Schlauch flicken leicht gemacht – HowTo

Das Thema „Schlauch flicken hatte ich in vorhergehenden Beiträgen

Das Problem

Die Lösung

HowTo

noch nicht erledigt.

Vorbereitung (Schlauch flicken)

Zunächst muss es darum gehen, festzustellen, WO im Schlauch das Loch ist.
Dazu den Schlauch halbwegs aufpumpen, und dann abschnittsweise unter Wasser halten, um festzustellen, wo Luftblasen aufsteigen.
Ich mach das immer im Handwaschbecken.

Wenn der Schlauch zuvor relativ rasch die Luft verloren hat, dann sollte das Loch im Wasserbad offensichtlich sein. Es kann trotzdem nicht schaden, dort, wo Luftblasen am Schlauch anhaften, mit der Hand diese abzuwischen, um zu prüfen, ob dort nicht wieder Luftblasen entstehen. Manchmal gibt es nämlich auch „schleichende“ Löcher, die so klein sind, dass Luftblasen nicht offensichtlich aufsteigen.

Immer den ganzen Schlauch prüfen, denn es können schon auch mal mehrere Löcher vorhanden sein.

Auch das Ventil eingehend prüfen. Ich hatte schon den Fall, dass das Ventil sehr langsam Luft verlor, und der Schlauch nach mehreren Stunden platt wurde. Ich suchte dann verzweifelt ein Loch, um festzustellen, dass das Ventil der Übeltäter war, und dort dann 3-4 Luftblasen pro Minute hochstiegen.

Gefundene Löcher mit einem Permanent-Marker einkreisen (ich nehme dazu immer meinen Stift mit dem ich CDs beschreibe), um sie hinterher auch wieder zu finden. Ich gebe zu, dass ich mir manchmal die Arbeit mit dem Markieren spare, um dann gelegentlich hinterher das Loch nicht mehr zu finden, und somit ein nochmaliges Wasserbad einlassen darf 😉

Abschließend den Schlauch trocknen und die Luft ablassen.

Schlauch flicken

Nun die markierte Stelle am Schlauch suchen und diese mit dem Sandpapier aus dem Reparaturset aufrauhen. Dabei ruhig eine etwas größere Fläche bearbeiten (z.B. 2€ groß bei einem Miniloch). Manche Reparatursets enthalten auch statt des Sandpapiers eine kleine Metallreibe. Dabei ruhig etwas Kraft aufwenden. Dafür sorgen, dass der Schlauch plan aufliegt (Luft ist ja bereits abgelassen; sofern noch Restluft enthalten ist, den Schlauch aufwickeln und dabei nach und nach die Luft über das Ventil quasi auspressen; dies fördert auch hinterher das problemlose Abdichten).

Die Stelle kurz mit einem trockenen Tuch reinigen, das Vulkanisier-Mittel aus dem Set dünn auftragen (manche würden auch sagen „den Kleber aus der Tube“), und 5 Minuten antrocknen lassen.

Den Flicken jetzt aufbringen. Normal befindet sich dieser auf einem Trägermaterial (z.B. Alu). Also abziehen und mit viel Druck zentral auf das Loch kleben. Je mehr Druck umso besser. Ich drück da immer mehrfach mit beiden Daumen drauf, und nehm abschließend noch einen Schuh und drück nochmal nach.

Durch den chemischen Prozess der jetzt abläuft, wird die Stelle total abgedichtet. Manche Hersteller haben auf den Flicken oben eine Art dünne Klarsicht-Folie aufgebracht. Diese einfach dort lassen, wo sie ist, um den Flicken, beim Versuch die Folie zu entfernen, nicht erneut zu lösen.

Theoretisch ist damit die Aktion „Schlauch flicken“ abgeschlossen, und der Schlauch kann sofort verwendet werden.

Schlauch flicken leicht gemacht

Testen

Früher dachte ich immer, man müsse nun noch einige Stunden warten, aber das ist nicht der Fall. Ich würde raten, in Ruhe alle Hilfsmittel und Werkzeuge aufzuräumen, den Arbeitsplatz wieder auf Vordermann zu bringen, und das sollte genug Zeit vergehen lassen.

