Pale blue dot

‚Pale blue dot‘ – zu Deutsch ‚Blasser blauer Punkt‘.

Einst machte sich der Mensch auf ins Weltall. Auf vielfältige Weise.

Mit unbemannten Raketen, mittels Satelliten, höchstselbst oder er schickte Sonden.

Zu Letzteren gehörte ‚Voyager 1‘.

Diese machte aus einer Entfernung von etwa 6 Milliarden Kilometern am 14. Februar 1990 ein Foto der Erde, das als ‚pale blue dot‘ in die Geschichte einging …

Pale blue dot

Die Erde aus 6Mrd. KM Entfernung

Man überlege … dieser unscheinbare Punkt ist das Zentrum des Universums.

Dies machen uns zumindest sämtliche Religionen glauben.

Ein kleiner Schritt

Morgen jährt sich die erste Mondlandung zum 50sten Mal; Neil Armstrong mit seinem legendären Satz „ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“, vereinte die Menschheit für einen Augenblick.

Man kann sicher über Vieles diskutieren, was in der damaligen Zeit geschehen ist, und auch über viele Hintergründe (die 3-teilige Doku auf ARTE in den letzten Tagen vermittelte dazu einen tiefgründigen Einblick; teilweise auch aus anderer Perspektive als üblich).

Tatsache ist, dass „ein kleiner Schritt“ eine grandiose Ingenieurleistung abschloss. Mit der damaligen Technik (Letztere hat seitdem gewaltige Sprünge gemacht), gelang es, diese Mondlandung zu realisieren.

Allein die Tatsache, dass heutige Smartphones ein Vielfaches der Rechenleistung aufweisen, zu der der damalige Bordcomputer von Apollo 11 imstande war, lässt erahnen, welches fast unglaubliche Geschick, verbunden mit Mut und technischem Know-How hinter alldem stand.

Und dennoch war es nur ‚ein kleiner Schritt‘. Der allerdings eines zeigte. Nämlich wie vermessen es von den Menschen bis dahin war, zu meinen, sie stünden im Zentrum allen Seins. Der Blick von außen auf unseren blauen Planeten, wie er da im schwarzen NICHTS hängt, zeigte, dass er nur einer war unter vielen. Wenn auch ein ganz Besonderer.

ein kleiner Schritt

Es grüßt das Smamap

Pale Blue Dot – Eine Winzigkeit im Nirgendwo

Heute habe ich mir (gefühlt) zum 375-sten Mal den Spielfilm „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ angesehen, und unwillkürlich kam mir wieder jene Aufnahme von Voyager 1 ins Gedächtnis, die als „Pale Blue Dot“ in die Geschichte einging.

Damals hatte die Raumsonde Voyager 1 aus einer Entfernung von 6 Mrd. Kilometern eine Aufnahme der Erde gemacht.

Pale Blue Dot

Ein blasser blauer Punkt namens „Erde“

„Der Marsianer“ erzählt uns schon etwas von den riesigen Entfernungen, mit denen man im Weltraum zu tun hat. Doch auch die Entfernungen in dieser Geschichte, die ja real sind, sind ein NICHTS im Vergleich zu jenen Entfernungen, mit denen man im obigen Bild zu tun hat.

Dieser „Pale Blue Dot“ auf dem Foto, ist alles zusammengenommen, was uns Menschen ausmacht. Ein NICHTS im All. Und doch maßen wir uns ans, uns als das Wichtigste zu nehmen, was es gibt.

Und es gibt darüber hinaus Menschen, die sich NOCH wichtiger nehmen. Ich denke da zB. an einen Donald Trump oder an jenen Größenwahnsinnigen aus dem 1000-jährigen Reich (diese Liste ließe sich endlos verlängern ……).

Tatsächlich aber wären solche Individuen, die auf jenem „Pale Blue Dot“ leben, absolut überbewertet, wenn man auch  nur sagte, sie wären unendlich unbedeutend.

Das einzige, was einzigartig ist, ist ….

Pale Blue Dot

…. jene blaue Kugel, auf der wir leben.

Und wir sind auf dem besten Weg, sie zu zerstören.

Das wäre schade …. nicht wegen uns Menschen …. sondern eben wegen jener blauen Kugel.

