Wahrheit und Klarheit

Als ich seinerzeit Buchhaltung lernte, da hies es, das A und O seien „Wahrheit und Klarheit“. Das Grundlegende Prinzip einer jeden Buchhaltung.

Das entsprach auch dem, was mich meine Eltern gelehrt hatten: Wahrheit und Klarheit. Das Grundlegende Prinzip eines vernünftigen Lebens.

Heute hat man so seine gewissen Probleme, dieses Prinzip seinen eigenen Kindern mit auf den Weg zu geben.

Da ist ein Präsident, der es mit Wahrheit und Klarheit nicht so genau nimmt. Wobei das noch die Untertreibung des Jahrhunderts zu sein scheint. Dinge wie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit scheinen Fremdworte.

Da ist eine Autoindustrie, die lügt und betrügt, dass sich die Balken biegen.

Da sind staatliche Kontrollbehörden, denen das so ziemlich egal scheint, wenn es darum geht, die Bevölkerung zu schützen. Hauptsache die Kasse stimmt, und das Wahlergebnis. Mehr noch, die Kontrollbehörden versagen wissentlich auf breiter Front, indem sie zB die Prüfmethoden bei den Abgasuntersuchungen und der Bestimmung der Verbrauchswerte von Autos derart zurechtbiegen, dass man nur noch von staatlich legitimiertem Betrug sprechen kann (viele wissen nicht, dass dabei Außenspiegel, Klimaanlagen, und sonstiges „Beiwerk“, entfernt werden darf).
Wenn es dann darum geht, jemanden zur Rechenschaft zu ziehen, so wie das dem kleinen Mann blüht, wenn er derart handelt, dann ist Versagen auf breiter Front angesagt.

Und du stehst da, und sollst deinen Kindern klarmachen, dass Wahrheit und Klarheit, sowie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, hohe Güter sind, nach denen es sich zu streben lohnt.

Gleichzeitig steht anderswo auf der Welt (oder auch vor der eigenen „Haustür“), jemand, der den Lauf der Dinge bestimmt, und heute SO sagt, und morgen anders, und übermorgen dann nochmal ganz anders.

Dass man zu dem zu stehen hat, was man von sich gegeben hat, und zu ganz eindeutigen Grundprinzipien, das wird dabei immer schwerer vermittelbar, wenn gleichzeitig Lug und Betrug immer selbstverständlichere Inhalte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden.

Es steht zu erwarten, dass durch derlei Verfahrensweisen letztlich unsere Gesellschaft den Bach runter geht. Wobei das dann wohl eh nicht mehr in’s Gewicht fällt, weil zuerst unsere Umwelt den Bach runtergeht, und es dann schon keine Rolle mehr spielt, in welchem Zustand sich eine Gesellschaft befindet, in der die Menschen nur noch um’s Überleben kämpfen.

Wer es als Schwarzmalerei empfindet, ein solches Szenario an die Wand zu malen, der hat noch nicht erkannt, wo es zwangsläufig hingeht, weil wir mit dem, was notwendig wäre, einige Jahrzehnte zu spät dran sind; hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn fehlende Wahrheit und Klarheit hat uns genau da hin geführt, wo wir sind. Und weil dem so ist, kneifen die Verantwortlichen und malen uns, durch Beseitelassen jener Wahrheit und Klarheit, eine Zukunft, die es nicht mehr geben wird. Dies führt uns dann erst recht dorthin, wo alles zwangsläufig hin zu laufen scheint.

Ein Kreisverkehr, aus dem es wohl keine Ausfahrt gibt.

Wahrheit und Klarheit

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Ehrlichkeit währt am Längsten

Musste heut noch schnell was beim Discounter holen.

Als ich an der Kasse stand, kam ein älterer Herr und gab der Kassiererin einen Bon vom Leergut-Automaten über ca. 8 €, mit den Worten, den habe jemand im Automaten stecken lassen, und vll komme ja derjenige nochmal zurück.