Der Schlauch kann dann unmittelbar eingesetzt werden. Wer das möchte, kann ihn ja zuvor noch einigermaßen aufpumpen, um zu prüfen, ob er die Luft hält (nicht zu fest, denn er steckt ja in keinem Mantel, der dagegenhält.

Es grüß,
das Smamap

Reifen flicken – Rad demontieren

Nachdem ich mich in letzter Zeit mehrmals darüber ausgelassen hatte, mit welchen Problemen ich konfrontiert war, bei dem Versuch einen Reifen flicken zu wollen ….

Ich flicke den Reifen – erster Versuch

Ich flicke den Reifen – Die Lösung

….. habe ich mir überlegt, dass es nicht schaden kann, zu beschreiben, wie ich vorging. Ev. kann ja jemand für sich was draus entnehmen (oder auch nicht).

Aus nachvollziehbaren Gründen habe ich darauf verzichtet, das Ganze nochmals zu demontieren, um per Einzelbilder die Arbeitsschritte zu veranschaulichen. Dies sollte auch durch einige wenige Bilder mit entsprechender Beschreibung zu verdeutlichen sein.

Demontage (Reifen flicken)

Zunächst geht es ja mal darum, das Rad zu demontieren (bei mir war das natürlich das Hinterrad; vorne wäre ja auch zu einfach gewesen).

Reifen flicken - Der Schnellverschluss

Fahrräder heutiger Machart haben einen Schnellverschluss, so dass man sich nicht mehr damit herumärgern muss, passende Schraubenschlüssel für die Radmutter zu finden. Also das Fahrrad flugs auf Lenker und Sattel gedreht, und den Schnellverschluss geöffnet. Je nachdem, wer den zuletzt verriegelt hat (vorzugsweise man selbst), ist dazu ev. etwas Kraftaufwand nötig.
Damit kann man dann auf beiden Seiten des Rades den Verschluss bzw. das Gegenstück ev. noch um eine halbe Umdrehung lockern, um das Rad leichter entnehmen zu können.

Reifen flicken - Die Kettenschaltung

Als Nächstes nun die Luft aus dem Reifen lassen. Dazu den Stößel im Reifenventil solange mit dem Fingernagel gedrückt halten, bis keine Luft mehr entweicht. Hat den Hintergrund, dass die Bremse, die von beiden Seiten an der Felge anliegt, die Herausnahme des Rades ansonsten blockieren würde, weil ja ein aufgepumpter Reifen „dicker“ ist, als die Felge alleine.
Nun das Rad zunächst ein kleines Stück aus dem Rahmen ziehen (so 1-2 cm, soweit es eben geht), und dabei gleichzeitig versuchen den Rad-Mantel auf Höhe der Bremsbacken etwas zusammenzudrücken, damit dieser dort (bei den Bremsen) hindurchgeht. Denn sonst kann man ziehen wie ein Ochse, ohne das Rad wirklich herauszubekommen, weil der Mantel eben an den Bremsbacken festhängt. Für diese Aktion könnte man auch gut und gerne 3 Hände benötigen, aber mit etwas hin und her geht es auch mit zweien.
Handelt es sich um das Vorderrad, ist der Fall damit dann erledigt, was die Demontage angeht.

Das Problem ist beim Hinterreifen natürlich noch die Kette. Hat man das Rad halbwegs, also so einige cm, aus dem Fahrrad-Rahmen gezogen, muss man jetzt die Kette von den Zahnrädern abnehmen. Dazu (das Rad steht ja auf dem Kopf), den Kettenspanner (ich nenn das so, ohne zu wissen, ob das die exakte Bezeichnung ist; das ist im Bild das silberne Teil, das dort Richtung Erdbogen ragt) Richtung Lenker drücken, wodurch die Kette dann durchhängt.

Man muss sich halt jetzt überwinden, diese schmierige Kette anzufassen, und vom Zahnrad zu ziehen, auf dem sie grade liegt. Einmal in der Hand, die Kette komplett von den Zahnrädern entfernen. Also nicht einfach nur auf das nächstkleinere Zahnrad legen.
Man muss das Rad dann gleichzeitig etwas schräg nach oben herausziehen, und mit etwas hin- und herzerren hat man es dann schließlich in der Hand.

