Der Sommer neigt sich dem Ende

Das ist schlicht Tatsache …. ein Blick auf den Kalender genügt.

Für mich gibt es immer einen Zeitpunkt dafür:
Das Ende des Gäubodenfestes.

Ich wohne zwar nicht mehr in Straubing, aber ich habe immer noch das Bild vor Augen, wenn nach Ende des Gäubodenfestes die ersten Tage kommen, in denen es in Früh Nebel hat.

Das Gäubodenfest ist immer in jener Woche, in der im August der Feiertag ist. Zwangsläufig klopft also dann gegen Ende des Monats der Herbst an.
Gut …. Straubing liegt an der Donau, weshalb Nebel am morgen dort eher wahrscheinlich ist, als anderswo.
Für mich hat sich diese Abfolge aber eingeprägt.

Und so geht es jetzt darum, die letzten Sommertage zu genießen ……

Eigentlich jeden Sonnenstrahl, denn es werden immer weniger, und die Tage an denen man das machen kann, wofür der Sommer u.a. da ist, werden ebenso immer weniger.

Das Freibad macht Mitte September zu, der Biergarten dann wahrscheinlich auch.
Und der Zeitpunkt, zu dem das Rad eingemottet wird, ist nicht mehr allzu fern.
OK …. letztes Jahr bin ich sogar Ende November nochmal damit gefahren, weil sich der Winter so gar nicht hat angekündigt.

Also liebe Leute …. genießt die Zeiten und Tage, die noch warm sein werden ….

Es grüßt,
das Smamap

Sommer – soweit das Auge reicht

Dann war heut doch nix mit Arbeiten. Noch Anruf bekommen, der es auf morgen verschiebt.

So hatte ich noch Muse, nachmittag, den Schatten suchend, zur Eisdiele zu wandern, und mir dort 2 Kugeln der Sorte „egal“ mitzunehmen. In der Waffel versteht sich. Manchmal ist mir nach einer bestimmten Sorte, und manchmal weiß ich nicht so recht. Dann sag ich immer zum Patrizio „2x egal“. Erstaunlich wie viele verschiedene Eissorten der hat.

Das Eis war speziell tiefgekühlt heute. Und schmeeeeeckte. Unbeschreiblich.

Ich hab es total genossen. Und in die Länge gezogen. Ich geh immer eine kleine Runde dabei. Bewegung muss ich, rein ärztlich gesehen, mitnehmen, wo geht. Im Frühling reichten die beiden Eiskugeln grade mal die Straße entlang, vorbei am Obsthändler, bis zur Bankfiliale.
Heute hatte ich sogar noch bis zum Bahnhof runter Stoff zum schlecken.

Und dann auf der Parkbank gesessen, leider schon ohne Eis, aber natürlich im Schatten. Den feinen Luftzug genossen, unter den Bäumen.

Auf der anderen Talseite den Verkehr beobachtet. Die Cabrios, die Motorräder, und natürlich auch die vollklimatisierten Luxuskarossen. Na gut, das Luxus lassen wir weg. Jedenfalls alle Fenster zu. In meiner Jugend gab es nur offene Fenster, weil die Klimaanlagen alle eine Kurbelbedienung hatten.

Und natürlich alle Menschen langsam unterwegs. Kurz gehalten, was T-Shirt und Hosen angeht.

Meinereiner hat natürlich immer Cäppi dabei. Mangels Sonnenschutzfaktor „Haare“.

Dann langsam und gemäßigten Schrittes Richtung Heimat mich bewegt. Gut, auch wegen der Hitze. Aber ich bin nicht mehr so flott unterwegs, wie früher mal. Geht halt nicht mehr.
Dabei macht man immer auch die Erfahrung: Man kommt auch ein klein wenig langsamer überall hin.

Morgen früh, da freu ich mich auf´s Freibad. Machen um 8 auf. Werd ich jetzt, wenn immer möglich, hinlaufen. Nur 5 Minuten von zuhause. Physio meinte, das wäre schon ganz gut für mich. Wird wohl auf Saisonkarte rauslaufen.
Nach dem Schwimmen dann kurz was erledigen, die andere Physio (mit Fango) genießen. Das wird bestimmt eine mords Gaudi.

Und Nachmittag dann arbeiten. Wohl so gegen Abend. Kann ich mir frei einteilen. Bin ja nicht beschubst, und wackle bei 30 Grad in der Sonne rum. Einen fast Beinahezusammenbruch, wie schon mal, muss ich nicht haben. Wie sagte der Chefarzt damals: Sie kennen Ihre Grenze, und Sie wissen wie weit Sie gehen dürfen.
Ja, das weiß ich.

Und Abends dann, da gehe ich mal zum nächsten Biergarten. Na ja, Oberfranken hat hier nicht grad die tollste Auswahl. Aber so unter ein paar Kastanien sitzen, und einen Radler reinzischen, das darf ich dann schon.

Es grüßt,
das Smamap