Ich dachte so bei mir …. Hut ab vor diesem Herrn (und ich hätte auch was sagen sollen, als Kompliment, doch i-wie war ich zu der Zeit ziemlich erschlagen, nachdem ich grad von der Arbeit kam, und deswegen auch ziemlich langsam).

Und ich dachte hinterher, dass dieses Verhalten wohl eine Generationen-Frage sei.
Denn wenn man betrachtet wieviele Menschen aus seiner Generation sich so verhalten würden, dann wäre der Prozentsatz sicherlich sehr hoch.
Und wenn man die Generation der heute, sagen wir mal, 30-jährigen betrachtet, dann wäre der Prozentsatz sicherlich bei weitem nicht so hoch.

Und insofern widme ich diesen Beitrag jenem alten Herrn, für den es offenbar das Selbstverständlichste auf der Welt war, das Geld, das ihm nicht gehörte, abzugeben.

Es grüßt,
das Smamap

Ehrlichkeit währt am Kürzesten ?

Was zur Zeit beim DFB passiert, ist in meinen Augen traurig.

Nicht etwa wegen der ganzen möglichen Abläufe, die da angedeutet werden (nichts Genaues weiß man ja noch nicht).

Nein … in meinen Augen ist es traurig aus 3 Gründen:

  1. Es gibt mit Sicherheit Menschen beim DFB, und wen es nur einer ist, die ganz genau wissen, was da abgelaufen ist, und die/der haben nicht den Mum, aufzustehen, und zu sagen: SO UND SO WAR ES!
    Es wäre ein Akt der Wahrheit und Ehrlichkeit.
  2. Ein alter, gekränkter Mann nimmt die Abläufe zum Anlass, alte Rechnungen zu begleichen.
  3. Derjenige, der am Allerwenigsten damit zu tun hat und dafür kann, muss jetzt seinen Hut nehmen und Bauernopfer spielen.
    Ich sehe Wolfgang Niersbach als einen Menschen, der in bester Absicht und ruhend auf den Prinzipien, die ihren Ursprung in althergebrachten Ehrlichkeiten haben, einen Verband geführt hat, und jetzt quasi von hinten umgesäbelt wurde. Ich vermute, er weiß gar nicht so recht, wie ihm da geschieht, und hat selbst im Ende noch das getan, was er für das Beste hielt, im Sinne all der Menschen, die diesen Verband ausmachen.

Nun …. v.a. der letzte Punkt ist, zugegeben, etwas spekulativ. Ich schätze diesen Mann eben SO ein. Auch als Ausdruck dessen, dass die Ehrlichkeit noch nicht ganz verloren ist in unserer Gesellschaft.

Ich könnte jetzt auch all die Dinge hervorziehen, wo wir Verbrauchen jeden Tag über den Tisch gezogen werden. Aber das soll hier jetzt nicht das Thema sein.

Einfach aufstehen, und die Wahrheit beim Namen nennen.
WARUM KANN DIES NICHT DAS GRUNDPRINZIP UNSERES LEBENS SEIN ????????

Es grüßt,
das Smamap

Die Unehrlichkeit der Politik(er)

Um Eines gleich vorauszuschicken: Ich gehöre zu denjenigen, die der Ansicht sind, dass allen Flüchtlingen, die vor Krieg fliehen, geholfen werden muss. Ohne Wenn und Aber.

Nicht nur, weil wir das Asylrecht haben, sondern schlicht und ergreifend, weil es ein Gebot der Menschlichkeit ist, Menschen in Not zu helfen. Wenn wir das nicht mehr tun, haben wir unsere Menschlichkeit verwirkt.

Nun ist es Tatsache, dass unser Land nicht alle Menschen aufnehmen kann, die aufgenommen werden wollen. Und es ist ebenso Tatsache, dass unsere Gesellschaft das auch nicht aushalten würde.
Ich möchte bzgl. Letzterem nicht dumpfe Ängste in Feld führen, sondern die einfachen Überlegungen, dass Kapazitäten begrenzt sind und dass Menschen überfordert sind, wenn zu viel Fremdes auf sie zukommt. Letzteres hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern einfach damit, dass der Mensch eine Spezies ist, die sich sicher fühlen will. Und genauso wie er sich in völlig neuer Umgebung sehr unwohl fühlt, kommt er auch nicht damit klar, wenn zuviel Neues und Ungewohntes auf ihn einströmt. Der Mensch braucht gefühlte Sicherheit, die ihm verlorengeht, wenn sich zu Vieles ändert. Das scheint mir ein Urinstinkt aus den Urzeiten des Menschen.

