eBooks und ihre Eigenarten

Ich lese gerne. V.a. Thriller und Science-Fiction.

Ich war dann vor ca. 2-3 Jahren dazu übergegangen, mir keine Bücher mehr zu kaufen. Einfach deswegen, weil ich es einfach toll fand, keine schweren Bücher mehr in der Hand halten zu müssen, wenn ich desabends im Bett, noch einige Buchseiten genieße. Auch brauche ich für Unterwegs keine Bücher mehr mitschleppen.
Zudem kann ich die Schrift größer stellen, und kann ein Buch ohne Brille genießen, wann und wo immer ich will.

Jetzt habe ich allerdings etwas festgestellt, was mir diese Vorteile doch etwas verleidet:
Mit dem Erwerb eines eBooks verzichte ich gleichzeitig darauf, die „Bücher“ weitergeben zu können.

Früher war es eben so, dass ich Bücher nach dem Lesen, an jemand anders verschenken oder auf dem Flohmarkt verkaufen konnte.

DAS geht nun nicht mehr, was ich jetzt erst realisiert habe.

Gut, ich wußte, dass eBooks oft mit einem Kopierschutz versehen sind, hatte das aber nicht gleichgesetzt, damit, dass man das Ganze nicht mehr an jemand anders weitergeben könnte.

Für mich sieht das so aus, als hätten die Verlage die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, und eBooks als Möglichkeit gesehen, zusätzliche Geschäfte zu machen. Denn jeder, der jemand im Freundeskreis hat, der ein Buch sein eigen nennt, das man ihm gerne abkaufen möchte, um es zu lesen, der hat jetzt, im eBook-Fall, schlechte Papiere, weil ein Weitergeben nicht mehr möglich ist, solche eBooks also im skizzierten Fall, vom Verlag mehrfach verkauft werden können.

Ich werde deshalb trotzdem beim eBook bleiben, den die Vorteile wiegen, für mich zumindest, diesen Nachteil bei weitem auf.

Vll wird es ja irgendwann technisch möglich, diesen Wunsch des Weitergebens, zu realisieren. Was ja auch, so finde ich, durchaus legal zu sehen wäre. Denn man kopiert ja nicht …. aber das ist ein anderes Thema.

Es grüßt,
das Smamap

Mit dem Tablet unterwegs

Nun nenne ich ja schon seit einiger Zeit ein Tablet mein Eigen.

Bisher habe ich es allerdings vermieden, mich damit in der Öffentlichkeit zu bewegen.
Zum einen deswegen, weil es mir dafür i-wie zu schade erschien, zum anderen, weil ich Bedenken hatte, wegen der Sicherheit des Teils, und letztlich weil ev. dann doch der ein oder andere meinen würde, dass bei mir der Reichtum ausgebrochen sei.

Nachdem mir aber immer schon relativ wurscht war, was andere über mich denken (zumindest innerhalb gewisser Grenzen), die Tablet-Versicherung ja auch i-wo seine Daseinsberechtigung haben sollte, und das Tablet zuhause auch nicht jünger wird, habe ich es letztens gewagt, und heute wiederholt …… mein Tablet und ich sind gemeinsam ausgegangen 😉

Klar, eine Tablet-Tasche (oder wie immer man das offiziell nennt) sollte ja schon sein ….

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……rein einfach aus Schutzgründen für das Display. Aber auch, damit nicht jeder sofort erkennt, was man da in der Hand trägt.

Und so sitzt man im Cafe und liest das eBook weiter oder schmökert in den Blogs, denen man folgt.

Ist auch da natürlich ein gewaltiger Unterschied, im Vergleich dazu, wie man früher auf dem Smartphone, das ich da noch hatte, versuchte, was zu erkennen.

Apropos …… so ein Display, wie es ein gutes Tablet hat, ist unter nahezu allen Bedingungen gut bis sehr gut lesbar.
Letztens saß ich hinter dem Haus, im Sonnenschein, und hab da gelesen. Da bedarf es natürlich dann schon der maximalen Helligkeits-Einstellung. Aber es ist absolut erstaunlich, wie gut das selbst dann funktioniert.

Ein Buch zu lesen, Bekannten ein paar Nachrichten zu schreiben, einige Bankdinge online zu erledigen, einen Brief zu schreiben und dergleichen mehr, das sind alles Dinge, die gingen früher nicht. Ja klar, zuhause schon. Aber die Möglichkeit, das auch anderswo zu erledigen, erlaubt es einem, das zeitlich und örtlich uneingeschränkt zu tun, und sich nicht dafür in die eigenen 4 Wände einsprerren zu müssen.

Es muss dabei schon Sinn machen, das Tablet mit sich zu tragen. Keinen Sinn macht es in aller Regel z.B. beim Einkaufen, beim Arzt (wenn man weiß, dass man ohnehin zügig dran kommt) oder aber wenn man arbeiten geht.
Für solche Zwecke reicht das normale Handy, um im Notfall jemand anrufen zu können oder aber selbst erreichbar zu bleiben, für Menschen, die einen brauchen.

Für letzteren Zwecke hab ich mir jetzt für 20 € ein altes Mini-Smartphone angeschafft. Ich hatte zwar auch noch ein Uralt-Handy, jedoch hat sich (für mich) herausgestellt, dass ich öfter mal gerne die Möglichkeit hätte, das ein oder andere Foto zu machen. Und per Bluetooth sind diese dann auch in nullkommanichts auf dem Tablet.

