Frühling und kein Ende

….. hoffentlich.

Ich konnte gestern gar nicht genug davon kriegen.

Frühling

Der Frühling kommt mit Macht. Bzw. er ist schon da.

Sonne ohne Ende, warm, man weiß gar nicht so recht, was man anziehen soll (T-Shirt is zu kalt, Jacke zu warm), und ewig lockt das Fahrrad und die Kugel Eis.

Frühling

Heute sieht´s ja nicht so berühmt aus, aber soll ja noch werden …

Es grüßt,
das Smamap

Unterwegs wie ein Pinguin

War heute eine Stunde zu fuß unterwegs, wie ein Pinguin. Hab einfach die Sonne und die Winterlandschaften genossen (für´s Fotographieren war mir aber leider zu kalt).

Alle Menschen, denen man begegnet, haben den Blick zu Boden gerichtet.

Man könnte nun sagen …. nicht viel Unterschied zu sonst, sprich Leute, die einen ansehen, sind selten.

Aber der Grund ist ein anderer: Tagsüber, bei strahlendem Sonnenschein, tauen die Schneeplatten auf den Gehwegen an, und von oben, von den Dächern, tropft Tauwasser zu Boden. Über Nacht gefriert das alles.

Also wie ein Pinguin den Blick zu Boden und in Tippelschritten vorwärts ist das Gebot der Stunde.

Nett ist dabei auch, wie sich die Straßen und Gehwege teilweise verschmälern, wegen der aufgetürmten Schneeränder, so dass auf den Gehwegen nur noch schmale Passagen bleiben, und die Straßen einspurig werden. Aber alles machbar.
Die „Schneeränder“ sind dann an den Kreuzungen meist unterbrochen, durch schmale Durchstiche, damit die Menschen über die Straßen kommen.

Allerdings gibt es auch manche Gesellen, für die wurden die Gehwege mit Wintereinbruch scheinbar abgeschafft, sprich Schneeräumen = Fehlanzeige. Und so gleicht ein Spaziergang teilweise einem Zick-Zack-Lauf, wenn man immer wieder von Straßenseite zu Straßenseite wechselt.

Insgesamt ist der Winter aber schon eine abwechslungsreiche Angelegenheit mit seinen Formen, Farben (gut …. es gibt nur eine), ruhigen Flächen, mit einem Leben nach den Vorgaben der Natur …. aber irgendwann ist dann auch wieder gut, und die Menschen freuen sich auf den Frühling.

Vielleicht ist aber auch mit ein Grund, warum der Winter den Menschen auch angenehm vorkommt, weil alles langsamer geht, und weil der Schnee Vieles zudeckt, was man dann momentan nicht sieht. Man braucht sich dann auch nicht um die ganzen Dinge kümmern, die unter der Schneedecke verborgen liegen. Jedoch nicht Wenige schaffen es trotzdem, der Langsamkeit auszuweichen, und das Leben mit Allerlei vollzustopfen.

Es grüßt,
das Smamap

Der Nordpol und das Klima

<Nordpol und Klima / Ironie an>

Dieses Jahr hat erstmals das Eis bis hin zum Nordpol getaut.

Nordpol

Aber selbstverstänlich hat das nichts mit der Klimaerwärmung zu tun, zumal es die ja überhaupt nicht gibt.

Und schon gleich gar nichts hat das mit jedem Einzelnen von uns zu tun (also auch mit jedem, der das hier liest), wie er sich umweltmäßig verhält und lebt. Frei nach dem Motto WEITER SO

<Ironie aus>

Es grüßt,
das Smamap

Der Lauf der Zeit

Jüngst auf dem Volksfest gewesen. In Hof.

Ich hab mir dabei die Zeit genommen, mir alles genauer anzusehen. Geht für mich auch gar nicht anders, weil ich gesundheitsbedingt zwischendrin immer längere Pausen machen muss.

Und so kommt man drauf, wie sich die Volksfeste im Lauf der Zeit verändert haben.

Es gibt das, was es immer schon gab. Also z.B. …….

oder

oder

oder

oder

Das Alles hat scheinbar nichts von seiner Anziehungskraft verloren.

Und dann gibt es die Dinge, die nach dem Motto konzipiert sind ….. höher, schneller, weiter. Also z.B. ……

oder

Und dann gibt es noch diejenigen, die versuchen, Beides zu kombinieren

mit

oder

Offen gesagt, brauch ich das ganze neumodische Schnickschnack nicht. Vielleicht bin ich schon zu alt dafür. Zudem hat mein Body dieses „höher, schneller, weiter“ noch nie so recht mögen.