All das Gesagte führt dazu, dass es weder hilft, zu sagen „Wir schaffen das“, und damit Tür und Tor aufzuhalten, genauso wenig wie es hilft, sich abzuschotten. Das eine führt zu mehr Veränderung als die Menschen das für gut empfinden, das andere widerspricht dem menschlichen Instinkt, zu helfen.

Darauf Rücksicht nehmend, wäre es meines Erachtens wesentlich ehrlicher, zumindest gegenüber dem, was den Menschen ausmacht, eine Zahl an Flüchtlingen festzulegen, die aufgenommen werden wird.
Zugegeben, damit kann man nicht in dem Maße helfen, wie man dies gerne wollte. Aber es trägt dem Rechnung, was der Mensch vermag.

Und er vermag es eben NICHT, alles zu bewältigen, was immer da kommen möge. Zu sagen „Wir schaffen das“, öffnet Tür und Tor, und zwar ohne jegliche Begrenzung.

Ich war zu Beginn sehr FÜR diesen Ansatz, muss aber mittlerweile eingestehen, dass er zu sehr theoretisch ist, und auf Befindlichkeiten keine Rücksicht nimmt (höchstens auf die Befindlichkeit der Verfasserin).

Ich stelle mir vor, ein urzeitlicher Mensch wird damit konfrontiert, dass in seiner Umgebung neue und fremde Menschen sich ansiedeln. Er wird diese zunächst vorsichtig beäugen, und versuchen, sie als neue Nachbarn zu sehen, und auch erste Kontakte herstellen. Möglicherweise können diese Fremden ihm ja auch etwas geben, was für ihn von Nutzen wäre.
Aber wenn die Zahl der Neuankömmlinge zu groß wird, dann wird sich unser urzeitlicher Mensch, anfangen, bedroht zu fühlen.

Und insofern hat unsere Bundeskanzlerin die Rechnung ohne ihre Bevölkerung gemacht.

JA, wir müssen helfen. Keine Frage. AUCH deswegen, weil wir an der jetzigen Situation in Syrien und den umliegenden Ländern, in denen Krieg geführt wird, ein gehöriges Maß an Mitschuld tragen.
Ich rede nicht davon, dass all diese Kriege mit Waffen geführt werden, die AUCH wir geliefert haben. Ich rede nicht von den Lebensumständen der Menschen dort, die AUCH wir mitverursacht haben.
Ich rede davon, all diejenigen, die dort Einfluss nehmen können, dafür sorgen können, dass diese Kriege von jetzt auf dann enden. Spätestens dann, wenn den Kriegführenden die Waffen und das Geld ausgehen.

Dass diese Kriege dort, auch nach Jahren, noch andauern, liegt NICHT an den dortigen Menschen, so sehr und so einfach es für Manche hier ist, ins Feld zu führen, dass die doch selber schuld sind. Das Ganze lässt sich zurückführen auf Kriege, die in die dortigen Länder gebracht wurden, von Großmächten. Es lässt sich zurückführen auf gravierende Einflussnahmen in dortigen Ländern in den letzten 100 Jahren (Ein Gadaffi, ein Hussein, ein Assad kamen nicht, weil es die Bevölkerung so wollte). Es lässt sich zurückführen auf Kolonialmächte, und es lässt sich nicht zuletzt auch zurückführen auf unseren Wohlstand (die Lebensumstände und die Armut auf der heutigen Welt hat ganz entschieden etwas mit unserem Wohlstand zu tun; als Bsp. mag dienen, dass die großflächigen Brände in Indonesien, die aktuell nicht mehr gelöscht werden können, auf den Hunger unserer westlichen Gesellschaften nach Palmölplantagen zurückzuführen sind …. Palmöl, das in unseren billigen Lebensmitteln landet und in unseren Benzintanks; und so gibt es vielfältige Interessen unserer Gesellschaften, Länder und Konzerne, die in ALLEN Fällen zulasten der dortigen Bevölkerungen gingen und gehen).