Denn wenn wir fertig sind, mit zerstören, dann gäbe es auch nichts mehr, wohin ein Mark Watney sich hinretten könnte. Und es gäbe auch nichts mehr Blaues zu bewundern.

Es wäre nur grau in grau übrig, also von daher auch nichts Besonderes mehr.

Und wenn es da draußen tatsächlich noch andere gäbe, die einst Voyager 1 fänden, und sich auf die Suche nach der Erde begäben, also nach jener blauen Kugel, die so einzigartig sei …. sie würden nichts finden.

Nur noch einen Mond, in Form einer Felsenkugel, und deren Begleiter …. viel größer als der Mond, aber nichts, was diesen Begleiter zu etwas Besonderem machen würde.
Keine Atmosphäre, kein Leben. Ein NICHTS eben.

Aber solange die Menschen nicht erkennen, wie einzigartig dieser blaue Planet ist, und wie sehr alles daran gesetzt werden muss, um ihn zu schützen, zu erhalten, zu schonen, solange ist das Ende vorgezeichnet.

Und jener „Pale Blue Dot“ existiert dann nur noch als Aufnahme in den Datenspeichern jener Voyager 1, die immer noch in den unendlichen Weiten des Universums unterwegs ist.

Und die Zeit wird dann zu kurz gewesen sein, als dass jemals ein Mark Watney, seines Zeichens Space Pirate, seinen Fuß auf einen Planeten namens „Mars“ gesetzt hätte.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
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Asteroid Florence auf der Durchreise bei uns

Der Asteroid Florence sagte gestern einmal kurz „Grüß Gott“, als er bei uns vorbeiflog.

Asteroid Florence

Quelle: www.globallookpress.com

Nun wird ja gewöhnlich ein riesen Hype daraus gemacht, wenn sowas geschieht. Va auch mit der Angst der Menschen spekuliert.

Jedoch ist das ein Ereignis so wie jedes andere auch. Egal was und wo es passiert. Ob der Asteroid Florence, oder welcher auch immer, nun in 4,4 Mio Kilometer Entfernung vorbeihuscht oder in 50.000 KM Entfernung, oder in irgendeiner anderen x-beliebigen Entfernung, das ist völlig einerlei. Es hat genau die gleiche Wichtigkeit, als flöge er ganz woanders im Universum.

Er fliegt vorbei, und gut is.

Es gibt nur EIN EINZIGES Ereignis, das erwähnenswerter wäre. Nämlich wenn ein solcher Asteroid mit der Erde kollidiert.

Nicht dass wir es vermeiden könnten, irgendwas dran ändern könnten. Alles was wir tun könnten, wäre, uns zu überlegen, was passiert.

Und in jenem Fall, der nicht eintreten wird, weil die Wahrscheinlichkeit, dass ein Objekt mit der Erde zusammenstößt, so unendlich gering ist, bei der Weite des Raums, der uns umgibt, wäre das Ergebnis eindeutig:
Die Menschheit würde aufhören zu existieren. Vll nicht zu 100% oder gleich sofort. Aber letztlich doch.

Nicht dass ich sowas jetzt herbeisehne. Oder die Coolheit in Person bin. Was in mir ablaufen würde, wenn derlei auf uns zukäme, mag ich mir nicht vorstellen.

Jedoch ändern könnte ich absolut nichts.

Was mir bei solch einem Gedankenspiel mal wieder brühwarm einfällt, ist, dass das Ende der Menschheit, in so einem Fall, das Universum in keinster Weise juckt.

Und der Mensch würde verschwinden trotz aller Religionen, denen er nachgehangen hat.
Doch halt …. nachdem „Gott der Herr“ ja den Menschen als Zentrum des Universums erschaffen hat (schließlich hat sein Sohn hier gelebt und ist hier gestorben), wird dieser Gott nicht umhinkönnen, den Menschen kurzerhand vor dem Untergang zu bewahren.

Wie er das macht, ist natürlich ihm überlassen. Mal kurz die Erde verrücken? Oder die Flugbahn des Asteroiden Florence (oder wie immer er heißen möge) verändern? Wer weiß das schon.

