Träume sind erlaubt und erwünscht

Manchmal sitze ich, so wie heute, Sonntags morgen vorm Cafe, trinke meinen Cappuccino und träume vor mich hin.

Was hätte ich gern …. was wäre wenn …. wie würde ich gerne leben?

Das sind die Fragen, die meine (Tag)Träume meistens bewegen.

Träume

Manche Dinge kommen da immer und immer wieder ….

  • Ich träume davon, eine Arbeit zu finden, die genau auf meine gesundheitlichen Einschränkungen passt und die es mir erlaubt, ein klein wenig ein „reicheres“ Leben zu führen
  • Ich träume davon, dem „Amt“ sagen zu können …. Ihr könnt mich mal
  • Ich träume davon, eine Arbeit zu haben, die es mir erlaubt, für andere Menschen da zu sein
  • Ich träume davon, frei und ungebunden zu sein, mir mein Leben so gestalten zu können, wie ich mir das vorstelle
  • Ich träume davon, mein Lebensmotto „Weniger ist mehr“, konsequent umsetzen zu können
  • Ich träume davon, die Welt zu einem besseren Ort machen zu können
  • Ich träume davon, gesund zu sein
  • Ich träume davon, dick im Lotto zu gewinnen, und mit dem Geld viel Gutes zu tun
  • ….
Ja ja, ich weiß …. Träume sind Schäume, und gehen selten in Erfüllung. Und manche gehen auch nur schwer zusammen.

Jedoch, ich habe sagen hören, dass manche Träume in Erfüllung gehen, wenn man fest daran glaubt, und etwas dafür tut.

Es grüßt,
das (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Strahlender Sonnenschein

Heute, am 22. Oktober, hatten wir hier strahlenden Sonnenschein. Geschätzte 30 Grad.

WO????

Na über den Wolken halt!!!

Hier unten bei mir war grau in grau, und 4 Grad. Mit Regenschirm versteht sich.

Arbeitsmäßig hatte ich heut morgen draußen zu tun. Da hat mich das Wetter natürlich total aufgebaut. Besonders jenes über den Wolken.

Sonnenschein

Hinterher, nach Arbeitsende, wollte ich mir wenigstens, wenn schon das Wetter mießepetrig ist, was Gutes tun.
Also ab ins Cafe, Stück Kuchen, einen Krapfen, eine heiße Schokolade.

Na ja, dachte ich mir …. man muss es sich gut gehen lassen, wenn das Drumherum schon nicht danach tut.

Die Bedienung im Cafe, hatte, wie üblich, gute Laune. Musste dann aber eingestehen, dass sie heute i-wie total danebensteht.

SO äußert sich eben Manches bei Manchen unterschiedlich.

Wieder zuhause, tat ich dann den Vögeln noch was Gutes, und füllte dieses Jahr erstmals das Vögelhäuschen. 5 Minuten später war es schon umlagert, und die Vögel zauberten mir ein Lächeln ins Gesicht.

Also DOCH Sonnenschein !!!

Es grüßt,
das Smamap

Eine Kunst

…. die niemand kann.

Hatte mir heut vorgenommen, vor dem Wetterumschwung (soll regnen) nochmal ein paar Schritte zu tun.

Zur Feier des Sonntags ging ich abschließend noch am Cafe vorbei. D.h. ich ging nicht vorbei, sondern ich blieb für eine Halbe dort.

Natürlich eine Halbe Weißbier, und natürlich alkoholfrei (dafür fällt heute das Mittagessen aus; kalorienmäßig gesehen).

Am Nachbartisch saßen 3 weitere Gäste. Dem Dialekt nach zu urteilen, handelte es sich um Menschen aus dem Berliner Raum. Dies ist eine bloße Feststellung, und soll nichts Weiteres ausdrücken.

Jedenfalls war es unvermeidlich, deren Gespräch mit zu hören.

