Endlich Frühling

Heute ist, für mich zumindest, der erste richtige Frühlingstag.

Ich war draußen unterwegs, ohne Jacke. Das Thermometer zeigt im Schatten zwar nur 15 Gräder, aber in der Sonne hat es natürlich gefühlte 25.

Wenn der etwas kältliche Wind nicht wäre, dann könnte man fast schon meinen, es wäre Sommer.

Die Bäume versuchen auszutreiben. Alles schiebt an.

Für Oberfranken ist das schon jede Menge. Woanders ist die Natur natürlich schon viel weiter.

Auch das Radfahren macht schon Spass. Heute mal die gut 5 KM in den Nachbarort gefahren, weil ich da was zu erledigen hatte.

Auf dem Rückweg führte natürlich kein Weg an der Eisdiele vorbei. Logisch 😉

Und wie ich hier so sitze und tippe, da ist eines klar, nämlich, dass die Sonne, die hier so frech zum Fenster rein scheint, mich nachher zu 100% nach draußen ziehen wird.

Egal, wo man hinsieht ….. alles putzt und pflanzt, und trägt Sachen raus. Bei OBI und Konsorten wird sicherlich wieder der Run auf die Pflanzen, Grills, Gartenutensilien und alles Sonstige einsetzen, was man halt so braucht im Garten.
Was ICH brauche, hab ich alles schon hier: Meinen Klappstuhl und mein Käppi ….. mehr braucht es nicht, um sich hinter´s Haus zu setzen, und die Natur zu genießen ……. na ja, ev. noch das Tablett mit dem Cappucchino und dem Kuchenstück drauf. Aber OBI kann mich nicht locken….

Es grüßt,
das Smamap

Ein wunderschöner Tag

…. war heute.

Strahlend blauer Himmel, Sonne pur, warm. Man konnte draußen, mit etwas Mut, im T-Shirt rumrennen.

Im Garten tätig sein; alles mal aufbauen für den Sommer; den Rasen das erste Mal mähen.

Und dann, irgendwann, sich hinsetzen, in der Sonne einen Cappucchino schlürfen, ein Stück Kuchen dazu essen.

Den Vögeln zuhören, bei ihrem Gezwitscher; sie beobachten, wie sie in den Bäumen ihre Nester bauen.

Den Tag in vollen Zügen genießen …. wohl wissend, dass jetzt erstmal Tage kommen, die nochmal ganz anders sein werden.

Und wenn ich die Kälte dann wieder spüre, dann weiß ich, was ich an der Wärme habe.

Es grüßt,
das Smamap

Es gibt nichts Besseres als was Gutes

Heute war ich Zwetschgen holen.

Für all diejenigen, denen das Wort nichts sagt, weil eher nördlich lebend oder ganz woanders, sei übersetzt: Zwetschgen=Pflaumen.

Nun gut, einige werden jetzt vll sagen, dass das SO nicht ganz richtig ist, weil es schon einen Unterschied gibt, zwischen Zwetschgen und Pflaumen.

Aber FÜR MICH hieß das immer schon „Zwetschgen“, was danach aussah, egal wie groß.

Also war ich heute Zwetschgen holen. Quasi stehender Weise, nämlich auf der Leiter, im Baum. Hab mir derart einen 10 L Eimer voll der Früchte geholt. Mehr war nicht sinnvoll, weil ich wollte ja schließlich nicht die nächsten Tage eine Zwetschgen-Diät machen.

So ungefähr 5% der Ernte fand den Weg in den Eimer nicht, sondern ganz woanders hin. Das ist so ähnlich, wie wenn ich früher im Jahr zur Erdbeer-Plantage gehe. Wobei ich dort dann ebenso viele Erdbeeren mir einverleibe, wie ich dann an der Kasse zahle. Gehört ja schließlich dazu.

Die Anteil an Zwetschgen hält sich demgegenüber in Grenzen.

Ich war mit dem Rad unterwegs. Der geneigte Leser weiß ja aus einem meiner anderen Blogs, dass ich ein Leben ohne Auto praktiziere.

Und so hatte ich als Transportbehältnis halt nur meinen Rucksack dabei. Aber der reichte dicke, denn wie gesagt, eine Diät wollte ich dann doch nicht machen.
Abwohl eine Diät an sich ja schon erstrebenswert wäre. Zumindest sagt das meine Waage und auch der Spiegel. Und damit sind die beiden in der Überzahl mir gegenüber.
Aber da wollte ich jetzt in meinem Beitrag eig gar nicht hin.

Wieder zuhause, hatte ich Hunger.

Flugs einen Tortenboden mit den entkernten Zwetschgen ausgelegt, Tortenguss drüber, und fertig war der wohlverdiente Lohn für die Radfahr- und Ernteaktion.
2015-09-12 16.25.11
Nun gut, einen Cappuccino gab es noch dazu.
Das Ganze war sowohl Mittagessen, wie auch etwas „zum Kaffee“.
Abends bin ich dann bei Bekannten zum Geburtstag eingeladen. Und da gibt´s dann, gewohnheitsgemäß, auch Raubtierfütterung. Aber jetzt bin ich schon wieder abgeschweift.

Toll ist diese Jahreszeit jetzt schon, denn es gibt Äpfel, Zwetschgen, Birnen, diverse Beeren etc.
Bloß doof, dass alles auf einmal reif wird.

Und dann kommt der Winter (irgendwann). Und da gibt’s dann erstmal nix mehr. Außer ev. Kohl, Kartoffeln und Gelberüben (…Verzeihung….in anderen Gegenden heißen die „Möhren“). Da steh ich dann immer völlig verzweifelt in der Obst- und Gemüseabteilung.
Eines werde ich dann aber sicherlich nicht tun: Die Früchte kaufen, die mit enormem Aufwand erstmal um den halben Globus geflogen wurden.

Und bevor ich jetzt noch x-mal abschweife, mache ich Schluss ….

Es grüßt,
das Smamap