GRAVITY

Ich hab den Film jetzt 4x gesehen. Zum dritten Mal gestern Abend und das 4. Mal heute.

Mich faszinieren solche Filme. Filme, die das Universum um uns herum zeigen, und die Realität darin.

Kurzfassung: Der Film spielt in der heutigen Zeit und Realität. 2 Astronauten, gespielt von George Clooney und Sandra Bullock, sind Teil einer Katastrophe im Orbit, als Trümmerteile eine Weltraumstation nach der anderen zerstören, und letztlich nur eine Astronautin überlebt und auf die Erde zurückkehrt.
Das Space-Shuttle, die ISS und die chinesische Station zerlegt es dabei in seine Einzelteile.
Die Überlebende schafft es dabei mit Glück, Verstand und Können, den Weg zur ISS zurück zu legen, von dort mit einer halbwegs intakten Sojus-Kapsel zur chinesischen Station zu gelangen, und mit deren Rückkehrkapsel schließlich auf die Erde.

Der Film zeigt einem, wie ausgeliefert der Mensch doch den Bedingungen außerhalb der Erdatmosphäre ist, und mit welchen feindseligen Eventualitäten er dort zu kämpfen hat.

Er zeigt auch, dass die Katastrophen, die es auch dort gibt, natürlich vom Menschen verursacht sind.

Er zeigt zudem, die faszinierende Schönheit des Universums, um die Erde herum. Diese (noch) blaue Kugel, und den Ausblick darauf.

Es zeigt dem Menschen, wie klein und unbedeutend er ist, im Vergleich zur Faszination des Lebens, wie wir es kennen.

Was mich am Allermeisten fasziniert hat, ist die Schlussszene, als die Heldin sich aus der Rückkehrkapsel befreit hat, die nach der Landung im See untergegangen war, dann auftaucht, zum Ufer schwimmt, und dort an Land robbt.
Und wie sie dann doch, mit etwas Schwierigkeiten, nach der längeren Schwerelosigkeit, auf die Beine kommt, und quasi wieder einmal das Leben aus dem Wasser entsteht.

Jeder kann sich das, was der Film ev. sagen will, selbst überlegen.
Für mich sind das 3 Dinge:
Zum einen, dass wir nie vergessen sollten, auf welcher Grundlage das Leben entstand (es kam nämlich aus dem Wasser; und wenn wir so weitermachen, holt sich das Wasser dieses Leben auch wieder zurück).
Zum anderen, dass der Mensch für seine Katastrophen immer selbst verantwortlich ist, und niemand sonst.
Und schließlich, dass es auf der Erde keine Ersatzstation gibt, und keine Rückkehrmöglichkeit irgendwo hin, wenn wir es denn endlich einmal geschafft haben, das Raumschiff „Erde“ zu vernichten. Wir haben nur dieses EINE Raumschiff.

Es grüßt,
das Smamap

Der Mann im Mond

Bin heute über ein Foto gestolpert, das ich absolut faszinierend finde ….

Surveyor_3_Conrad

Es handelt sich um eine Aufnahme, gemacht von der Apollo 12 Mission 1969.

Die Astronauten landeten damals etwa 160 Meter entfernt von der Sonde Surveyor 3, und schauten folglich mal eben vorbei und sahen nach dem Rechten 😉

Im Hintergrund sieht man die Mondlandefähre und daneben die Parabolantenne zur Datenübertragung.

Die Sonde war 2 Jahre zuvor zum Mond geschickt worden, um dort Informationen zu sammeln z.B. bzgl. der Oberflächenbeschaffenheit, in Vorbereitung für die erste Mondlandung, die ja dann von Apollo 11 durchgeführt wurde.

Die Astronauten schauten nicht nur vorbei, sondern sie nahmen auch Teile der Sonde mit zurück zur Erde.

Ich finde die Vorstellung faszinierend, man fliegt zum unbewohnten Mond, und dort steht eine Sonde. Nun gut, die haben wir selber dorthin geschickt. Vll stoßen wir ja i-wann einmal auf etwas, was nicht von uns stammt
Ok, die Wahrscheinlichkeit ist praktisch gleich Null. Aber Träumen ist erlaubt.

Es grüßt,
das Smamap