Herz in der Hose / VIRENBEFALL !!!!!!

So fühlte sich das heute an, als ich plötzlich eine Meldung am Tablet erhielt, ich hätte eine Seite aufgerufen, die einen Virus beinhaltet. Es schien so, als wollte mich mein Tablet auf etwas aufmerksam machen.

Als dann noch ein auf- und abschwellender Warnton anhob, ohne wieder zu verschwinden, „klickte“ ich auf „scannen“ ohne groß zu überlegen. Und als dann zum Ende die Meldung erschien, ich hätte mir den Virus XYZ eingefangen und der sei sehr schädlich, war der Tag wohl gelaufen.

Irgendwo in meinem Hinterstübchen regte sich aber dann, Gottseidank, doch noch meine Intelligenz, die mich davon abhielt, den angebotenen Link zum Download einer Virenbereinigung zu aktivieren.

WAS, so fragte ich mich, wenn das alles ein Fake ist?
Irgendwas schien von meinen vielen Jahren, die ich beruflich mit EDV zugebracht hatte, doch noch übrig zu sein.

Und so entschloss ich mich, das in aller Ruhe anzugehen.

Als Erstes fiel mir auf, dass die Adresse der Seite, die mir besagte Meldung präsentiert hatte, reichlich seltsam daherkam. Irgendeine lange Adresse, in der der Name „olivia“ vorkam. Also nix von wegen Samsung, Google, Android oder Dergleichen.

Zum anderen versuchte die Seite mich penetrant auf ihr selbst zu halten. Zum einen, indem ein kleines Fester erschien, mit eben jener Virenmeldung, das man nur noch mit OK bestätigen konnte, um sodann den Virenscan präsentiert zu bekommen. Sobald ich den Browser schloss, um ihn neu zu öffnen, kam die Seite automatisch wieder, um mich überaus rasch wieder in besagtes Fenster einzufangen, ohne dass ich die Chance gehabt hätte, etwas anderes zu tun.

Intuitiv versuchte ich, auf die eingestellte Startseite meines Browsers zu kommen, mit der dieser normalerweise öffnet (bei mir bisher „www.t-online.de“). Die ersten paar Male scheiterte ich, weil die ominöse Seite schneller war. Nach mehrmaligem Versuchen war dann schließlich ICH schneller, mit meinem Fingertip auf das „HOME“-Symbol des Browsers. Damit kam nicht mehr die zuletzt geöffnete Seite, sondern meine Standard-Startseite.

Ich löschte nun noch, in den Einstellungen meines Chrome-Browsers, die Browserdaten (Cokies, Verlauf etc.), beschaffte mir über den Play-Store den Avira-Virenscanner, ließ den laufen (natürlich ohne Befund), und war somit heilfroh, dass alles ok schien.

Nachdem ich innerlich zur Ruhe gekommen war, überlegte ich genauer, wie es dazu kommen konnte, dass eine Seite sich öffnen konnte, die mir einen Virenbefall suggerierte, und über Meldung und dauerhaftes Warnsignal versuchte, meinen gesunden Menschenverstand (+ Erfahrungsschatz) außer Funktion zu setzen.

Fazit: Ich hatte die Seite wetter.com aufgerufen, um das Wochenendwetter von Nürnberg zu erforschen. Das war das Letzte woran ich mich erinnern konnte, bevor das Herz sonstwo hinrutschte.

Nachdem ja jetzt im Hintergrund mein Scanner lief, traute ich mir zu, das Ganze zu wiederholen. Ich rief die Wetter-Seite auf, und schwupps, hatte ich wieder besagte Adresse in der Adresszeile, und das Fenster, aus dem es kein Entkommen gab.

ABER diesmal versuchte mich das Fenster nicht mit einer Virenmeldung zu ködern, sondern damit, dass mir das neue iPhone in Aussicht gestellt wurde. Vermutlich hätte es dann dazu geführt, dass ich mir wieder irgendwas hätte runterladen sollen usw usf.

Abschließend kann man nur feststellen, dass Berichte darüber, dass langsam aber sicher auch Android-Nutzer Ziel von Malware werden, sehr real sind.

