Eine Kiste voll Nichts

Bin mal dran gegangen, die Dinge, die ich nicht brauche, zu entsorgen, und nicht mehr anzuschaffen.

Als Anfang habe ich mich über mein Badregal hergemacht und das aussortiert, was dort schon seit langem ungenutzt mit drin steht, ich von irgendwelchen Umzügen mitgezogen hab, mir übereignet wurde oder dergleichen mehr.

Ergebnis …..

Das wird jetzt zunächst mal in den Abstellraum verfrachtet, und alles, was ich innerhalb von 4 Wochen nicht benutze, wandert in die Entsorgung.

Frei nach dem Motto: Was soll ich mitziehen, sauber halten, Platz dafür vorhalten etc., wenn ich das eh nicht benötige. Also eine Art Vereinfachung und Entrümpelung.

Demnächst kommt dann mein Vorratsregal an die Reihe und dann mein Kleiderschrank.

Irgendwie bin ich im Moment in einer Phase, wo ich mich frage, warum ich mein tägliches Leben mit Dingen füllen soll, die ich nicht brauche, die mir nur Zeit, Platz, Energie und Geld entziehen, und mir letztlich absolut nichts bringen.

Es grüßt,
das Smamap

EU, Atomkraft und Logik

Das scheinen 3 Dinge zu sein, die nicht zusammen gehen.

Darauf hat heute ein Kommentator hingewiesen.

Es ist ja schon ein Aberwitz in Person, wenn die EU jetzt fordert, dass man die Atomkraft wieder stärker fördern müsse. Solche Dinge wie das Restrisiko oder die Entsorgung spielt dabei keine Rolle. Frei nach dem Motto „nach uns die Zukunft“.

Außerdem müsse man ja die CO2-Minderung im Blick behalten.

JO ……. DAS ist natürlich ein Argument. Hauptsache das CO2 ist eingehalten. Ob wir dann noch leben, ist egal. Jedenfalls wurde dann, vielleicht, das Klimaziel erreicht.

Noch aberwitziger ist allerdings, dass man damit die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl erheblich reduzieren könne.

Äääähhhhh …… genau, die is dann reduziert.

Und das Uran für die geplanten Miniatomkraftwerke, das kommt dann in der Hauptsache ….. woher noch gleich ??????

Ahhhh ja …… aus Russland.

Wer SOWAS fordert, dessen Möglichkeiten reichen nicht einmal mehr dafür, so meine ich, sich an den Kopf zu fassen.

Es grüßt,
das Smamap

LEDs entsorgen

LED Leuchtmittel sind in aller Munde.

Was die Wenigsten wissen, ist, dass diese Leuchtmittel, genauso wie Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren, an Sammelstellen zurückgegeben werden müssen, und wer das nicht tut, mit einem Bußgeld belegt wird, das, je nach Bundesland unterschiedlich hoch ist.

Die Rückgabepflicht hat damit zu tun, dass in den Leuchtmitteln Quecksilber enthalten ist.

Was mir dabei auffällt, ist, dass so recht niemand Wert darauf legt, dass auch die LEDs richtig entsorgt werden müssen.
Sie sind sicher das beste Leuchtmittel, was es bisher gab, hinsichtlich Haltbarkeit und Stromverbrauch. Ich möchte aber nicht wissen, wieviele davon bisher schon im normalen Hausmüll gelandet sind, und die Schadstoffe damit in unseren Müllverbrennungsanlagen bzw. auf Deponien. Letztlich landen die Schadstoffe dann in unserem Körper.

Wie ich heute schon schrieb:
ABER NATÜRLICH KANN KEINER VON UNS WAS DAZU, DASS DEM SO IST.

Fragt sich dann nur noch, wo unsere Behörden bleiben, die doch angeblich dafür zu sorgen haben, dass unsere Gesundheit gewahrt bleibt.
Selbstverständlich entbindet die relative Untätigkeit der staatlichen Stellen UNS ALLE nicht von unserer Verantwortung, sprich ab sofort diese Leuchtmittel z.B. im nächsten OBI-Markt oder am Wertstoffhof in den entsprechenden Rückgabebehältern zu entsorgen.

Es grüßt,
das Smamap