Neues vom Auto

Heute 2 Artikel gelesen (zufällig) über Neuigkeiten beim Auto.

In dem einen ging es darum, dass Audi einen A-irgendwas mit diversen Laser- und Radar-Sensoren ausgestattet hat, und den Kofferraum voller Elektronik/Computer, um damit das Auto auf der Autobahn (bei Ingolstadt) alleine fahren zu lassen.

Beifahrer ist zur Not dabei, und hat ein Bremspedal zur Verfügung. Aber funktioniert soweit ganz gut.

Warum ich dabei immer einen dicken Hals bekomme, wenn sowas lese, ist, wegen der Tatsache, dass es sich immer noch nicht herumgesprochen hat, dass wir mit dieser abenteuerlichen Betonung des Individual-Verkehrs unseren Planeten immer noch ein Stück mehr kaputt machen. Und woher all die Rohstoffe kommen sollen, die es erfordert, immer mehr Autos für immer mehr Menschen zu bauen, die Frage bleibt unbeantwortet.

Die Umwelt wird zu-asphaltiert, es werden immer mehr Abgase hinausgeblasen, und das Ganze mit dem Ziel, unseren Wohlstand auf Kosten anderer immer noch größer werden zu lassen. Denn diese Techniken haben ja AUCH das Ziel, dass immer mehr Fahrzeuge problemlos auf unseren Straßen unterwegs sein können.

Meine Meinung: Dieser Weg führt genau in die entgegengesetzte Richtung, in die es eigentlich gehen müsste. Das Fernziel muss sein, den Individualverkehr abzuschaffen. Unsere Umwelt und unser Planet verträgt nichts anderes. Und unsere Nachkommen schon gar nicht.

Ich sprach von 2 Artikeln.

Im anderen Artikel ging es um Elektroautos.

So gut der Ansatz auch ist, so wird uns dabei doch nach Strich und Faden in die Tasche gelogen. Da werden Autos als E-Autos vermarktet, und tatsächlich sind sie mit einem Mini-E-Motor ausgestattet, grade mal für 30 KM, und dann setzt der herkömmliche Verbrennungsmotor ein. Es wird ein Verbrauch von 1,8 Liter vorgegaukelt, der in der Realität niemals eingehalten wird (die Labor-Verbrauchswerte herkömmlicher Autos lassen grüßen). Und dieser fiktive Wert wird auch nur dann (rein rechnerisch), erreicht, wenn der E-Antrieb immer dann, wenn der Akku leer ist, auch schnellstmöglich wieder aufgeladen wird (was niemand macht). Und warum das Ganze? Ganz einfach ….. die Hersteller wollen nur soviel E als nötig, denn sonst müssten viele Werkstätten geschlossen werden (ein reines E-Auto sehen die Werkstätten kaum noch, weil alles wegfällt zur Instandhaltung, was mit dem Verbrennungsmotor zu tun hat).
Dazu passt auch, dass es sich um einen japanischen Hersteller handelt.

Und im selben Artikel wurde dann noch ein reines E-Auto beschrieben (auch von einem japanischen Hersteller), dessen Reichweite jetzt erhöht wurde auf 250 KM. Im nächsten Satz stand dann, dass im echten Straßenbetrieb nur 200 KM erreicht würden. Es scheint nach wie vor normal und selbstverständlich, dem Verbraucher Werte vorzusetzen, die mit der Realiät nichts zu tun haben. Sondern nur im Labor erreicht werden.

Dann wird noch daran herumgemäkelt, dass es 11 Sekunden dauere, bis 100 KM/h erreichen seien. NA UND !!!! Wen stört denn das? Wo liegt das Problem, wenn man sein Ziel 2 Min später erreicht?

Ich finde, es gibt keine Branche, in der mehr gelogen, betrogen und getrickst wird, als der Automobilbau. Und das Ganze auch noch staatlich legitimiert.

Wenn alle Diejenigen, die dafür zuständig und verantwortlich sind (in Industrie und Politik), nach gesundem Menschenverstand in Verbindung mit Recht und Gesetzt beurteilt würden, dann müssten etliche Gefängnisse zusätzlich gebaut werden.
Und das ist nichts, was jetzt irgendeiner Verschwörungstheorie entspringt, sondern blanke Realität.

Es grüßt,
das Smamap

E-Auto ….. Fehlanzeige

Heute war ich mal wieder mit einer Freundin unterwegs, die mich ab und an mal darum bittet, wenn es darum geht, nicht nur eine absolute Kurzstrecke zu fahren. Sie kann das gesundheitlich nicht so wirklich.

Waren wir heute also in ihrer Werkstatt, die 10 KM entfernt ist.

Sie fährt einen Skoda.
Bei der Gelegenheit kam ich i-wie auf die Frage an den Händler, ob Skoda denn mittlerweile ein reines E-Auto anbietet.
Fehlanzeige.

Vor etlichen Wochen hatte ich den örtlichen Opel-Händler dasselbe gefragt. Bei dem bin ich ab und an zur Aushilfe.
Antwort: Fehlanzeige.