Zwar heißt es dort, dass die Gefahr sehr gering ist, wenn man sich ausschließlich auf namhafte Apps verlässt, und diese auch nur über den Play-Store sich beschafft, und NICHT über externe Quellen.

Aber man sieht an meiner Erfahrung, die ich heute machen durfte, dass man nicht versichtig genug sein kann, weil diese Typen es darauf anlegen, einen visuell, akustisch und verfahrenstechnisch (nicht schließbares Fenster) einzufangen.

Mein Rat: Auch wenn die Gefahr gering ist ……. einen Virenschutz installieren, darauf achten, auf welcher Seite man sich bewegt, und wenn etwas zu passieren SCHEINT, dann die Ruhe bewahren, und keine unbedachten Aktionen starten. NOCH ist es bei Android so, dass die Versuche, einem was anzutun, relativ „einfach“ gestrickt sind. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Derlei ist mir in meiner langjährigen Windows-Zeit nie passiert, nachdem ich unter Windows immer etliche Schutzmaßnahmen im Hintergrund laufen ließ. Ich nutze Windows ja nicht mehr, sondern nur noch Android (und sehr selten Linux), aber Vorsicht walten zu lassen, ist das Mittel der Wahl, um auch im mobilen Bereich Sicherheit zu gewährleisten.

Es grüßt,
das Smamap

Faszinierend…..

Wie Hier schon berichtet, hat mich ein Tablet ereilt.

Na ja, nicht aus heiterem Himmel. Da hab ich schon ein gut Teil dazu beigetragen 😉

Kommen tuts aus der Vergangenheit, sprich aus dem Beruf (der EDV-Mensch lässt sich eben doch nicht so ganz leugnen).

Und zum anderen, bringt das Tablet so einige Vorteile mit sich, ohne die ich mich nicht dazu durchgerungen hätte.

  • Es ersetzt, für mich, TV, PC, Telefon und Smartphone
  • Der Stromverbrauch dieser Geräte reduziert sich auf ca 10% des bisherigen Wertes
  • Endlich kann ich meine Kommunikation sinnvoll lesen und schreiben, nachdem ich mit so manchen Menschen hauptsächlich digital verkehre, allein schon entfernungstechnisch
  • TV und PC sind Altgeräte, und deren Ersatz drohte sich an

Jedenfalls ist der Einsatz, die Möglichkeiten und das ineinander fließen der Bereiche schon faszinierend.

Einen Nachteil will ich nicht verschweigen: Für einen 10-Finger-Schreiber geht das Schreiben natürlich jetzt etwas langsamer.

Aber solange es nur DAS ist…….

Es grüßt, das Smamap

Lange Leitung ?

Nachdem ich jüngst noch einige Umzugskartons zu entleeren hatte, tauchten da auch so einige Reservekabel für diverse Zwecke auf.

Und da hab ich mir mal die Mühe gemacht, alle Kabel, die ich so habe, zu sortieren. Auch deswegen, weil ich mir vor nicht langer Zeit schon mal ein Schrankfach eingerichtet hatte, in welchem ich das eine oder andere Kabel unterbrachte.

Und so kam es nun dazu, dass ich ein Dutzend Stromkabel mein Eigen nenne (solche für den PC), ein Dutzend USB-Kabel in jeglicher Machart, einige Ohrstöpsel-Kabel (á la Smartphone), ein paar SCART-Kabel, etliche Receiver-Kabel, einige Cinch-Kabel, ein paar Adapter am PC usw usf.

Man mag ja gar nicht glauben, was sich im Lauf der Jahre so alles ansammelt. Speziell dann, wenn man beruflich mit EDV zu tun hatte.

Also wieder einmal frei nach dem Motto: Mal aufheben, könnte man ja noch brauchen.

Ich könnte also fast einen Handel aufmachen 😉 😉 😉

Somit kommt also demnächst wieder mein Wahlspruch zum Einsatz: Weniger ist mehr; sprich Kabel entsorgen bzw. verschenken.

Es grüßt,
das Smamap

Es hat sich nichts verändert?