Es ist schon erstaunlich, welche Energie manche Menschen darauf verwenden, die Nadel im Heuhaufen zu finden.
Anders gesagt …. etwas zu finden, was nicht ihren Vorstellungen entspricht …. worüber man sich also aufregen kann.

Egal ob Besuche in anderen Gaststätten, Wohnungseinrichtungen bei Herrn und Frau X oder die Unterkunft, die man gewählt hatte ….. es war immer etwas vorhanden, was absolut nicht ok war.

Ich saß so da, und versuchte zu ergründen, was man an den Dingen, die da besprochen wurden, „nicht ok“ finden könne.

Ich gab dann auf, klassifizierte jene Mitmenschen als der Spezies zugehöring, die im Urlaub stehts die Aufreger sucht und wohl einen Block mit sich führt, auf die man die Beschwerdepunkte jederzeit notieren kann, und beschloß, nachdem mein Weißbier zur Neige gegangen war, das Weite zu suchen, um nicht miterleben zu müssen, wie sie beim bestellten Frühstück, sich wieder auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen begeben würden.

Ich erkundigte mich noch danach, wie lange es dort generell Frühstück gäbe, denn das, was ich auf der Karte gesehen hatte, würde ich demnächst dann doch mal verköstigen wollen (könnte ja sein, dass mein Kühlschrank mal am Wochenende nichts rechtes hergibt).

Insgesamt ein schöner Sonntag vormittag ….. eigentlich…..

Es grüßt,
das Smamap

Mit dem Tablet unterwegs

Nun nenne ich ja schon seit einiger Zeit ein Tablet mein Eigen.

Bisher habe ich es allerdings vermieden, mich damit in der Öffentlichkeit zu bewegen.
Zum einen deswegen, weil es mir dafür i-wie zu schade erschien, zum anderen, weil ich Bedenken hatte, wegen der Sicherheit des Teils, und letztlich weil ev. dann doch der ein oder andere meinen würde, dass bei mir der Reichtum ausgebrochen sei.

Nachdem mir aber immer schon relativ wurscht war, was andere über mich denken (zumindest innerhalb gewisser Grenzen), die Tablet-Versicherung ja auch i-wo seine Daseinsberechtigung haben sollte, und das Tablet zuhause auch nicht jünger wird, habe ich es letztens gewagt, und heute wiederholt …… mein Tablet und ich sind gemeinsam ausgegangen 😉

Klar, eine Tablet-Tasche (oder wie immer man das offiziell nennt) sollte ja schon sein ….

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……rein einfach aus Schutzgründen für das Display. Aber auch, damit nicht jeder sofort erkennt, was man da in der Hand trägt.

Und so sitzt man im Cafe und liest das eBook weiter oder schmökert in den Blogs, denen man folgt.

Ist auch da natürlich ein gewaltiger Unterschied, im Vergleich dazu, wie man früher auf dem Smartphone, das ich da noch hatte, versuchte, was zu erkennen.

Apropos …… so ein Display, wie es ein gutes Tablet hat, ist unter nahezu allen Bedingungen gut bis sehr gut lesbar.
Letztens saß ich hinter dem Haus, im Sonnenschein, und hab da gelesen. Da bedarf es natürlich dann schon der maximalen Helligkeits-Einstellung. Aber es ist absolut erstaunlich, wie gut das selbst dann funktioniert.

Ein Buch zu lesen, Bekannten ein paar Nachrichten zu schreiben, einige Bankdinge online zu erledigen, einen Brief zu schreiben und dergleichen mehr, das sind alles Dinge, die gingen früher nicht. Ja klar, zuhause schon. Aber die Möglichkeit, das auch anderswo zu erledigen, erlaubt es einem, das zeitlich und örtlich uneingeschränkt zu tun, und sich nicht dafür in die eigenen 4 Wände einsprerren zu müssen.

