Weihnachten steht draußen vor der Tür

…. im wahrsten Sinn des Wortes. Denn draußen vor der Tür, im Hausflur, steht der Weihnachtsbaum ….

draußen vor der Tür

Quasi noch nackt und kahl.

Das wird sich morgen ändern.
Eigentlich wollte ich es heute schon machen, nämlich den Baum seiner eigenen Bestimmung zuführen.

Aber nachdem er schon fast 4 Wochen da draußen vor der Tür steht, zu seinen Füßen eine Schüssel Wasser, und die Umgebung schön kühl, damit er möglichst lange halten möge, wollte ich ihn so wenig wie möglich der Wärme des Wohnzimmers aussetzen. Der örtliche Bauer hatte auch gemeint, ich sollte das so machen, denn „sonst werd des nix“

Und wenn er dann mal dort steht, wo immer er stehen wird (weiß noch nicht), dann werde ich versuchen, ihn mit dem zu schmücken, was ich habe.

Das ist nicht allzuviel, denn die letzten Jahre war es immer ein sehr kleiner Baum.

Aber frei nach meinem Motto „Weniger ist Mehr„, denke ich, es könnte ganz gut werden. Und im Ernstfall wäre, nicht weit entfernt, ein Laden, in dem gäbe es noch reichlich Nachschub. Aber so wie ich mich kenne, kommt das nicht in die Tüte.

Mal sehen, ev. trau ich mich ja, ein Foto hier zu veröffentlichen. Susi jedenfalls meinte, ich solle es auf jeden Fall tun.

Und so wird dann ab morgen „draußen vor der Tür“ plötzlich wieder jede Menge Platz sein.

Das erinnert mich an meine famose Zeit, damals in der Realschule. Da hatten wir als Deutsch-Lehrer den Neffen (oder so) der Ingeborg Bachmann. Da war es zwangsläufig, dass Literatur einen großen Stellenwert im Unterricht bekam. Und so hatten wir es auch mit Wolfgang Borchert´s Drama „Draußen vor der Tür“ zu tun. Aber das ist eine andere Geschichte.

Es grüßt,
Euer Smamap