Heute hab ich eine Bekannte begleitet, die bei bestimmten Dingen immer etwas Unterstützung braucht.

Heute ging es darum, dass sie beim Amtsgericht was erledigen musste.

Die Atmosphäre, die einem da entgegen schlägt, ist immer noch dieselbe, wie vor Jahren.

Eigentlich sollen die Ämter/Behörden/sonstwas ja mittlerweile sehr viel bürgernäher sein. Ich hatte heute dort, obwohl ich nur in einer Art Warteposition war, ständig das Gefühl, dass man dort nicht wahrgenommen wird, und wenn doch, dann als Fremdkörper oder als einer, der dankbar dafür sein muss, dass man sich seiner annimmt.

Ging schon mal damit los, dass sie zwar nach Klopfen wieder aus dem Büro hinaus komplimentiert wurde („bitte warten Sie draußen“), aber dass sie dann jemand geholt hätte, wie es soweit war, dass jemand Zeit für sie hatte, soweit kam es dann doch nicht.

Es stellte sich dann heraus, dass man ihr am Telefon nur die Hälfte gesagt hatte, was sie alles mitbringen müsse.

Über die Gebühren, die sie für den Vorgang zu zahlen hat bekommt sie dann eine eigene Rechnung per Post. Ein Hoch auf die EDV, die es rein theoretisch ermöglicht, eine Rechnung sogleich auszudrucken, und so dem Bürger die Möglichkeit zu geben, die Sache sofort zu erledigen.
Wär ja viel zu einfach und auch zu kostengünstig.

Sozusagen als Ausgleich habe ich dann kurz vor Ende vernommen, wie jemand in einem anderen Büro noch mit einer uralten elektrischen Schreibmaschine zugange war. Und wie der „Amtsrat“ dann mal kurz die Tür öffnete, da sah ich WIE alt das Teil tatsächlich war: Ich hatte nämlich vor exakt 35 Jahren auf dem gleichen Modell das Maschinenschreiben erlernt.

Ein Hoch auf die Technik.

Es grüßt,
das Smamap

Des Pudels Kern …..

Gestern hatte ich, um es einfach zu beschreiben, urplötzlich Linien auf dem Bildschirm.

Nachdem ich schon einige Tage Bildschirmaussetzer hatte, wenn sich der Kühlschrank eingeschalten hat, aber auch manchmal sonst, war es mir klar, dass da noch eine andere Störungsquelle irgendwo sein musste.

Ich suchte wie ein Kretin nach der Ursache. Ich tauschte alles …. Netzteil, sämtliche Kabel, schaltete Handy aus, Batterien aus allen Geräten raus etc etc.

Es wollte einfach nicht aufhören.

Und DANN, ca. 1 Std. später, war der Spuk so plötzlich vorbei, wie er gekommen war.

Nachdem ich in meiner damaligen EDV-Karriere schon „Pferde habe kotzen sehen“, dachte ich auch an die Baumaschinen, die zur Zeit in der Nähe ihr Unwesen treiben.
Damals hatten wir ein Problem bei einem Kunden, dass sich nach langem, langem Suchen auf den in der Nähe befindlichen Baukran zurückführen ließ.

Außer den Bildschirmaussetzern, wenn sich der Kühlschrank einschaltet, war das Thema aber nicht mehr vorhanden. Nachdem ich in den nächsten Tagen sowieso einen neuen Kühlschrank bekomme, weil mich der alte stromverbrauchsmäßig arm macht, hatte ich das Thema abgehakt.

Und DANN, gestern abend, kam es plötzlich wieder: Linien auf dem Bildschirm. Und noch schlimmer wie zuvor.

Ich brachte das Thema dann gestern noch zur Sprache in dem Forum, in dem ich zur Zeit in Sachen „Einplatinen-PC“ rumgeistere.
Und dort schrieb dann einer: „Hatte ich auch mal. Waren die letzten Zuckungen meines sterbenden Bildschirms“.

Und was soll ich sagen: Anderen BS versucht, und weg waren die Probleme.

Manchmal ist eben doch die einfachste Lösung die beste Lösung.

Es grüßt,
das Smamap