Nachdem ich diese Prozedur einige Male durchführen musste (s.o.), gelang es mir letztlich auch einmal, die Kette mit einem Stück Zeitungspapier zu umfassen, und das Rad zu demontieren, ganz ohne mich dabei schwarz und schmierig zu hinterlassen.

Mantel/Schlauch entfernen (Reifen flicken)

Nächster Schritt ist jetzt, den Mantel zu lösen, um diesen und den Schlauch von der Felge zu bekommen.
Ich hatte das von früher her so in Erinnerung, dass es unendlich schwierig ist, den Mantel an einer Stelle von der Felge zu bekommen, was Voraussetzung dafür ist, ihn rundherum zu lösen.
Das ging, überraschenderweise, sowohl mit dem alten Mantel, als auch mit dem neuen, sehr einfach und handsam. Nachdem die Luft ja schon abgelassen ist, den Mantel also auf eine Felgenseite drücken, und versuchen, den Wulst des Mantels mit den Fingern zu fassen. Das ist nicht wirklich einfach, aber doch gut machbar. Holde Weiblichkeiten sollten dabei natürlich auf ihre Fingernägel achten. Man kann dazu natürlich auch einen Löffelstil oder Ähnliches nutzen, um unter den Wulst zu gelangen. Dabei natürlich vorsichtig zu Werke gehen, damit man mit jeglichem Werkzeug den Schlauch nicht beschädigt. Hat man den Wulst an einer Stelle einmal nach außen gezogen, kann man auf dieser Seite der Felge den Wulst dann ringsherum über die Felge hiefen.

Somit ist also dann einer der beiden Wülste nicht mehr auf der Felge.
Damit hat man dann Zugang zum Schlauch. Um diesen zu entfernen, als Erstes die oft vorhandene Kontermutter vom Ventil herunterschrauben (man kann sie auf meinem zweiten Foto noch andeutungsweise sehen). Ich bevorzuge Schläuche mit Kontermutter, was das Aufpumpen hinterher leichter macht, wenn keine Luft im Schlauch ist.

Ohne die Kontermutter kann man nun den Schlauch entfernen, beginnend mit dem Stück, an dem das Ventil angebracht ist. Ist der Schlauch entfernt, dann kann man auch ganz easy den Mantel endgültig von der Felge ziehen, also auch den Wulst der anderen Mantelseite.

Bevor ich darauf eingehe, wie man (meiner Meinung nach) am Besten einen Schlauch flickt, erstmal die kurze Beschreibung, wie ich alles wieder zusammensetze.

Montage (Reifen flicken)

Einfach gesagt …. alles in umgekehrter Reihenfolge, also in Kürze:

Einen Reifenwulst auf die Felge aufbringen, den Schlauch einführen (der andere Wulst ist ja noch „lose“ und somit die Felge noch zugänglich) und dabei als Erstes das Ventil einsetzen und mit der Kontermutter halbwegs/locker befestigen (nur damit der Schlauch nicht wieder entfleucht 😉 )
Den zweiten Wulst runherum auf die Felge drücken, fertig.

Na ja, GAAANZ SOOO einfach ist es dann doch nicht ……
Also ACHTUNG: Zum einen empfand ich es als ratsam, den Schlauch, sobald das Ventil locker befestigt ist, ein klein wenig aufzupumpen. Das hat zum einen den Vorteil, dass kein Knick im Schlauch ist, und sich der Schlauch auch einfacher in den Mantel bzw auf die Felge schieben lässt. Man muss dabei das richtige Maß finden, wieviel Luft man da reinpumpt. Es darf nicht zuviel sein, damit das ganze System aus Felge/Schlauch/Mantel noch flexibel genug bleibt, und es darf auch nicht zuwenig Luft sein, damit der Schlauch nicht doch irgendwo eine Falte legt.
Wenn das Alles halbwegs passt, dann vorsichtig !!!!! den zweiten Wulst des Mantels auf die Felge schieben. Dabei immer sehr genau den Spalt zwischen dem Wulst und der Felgenkante im Auge behalten, um sicher zu stellen, dass der Schlauch nicht eingezwickt wird. Auch hier erkennt man wieder, dass das richtige Maß des oben beschriebenen Aufpumpens, sehr wichtig ist. Zuviel macht das Schließen des Reifens sehr schwierig, zuwenig lässt die Gefahr steigen, den Schlauch einzuzwicken.
Wenn man zu der Stelle kommt, wo sich das Ventil befindet, dann die Kontermutter wieder großzügig lösen und den Schlauch mittels des Ventils nach innen schieben, also in den Mantel. Das hat den Vorteil, dass der Mantel problemlos zwischen Schlauch und Felge schlüpfen kann, wann man das Ganze schließt. Wäre der Schlauch an der Ventilstelle mittels der Mutter fest an die Felge gezogen, könnte der Mantel dort nur schwer dazwischen kommen.