Ich will damit sagen, dass wir nicht nur helfen müssen, aus menschlichen Erwägungen heraus, sondern auch aus Gründen einer Verantwortung oder auch Schuld, die wir auf uns geladen haben haben. Und zwar nicht nur helfen HIER bei uns, sondern erst recht DORT vor Ort. Und nochmal gesagt: Die Kriege dort könnten relativ schnell beendet werden, wenn die Politiker dieser Welt endlich ihre eigennützigen Interessen hintenan stellen würden.
Dass dort immer noch Krieg geführt wird, liegt nicht zuletzt an uns.

Aber zurück nach Deutschland.
Die Möglichkeiten hier sind begrenzt, aus den obigen Erwägungen heraus.
Und so wäre es ein Akt der Ehrlichkeit, zu sagen, wieviele wir aufnehmen KÖNNEN. Es wäre ehrlich gegenüber sich selbst (was die Politiker angeht), es wäre ehrlich gegenüber der Bevölkerung, und brächte dieser nicht zuletzt auch eine gewisse Beruhigung, es wäre ehrlich gegenüber den Flüchtlingen, die sich auf den Weg machen wollen, und es wäre nicht zuletzt auch ehrlich gegenüber den anderen Ländern in Europa.
Denn solange Deutschland alle Flüchtlinge aufnimmt („Wir schaffen das“), solange lehnen sich viel zu viele zurück, und sagen …. die schaffen das schon.

JA, es brächte ab dieser festgelegten Grenze der Aufnahme einen gewissen Bruch mit unseren Werten mit sich. Aber eben ein Bruch, der keine Verleugnung darstellt, sondern nur ein Akzeptieren der Möglichkeiten.

Das, was ich aktuell sehe, ist, dass unsere Politiker anfangen, ihr eigenes Bild in der Öffentlichkeit zu formen, um nur ja an nichts schuld zu sein, und sich in Position zu bringen, für die nächsten Wahlen.

Und das ist, in meinen Augen, an Unehrlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Dabei bleibt die Menschlichkeit mit Sicherheit auf der Strecke. Der Anfang ist mit Transitzonen gemacht.

Ehrlich wäre es, die Dinge beim Namen zu nennen, zu sagen, was Sache ist, zu sagen, wo die Grenzen sind, und die Dinge an der Wurzel zu packen, und nicht an Symptonen herumzudoktern und Parteipolitik zu betreiben.

MEINE MEINUNG !!!

Es grüßt,
das Smamap

Ein X oder ein U ???

Vorhin hab ich mir die Frage gestellt, wie oft ich wohl im Alltag mit etwas konfrontiert werde, das nicht den Tatsachen entspricht.

Ich meine damit nicht nur bewusste Lügen, sondern auch angebliche Tatsachen, die sich dann, warum auch immer, als nicht haltbar erweisen.

Hier mal eine kurze Auflistung, was mir dazu, aus meinem persönlichen Erleben heraus, eingefallen ist:

  • Ein Lebensmittelpreis, der als besonders günstig dargestellt wird, während dabei aber die Packungsgröße reduziert wurde
  • Ein Auto, das im Spritverbrauch als sehr günstig beworben wird, was jedoch über ein Testverfahren ermittelt wird, dass mit der Realität eher weniger zu tun hat
  • Eine Lebensversicherung, in der nur die Hälfte vom monatlich eingezahlten Beitrag tatsächlich ankommt (alles andere sind Gebühren, die vom Versicherer abgezogen werden)
  • Ein Jobcenter, dessen Bescheide sich in der überwiegenden Zahl als falsch erweisen
  • Ein Dispo-Zins von 12%, der rechnerisch absoluter Wucher ist
  • Die Zusage eines Vermieters, von der dieser plötzlich nichts mehr wissen will
  • Ein Wahlversprechen, das Monate später keine Rolle mehr spielt
  • Eine reduzierte Arbeitslosenzahl, in der Diejenigen nicht mehr auftauchen, die sich in Schulungen befinden

Diese Liste ließe sich bestimmt endlos verlängern.

