Platz schaffen auf Smartphone und Tablet

Platz schaffen …

Wer meinen BLOG verfolgt, hatte ev. schon mit dem Menüpunkt zu tun, der sich einem in rot oben rechts präsentiert …. den Tipps & Tricks zu Android.

Platz schaffen

(mein Blog – rechts oben der Menüpunkt zu Android)

Nun sind das alles sicher Dinge, die nicht den Top-super-duper-Android-Experten offenbaren, aber eben alles Sachen, die sich (für mich) aus dem normalen Mobilgeräte-Alltag ergeben.

Dazu gehört auch das Thema „Platz schaffen“, dem ich mich heute widme.

Nun hat ein Smartphone oder Tablet nur begrenzt Platz (zB 32 GB). Wenig im Vergleich zur Größe heutiger PC-Festplatten. Deswegen sind die Programme (=Apps) klein gehalten. Jedoch bei der Vielzahl der Apps, die sich auf dem Gerät, im Lauf der Zeit, ansammeln, geht der Platz eben immer mehr zur Neige.

Was kann man also tun?
Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten:

  1. Platzsparende Apps verwenden.
  2. Ungenutzte Apps deinstallieren.

Was den ersten Punkt angeht, so habe ich dazu schon das eine oder andere geschrieben (und da kommt sicherlich immer wieder etwas dazu). Dazu einfach auf meiner Blogstartseite im Androidbereich nachlesen.

Der 2. Punkt gestaltet sich mitunter schwierig. Nicht etwa deswegen weil es für den Normalanwender schwierig zu handhaben wäre, sondern deswegen, weil sich Viele nicht dazu durchringen können, eine App zu löschen.

Technisch ist es sehr einfach:
Man begibt sich in’s Android-Menü und dort in den Bereich „Apps“ ….

Platz schaffen

(das Android-Einstellungs-Menü unter Android 7)

…. tippt dann auf die entsprechende App und dort dann auf „Deinstallieren“ ….

Platz schaffen

(nach Aufruf der App im Menü, lässt es sich deinstallieren)

Allerdings gibt es etliche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen. Diese lassen sich dann nur ‚deaktivieren‘. Ich persönlich empfinde das als Frechheit. Ich möchte das selbst entscheiden, was auf meinem Tablet installiert sein soll/darf; zumal so manche dieser Apps absolut unnötig sind, und den Anwender dazu zwingen sollen, DIESE App zu verwenden, und keine andere. Alle jene Apps sind von Google, dem Android-Hersteller. Was man mit solchen Apps machen kann, dazu weiter unten mehr.

Was das Deinstallieren von Apps angeht, so sitzt das Problem, wie so oft, VOR dem Gerät!!!

Man könnte die App ja nochmal brauchen. Und wer weiß, was das alles für Nachteile hätte, wenn man sie tatsächlich deinstalliert.

Antwort: Was man lange nicht benutzt hat, braucht man auch nicht. Das ist wie das Kleidungsstück, das seit Jahren im Schrank hängt, und man nie angezogen hat.
Und eine App zu deinstallieren, hat erstmal grundsätzlich keinerlei Nachteile. Sollte man sie, wider Erwarten, doch i-wann mal wieder brauchen, ist sie schnellstens über den App-Store erneut installiert.

Während ich das so schreibe, kommt mir die Idee, das selbst mal wieder zu praktizieren. Und so habe ich eben 5 Apps deinstalliert, die sicherlich schon einige Monate als Leichen auf meinem Tablet liegen.

Wenn man dann die Liste der installierten Apps so durchgeht, sieht man auch immer gleich, wieviel Speicherplatz die jeweils verbraten. Auf diesem Weg erschließt sich einem auch immer gleich, welche potentiellen Kandidaten es gibt, die durch schlankere Apps ersetzt werden sollten.

Zugegeben, manche sind nicht zu ersetzen. Ein Bsp dafür ist „Spotify“. Jenseits der Diskussion, welches jetzt der beste Musik-Streaminganbieter sei, ist eine einmal gefallene Entscheidung, in aller Regel, auch bleibend. Und die Funktionalität der entsprechenden App auch nicht durch eine Alternative ersetzbar.

