Tag 1 der Ausgangsbeschränkungen

Seit heute 0 Uhr gelten die Ausgangsbeschränkungen hier in Bayern.

Wir müssen zuhause bleiben. Im Prinzip nur noch raus, zur Selbstversorgung und zum Luftschnappen.

War heute früh beim Bäcker. Niemand zu sehen auf den Straßen. Keine Menschenseele. Zumindest nicht zu Fuß. Paar Autos, aber das war’s schon.

Beim Bäcker 3 Leute drin (mehr dürfen auf einmal sowieso nicht in den Laden). Sonst ist der Laden voll um die Zeit.

Was ich so sehe und im TV auch mitbekomme greift das Ganze. Auch in anderen Bundesländern. Einzelne Verstöße kommen vor und werden mit Bußgeldern geahndet.

Las vorhin, dass die Polizei irgendwo einen Bauwagen vorfand, in dem eine Gruppe Jugendlicher Geburtstag feierte. Ich hoffe, dass die ordentlich eins aufgebrummt bekommen; zusätzlich sollten die ganz hautnah in den Krankenhäusern mit Sterbenden konfrontiert werden. DIE Menschen, die dort sterben, tun dies nicht freiwillig, sondern haben das Virus von jemand übertragen bekommen.

Ich möchte nicht wissen, wieviele zusätzliche Tote es gab/gibt/geben wird, weil Unbelehrbare das Virus weiterverbreitet haben.

Man muss in allem allerdings auch das Positive sehen. Es ist da, egal ob man dazu bereit ist, es zu sehen oder nicht. Also kann es ja nicht schaden, nachzuschauen. Ich sehe da, als Erstes, die Ruhe und Langsamheit, mit der alles abläuft.

Wir sollten ein Stück davon aufbewahren für alle Zeit.

…. to be continued