Manche mögen sich ev. fragen, wozu man das alles braucht. Hier greift, für mich zumindest, der Satz „man gönnt sich ja sonst nichts“.
Für mich gibt es (fast) nichts Schöneres, als dann, wenn ich meine Arbeit beendet habe, hinterher im Sommer am Weiher zu liegen, und dabei ev. auf dem Tablet ein gutes Buch zu lesen oder mit Freunden zu kommunizieren. Oder aber zu anderer Zeit in gleicher Angelegenheit vor dem Cafe zu sitzen.
Andere meinen 3 Wochen mit dem Flieger sich nach Asien begeben zu müssen. Abgesehen davon, dass das meines nicht wäre, kann ich es mir finanziell und gesundheitlich nicht leisten, und nutze eben andere Möglichkeiten, dieselbe Zufriedenheit zu erlangen (ich meine sogar die größere Zufriedenheit).

Es grüßt,
das Smamap

 

Shades of Grey

Auch wenn so Manche jetzt die Nase rümpfen werden ….. ich hab die 3 Bücher jetzt zum dritten Mal gelesen.

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, dass ich Bücher 2 oder 3x lese. Seit ich meinen eBook-Reader habe, fällt mir das auch leichter. Ich habe meine Bücher überall dabei (wenn ich will), und auch abends im Bett fällt mir die Hand nicht ab, wenn ich noch einige Seiten lesen will, bevor mir die Augen zufallen.

Zudem kann ich das auch noch ohne meine Lesebrille lesen. Da wird eben einfach die Schrift größer eingestellt.

Ich maße mir nicht an, hier eine Rezension der Bücher abzugeben. Wenn ich eine Schulnote vergeben sollte, so würde ich, aus meinem eigenen Empfinden heraus, eine 2-3 vergeben.

Ich finde die Bücher, so wie die ersten beiden Male auch, gut geschrieben. Soll heißen, ich wollte immer weiter lesen, und empfand nie das Bedürfnis die Bücher beiseite zu legen, und nicht mehr weiter zu lesen. DAS kenne ich auch, dass ich ein Buch nicht mag, warum auch immer, und es wochenlang einfach nur da liegt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mehrmaliges Lesen, in entsprechendem zeitlichen Abstand, den Effekt bringt, dass man sich auf das beschränkt, was man wirklich lesen möchte …. was man gut findet an einem Buch.

Gut …. beim ersten Mal, da weiß man ja noch nicht, was so der Reihe nach kommt, und ist neugierig darauf. Beim zweiten Mal weiß man dann schon eher, was wohl anschließend kommt, liest es aber alles nochmal, um einen Eindruck zu bestätigen oder auch nicht.

Und beim 3. Mal weiß man dann schon Bescheid, welche Teile eines Buches einen interessieren bzw. man nochmal konzentriert lesen möchte.

In diesem Fall habe ich die ganzen Sex-Szenen weggelassen. Einfach überblättert. Eine oder zwei anfänglich nochmal gelesen, und dann sein gelassen ….. ich fand sie teilweise unsäglich und absolut übertrieben. Mich interessierte dann doch mehr der psychologische Aspekt des Zwischenmenschlichen.

Abschließend kann ich nur sagen, ich hätte die Bücher auch gelesen, wenn es nicht diesen Hype gegeben hätte. Ich kam auch zu Beginn eher zufällig an den ersten Band ohne so recht zu wissen, um was es da überhaupt geht, und hab einfach zu lesen angefangen.
Fast so, wie damals, als ich Harry Potter anfing. Ich hatte absolut keine Ahnung. Wusste nur, dass ich davon schon gehört hatte, als eines der Bücher aus der Bestenliste….fing an, war fasziniert, konnte nicht mehr aufhören.

Bei Shades of Grey war es nicht ganz so „schlimm“. Aber ich wollte weiterlesen.

Die Bücher machten erneut Spass. Unterhaltsam. Kurzweilig. Aber mehr auch nicht.

Keine Literatur im Sinne der Literaturkritik. Lesenswert.

Jetzt lese ich wieder ein noch unbekanntes Buch eines Autoren, dessen Bücher ich bisher verschlungen habe:

menschenmacher

Es grüßt,
das Smamap

Hurra – es funktioniert

Ich habe es selbst hingebogen bekommen, dass mein eBook-Reader auch unter Ubuntu-Linux Verbindung zum PC hat.
Hüpfe hier jetzt mal im Sechseck 🙂 🙂 🙂

Das ist gar nicht so einfach, weil zum einen Adobe-Digital-Editions nur für Windows existiert, und zum anderen das zwar über das altbekannte WINE unter Linux läuft, was aber noch lange nicht heißt, dass der Reader dann auch erkannt wird.

Aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil, und Tante Google hilft einem da schon weiter.

Und wenn man dann nicht, so wie ich, die Authorisierungsdaten bei Adobe vergessen hat, dann geht es fast wie von selbst.

Bei der Gelegenheit habe ich mal gesehen, dass ich mittlerweile schon eine ganz hübsche Sammlung an Büchern auf meinem Reader habe.
Ich weiß !!!! Nix im Vergleich zu wirklichen Büchern. Doch andererseits habe ich immer alle Bücher griffbereit, in einem kleinen Teil mit 17 x 12,5 x 1 cm. Und ich kann das alles lesen, ohne Brille.
Wenn mir vor 20 Jahren einer gesagt hätte, ich würde mal 50 Bücher mit mir rumtragen, nicht mal so groß wie ein DIN-A5 Block und nicht schwerer wie 300 Gramm, dem hätte ich einen Vogel gezeigt.

Da frage ich mich, warum unsere Kinder eig immer noch diese irre schweren Schultaschen mit sich rumschleppen müssen?

Wie auch immer: Bevor ich jetzt den Tag beende, werde ich nochmal meine Windows-Partition booten, und ADE deinstallieren. Wieder ein Schritt weg von Windows.

Es grüßt,
das Smamap