Bei mir nimmt Spotify knapp 1/2 GB an Platz ein (wozu natürlich auch die Playlists gehören). Diese habe ich allerdings auf die SD-Karte ausgelagert (was man über die Einstellungen machen kann), so dass sie keinen internen Speicherplatz verwenden. Die Anwendung selbst umfasst „nur“ etwa 90 MB.

Insgesamt befinden sich auf meinem Tablet etwa 110 Apps (viele davon gehören zum ursprünglichen System), die knapp die Hälfte meiner 32 GB Speicher belegen.

An anderer Stelle der Tips&Tricks zu Android, habe ich mich bereits darüber ausgelassen, wie zahlreiche Apps, die sich nicht deinstallieren lassen (va von Google) schlicht deaktiviert werden können, nachdem man sie auf den Ursprungszustand, und damit auf die Ursprungsgröße, zurückgeführt hat. Auch dies hatte viel Speicher gebracht. Bitte meinen damaligen Beitrag nachlesen

Auch gibt es etliche Apps, die man prinzipiell auf die SD-Karte auslagern kann (also die komplette App). Das ist auch eine Standardfunktion, die man im App-Menü durchführen kann. Wenn man also, wie oben beschrieben, im Android-Menü zu den Apps geht, dort eine App antippt, und dort dann den Punkt „Speicher“ aufruft, dann sieht man, FALLS die App auslagerbar ist (bei manchen besteht diese Möglichkeit von vorneherein nicht), rechts (bei Android 7) die Möglichkeit vom Gerätespeicher auf den externen Speicher auszulagern. Der restliche Ablauf ist selbsterklärend.

Auch damit steht dann der interne Speicher, den die App bisher belegt hat, wieder zur Verfügung.
Allerdings sollte man dazu sagen, dass es, in seltenen Fällen, Apps gibt, die dann in der Funktion Probleme haben (ich vermute da eine unsaubere Programmierung des Herstellers). Deshalb habe ich mir angewöhnt, immer nur 2-3 Apps auf einmal auszulagern, diese dann eine Weile zu verwenden, um zu sehen, ob Probleme vorhanden sind. Die 2-3 Apps, die man ausgelagert hat, sind im Kopf zu behalten, und falls eine davon tatsächlich Probleme macht, ist diese dann einfach wieder zurück zu verlagern in den internen Speicher. Sind die Probleme dann weg, weiß man woran es lag.
Hätte man das für zig Apps gemacht, wüßte man in aller Regel nicht mehr, ob die App jetzt zu denen gehört, die man ausgelagert hatte.

Soviel an dieser Stelle zum Thema, wie sich Platz schaffen lässt auf mobilen Android-Geräten.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Mein Tablet und Google ….

Google holt sich sehr viele seiner Informationen von Smartphones und Tablets, ohne dass man das merkt.

Wie das?

Sehr einfach …. Android, das Betriebssystem auf den meisten dieser Geräte ist von Google.

Ich hab mir einen Artikel aus der letzten Chip vorgenommen, und nach einigem Zögern jetzt mal abgearbeitet.

Die hatten dort mal ein Nexus 5 genommen und zunächst festgestellt, dass da aktuell über 2 Dutzend Google Apps im Hintergrund werkeln und Daten sammeln.
Zudem interessiert sich Android weiter dafür in welchem WLAN man surft, speichert Passwörter und Anruflisten auf Google-Servern und dergleichen mehr.

Viele dieser Google-Apps kann man zwar nicht löschen, was eine Frechheit ist, aber man kann sie zumindest deaktivieren. Damit werden diese Apps nicht mehr automatisch gestartet und tauchen auch nicht mehr im App-Menü auf.

Also bin ich jetzt mal hingegangen und habe alle Google-Apps, die ich nicht verwende oder für die ich ohnehin Alternativen nutze, deaktiviert.

