ev. die Nase rümpfen, aber für meine Zwecke war das alles absolut ausreichend.

Ich zahlte für genau das, was ich brauchte, und nicht für etwas, was ich niemals ausnutzen würde, und hatte dabei ein Gerät in Händen, mit dem ich endlich vernünftig was anfangen konnte. So mit Touchscreen, der auch wirklich funktionierte. Und mit all den Funktionen, die einem das Leben doch etwas erleichtern (z.B. das integrierte und jederzeit aktuelle Navi, namens GoogleMaps).

Ok, das Display ist jetzt nicht grade riesig, aber was sollte ich mit einer Tapete, die ich niemals in die Hosentasche bringen würde. Und wenn ich wirklich surfen und Bilder anschauen wollte, dann wohl doch eher zuhause am PC mit dem 20″ Bildschirm.

Und bitteschön …… das Ganze für 15 € im Monat. Was will man denn mehr!

Ich habe seit damals nie mehr wieder etwas gefunden, mit dem gleichen Preis-Leistungs-Verhältnis, habe das Tarifvolumen immer reichlich ausgenutzt, und, so sehe ich das, ein Smartphone für lau dadurch erhalten.

Wenn ich mir da andere Nutzer so ansehe, die 40 € und mehr im Monat zahlen, ihre Tarife nie wirklich ausnutzen, nur um das Gefühl zu haben, soviel damit machen zu können, wie sie nur wollen, und letztlich dem Provider jedes Monat Geld hintragen, mit dem das Smartphone mehr als überzahlt wird, dann hab ich damals ein gutes Angebot erwischt.

Mein Vertrag läuft jetzt dann aus, und ich habe mir vorerst einen Tarifanbieter gewählt, der mir für kleines Geld, die Leistungen bietet, die ich tatsächlich benötige. Smartphone hab ich schon, so dass der monatliche Betrag künftig um Einiges unter 10 € liegen wird. Sollte ich mehr benötigen, kann ich jederzeit aufstocken und monatlich kündigen.
Von der Handhabung her wird mein Guthaben dort immer wieder automatisch aufgefüllt, so dass ich mich um nichts kümmern brauche.

Aber jetzt hab ich mich tatsächlich bissl vergaloppiert …. denn eigentlich wollte ich darüber schreiben, dass ich mich jetzt endlich daran gewagt habe, diese ganzen Apps, die da von vorneherein und völlig sinnloserweise von Samsung auf meinem Smartphone installiert waren, runter zu werfen.

„Runter werfen“ ist jetzt übertrieben, denn diese Apps sind nicht wirklich deinstallierbar. Gut – es gibt schon eine Möglichkeit, aber die ist nicht ganz risikolos für das Smartphone, so dass ich davon lieber die Finger ließ.
Was aber geht, ist, diese ganzen Apps zu deaktivieren. Und auf diese Weise habe ich ein halbes Gigabyte an Speicher gewonnen.

Das S4 mini hat 8 GB Speicher, so dass es schon etwas ausmacht, wieviel davon unnötigerweise verbraten wird, weil irgendwelche Apps, die kein Mensch braucht, ständig im Hintergrund laufen. Zudem werden dazu immer wieder Updates herunter geladen und installiert, so dass der verbratene Speicher immer mehr wird.
Wenn man diese Apps deaktiviert, dann kann man zuvor jene installierten Updates sehr einfach“deinstallieren“, also den Werkszustand jener Apps herstellen, um dann anschließend die App zu deaktivieren. Mit Ersterem wird Speicher gewonnen, mit Letzterem wird verhindert, dass solche Apps im Hintergrund laufen. Die Durchführung der Aktionen erfolgt im „Anwendungsmanager“. Dort sind im Bereich „Installiert“, alle Apps einsehbar, die zusätzlich installiert wurden.

Wenn man nach dem geht, was Samsung bzw. die App-Hersteller, so von sich geben, dann ist natürlich immer wieder zu lesen, dass manche Apps nicht deinstalliert werden sollten, weile andere Apps diese benötigen. In den meisten Fällen ist das nur eine Schutzbehauptung (so meine Erfahrung), um zu erreichen, dass die Apps weiterhin verwendet werden bzw. im Hintergrund laufen.
Ja, es gibt Apps, von denen sollte man die Finger lassen. Aber diese System-Apps sind besonders gekennzeichnet, mit jenem grünen „Android“-Männchen.
Zudem bringt das Deaktivieren den Nebeneffekt, dass sämtliche deaktivierten Apps, im Anwendungsmanager, im Bereich „Deaktiviert“ einzusehen sind, und dort auch wieder aktiviert werden könnten, falls es mal Probleme gibt (was mir bisher nicht widerfahren ist).

Zurecht kann man jetzt die Frage stellen, was denn ist, wenn man erstmal ergründen will, wozu eine App denn eig von Nutzen ist? Ich hab das für mich so gelöst, dass ich Tante Google gefragt habe, mittels des Suchbegriffs „was ist xyz“. Und damit wurde jeweils schnell klar, ob ich die App benötige oder nicht.

Was ich deaktiviert habe, ist z.B.
Blurb – Kasse
ChatON
Flipboard
Google Play Bücher
Google Play Kiosk
Google+
Samsung Apps
TripAdvisor
und andere

Letztlich muss man sich einfach trauen, und es tun.

Es grüßt,
das Smamap