Allerdings gäbe es da ja noch eine ganz andere Variante:
Es gibt keinen Gott!

Das würde dann bedeuten, dass die Dinge einfach so geschehen, wie sie geschehen. Wie sie sich ergeben infolge der Abläufe. Und der Mensch wäre einfach ein aberwinziger Bestandteil des Kosmos, und den Abläufen in diesem ausgeliefert.

Was für eine furchtbare Vorstellung.

Gleichzeitig würde dies bedeuten, dass der Mensch sich in wesentlichen Teilen auf diesem Planeten mit Dingen beschäftigt, jenseits jeglicher Realität.

Schlicht um sich nicht eingestehen zu müssen, dass er nur ein unbedeutender Bestandteil von etwas Großem ist. Außerdem lebt er, dann stirbt er, und das war’s.

Nichts Großartiges daran. Nichts Zentrales. Nur einfach ein Lebewesen in einem unbedeutenden Teil des Universum, in einem unbedeutenden Teil einer unbedeutenden Galaxie, wie es sie zu Milliarden und Abermilliarden im Weltall gibt.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Faszination des Weltall

Das Weltall, und insbesondere unser Sonnensystem, fansziniert mich von jeher.

Und wenn ich dann so ein Video, wie das hier sehe ….

…. „aufgenommen“ von der Sonde New-Horizons beim Vorbeiflug am Planeten Pluto (wobei man Pluto im Moment nicht mehr als „Planeten“ bezeichnen darf/soll), dann ist das eben Faszination pur.

Ein Himmelskörper hängt frei im Weltall. In der unendlichen Schwärze desselben. Einfach SO. Entstanden aus dem Nichts, so scheint es.

Und wir sehen ihn das erste Mal. Seine Oberflächen, seine Formen. Noch nie war ein Mensch dort. Unendlich fern (zumindest für unsere Verhältnisse), doch wir haben es geschafft dorthin zu kommen. Zumindest mit einem Fluggerät.

Die „Schwärze“, die ich oben erwähnte, stimmt zwar SO nicht ganz, weil eben doch Licht unserer Sonne dort hingelangt; wenn auch nicht viel.

Und so sehen wir also Pluto.

Entstanden aus demselben Sternenstaub, wie alle anderen Himmelskörper in unserem Sonnensystem.

Es ist dieses unentdeckte Land, das uns lockt, und das wir doch niemals erreichen werden. Und es ist diese riesige Aufgabe, die dahinter steckt, wenn es darum geht, mit einer Sonde dorthin zu gelangen.

New Horizons war 9 Jahre unterwegs, um zu Pluto zu gelangen. Von 2006 bis 2015.

Mit derselben Faszination stelle ich mir vor, wie die beiden Voyager Sonden mittlerweile jenseits unseres Sonnensystems unterwegs sind. Sie sind unterwegs seit 1977. Also 40 Jahre. Und haben doch kaum unser Sonnensystem verlassen.

Auf diese Weise können wir nicht einmal annähernd erahnen, wie riesig groß dieses Weltall ist, und wie irrsinnig verschwindend klein sich unsere Erde dagegen ausnimmt.

Und an solchen Stellen schüttele ich immer den Kopf bei der Vorstellung, dass wir Menschen hier sitzen, und uns einbilden, ein „Schöpfer“ habe all dies geschaffen, mit uns Menschen als Mittelpunkt.
Wie sehr werden wir unser Denken verändern müssen, sobald wir einmal erkennen, dass es sich völlig anders verhält und wir Menschen nichts anderes sind, als ein unendlich winziger Bestandteil dieses Weltalls.
Wobei wir es zuvor geschafft haben werden, uns selbst zu vernichten; wodurch sich jegliche Überlegungen dieser Art erübrigen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Bis in alle Ewigkeit ….

Was Ewigkeit bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander.

EINEN Ansatzpunkt liefert

DIESER Link hier

der die Reisen der Raumsonden Voyager1 und Voyager2 beschreibt, auf ihrem Weg durch die Unendlichkeit.