Wenn das Alles soweit gemacht ist, den Mantel am Felgenrand nochmals von beiden Seiten, rundherum begutachten, um nochmals sicher zu stellen, dass er überall auf die Felge gerutscht ist, und sich das Ganze überall gleichmäßig darstellt.

Wenn ok, dann jetzt den Schlauch ein Stück weiter aufpumpen. Dabei schiebt sich das Ventil allmählich heraus, weil sich der Schlauch von Innen, durch das Aufpumpen gegen Mantel und Felge presst und das ganz System fixiert.
Wer möchte, kann nach abermaliger Sichtkontrolle, schon mal ganz aufpumpen, quasi als Endtest.

Anschließend muss aber die Luft großteils wieder abgelassen werden, weil bei der Entmontage des Rades, dasselbe ja wieder durch die Bremsbacken hindurch muss.

Auch hier dann alles in umgekehrter Reihenfolge wie bei der Demontage.
Also das Rad wieder auf den Rahmen stecken, gleichzeitig durch die Bremsbacken hindurchpfriemeln, und dabei nicht vergessen die Kette auch noch mit aufzulegen (zumindest beim Hinterrad; wobei natürlich dann wieder der Kettenspanner bewegt werden muss, um der Kette genügend Spiel zu geben).

Das Alles ist nicht so ganz einfach, weil man ja mehrere Dinge gleichzeitig machen muss. Angeblich tun sich die Damen dabei leichter, weil sie multitasking-fähig sein sollen (was ich nicht wirklich beurteilen kann 😉 😉 😉 ).

Aus eigener Erfahrung muss ich dazu raten, darauf Acht zu geben, dass das Rad so aufgesteckt wird, dass die Kette auch wirklich um die Radnabe herumläuft. Es gibt nämlich nichts Ärgerlicheres, als das Rad dort zu haben, wo es sein soll, nur um dann festzustellen, dass die Kette nicht richtig aufliegt, man das Ganze also nochmal entfernen muss, was dann in aller Regel sehr schwierig ist, weil die Kette irgendwo klemmt.

Hat man das Alles soweit erledigt, und die Kette liegt richtig auf, und die Hände sind auch schön schwarz ( 😉 ) dann das Rad mal von Hand drehen, um zu prüfen, ob es rund läuft, also nirgends schleift, somit also der Abstand vom Rahmen überall gleich ist.

Abschluss

Abschließend jetzt noch den Schnellverschluss wieder schließen. Geht das zu einfach, dann nochmal öffnen, und auf beiden Seiten der Radnabe die Verschlüsse um eine halbe Umdrehung im Uhrzeigrsinn zudrehen. Damit sollte der Schnellverschluss dann schon schwerer zu schließen sein. Das mit der halben Umdrehung dann sooft wiederholen, bis der Schnellverschluss nur noch mit großem Kraftaufwand vollständig zu schließen ist. Das Rad soll ja fest auf dem Rahmen sitzen, ohne einen während des Fahrens mal zu überholen.

Ich prüfe dann immer gerne noch, ob das Rad beidseits gleich weit auf dem Rahmen steckt. Das ist zwar eigentlich überflüssig, aber ich schau immer lieber einmal mehr hin.

Jetzt abschließend den Reifen wieder aufpumpen, die Kontermutter am Ventil nochmal anziehen, die Schutzkappe auf´s Ventil drehen.

FERTIG !!!!!  Ufffffffffff ……..

