Ein echter Politiker

Vorhin las ich folgenden Satz in einem Bericht zum Thema „Flüchtlingspolitik“

Angesichts des andauernden Umfragehochs der rechten FPÖ schwenkte die Wiener Regierung in den letzten Wochen allerdings um und kündigte eine Reihe von restriktiven Maßnahmen an.

Das ist genau DAS, was ich stets an IRGENDWELCHEN Politikern in IRGENDWELCHEN Ländern massiv kritisiere. Zumindest wenn es sich um demokratische Länder, nach unserem Verständnis, handelt:

Politik wird nicht danach gemacht, was für die Menschen am Besten ist, sondern danach, was am Meisten hilft, um die eigene Macht zu sichern, bzw. die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die nächsten Wahlen zu gewinnen. Dabei scheint der Zweck die Mittel zu heiligen.

Wo bitte sind die Politiker oder die Partei, die Politik einzig nach dem ausrichten, was den Menschen dient, ohne Rücksicht auf eigenes Ansehen bzw. die Chancen Wahlen zu gewinnen? Nach meinem Verständnis hat die Politik im Dienste der Menschen zu stehen, und nichts anderes!!!

Wie seht Ihr das?

Es grüßt,
das Smamap

Noch ist Polen nicht verloren

Wenn man sich das ansieht, was im Moment in Polen abläuft, dann kann man das nur als Katastrophe bezeichnen.

Mir fällt dazu nur ein Wort ein: Machtübernahme

Man kann nur froh sein, dass die Väter unseres Grundgesetzes, in weiser Voraussicht, Regeln geschaffen haben, die Derartiges verhindern.

Was da abläuft, ist schlicht, dass das Volk aus einer Stimmungslage heraus, eine Regierung gewählt hat (bis hierhin ist nichts dagegen zu sagen), die alle Hebel in Bewegung setzt, um die Machtinstrumente des Staates in ihrem Sinn umzupolen.
Was ihnen dabei zupass kommt, ist die Tatsache, dass das Parlament durch die jetzt bestehenden Mehrheiten, offenbar jegliche Abläufe und Gesetze verändern kann. Ausgelöst wurde das Alles durch eine sehr geringe Wahlbeteiligung jener Menschen, die anders denken als die jetzt an die Macht gekommene Regierung.

Man sieht daraus, was passieren kann, wenn man meint, nicht zur Wahl zu gehen, wäre absolut egal.

Was da am Entstehen ist, ist ein autokratisches, um nicht zu sagen, ein diktatorisches System.

Ich bin der Ansicht, das demokratische Europa, allen voran die einzelnen Demokratien, haben die Pflicht, alles erdenklich Mögliche zu tun, um Einfluss zu nehmen. Einfach deswegen, weil es so sein wird, wie immer in solchen Situationen, nämlich dass die Menschen dort die Leidtragenden sein werden, und es nicht auszuschließen ist, dass es letztlich vieler Opfer bedürfen wird, um wieder dorthin zu kommen, wo die Menschen eig sein wollen.

Was es bedeutet, ringsherum die Einstellung zu haben, dass einen das nichts angeht, und es schon nicht so schlimm werden wird, das sollten wir Deutschen am besten beurteilen können. Und was in unserem Nachbarland abläuft, das kann uns nun mal nicht egal sein.

Und es kann auch nicht sein, dass das demokratische Europa eine solche Entwicklung fördert, indem weiterhin alle finanziellen Mittel so fließen, wie bisher.

Meine Meinung.

Es bleibt zu hoffen, dass die Polen selbst, das Heft in die Hand nehmen werden. In diesem Sinne ist Polen nicht nicht verloren.

Es grüßt,
das Smamap

Dabeisein ist alles – ein Kommentar

Gestern haben die Hamburger gegen eine Ausrichtung der Olympischen Spiele 2024 gestimmt.

Ein Kommentar, den ich HIER gelesen habe, bringt es auf den Punkt:

„Dass die Hamburger keine Sommerspiele 2024 in ihrer Stadt wollen, ist ein klares Signal gegen die jahrzehntelange absolutistische Vetternwirtschaft in den großen Sportverbänden“.

Man kann jetzt viel dazu sagen, angefangen von Verbänden und Funktionären, die sich die Taschen vollstopfen, lügen und betrügen, solche Ereignisse zu reinen Kommerzveranstaltungen verkommen lassen, den Sport nicht an erster Stelle sehen, Veranstalter mit Defiziten sitzen lassen usw usf.

Zuzuschreiben haben alle Beteiligten und v.a. alle Sportverbände sich dies selbst. Wer blindlings mit den internationalen Verbänden mitläuft, und nichts dagegen unternimmt, dass der Karren gegen die Wand gefahren wird, der darf sich nicht darüber wundern, wenn die Menschen keine Lust haben, bei solchen Machenschaften mitzumachen, und am Ende auch noch die Lasten tragen zu sollen.

Zudem, hieß es irgendwo, haben die Menschen andere Probleme.

Der gesunde Menschenverstand lebt also noch. Manchmal zumindest, finde ich. Wobei ich es als traurig empfinde, wenn Manche der Oberen gegen diese Entscheidung wettern: DAS ist das Wesen der Demokratie, und wer Mehrheitsentscheide nicht akzeptieren kann, der hat etwas gewaltig missverstanden.

Und wenn die Verbände es dereinst wieder schaffen, den SPORT in den Vordergrund zu rücken, und den Kommerz außen vor zu lassen, und ebenso jeglichen Lug und Trug und Vetternwirtschaft, dann wird man die Menschen auch wieder begeistern können, für solche Veranstaltungen.
Ev. muss man beginnen mit kleinen Ereignissen … etwa Einladungsturnieren. Jetzt im Winter gibt es auch durchgehend Wettbewerbe ohne dass gewaltige Kommerzveranstaltungen stattfinden.

Fazit: DABEISEIN ist eben nicht ALLES.