Seit nunmehr etwa 40 Jahren sind die beiden unterwegs, also seit einer halben Ewigkeit, und doch haben beide kaum unser Sonnensystem verlassen …
Ewigkeit

Die Voyager (Quelle: NASA)

Was JEDER Leser von den beiden Sonden weiß, ist die Existenz jener „Schallplatten“, die sie mit sich führen, mit Daten und Bildern von uns Menschen und unserem Heimatplaneten.
Über den Link kann man nachlesen, wie unendlich gering die Chance ist, dass jemals jemand/etwas die Raumsonden und unsere Nachrichten darauf erhält. Um es mit meinen eigenen Worten zu formulieren: Es ist wesentlich wahrscheinlicher, dass ich 3x hintereinander einen 6-er im Lotto haben werde.

Dies hat schlicht damit zu tun wie unendlich groß die Ewigkeit des Universums ist, und wie unendlich klein und unscheinbar eine solche Raumsonde sich dagegen ausnimmt. Anders herum: Seit wir die Raumfahrt kennen, hätten Tausende solcher Sonden an der Erde vorbeifliegen können, ohne dass wir auch nur das Geringste davon wahrgenommen hätten.

Und dann gibt es da noch einen ganz anderen Punkt ….
Nehmen wir an, die Raumsonden würden irgendwann einmal, in ferner Zukunft, in wieviel Lichtjahren Entfernung auch immer, an irgendeiner Intelligenz vorbeifliegen …..
tja …. zu dem Zeitpunkt wird es die Menschheit schon lange nicht mehr geben. Die Gründe dafür muss ich hier nicht aufzählen …. jeder kennt sie.

Unsere Zivilisation, unser Wissen, unsere Spezies, mit all ihren Religionen wird dann verschwunden sein, und das Einzige was von uns geblieben sein wird, werden 2 Raumsonden mit darauf befindlichen Datenscheiben sein, die durch die Ewigkeit des Universums reisen.

Was mich in dem Zusammenhang zu einem süffisanten Lächeln veranlasst, ist, dass wir Menschen uns erdreisten, uns im Mittelpunkt zu sehen und die Unverfrorenheit besitzen, anzunehmen, ein von uns erdachter Gott habe uns geschaffen, um das Zentrum all dessen zu sein, was da ist.

Und dereinst, werden jene beiden Sonden von einer nicht mehr existierenden Lebensform künden, und das Universum wird, davon völlig unbeeindruckt, weiterexistieren.

Es grüßt,
das Smamap

Der Ursprung der Erde

Je mehr man liest, umso mehr Ideen tauchen auf, die das heutige Glaubensszenario der Religionen auf unserem Planeten, in Frage stellen.

Eine dieser Ideen wird getragen von der Tatsache, dass unser Planet sehr viel mehr Kohlenstoff im Erdmantel aufweist, als da eigentlich sein dürfte.

Wissenschaftler stellen sich natürlich sofort die Frage, warum das so ist.

Kohlenstoff ist die Grundlage für alle organischen Substanzen; stellt das Grundgerüst dar. Ohne Kohlenstoff kein Leben.

Die plausibelste Erklärung für den reichlich vorhandenen Kohlenstoff im Erdmantel ist für die Wissenschaftler diejenige, dass in der Frühzeit der Erde, ein „Protoplanet“ mit 5 bis 30% der Masse der Erde, mit ihr kollidiert ist (damals gab es noch eine ganze Menge dieser Protos).

So erhielt die Erde ihre heutige Kohlenstoffverteilung.

Nachdem das Universum und auch unser Sonnensystem zu dieser Zeit eher ein absolut konfuses Durcheinander von Objekten war, die untereinander kollidierten, müsste da also irgendwo, so unsere Religionen, der Schöpfer am Werk gewesen sein, um diese ganzen Kollisionen so zu steuern, dass unser Planet das abbekam, was er brauchte, und all jene Objekte hier auftrafen, derer es bedurfte.

Das wäre etwa so, als würde man auf einem Billiard-Tisch hundert Bälle positionieren, und mit einem Spielball in diese hineinschießen, und das Ganze aber so machen, dass ein bestimmter Ball dann in einer bestimmten Position zu liegen käme. Und nicht nur das …. auch etliche andere Bälle müssten, in bestimmter Konstellation zueinander, liegen bleiben. Schließlich ist ja unser Sonnensystem, so wie es ist, eine Konstellation, die genau SO sein muss, wie sie ist, um die Erde und das Leben darauf zu ermöglichen.