Also brauch ich auf dem Volksfest etwas Gemütsruhe, mein Schaschlik, mein Radler, mein Joghurt-Softeis und ev. noch etwas Gebranntes (heute nicht mehr Mandeln, sondern Sonnenblumenkerne). Und das Ganze drumherum und die Menschen.

Was auch höchst interessant ist (für mich zumindest), sind die Vorstellungen, wie es tatsächlich früher einmal war ……

Nun gut, so ganz früher, also gleich nach dem Krieg, da waren die Menschen froh über alles, was ihnen Freude machte, und sie waren mit weniger (ist mehr) zufrieden.

Ganz SO krass muss es heute nicht mehr sein, aber es wär manchmal schon ganz sinnvoll, sich zurück zu erinnern, wie es früher war, und DAS zu genießen, was wirklich Freude macht, und das ganz bewußt in sich aufzunehmen, und sich darüber klar zu werden, ob etwas, das höher, schneller, weiter und v.a. auch teurer ist, tatsächlich Freude mach? Oder ob es etwa nur um des „immer mehr“ gesucht wird.

Und so habe ich dieses Volksfest einfach nur genossen, und sei es z.B. dadurch, dass ich am Rand saß und die Leute beobachtet habe, frei nach dem Motto „der Herrgott hat schon einen phantastischen Tiergarten“

Es grüßt,
das Smamap

Sommer – soweit das Auge reicht

Dann war heut doch nix mit Arbeiten. Noch Anruf bekommen, der es auf morgen verschiebt.

So hatte ich noch Muse, nachmittag, den Schatten suchend, zur Eisdiele zu wandern, und mir dort 2 Kugeln der Sorte „egal“ mitzunehmen. In der Waffel versteht sich. Manchmal ist mir nach einer bestimmten Sorte, und manchmal weiß ich nicht so recht. Dann sag ich immer zum Patrizio „2x egal“. Erstaunlich wie viele verschiedene Eissorten der hat.

Das Eis war speziell tiefgekühlt heute. Und schmeeeeeckte. Unbeschreiblich.

Ich hab es total genossen. Und in die Länge gezogen. Ich geh immer eine kleine Runde dabei. Bewegung muss ich, rein ärztlich gesehen, mitnehmen, wo geht. Im Frühling reichten die beiden Eiskugeln grade mal die Straße entlang, vorbei am Obsthändler, bis zur Bankfiliale.
Heute hatte ich sogar noch bis zum Bahnhof runter Stoff zum schlecken.

Und dann auf der Parkbank gesessen, leider schon ohne Eis, aber natürlich im Schatten. Den feinen Luftzug genossen, unter den Bäumen.

Auf der anderen Talseite den Verkehr beobachtet. Die Cabrios, die Motorräder, und natürlich auch die vollklimatisierten Luxuskarossen. Na gut, das Luxus lassen wir weg. Jedenfalls alle Fenster zu. In meiner Jugend gab es nur offene Fenster, weil die Klimaanlagen alle eine Kurbelbedienung hatten.

Und natürlich alle Menschen langsam unterwegs. Kurz gehalten, was T-Shirt und Hosen angeht.

Meinereiner hat natürlich immer Cäppi dabei. Mangels Sonnenschutzfaktor „Haare“.

Dann langsam und gemäßigten Schrittes Richtung Heimat mich bewegt. Gut, auch wegen der Hitze. Aber ich bin nicht mehr so flott unterwegs, wie früher mal. Geht halt nicht mehr.
Dabei macht man immer auch die Erfahrung: Man kommt auch ein klein wenig langsamer überall hin.

Morgen früh, da freu ich mich auf´s Freibad. Machen um 8 auf. Werd ich jetzt, wenn immer möglich, hinlaufen. Nur 5 Minuten von zuhause. Physio meinte, das wäre schon ganz gut für mich. Wird wohl auf Saisonkarte rauslaufen.
Nach dem Schwimmen dann kurz was erledigen, die andere Physio (mit Fango) genießen. Das wird bestimmt eine mords Gaudi.

Und Nachmittag dann arbeiten. Wohl so gegen Abend. Kann ich mir frei einteilen. Bin ja nicht beschubst, und wackle bei 30 Grad in der Sonne rum. Einen fast Beinahezusammenbruch, wie schon mal, muss ich nicht haben. Wie sagte der Chefarzt damals: Sie kennen Ihre Grenze, und Sie wissen wie weit Sie gehen dürfen.
Ja, das weiß ich.

Und Abends dann, da gehe ich mal zum nächsten Biergarten. Na ja, Oberfranken hat hier nicht grad die tollste Auswahl. Aber so unter ein paar Kastanien sitzen, und einen Radler reinzischen, das darf ich dann schon.