Es muss dabei schon Sinn machen, das Tablet mit sich zu tragen. Keinen Sinn macht es in aller Regel z.B. beim Einkaufen, beim Arzt (wenn man weiß, dass man ohnehin zügig dran kommt) oder aber wenn man arbeiten geht.
Für solche Zwecke reicht das normale Handy, um im Notfall jemand anrufen zu können oder aber selbst erreichbar zu bleiben, für Menschen, die einen brauchen.

Für letzteren Zwecke hab ich mir jetzt für 20 € ein altes Mini-Smartphone angeschafft. Ich hatte zwar auch noch ein Uralt-Handy, jedoch hat sich (für mich) herausgestellt, dass ich öfter mal gerne die Möglichkeit hätte, das ein oder andere Foto zu machen. Und per Bluetooth sind diese dann auch in nullkommanichts auf dem Tablet.

Manche mögen sich ev. fragen, wozu man das alles braucht. Hier greift, für mich zumindest, der Satz „man gönnt sich ja sonst nichts“.
Für mich gibt es (fast) nichts Schöneres, als dann, wenn ich meine Arbeit beendet habe, hinterher im Sommer am Weiher zu liegen, und dabei ev. auf dem Tablet ein gutes Buch zu lesen oder mit Freunden zu kommunizieren. Oder aber zu anderer Zeit in gleicher Angelegenheit vor dem Cafe zu sitzen.
Andere meinen 3 Wochen mit dem Flieger sich nach Asien begeben zu müssen. Abgesehen davon, dass das meines nicht wäre, kann ich es mir finanziell und gesundheitlich nicht leisten, und nutze eben andere Möglichkeiten, dieselbe Zufriedenheit zu erlangen (ich meine sogar die größere Zufriedenheit).

Es grüßt,
das Smamap

 

Wunderschöner Sonnentag

Gestern, da konnte man nur mit der Zunge schnalzen.

Hier zumindest.

Toller Sonnenschein, nicht zu heiß, genau richtig für ein Frühstück draußen, eine Radtour, einen Verbleib vorm Cafe, sich in der Sonne tummeln.

Abends noch eine Kugel Eis.

Was will man mehr?

Na ja ….. noch so ein paar Tage ……. aber das kommt schon noch.

Heute und morgen is erstmal wieder grau in grau angesagt. Meine Kugel Eis lasse ich mir trotzdem nicht nehmen, und vll reichts ja auch noch für den Cappu vorm Cafe.

Es grüßt,
das Smamap

Und endlich lacht die Sonne

Heute war es dann auch hier so weit …..

Die Sonne scheint. Es fällt, so finde ich, so viel leichter. Alles eben.

Es geht schon mal los damit, dass einem realtiv warme Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen, wenn man zur Haustür rausgeht.

Gut – früh morgens um 8, da waren es noch 4 Grad.

Jetzt am Nachmittag sind es schon 10. Jeweils im Schatten.

Und so war es schon möglich, mit dem Rad zu fahren. Ok, Mütze war noch zu empfehlen. V.a. für die Menschen, deren Isolierung,  am obersten Ende, mittlerweile zu wünschen übrig lässt.

Alle Menschen zieht es hinaus. Zwar ist hier am Donnerstag immer Wochenmarkt. Aber es ist schon erstaunlich, wie auch an diesem Tage die Zahl der Menschen sprunghaft ansteigt, wenn die Sonne da ist.

Alles ringsherum wartet auf den Frühling.

Das Café rüstet sich …. die Außenbestuhlung wird aufgestellt.
Der erste einheimische Spargel ist da
Die Radfahrer sind wieder vermehrt unterwegs.
Bei jedem 2. Satz wird die Sonne erwähnt.

Auch in der Arbeit zieht es einen hinaus. Zumindest ging es mir heute so, dass ich am Liebsten etwas erledigen wollte, was mich nach draußen führt.

Die Welt erwacht.