SEHR naheliegend !!!!!!

Welchen Schluss man aus all dem ziehen mag, das soll sich jeder Leser selbst überlegen.

Es grüßt,
das Smamap

Science Fiction und Wirklichkeit

Ev. ist das nur Einbildung, jedoch meine ich festgestellt zu haben, dass sich in letzter Zeit die Berichte und Dokumentationen in den Medien häufen, die darüber informieren, welche Anstrengungen unternommen werden, um eines Tages den Flug zum Mars und darüber hinaus zu realisieren.

Auch Forschungen, die einen weiteren Horizont haben, finden statt.

Nun bin ich zwar durchaus ein Fan davon (Fan kommt wohl von Faszination), dass der Mensch eines Tages den Weltraum erforscht und bevölkert, jedoch beschleichen mich leichte Zweifel daran, welchen Sinn derlei haben soll.

Zweifel deshalb, weil die Summen, die für derlei heute schon ausgegeben werden, enorm sind, und gleichzeitig fehlt hinten und vorne das Geld, um den Notleidenden dieser Welt zu helfen.

Man darf die Frage stellen, ob die Dinge, die außerhalb des Erdorbits liegen, erstrebenswert sind. Wettersateliten und GPS-Navigation erscheinen mir noch sinnvoll, und ev. auch noch der Mond, als unser Begleiter. Aber darüber hinaus ………?

Es gibt sehr viele Probleme, die z.B. für einen Flug zum Mars gelöst werden müssten. Probleme von denen man heute noch nicht einmal weiß, ob überhaupt eine Lösung möglich sein wird. Und selbst wenn, dann stünden wir ev. eines Tages auf dem Mars. Und wozu? Um dann Antwort auf die Frage zu bekommen, ob es dort ev. einmal Anfänge irgendeines Lebens gab?

Und das bringt uns hier auf der Erde genau WAS?

Ich will sagen, was bringt uns Menschen ein solcher Erfolg, der es zweifelsohne wäre, rein vom Forscher her gesehen, wenn gleichzeitig das Leben hier auf unserem Planeten immer mehr bedroht wird. Bedrohnt, von uns selbst.

Vielleicht gelänge es dann, dort eine kleine Kolonie zu errichten. WOZU?
Ev. dazu, dass die dort lebenden eines Tages feststellen, dass es nichts mehr gäbe, wohin sie zurückkehren könnten. Sei es aus klimatischer Sicht, sei es aus Gründen der Umweltverschmutzung, sei es deswegen, weil wir uns gegenseitig alle umgebracht haben?

Und selbst wenn all das (noch) nicht eingetreten wäre, wie würde es dann weitergehen. Gar nicht? Weil es, zumindest aus heutiger Sicht, keine physikalische Grundlage für die Annahme gibt, dass es jemals eine Antriebsart geben könnte, die es uns auch nur ansatzweise erlaubt, unser Sonnensystem zu verlassen, und einen anderen Planeten zu finden?

Erscheint es da nicht weitaus sinnvoller, all diese Bestrebungen zu unterlassen, und alle Mittel daran zu setzen, das Leben hier auf der Erde zu sichern?

Ja sicher, es gäbe noch viele andere Dinge, die überflüssig sind, und wobei sich die dadurch verschwendeten Mittel sehr viel sinnvoller einsetzen ließen. Man denke nur an die weltweiten Waffenproduktionen oder den Individualverkehr.
Aber es erscheint, in meinen Augen, sehr viel sinnvoller, als erstes DAS sein zu lassen, was noch gar nicht Realität, sondern vielmehr utopisch ist.

Und so befürchte ich, bei aller Faszination, die der Weltraum auf mich ausübt, dass wir eines Tages eine Kolonie auf dem Mond haben werden, und ev. auch auf dem Mars. Und zudem eine Unzahl von Satelliten das Leben auf der Erde betrachten. Und gleichzeitig wäre das Leben auf der Erde am Verschwinden.

Dank sei der Krone der Schöpfung.

