Ein Leben ohne Drucker?

Ja, es geht!

Ich praktiziere es jetzt seit 1 Jahr.

In dieser ganzen Zeit brauchte ich genau 2 Ausdrucke.
In einem Fall bat ich eine Bekannte, um die Möglichkeit einen Ausdruck zu erstellen, und im anderen Fall ging ich schlicht zum Handy-Shop mit einem USB-Stick in der Hand.

Alles andere wurde über das Netz realisiert.

Somit brauchte ich keinerlei Drucker, Tintenpatronen, Instandhaltung etc.

Die Haupt-Hilfsmittel sind in aller Regel der eMail-Verkehr oder aber der Faxversand.

Letzteres ist meist das Mittel der Wahl, weil jede Firma und jede Behörde eine Fax-Nummer besitzt.
Ich nutze dabei www.simple-fax.de.
Was es braucht, ist die Fax-Nummer des Empfängers, das Dokument in Form einer PDF-Datei, und eine kleine Bilddatei, die die eigene Unterschrift beinhaltet.

Viele Schreibprogramme habe heute die Möglichkeit, einen erfassten Brief als PDF-Dokument auszudrucken. „Ausdrucken“ bedeutet in dem Fall, dass der Brief als PDF-Datei auf der Festplatte abgelegt wird. Bevor das geschieht, fügt man die eigene Unterschrift am Ende des Briefes ein, die man irgendwann einmal auf ein Blatt Papier geschrieben und mit dem Scanner eingescannt hatte, und die seit dem auf der Festplatte als JPG-Datei vorliegt.

Auf simple-fax.de gibt man also nur noch die Fax-Nummer ein, und wählt die PDF-Datei aus.
Was beim Empfänger ankommt, ist ein Schreiben, grade so, als hätte man es ausgedruckt und seine Unterschrift drunter gesetzt.

Nach dem Versand erhält man per eMail ein Versandprotokoll, so wie man das von jedem Fax-Gerät kennt. Als Anhang hängt an diesem Protokoll das Fax mit dran.
Ich habe mir im eMail-Programm einen Ordner „Fax“ angelegt, in den ich alle Faxprotokolle per Hand verschiebe, und so an einer Stelle alles nachvollziehen kann. Auch auf simple-fax ist dies im Versandbereich nochmals nachvollziehbar.

Was ich in dem Zusammenhang noch mein Eigen nenne, ist ein Scanner. Muss nicht, ist aber manchmal hilfreich, um irgendeine Unterlage einzuscannen, die man mitschicken möchte (kann man dann, genauso wie die Unterschrift, ins Dokument einfügen).
Ich hatte einen guten gebrauchten Scanner für 20 € ergattert. Mehr braucht es nicht.

So ein Scanner hat den Vorteil, dass er keinerlei Verbrauchsmaterialien benötigt.

Früher brauchte ich ca. 100 € pro Jahr für Verbrauchsmaterialien.
Heute sind es NULL €.

Es grüßt,
das Smamap

Das Ende des Usenet

Manche mögen sich fragen ….. WAS bitte ist das, ein „Usenet“.

Vereinfacht ausgedrückt: So was Ähnliches wie ein „schwarzes Brett“.

Allerdings kommt das Ding aus den Anfängen des Internets. UND – es existiert immer noch.

Im Grunde genommen funktioniert es so ähnlich wie eMails: Man schreibt eine Nachricht, und erhält womöglich Antwort darauf.
Weil es so ähnlich ist, wird es, in aller Regel, über das normale eMail-Programm abgewickelt.

So wie es irgendwo einen Server gibt, über den die eMails abgewickelt werden, die man dann in seinem eMail-Programm lesen kann, so gibt es auch sog. Newsserver, über die eben die Nachrichten des Usenets abgewickelt werden.

Der Haupt-Unterschied zwischen eMail und News, ist der, dass die eMail an eine bestimmte Person geht. Die News-Nachricht geht an ALLE, und kann auf dem News-Server von Jedermann gelesen werden. So, wie am schwarzen Brett eben.
Wobei das Ganze in sog. „Newsgroups“ unterteilt ist, damit man damit überhaupt umgehen kann. Es gibt also eine Gruppe z.b. für Hardware, eine für Browser usw usf., damit man überhaupt was finden kann.

Das alles ist sehr vereinfacht beschrieben.

Das Usenet hat allerdings 2 gravierende Probleme:
Zum einen ist es sehr spartanisch aufgebaut (weshalb auch mal jemand auf die Idee kam, was Neues zu machen; er nannte das „Forum“ und löste es graphisch) und zum anderen ist es anonym.
V.a. Letzteres wurde immer mehr zum Totengräber dieser Newsgroups. Die Idee, darüber Diskussionen zu führen und/oder Hilfestellungen zu erhalten, war im Prinzip eine gute Idee. Allerdings erkannten immer mehr Leute mit „speziellen“ Absichten, die Möglichkeit, solche Newsgroups für ihre Zwecke zu mißbrauchen.
Und so geben sich dort heute Menschen die Klinke in die Hand, die nichts anderes im Sinn haben, als anderen zu sagen, was sie von ihnen halten oder Dinge zu publizieren, die mit dem Thema der Newsgroup aber so rein gar nichts zu tun haben.