Wo waren all die Menschen im Winter (oder zumindest, was man für den Winter hielt)?

Es grüßt,
das Smamap

Strahlemann & Söhne

Nachdem ich heute alle Erledigungen hinter mich gebracht hatte, wollte ich bei dem strahlenden Sonnenschein unbedingt noch irgendwo im Freien einen Cappuccino haben.

Also dann vorhin noch zum Cafe und Sonne pur genossen (ev. zum letzten Mal in dieser Form in diesem Jahr; wer weiß).

Es ist immer wieder erheiternd, welche Dinge man dabei beobachtet/erlebt:

Da ist die Autofahrerin, die eben mal in die Postagentur muss, und dazu vor der Einfahrt der Metzgerei parkt, und sich dann fürchterlich aufregt, weil sie, auf dem Weg zur Post, angehupt wird, weil der Lieferwagen der Metzgerei just in dem Moment in die Einfahrt muss.

Oder die Madame, die vor dem Cafe sitzt, und sich darüber aufregt, als die Markise ein Stück ausgefahren wird, damit die Gäste von der Sonne nicht so geblendet werden. Sie bräuchte sich zwar nur auf einen anderen Stuhl setzen, und gut wäre, aber sie zieht es vor entrüstet das Weite zu suchen.

Dann kommt der Fahrer der strahlend roten Corvette vorbeigefahren, und fährt im Schneckentempo vorbei, damit jeder ausgiebig sein Gefährt bewundern kann. Kurz nach dem Cafe wird dann ordentlich Gas gegeben, damit der Sound auch entsprechend zur Geltung kommt.

Gar nicht zu reden, von den diversen Parkkünsten, die Manche an den Tag legen. Es hat sich immer noch nicht durchgesprochen, dass vorwärts einparken eher schwierig ist, und entsprechend lange dauert.

Inzwischen ist mein „großer“ Cappuccino gekommen. Ich zahle gleich (nämlich 2,60€, zzgl. 40 Cent Trinkgeld), und widme mich meinem Getränk.

Plötzlich sitze ich 1 m über dem Stuhl, weil der Audi-Fahrer kräftig hupen musste, um den Kumpel auf der anderen Straßenseite zu grüßen.

Der Cappuccino ist heute echt klasse. Na ja, eig wie immer.

Einen Tisch weiter nimmt einer Platz, der sieht so aus, als wäre die Nacht eher kurz gewesen. Ev. auch zu kurz, um den Alkoholabbau komplett abzuschließen.

Dann kommt die Bedienung wieder vorbei: Wie seinerzeit die weiblichen Reize vergeben wurden, hat sie offenbar 2 x „HIER“ geschrieen :)))))

Ich wundere mich noch, dass heute so viel los ist. Da sagt in dem Moment der am Nebentisch zu seiner Begleitung, dass heute „drüben“ ja Feiertag ist, und deshalb Viele zum Einkaufen kommen. Mit „drüben“ meint er die sog. „neuen Bundesländer“. Diese Einteilung nehme ich zwar verbal nicht mehr vor, aber ich weiß, was er meint, denn unterschiedliche Bundesländer haben teilweise unterschiedliche Feiertage, je nachdem von welcher Konfession die Mehrheit der Bevölkerung ist. Und Bayern ist hauptsächlich katholisch. Das stimmt zwar für Oberfranken dann wieder nicht, aber Oberfranken gehört zum Bundesland Bayern (was man in Oberfranken nicht zu laut sagen sollte :)))), und deshalb ist heute hier KEIN Feiertag. Aber eben 10 KM weiter dann schon.

In dieser Erkenntnis trinke ich den letzten Schluck Cappuccino, löffle noch den Milchschaum aus, sacke meine diversen Utensilien wieder ein, und schreite von dannen.

Ein schönes strahlendes Wochenende wünscht,
das Smamap
(welches Halloween grundsätzlich NICHT begeht)