Aber DIE Lösung ist ja in Sicht. Mit viel Glück schafft es ein Mann namens Donald Trump ins Präsidentenamt der USA. Und der wird uns dann erzählen, dass all diese Problem auf unserem Planeten ganz einfach zu lösen sind, und sehr vieles davon ohnehin nur ausgemachter Schwindel ist. Einer glorreichen Zukunft steht also nichts im Wege.

Es grüßt,
das Smamap

Die Erde, das Leben und der Mensch

Gestern war da eine höchst interessante Doku auf einem ZDF-Kanal (ev. finde ich noch den Link dazu, dann füge ich ihn nachträglich noch hier ein).

Eine Doku, zu den Themen, die mich immer wieder auf´s Neue absolut faszinieren.

Es ging um die Entwicklung der Erde, und des Lebens auf unserem Planeten, und die Tatsache, dass es immer wieder Katastrophen hier gab, die beinahe das gesamte Leben ausgelöscht hätte.

Es ging damit los, dass die Erde, bevor überhaupt Leben entstanden war, mit einem anderen Planeten kollidierte und dabei der Mond entstand. Dieser war naturgemäß sehr nahe an der Erde, und zu einem Zeitpunkt als das allererste einfachste Leben entstand, war er etwa 24.000 KM von ihr entfernt.

Und der Mond war der wesentlichste Faktor dafür, dass auf der Erde Bedingungen entstanden, die überhaupt erst Leben ermöglichten.
Durch seine ungeheure Nähe waren die Gezeiten derart extrem, dass das Wasser enorme Mengen an Mineralien vom Land ins Meer spülen konnte. Ohne dies hätte es niemals Leben gegeben. Wobei überhaupt noch nicht daran zu denken war, dass so etwas wie der Mensch entstehen würde.

Bevor überhaupt Leben irgendeiner Art entstehen konnte, war es erstmal erforderlich, dass die Erde einem Millionen Jahre dauernden Bombardement von Asteroiden und Meteoriten ausgesetzt war, und damit jene weiteren Bestandteile erhielt, die für das Entstehen von Leben wesentlich sein sollten.

Wie dann mal die einfachsten Formen von Leben im Wasser entstanden war, und sich von dort aus viele verschiedenen Lebensformen entwickelten, da kam die nächste Katastrophe (wenn ich diese Doku jetzt noch richtig erinnere).

Es entstanden Unmengen von Algen (?) die anfingen ein Gift zu produzieren (zumindest für die damaligen Lebensformen). Ein Gift namens „Sauerstoff“. Dieses Gift führte dazu, dass nahezu das gesamte damals auf der Erde existierende Leben ausstarb. Die Lebensformen, die übrig blieben, die sich anpassen konnten, führten dazu, dass sich Arten entwickelten, die den Sauerstoff verarbeiten konnten.

Es sollten noch viele solcher Katastrophen auftauchen (man denke etwa an jenen Meteoriten, der zum Aussterben der Dinosaurier führte).

Diese ganz Reihe von Entwicklungen, Katastrophen, Beeinflussungen, führte letztlich zu dem, was wir heute sehen.

Es hätte auch ganz anders kommen können.
Man stelle sich nur vor, der Meteorit, der weg führte von den Dinos, hätte die Erde verfehlt.

Oder jener Broken, der den Mond entstehen ließ, hätte die Erde anders getroffen, und der Mond wäre nicht entstanden oder der Mond wäre aus dem Schwerefeld der Erde hinauskatapultiert worden …… wir hätten heute wohl kein Leben auf der Erde oder zumindest ein völlig anderes.

Der Mond führte dazu, dass sich die immense Rotation der Erde verlangsamte, die Gezeiten viel ihrer Kraft verloren, und der Mond heute 400.000 KM von der Erde entfernt seine Bahnen zieht. All dies führte dazu, dass die Entstehung des Lebens auf der Erde, den Weg einschlug, den es ging.

Die Reflektoren, die die Apollo-Besatzungen auf dem Mond zurück ließen (schönen Gruß an die Verschwörungstheoretiker, nach denen es die Mondlandungen nie gab), und von Laserstrahlen angestrahlt werden, zeigen uns, dass der Mond sich jedes Jahr um etwa 4 cm von uns entfernt.