So geschieht es immer häufiger, dass sich bestimmte Nutzer dort im Kreis drehen, sich gegenseitig beschimpfen, den Oberlehrer spielen oder aber mit Themen kommen (z.B. Politik), die etwa in einer Hardware-Gruppe nichts zu suchen haben.

Dies führt dazu, dass sich der Nutzerkreis immer mehr verkleinert, weil die Menschen sich verabschieden, die das Ganze seriös sahen und mit den Themen bestimmter Kreise nichts am Hut haben.

Die totale Anonymität öffnet derlei Tür und Tor.

Im Grunde genommen ist sowas wie das Twitter heutiger Tage, wo Shitstorms produziert werden, jeder jeden alles Mögliche heißen kann, und es völlig unerheblich ist, ob es was zur Sache beiträgt.

Das ist auch der Grund, warum ich mich nicht in Twitter aufhalte (mal ganz abgesehen davon, dass es mir zu unübersichtlich ist).

Im Grunde genommen ist es traurig, dass so ein einfaches und effektives Instrument, wie das Usenet, ein Instrument aus den Gründerzeiten des Internets, immer mehr verschwindet.
So, wie auch die eMail immer mehr verschwinden wird, wegen der Möglichkeiten, die heute ein WhatsApp bietet.

Aber das ist der Zug der Zeit. Andere Zeiten, andere Möglichkeiten.
Und wenn dann die Nutzer einer Sache selber mitschaufeln, dann ist die Sache umso schneller begraben.

Und so habe ich heute meine letzte Newsgroup abbestellt, da mich das Verhalten so Einiger dort doch ziemlich stört.

Kurz habe ich überlegt, ob auch einem WordPress ein solche Zukunft bevorstehen könnte. Doch ich glaube eher nicht. Denn ein Blogger gibt doch so einiges Persönliche auch preis, wodurch klar wird, wer denn da bloggt.
Fehlende Anonymität beschert also auch eine gewisse Seriosität. Zumindest bleibt das zu hoffen.

Es grüßt,
das Smamap

 

Deutsche Sprache, schwäääre Sprache

Heute hab ich mal wieder eine klassische eMail bekommen 😉 😉

Sie lautet:
(Zitat)

Ihr a.poet(ät)gmx.net hat die Speichergrenze 1 GB, die vom Administrator definiert wird, überschritten wird, werden bei 99,8 Gigabyte läuft, können Sie keine neuen Nachrichten senden oder empfangen, bis Sie wieder zu validieren Ihre Mailbox.
Um das Postfach zu erneuern,
Klicken Sie auf folgenden Link: Klicken Sie hier
Danke!
Web-Mail-Systemadministrator!
WARNUNG! Schützen Sie Ihre Privatsphäre. Logout wenn Sie fertig sind und vollständig
Ihren Browser zu schließen.
(Zitat ende)
Manche Hack- oder sonstige Versuche, die heutzutage kursieren, sind wirklich rafiniert. Aber DAS HIER entlockt einem mal wieder ein echtes Schmunzeln.
Es grüßt,
das Smamap

Alles doppelt ….

Keine Angst, da liegen keine Alkohol-Ekszesse zugrunde. Wobei ich Alkohol (außer einem seltenen Glas Wein), ohnehin nicht zu mir nehme.

Nein, es geht wieder um das Thema der eMails, die ich doppelt und dreifach bekomme.
Ich wähnte das Thema ja schon mal als abgehakt, doch es hat mich dann wieder eingeholt.

Wie im damaligen Beitrag geschrieben, hatte ich das betreffende eMail-Konto in Thunderbird gelöscht und neu angelegt.

Danach kamen, warum auch immer, zunächst keine doppelten Mails mehr, und ich erklärte mich schon zum Sieger.

Das hielt aber nur ein paar Tage an. Anschließend war alles wieder wie zuvor. Doppelte eMails, soweit das Auge reicht.

Ich meine jetzt auf des Pudels Kern gestoßen zu sein:
Winzigweich hat vor Längerem (ca. 2013) Outlook.com eingeführt, und damit den eMail-Dienst „hotmail“ ersetzt. Outlook.com war als Gegengewicht zu Google’s „gmail“ gedacht.

In den Grundeinstellungen des eMail-Accounts bei Outlook, habe ich jetzt einen Punkt gefunden, der steuert, wie Outlook.com verfährt, wenn das persönliche  eMail-Programm (also z.B. Thunderbird) eine Mail auf den Rechner herunterlädt, und anschließend übermittelt, dass die Mail auf dem Server gelöscht werden soll.
Und diese Grundeinstellung bestimmt von Haus aus, dass die Mail nicht gelöscht wird, sondern auf dem Server bleibt.
Ich hab das jetzt umgestellt, dahin, dass Outlook GENAU DAS machen soll, was der eMail-Client anordnet.

Sollte das Problem damit jetzt wirklich gelöst sein, dann wär das schon der Hammer, dass Microsoft da wieder einmal was bestimmt, was die sich so ausgedacht haben, und nicht mit dem übereinstimmt, was der Anwender möchte.

Ich hoffe inständig, dass es das war. Falls doch wieder nicht, dann werde ich mich auch mit meinem Mail-Konto von MS verabschieden. Darüber läuft zwar mein WordPress, aber das ließe sich ja ändern.

Ev. nutzen diese Ausführungen ja jemandem, der das gleiche Problem hat.

Es grüßt,
das Smamap