Ich zögere dabei allerdings, wenn ich mir überlege, ob ich eine bewusste Lüge als schlimmer beurteilen soll, als die ev. Schludrigkeit eines Behördenmitarbeiters, dessen nachlässige/falsche Auskunft mir Schaden verursacht. Davon, dass ein Politiker wissentlich ein Versprechen bricht oder etwas tut, was woanders auf der Welt zu Tod und Leid führt, möchte ich lieber mal gar nicht sprechen.

Um das hier nicht zu Negativ werden zu lassen, möchte ich dem das Bsp. gegenüberstellen, wo der mir unbekannte Mitmensch meine Geldbörse mit reichlich Geld und inkl. aller Ausweisdokumente und Karten gefunden hat, nachdem ich es auf dem Autodach hatte liegen lassen, und weggefahren war.
Besagter Mensch fuhr geradewegs zu meiner Privatadresse und übergab mir alles.

Da fällt einem wieder der Spruch ein „Ehrlichkeit währt am längsten“, v.a. dann wenn man aktuell an VW denkt.

Es grüßt,
das Smamap

Neue Menschen braucht das Land?

Zur Zeit hört und sieht man ja allerorten, wie die Flüchtlinge, die unser Land erreichen, willkommen geheißen werden.

Jetzt mal unabhängig davon, welche Ursachen die Flüchtlingsströme haben und wer dafür verantwortlich ist (darüber habe ich mich ja schon mehrmals ausgelassen), ist es eine schöne Sache, dass Menschen in Not willkommen geheißen werden.
Jedenfalls wesentlich schöner, als wenn Schlagzeilen die Presse beherrschen, wo mal wieder sog. „Nazis“ irgendwas angezündet haben.
Denn bisher war es ja oft so, dass derlei Gestalten die Menschen, die bei uns Asyl erhalten wollten, für ihre Zwecke missbrauchten. Und welches diese Zwecke sind, das ist zu offensichtlich, als dass man sich groß darüber auslassen müsste.

Jetzt ist es so, dass nicht mehr „Asylbewerber“ kommen, sondern „Flüchtlinge“. Das ist schon einmal begrifflich etwas anderes. Und viele von uns haben offenbar auch begriffen, dass die Menschen die da kommen, eben flüchten. Flüchten vor Tod und Verzweiflung. Es erschließt sich da von selbst, dass die vorherrschende Motivation nicht DIE ist, UNS etwas wegzunehmen.

Allerdings hat die Politik jetzt etwas, wie ich meine, sehr sinnvolles gemacht, nämlich den Versuch unternommen, die Entwicklung wieder unter Kontrolle zu bekommen. Und das war auch dringend notwendig. Denn das Ganze drohte aus dem Ruder zu laufen. Organisatorisch, logistisch und rechtlich.
Zum einen habe viele „Flüchtlinge“, die gar keine sind, damit begonnen, die Gelegenheit beim Schopf zu ergreifen, und ebenfalls nach Deutschland zu gehen.
Zum anderen sind die Organisationen vor Ort, v.a. in München, an ihre Grenzen gestoßen, und darüber hinaus.
Und letztlich ist es sicherlich auch so, dass wir manche Menschen, die hier angekommen sind, mit Sicherheit nicht bei uns haben möchten.

Bleibt nur die Frage, wie es überhaupt so weit kommen konnte? Und da komme ich unweigerlich auf unsere Bundes-Mutti. Sie war es, die dem Ganzen Tür und Tor geöffnet hat. Und jetzt haben viele Verantwortliche gesehen, dass es SO nicht geht, und ob der Entwicklung die Notbremse gezogen.
Sicherlich wartet man jetzt vergeblich darauf, dass sich unserer aller Bundeskanzlerin hinstellt und mal klipp und klar Farbe bekennt, nämlich derart, dass das eine Fehlentscheidung ihrerseits war. SOviel Ehrlichkeit kann man nun doch nicht von ihr erwarten. Ev. sagt sie es zwar, aber dann wieder so verklausuliert, dass kein Mensch weiß, was sie eig sagen will.