Es wird einen Zeitpunkt geben, zu dem der Mond die Bahn um die Erde endgültig verlassen wird, weil deren Anziehungskraft, aufgrund der stetig zunehmenden Entfernung nicht mehr ausreichen wird, ihn zu halten.

Dies wird zwar erst in Zeiträumen eine Rolle spielen, die für uns nicht vorstellbar sind, aber der Zeitpunkt wird kommen. Und es steht zu erwarten, dass spätestens dann, das uns bekannte Leben auf der Erde seinem Ende entgegen geht. Die Erdachse kommt dann ins taumeln, es wird keine Gezeiten mehr geben, und dergleichen mehr.

Das wäre dann die nächste Katastrophe. Die dann wohl endtültige.

Allerdings mag man sich damit beruhigen, dass wir Menschen es bis dahin längstens geschafft haben werden, das Leben auf diesem Planeten auszulöschen.

Wenn, ja wenn es nicht vorher geschieht, dass uns wieder so ein Besucher aus dem All erreicht, wie ihn die Dinosauerier schon begrüßen durften.

Es gab ja schon einige davon. Man geht heute davon aus, dass, als sich der Mensch grade auf der Erde ausgebreitet hatte, noch in geringer Zahl, solche ein Meteorit nahe dem heutigen Indien einschlug. Man vermutet, dass auf Grund der vorhanden Eisschicht (Eiszeit), kein bleibender Krater entstand. Dies würde erklären, warum die Vielfalt in den Genen dort sehr viel geringer ausfällt, als auf dem Rest des Planeten. Die Wissenschaftler meinen heute, dass durch solche ein Ereignis die Zahl der Menschen auf jenem Kontinent auf möglicherweise 600 Individuen dezimiert wurde.

Bleibt die Frage, wie lange es wohl dauern wird, bis der nächste dieser Besucher mal bei uns aufschlägt (im wahrsten Sinn des Wortes).

Es ist nicht ein Frage des OB, sondern nur die Frage des WANN.

Soweit die Doku.

Dies führt mich zu der Frage, warum jene Leute auf unserem Planeten, die meinen, ein Weltreich errichten zu müssen oder zumindest eine Großmacht aufbauen zu sollen, warum diese Menschen es nicht vermögen, mit ihrem bißchen Geist über den Tellerrand zu schauen, und sich vorzustellen, dass all ihr Streben völlig umsonst sein könnte ….. von jetzt auf dann auf den Kopf gedreht werden könnte, weil sie ev. Mächten ausgeliefert sind, die mit Derlei absolut nix am Hut haben.

Tja, und dann gibt es ja noch die Vielzahl an Menschen, die meinen, dass es einen Schöpfer braucht. Einen Schöpfer, dessen Ziel es war, dass der Mensch entstehen möge.
Mit Verlaub: Wer ob der Abläufe, die dabei eine Rolle spielten, und den totalen Unwägbarkeiten, die zum Menschen geführt haben, immer noch glaubt, dass da ein Schöpfer federführend war, dem ist, meiner Meinung nach, nicht zu helfen.
Nur eine Katastrophe mehr oder weniger, und den Menschen hätte es niemals gegeben.

Das wäre etwa so, als würde man ob der ganzen Kollisionen, die in all den Mrd. von Jahren in unserem Sonnensystem stattgefunden haben, bei einem Billiard-Spiel mit zig Bällen, von vorneherein voraussagen welche Kugel zum Schluss übrigbleiben und in welchem Loch versenkt würde.

Dennoch will ich niemandem seinen Glauben absprechen. Wer dergleichen braucht, um mit der Welt zurecht zu kommen, der sollte so etwas haben können/dürfen.

Fazit: Ich finde es eine durchaus spannende Vorstellung, dass nicht der Mensch die Krone des Lebens auf der Erde geworden wäre, sondern, wegen anderer Abläufe, es z.B. bei den Dinos oder den Bakterien geblieben wäre. Ob das so sehr negativ wäre, das müssten die beurteilen, die nach uns kommen. Wobei ich befürchte, dass nach uns niemand sein wird.

Es grüßt,
das Smamap