Es grüßt,
das Smamap

Selbstbetrug

Ein Thema, das mich immer wieder umtreibt, ist der Klimawandel.

Letztens wieder einen Bericht gesehen, in dem es um die Zusammenhänge ging, zwischen dem weltweiten Klimawandel und den Extremwetterlagen, die wir zur Zeit in Deutschland erleben.

Ein“Chefmeteorologe“ eines namhaften Instituts stellte da in einem Interview u.a. die Frage, wie lange wir es uns den noch erlauben wollen, uns in die eigene Tasche zu lügen, und einen Zusammenhang zwischen Wetterphänomenen und dem Klimawandel zu verleugnen.

Eingehende Untersuchungen zeigten in jedem Fall, dass diese Zusammenhänge ganz eindeutig gegeben wären, aber die Menschen es als angenehmer, bequemer und beruhigender empfänden, das auf Meinungen zu reduzieren wie „das hat es immer schon gegeben“ oder „es gibt auch andere Untersuchungen“.

Dabei sei eindeutig nachgewiesen, dass die Ereignisse immer extremer und absonderlicher würden, und der Zusammenhang mit dem Klimawandel sich immer mehr aufzwinge. Auch wissenschaftlich und datenmäßig gesehen.
So sei das Phänomen, dass Gewitterzellen in Scharen auftreten und an Ort und Stelle bleiben, neu. Klar habe es Einzelfälle früher auch schon gegeben, aber eine derartige Häufung sei absolut neu.

Ganz generell könne wohl niemand, der sich ernsthaft mit den Daten beschäftigt, annehmen, dass etwa das ständige massenhafte Schädigen der Erdatmosphäre bei gleichzeitigem Vernichten des Regenwaldes, verbunden mit dem Aufheizen der Atmosphäre und dem Abschmelzen der Eismassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, so völlig ohne Auswirkungen sei.

Ich füge hinzu, dass es natürlich sehr viel bequemer ist, erstaunt die Augen aufzureissen, wenn man wieder von neuen Unwettern und Starkregen im Radio vernimmt, und dann weiter zu machen wie gewohnt, sich ins Auto zu setzen, und für jegliche Besorgungen Schadstoffe in die Luft zu blasen, obwohl man es sehr gut auch zu Fuß erledigen könnte (um auch hier nur EIN Bsp zu nennen).

Und so wird der Mensch weiter so tun, als könne er zu all dem nichts, was da passiert. Und das Ganze solange, bis die Naturgewalten vor seiner Haustüre stehen.

Um dann zu sagen „Egal, das hat es immer schon gegeben“ ???

Und was tun diejenigen, die für unser aller Schutz verantwortlich sind? NICHTS!
D.h., doch die tun schon was ……. den Wohlstand mehren, auf Kosten anderer auf der Welt, um zu gewährleisten, dass man sich das nächste Auto noch mehr leisten kann, als das bisherige. Um dann ganz überrascht zu tun, wenn die nächsten Unwetter und Hochwasser noch gewaltiger werden, als die Bisherigen.
Allerdings können die sich damit trösten, dass sie dann, wenn es wirklich ernst wird, schon längst unter der Erde liegen.
Doch in Wirklichkeit liegt es an uns allen; jedem Einzelnen von uns. Die Verantwortung und die Schuld auf andere abzuschieben, ist Selbstbetrug.

Es grüßt,
das Smamap

Wunderschöner Sonnentag

Gestern, da konnte man nur mit der Zunge schnalzen.

Hier zumindest.

Toller Sonnenschein, nicht zu heiß, genau richtig für ein Frühstück draußen, eine Radtour, einen Verbleib vorm Cafe, sich in der Sonne tummeln.

Abends noch eine Kugel Eis.

Was will man mehr?

Na ja ….. noch so ein paar Tage ……. aber das kommt schon noch.

Heute und morgen is erstmal wieder grau in grau angesagt. Meine Kugel Eis lasse ich mir trotzdem nicht nehmen, und vll reichts ja auch noch für den Cappu vorm Cafe.

Es grüßt,
das Smamap

FRÜHLING – endlich !!!!!

Heute war es dann auch hier endlich so weit.

Von 10 Uhr bis 16 Uhr schien die Sonne.

Das Resultat war

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und

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Was will man mehr.

Und morgen soll es so ähnlich werden.

Wie ich da auf dem Rad so unterwegs war …. alle hat es rausgezogen ….. und Motorräder bis zum Abwinken ….. und sogar erste offene Cabrios.

Es grüßt,
das Smamap