Jedenfalls muss das dringend wieder in geordnete Bahnen, und v.a. muss wieder die Frage erlaubt sein, WER ist jetzt Verfolgter und muss unsere Hilfe bekommen, und WER möchte schlicht und ergreifend nur die Gunst der Stunde nutzen und seine bisherige wirtschaftlich-finanzielle Situation verbessern.

Das soll nicht wieder in die Diskussion führen, wer uns etwas wegnehmen möchte, aber es muss erlaubt sein, einen Zuzug wirklich auf die Menschen zu begrenzen, die wirklich unsere Hilfe benötigen, weil sie Tod und Vertreibung entronnen sind, und irgendwo bleiben müssen. Es wird schwer genug sein, die dann noch verbleibende Zahl an Flüchtlingen zu bewältigen. V.a. auch deswegen, weil es ja nicht genügt, die Menschen willkommen zu heißen, sondern sie müssen auch integriert werden. Und es geht ja auch darum, dass diese Menschen unser Rechtssystem akzeptieren müssen. Denn bei uns herrscht nun einmal Gleichberechtigung von Mann und Frau, von Lebensgemeinschaften, von Religionen, usw.usf.

Diese Aufgabe wird schwer genug. Und deshalb MUSS darauf geachtet werden, dass eine Gemeinschaft nicht überfordert wird. Und in einer überforderten Gemeinschaft kann die Stimmung dann eben doch wieder ins Gegenteil umschlagen. Und letztlich will das niemand, wenn es doch darum geht, das zu tun, was in uns allen steckt: Menschen in Not zu helfen.

Und deshalb geht es NICHT darum, in Neid und Missgunst zurückzufallen, sondern dafür zu sorgen, dass eine Gemeinschaft sich öffnet, und denen Zuflucht gewährt, die ansonsten verloren wären; jedoch gleichzeitig dafür Sorge trägt, dass die hierher Geflüchteten sich in die Gemeinschaft einfügen, und damit sicher gestellt wird, dass die Gemeinschaft bestehen bleibt, mit all ihren Werten und Regeln.

Insofern muss sich unsere Bundes-Mutti schon fragen lassen, was sie sich dabei gedacht hat, einfach alle Regeln außer Kraft zu setzen. Man hätte erwarten dürfen, dass eine Staatenführerin den Weitblick besitzt, zu erkennen, was da passieren wird.

Es hätte andere Lösungen gegeben, als die, eine Gemeinschaft ungeschützt den Flüchtlingsströmen auszusetzen. Welche, das ist ein anderes Thema.

Und so haben unsere Organe jetzt alle Hände voll zu tun, die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen. Und das braucht eine Gemeinschaft UNBEDINGT: Kontrolle.

Und um die Eingangsfrage zu beantworten: JA, neue Menschen braucht das Land.
Dafür gibt es diverse Gründe, v.a. demographischer und arbeitsmarktlicher Art. Das wäre jetzt ein extra Beitrag. Es soll hier nur mal eines in Erinnerung gebracht werden: Jede Zuwanderung in unserer Geschichte hat dazu geführt, dass das Land aufgeblüht ist. Und zudem hat es sich stets bereichert. Manche Gewohnheiten aus anderen Lebensgemeinschaften möchten viele von uns heute nicht mehr missen. Auch andere Kulturen haben so manche Lebensweisen, die wir Deutschen als durchaus angenehm empfinden und die uns in der Vergangenheit bereichert haben.

Es liegt allein an uns, wie wir eine Zuwanderung bewältigen. Und ich wünsche uns allen und v.a. denjenigen, die uns führen, den Weitblick, der dazu nötig ist.

Es grüßt,
das Smamap