Auch was die sonstigen dt. Hersteller angeht, ist das Angebot sehr sparsam. Ich meine mich an den E-Golf zu erinnern, und an ein Modell des VW-Up. BMW hat auch einen, den sich Otto Normalverbraucher ganz bestimmt leisten kann.

Fast alles andere kommt aus dem Ausland.

Fazit: Deutsche Hersteller ….. nahezu komplette Fehlanzeige.

Ich hatte mich an dieser Stelle ja schon mal darüber ausgelassen, dass das wohl damit zu tun hat, dass die Lobby für die Spritschleudern sehr stark ist, den ein E-Auto braucht weder Sprit noch Öl noch all jene Teile, die mit dem Verbrennungsmotor zu tun haben. Auch die Werkstätten lechzen nicht grade nach E-Autos, denn ein Zündkerzenwechsel is da eher selten anzutreffen.
Und auch der Staat schaut auf seine nicht unerheblichen MWST-Einnahmen bei all diesen Dingen.

Das WOLLEN ist also allseits eher unterdimensioniert.

Und so wird es offenbar noch lange dauern, bis die Null-Emissions-Autos in großem Stil kommen werden (Null-Emission, zumindest was den Fahrbetrieb angeht).

Man stelle sich nur mal vor, der Rohölverbrauch würde plötzlich auf die Hälfte zurückgehen, weil nur mehr E-Autos gekauft werden. Man kann doch den Scheichs nicht ihre Einnahmen wegnehmen. Und dem Erdklima sein CO2.

Wenn ich nochmal an Geld käme, würde ich mir nochmal ein Auto kaufen. Einen Kleinwagen, und zwar ein 100%-iges E-Auto.

Das könnte ich mit meinem Umweltgewissen grade noch so vereinbaren.

Und so saß ich da heute. Meine Bekannte bekam einen Kaffee, ich ein Glas Wasser, und wir warteten, bis die dort eingelagerten Sommerreifen aufgezogen waren.

Der Reifenindustrie würde ein landesweiter Umstieg wohl eher willkommen sein. Denn Reifen braucht es immer. Und bei der Beschleunigung, die E-Autos haben, wäre der Reifen-Verschleiß vermutlich sogar höher.

Es grüßt,
das Smamap

Abgase die 125-ste

Vorhin einen Bericht gehört, wonach die EU beschlossen hat, dass die Abgaswerte (ich meine, es ging um Diesel) praxisnaher erbracht werden müssen.

Allerdings dürfen (wenn ich mich recht erinnere), die Stickoxidwerte, die man im Fahrbetrieb mißt, bis 2020 die Grenzwerte um 110% übersteigen. Ab 2020 dann NUR noch um 50%.

Man darf fragen: GEHT’S NOCH ??????

Was da, unabhängig vom VW-Skandal, getrickst, geschummelt, gemauschelt und sonstwas wird, das geht auf keine Kuhhaut.

Wenn ich mir die VW-Sache ansehe, dann gibt es jetzt plötzlich Möglichkeiten, die sehr strengen US-Abgasnormen einzuhalten. Und urplötzlich wurde da auch ein Katalysator aus dem Hut gezaubert. Es gibt also Mittel und Wege.

Aber wenn es darum geht, die Daumenschrauben anzusetzen, und gnadenlos dafür zu sorgen, dass DAS gemacht wird, was technisch möglich ist, da setzt wieder tricksen, schummeln und mauscheln ein. Dafür sorgen schon sämtliche Lobbyisten in Brüssel, Berlin und allen anderen Hauptstätten.

Wie damit jemals irgendwelche Klimaziele erreicht werden sollen, ist mir absolut schleierhaft. Dann WÜRDE eben jedes Auto um 2.000 € teurer! Wenn dafür die Schadstoffe auf das geringstmögliche Maß reduziert würden !!!
Eine Verbesserung des Klimas zu Nulltarif GIBT ES NICHT !!!!

Und ein Gedanke wurde mir da zugleich plausibel:
Ich frage mich schon lange, warum die E-Flotten sämtlicher Hersteller in D fast nur als Hybrid-Lösungen zu haben sind?
Ganz einfach: Wenn ein Auto nicht nur einen E-Motor aufweist, sondern auch noch zusätzlich, in kleinerer Ausführung, einen Verbrennungsmotor, dann ist das gut für die Hersteller, für die Zulieferanten und für die Werkstätten.
NUR ein E-Motor würde ja bedeuten, dass für alle diese Autos sehr Vieles wegfallen würde (Herstellung, Ersatzteile, Reparaturen etc. etc). Ein reines E-Auto braucht halt nun mal keine Zündkerzen und keinen Ölwechsel. Und es braucht auch keinen Sprit.

Wer immer noch glaubt, es gäbe ein großes Interesse daran, dass wesentlich mehr reine E-Autos auf den Straßen unterwegs sind, der hat die Rechnung gemacht, ohne Fiskus, ohne Industrie und ohne Mineralöl-Konzerne. DIE ALLE haben keinerlei Interesse daran. Das wird erst ein Thema, wenn das Klima völlig ramponiert ist (was dann eh schon egal wäre) oder wenn es kein Öl mehr gibt.

Wenn es Argumente gäbe, die dies alles widerlegen, dann bin ich dafür völlig offen.

Es grüßt,
das Smamap