Als da wären: Gmail, Kalender, Hangouts, Play Music, Drive, Google App, Play Filme & Serien. Das geht ganz einfach in den Einstellungen, im Anwendungsmanager.
Damit Android meine WLAN-Passwörter und Anruflisten nicht mehr auf Google-Server speichert, habe ich in den „Einstellungen“ unter „sichern & zurücksetzen“ dort „meine Daten sichern“ auf „Aus“ gesetzt.
Sodann habe ich noch, auch in den Einstellungen, in „Konten“ im Google-Konto alle Google-Dienste auf „Aus“ gestellt, die ich nicht brauche.
Und dann habe ich noch unter „Einstellungen/Google“ die Dienste ausgeschaltet, die mir ansonsten zu neugierig vorkommen, v.a. aber „Smart Lock für Passwörter“, mit dem sich Google App-Passwörter merkt, und den „Standardverlauf“, damit meine Bewegungen nicht mehr aufgezeichnet werden.

Damit war alles erledigt, wobei ich dann doch noch eines gemacht habe, was zwar durch die anderen Schritte in gewisser Weise schon überflüssig war, aber das Ganze doch abgerundet hat: Ich habe mein Google-Konto gelöscht, also jenes xyz@gmail.com.
Zwar wird einem das zu Beginn der Einrichtung eines Smartphones/Tablets ziemlich unter die Nase gehalten, man solle das Einrichten, aber zur Funktion eines solchen Gerätes braucht man kein Google-Konto. Es geht auch total ohne. Google hätte das halt gerne. Um Daten zu sammeln, zu synchronisieren, und damit eben „zu haben“. Also ging ich unter „Einstellungen“ auf „Konten“, dort auf mein Google-Konto, dort wiederum auf „Mehr“ und wählte „Konto entfernen“.

Das Konto als solches existiert bei Google nach wie vor, so dass man sich dort auch einloggen und z.B. eMails lesen kann, aber auf dem Smartphone/Tablet ist es entfernt, und die Verbindung zu Google gekappt.

Nach alle diesen Maßnahmen verwende ich mein Tablet weiterhin wie gewohnt und bisher ohne irgendwelche Abwandlungen in den Handhabungen.

Ich habe nur Eins festgestellt: Google legt es immens darauf an, den Eindruck zu erwecken, als bräuchte man das alles, was aber schlicht nicht der Fall ist.
Zwar war es ziemlich easy, bei Einrichtung meines Tablets viele Daten ad hoc zur Verfügung zu haben, weil sich das Android so manche Daten von den Google-Servern holte, wo sie mein bisheriges Smartphone abgelegt hatte. Aber offen gesagt macht das ohnehin mehr Sinn, sich alles neu einzurichten, um nicht Unmengen Karteileichen mitzuziehen. Was nutzen mir Kontakte, die es seit Jahren nicht mehr gibt. Was weitaus mehr Sinn macht, ist, sich vor Aufgabe eines Gerätes zu überlegen, welche Daten man auf die ohnehin vorhandene SIM-Karte bzw. SD-Karte absichert/exportiert, um sie im neuen Gerät dann wieder einzulesen. Und für Apps, die ich nicht mehr nutze, gilt das gleichermaßen.

Einen weiteren Weg gibt es, rein theoretisch, noch, um absolut alles, was mit G zu tun hat, zu vermeiden. Vereinfacht gesagt: Ein Android aufspielen, das so überarbeitet wurde, dass all die G-Apps, die man normalerweise nicht löschen kann, erst gar nicht enthalten sind. Aber derlei ist etwas heikel, weil man damit die Geräte-Garantie ev. verliert, wenn nicht gar das ganze Gerät zerstört (liest man zumindest).

Aber mit den Maßnahmen, die ich jetzt durchgeführt habe, ist ja schon sehr viel erreicht.

Wovon ich mich dabei nicht getrennt habe, ist der Browser Chrome und Google-Maps.
Ersteres benötige ich aus bestimmten Gründen, und Letzteres ist dann doch eine schöne Sache wenn ich in der Stadt X die Straße Y suche.

Aber SO stelle ich mir das vor, dass ich nämlich DAS verwenden kann, was ICH für sinnvoll empfinde und mir in freier Entscheidung aussuche, ohne dass Datenberge gesammelt werden.

Es grüßt,
das Smamap