Eine Wohltat

Seit Kurzem gehe/radle ich früh morgens immer zum Freibad, schwimme dort 10 Bahnen, und dann geht´s wieder zurück.

Eine Wohltat !!!

Das kühle Naß läßt es einem so richtig gut gehen.

Die Becken dort sind temperiert auf 23 Grad. Wie ich mir hab erzählen lassen, wollte man damals das Bad schon schließen, weil es nicht mehr finanzierbar war, das mit Gas zu machen.

Dann aber kam jemand auf die Idee, eine Hackschnitzelanlage zu machen, an der neben dem Freibad, soweit ich weiß, auch 2 Schulen mit dranhängen.

Und so nutzen so etliche Mitbürger dieses Freibad allmorgendlich für ihre Bahnen.

Die Saisonkarte kostet hier 50 €. Für 4-5 Monate ist das wirklich ein Betrag, den man sich abringen sollte.

Jedenfalls, wie gesagt, eine Wohltat. Es tut gut, und Bewegung bringt es auch.

Um irgendwelchen Einwänden zuvorzukommen: Ich würde die Zeit lieber mit Arbeit verbringen, aber nachdem das nicht geht, versuche ich das Beste draus zu machen. Und eigentlich wüßte ich nichts Besseres. Für mich und meine Gesundheit.

Es grüßt,
das Smamap

Der bewegte Mann …..

….. bzw. dessen seinerzeitige Produzenten, haben gestern, wie ich lese, einen bayr. Filmpreis bekommen.

Spontan kam mir der Gedanke, was MICH den eigentlich aktuell bewegt?

Nun – zum einen bin ich ganz froh, dass mich die angesagte Schneepracht verschont hat. Sie ist diesmal an Oberfranken vorbeigegangen.
Normalerweise ist Oberfranken (speziell Hochfranken), sehr viel mehr als andere Regionen, vom Schneefall heimgesucht. Winter mit 6 Monaten Dauer und erheblichen Schneefällen sind hier keine Besonderheit (oder soll ich sagen „waren“, denn die letzten 2 Jahre war eher wenig). Dies war bisher v.a. der Höhenlage von bis zu 600 Meter geschuldet, und der Staulage vor dem Erzgebirge.
Noch vor einigen Jahre hatte ich im Winter immer den Schneeräumdienst für eine größere Wohnanlage zu verrichten. Das führte dann z.B. dazu, dass ich am Weihnachtstag 3x auszurücken hatte, weil es immer weiter schneite.
Insofern bin ich ganz froh, dass die angesagten „Starkschneefälle“ hier nicht ankamen.

Was mich noch bewegt, ist die unsägliche Verfahrensweise mit dem Thema „Flüchtlinge“. Das muss ich jetzt nicht weiter ausführen, zumal schon Einiges dazu geschrieben.

Und dann wäre da noch der morgige Geburtstag eines Menschen, der mir nahe steht. Wie ich dorthin gelange mangels Auto und mangels Busverbindung am Sonntag, ist mir noch ein Rätsel.

Und nicht zu vergessen, der kleine Hunger, der mich schon wieder treibt. Denn, wie üblich, fiel das Frühstück eher gemäßigt aus.

Man sieht also, dass die Dinge, die einen bewegen, regelmäßig auch eher banaler Natur sind.

Und in diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Wochenende.

Es grüßt,
das Smamap