Ein Schnippchen schlagen

Nachdem mein Wohnort wohl die höchste Dichte an Discountern und Supermärkten in der Umgebung hat, ist, wie gewohnt, am morgigen Gründonnerstag und am Ostersamstag wieder einmal Ausverkaufsstimmung überall anzutreffen.

Deswegen habe ich dem ganzen Treiben ein Schnippchen geschlagen, und bin am gestrigen Dienstag schon einkaufen gegangen. Nicht wegen Ostern, sondern einfach, weil mein Kühlschrank mich angegähnt hat.

Und am heutigen Mittwoch war ich dann nochmal, weil ich die Möglichkeit hatte, Getränke per Auto zu transportieren. Zu Fuß gestaltet sich das in aller Regel eher schwierig.

Gottseidank machte ich diese Besorgungen abends um 7.

Man glaubt es nicht, was um diese Zeit dort los war.
Hätte ich es nicht genau gewusst, so hätte ich wohl vermutet, es sei nachmittags um 4.

Gut … ich hab also alles, was mein Kühlschrank so brauchte, und verdursten werd ich demnächst also auch nicht.

Und so kann für den Rest der Bevölkerung die Schlacht am heißen Buffet beginnen.

Ach nein, die Schlacht an den Regalen und an den Kassen …. das trifft es wohl besser.

Und wenn mir dann doch das Essen ausgehen sollte, sagen wir am Ostersonntag, dann hätte ich noch eine Dose Ravioli, eine Dose Tomatenfisch, ein Kräuterbaguette und auch noch ein paar Eier, um die Feiertage einigermaßen unverhungert zu überstehen.

Und wenn alle Stricke reissen, dann habe ich auch noch ein paar Fettreserven am Leib, die mir dabei helfen würden, zu überleben.

😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap

Betrug hoch 10

HIER ist es mal wieder zu lesen!

In dem Fall geht es um Olivenöl.
Ich behaupte: Auch hier wissen die meisten Beteiligten bescheid, und machen es trotzdem.

Und das führt mich auf direktem Weg wieder zu dem Thema, das ich auf meinem Blog schon hatte: Wenn man heute einkaufen geht, dann ist man, bis man den Discounter/Supermarkt/Lebensmittelhändler wieder verlässt mindestens 10 x über den Tisch gezogen worden.

Hier eine Mogelpackung, dort ein SuperSonderAngebot, das umgerechnet mehr kostet als die Normalware, weiter hinten eine stille Preiserhöhung durch reduzierten Inhalt, ganz vorne eine Preissenkung, die dadurch zustande kommt, dass die Creme durch einen Zusatzstoff gestreckt wurde.
Die Zahl der Varianten für diese, in meinen Augen, Betrügereien, ist schier unerschöpflich.

Und gleichzeitig sind die Spritpreise fast in’s Uferlose gesunken. Ich habe aber noch nicht vernommen, dass irgendwelche Hersteller DIE Preiserhöhungen zurückgenommen hätten, die sie bei hochpreisigem Sprit ganz selbstverständlich an uns weitergegeben hatten. Ich warte darauf, dass wenn die Ölpreise wieder steigen, wir dafür dann ein 2. Mal zur Kasse gebeten werden.

Da gibt’s nur eins: Augen auf beim Einkauf !!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Ab Montag gibt es nichts mehr zu essen !!!

Den Eindruck hatte ich heute jedenfalls.

Ich hatte eine Bekannte lediglich darum gebeten, mit mir per ihrem Auto mal kurz am Supermarkt vorbei zu fahren, um 2 Pakete Wasser zu holen. Das zu Fuß zu holen, ist mir dann doch immer etwas zu beschwerlich.

Mir schwante schon Schlimmes, wie ich feststellte, dass der Parkplatz knackevoll war.
Drinnen sah es natürlich auch nicht anders aus.

Normalerweise bin ich in einer solchen Angelegenheit innerhalb von 5 Minuten wieder draußen.

Heute dauerte es ewig.

Nicht dass mir das etwas ausmacht, denn wenn ich Einkaufen gehe, dann nur dann, wenn ich auch Zeit habe.
Aber heute wartete draußen ja jemand auf mich. Und ich finde es einfach unhöflich, wenn jemand, der mir schon hilft, dann unnütz ewig auf mich warten muss.

Aber was half es?

Heute war es eben so, dass das Förderband an der Kasse gar nicht lang genug sein konnte für die einzelnen Einkäufe. Da kam ich mir mit meinen 2 lumpigen Wasserpaketen fast schon ein wenig doof vor.

Irgendwann war ich dann tatsächlich Richtung Ausgang unterwegs.
Eigentlich hatte ich vor gehabt, auf dem Weg nach draußen noch kurz meinen Lottoschein beim Zeitschriftenhändler abzugeben. Aber von „kurz“ konnte heute keine Rede sein.
Und wie ich also dort vorbei kam, und mich schon in Schräglage befand, in meiner Kurvenkrümmung, rein zur Lottoannahme, da beschleunigte ich fluggs wieder in Gegenrichtung, ob der ca. 10 Leute, die da anstanden. Und aus den Augenwinkel erspähte ich, dass jeder so mindestens ….. wenn nicht mehr Sachen im Arm hatte.

Also heute nur Wasser.

D.h. nein ….. ich war dann heute abend, um halb 8 noch zu Fuß Richtung Discounter unterwegs, um die wirklich notwendigen Sachen für Weihnachten einzukaufen. Und was soll ich sagen, das Etablissement war beinahe leer.
Und morgen Abend führt mich mein Weg dann nochmal zu Fuß zum Supermarkt (dort gibt es ja, im Gegensatz zum Discounter, so Manches auch Einzelweise; also z.B. einzelne Kartoffeln oder einzelne Gelberüben (zu Hochdeutsch: Karotten).

2 Dinge werden ich mit Sicherheit nicht machen: Zum einen nächste Woche auch nur IRGENDWAS kaufen gehen, und zum anderen für Weihnachten nicht mehr kaufen, als sonst auch.

Es grüßt,
das Smamap

Einkaufen um halb 12

Ohne Auto geht man logischerweise zu Fuß einkaufen.

Heute mal wieder.

Wie ich gegen Mittag am Supermarkt ankam, da standen auf dem großen Parkplatz geschätzt 100 Autos. Ich dachte mir so, wenn man mal annimmt, dass jedes Auto 20.000 € wert sei, dann stand da also ein Gesamtwert von 2.000.000 € rum. Ganz schön heftig.

Heftig auch die Vorstellung, dass 100 Auto aus allen Himmelsrichtungen sich in Bewegung setzen, um sich dort auf dem Parkplatz zu treffen. Interessant wäre ja mal, wie viele Autos da den ganzen Tag über insgesamt vorfahren.
Ich schätze mal ca. 1.000.

Mir fiel da wieder ein, wie ich in meiner Jugend, während der Sommerferien, immer bei meiner Großmutter am Starnberger See ein Mal wöchentlich mit dem Fahrrad mit ihr in den nächsten größeren Ort startete, um dort die Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Jeder hatte am Rad 2 Satteltaschen, in denen die Einkäufe verstaut und derart nach Hause gebracht wurden.

Man würde das heute SO nicht mehr machen, obwohl es gesundheitlich nicht schlecht wäre. Ich gehe da lieber zu Fuß einkaufen, muss das dann halt öfter machen, weil alles auf einmal für mich nicht zu tragen wäre.

Alternativen?
Man könnte sich die Sachen bringen oder schicken lassen!
Ich hab schon mal im Netz geschaut, wo man online bestellen, und sich das per Paket zusenden lassen kann.
Alles eine Frage des Preises. Manche bieten ihr gesamtes Sortiment auch online an, so dass die Artikel genauso kostengünstig eingekauft werden könnten, wie im Markt selbst.
Der Versand kostet natürlich. Aber wenn man mal für jeden gefahrenen KM die notwendigen 30 Cent rechnet, dann rechnet sich das tatsächlich.
Müssten nur genügend viele Menschen das so praktizieren. Dann würden auch die diversen Zuschläge wegfallen (z.B. „Frischezuschlag“).

Ich würde sowas nutzen, denn zum einen bekomme ich zu Fuß nicht alles, was ich benötige, weil mein Discounter hier in der Nähe nicht alles hat, und zum anderen, wenn ein Großteil der Autos, die da unterwegs sind, wegfällt, dann wird da doch erheblich Sprit und Abgase eingespart.
Und sicherlich müsste dann der ein oder andere Markt nicht sein oder zumindest nicht in der Größe. Und die Mitarbeiterzahl baut der Konzern im Lauf der Zeit auch ohne mein Zutun immer weiter ein; wobei der Onlinebereich das ja wieder ausgleichen würde.

Nur mal so gedacht.

Es grüßt,
das Smamap