Eigentlich käme jetzt noch eine Beschreibung darüber, wie ich meinen Schlauch immer flicke, aber das wird ein eigener Beitrag, denn hier bin ich doch schon ziemlich lang geworden …..

Ich hoffe, ich habe alles SO beschrieben, dass man daraus schlau werden kann. Und ich hoffe, ich habe nichts vergessen.
Falls doch, bitte dezenter Hinweis. Danke.

Es grüßt,
das Smamap

Einen Reifen flicken oder Flicken flicken

Vor einigen Tagen hatte ich hier einen Beitrag geschrieben, in dem es darum ging, meinen Fahrradreifen zu flicken. Reifen flicken erwies sich als durchaus komplexes Thema.

Ich hatte damals das Billigflickzeug als den Übeltäter auserkoren. Das stimmte zwar, war aber nur die Hälfte der Lösung.

Wie dann der Reifen nach einigen Tage wieder begann die Luft zu verlieren, zog ich ALLE Hilfsmittel hinzu, um endgültig auf des Pudels Kern zu stoßen.

Wie man auf dem Foto …..

Reifen flicken, Schaden am Wulst. Fahrrad reparieren

Reifenschaden

gut erkennen kann, stellte sich heraus, dass der Wulst meines Reifens dabei war, sich aufzulösen.

Wie man auf Wikipedalia (Aufbau des Reifens) sehr gut erkennen kann, sind die heute gebräuchlichen Wulstreifen nach dem althergebrachten Schema aufgebaut, dass der Wulstkern, welcher meist Stahldrähte beinhaltet, durch den Luftdruck des Schlauches an/in die Felge gepresst wird, und somit das Ganze System in sich fixiert ist.

In meinem Fall stieß ich darauf, dass einer dieser Drähte herausspitzte. Ich zwickte diese Spitze ab, und fixierte das Ganze (wie ich meinte) ausreichend mit einem Flicken.
Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass sich diese Auflösungserscheinungen weiter fortsetzen würden, und weitere Stahldrähte in Aktion träten.
Das Ende vom Lied kann man im Bild sehr schön erkennen.

Die Stahldrähte würden jeden Schlauch erneut aufspießen, und das Rad auf der Felge stehen lassen.

Mein Tip zum Thema Reifen flicken:

Wer einmal auf sowas stößt, dem kann ich nur empfehlen, neuen Schlauch und neuen Mantel kaufen und das Fahrrad-Rad dergestalt neu aufsetzen.

Ich hatte den Reifen jetzt wohl 4x demontiert, in der Hoffnung, den Fall mit Boardmitteln zu erledigen…..

DENKSTE !!!!!

Einmal den Sachverhalt erkannt, ging ich dann auch nicht zum Baumarkt, um dort die Teile günstig zu erwerben, sondern zum Fachgeschäft.
Ich zahlte dort zwar statt der 15€ im Baumarkt, dann 25€, aber das war es mir wert. Und ich fahre nun einen Continental Reifen. Der rollt zwar sicherlich auch nicht schneller, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass die Qualität dann doch eine andere ist, als die eines Mantels vom Billighersteller aus China.

…….. es kommt erstens manchmal anders und zweitens, als man denkt.

Es grüßt,
das Smamap

FRÜHLING – endlich !!!!!

Heute war es dann auch hier endlich so weit.

Von 10 Uhr bis 16 Uhr schien die Sonne.

Das Resultat war

2016-04-02 15.17.52

und

IMG-20160402-WA0002

Was will man mehr.

Und morgen soll es so ähnlich werden.

Wie ich da auf dem Rad so unterwegs war …. alle hat es rausgezogen ….. und Motorräder bis zum Abwinken ….. und sogar erste offene Cabrios.

Es grüßt,
das Smamap

Ostern – ich liebe es

…. und zwar deswegen, weil es da viele schöne kulinarische Sachen zum genießen gibt.

Man möge es mir nachsehen, dass es für mich mit einem Glauben nichts zu tun hat.

Das Problem: Die „vielen schönen Sachen“ gefallen nicht nur mir, sondern auch meiner Waage.

Ich darf also heute schon darauf hoffen, dass nach Ostern wieder 2-3 kg mehr angezeigt werden.

Und insofern wird es höchste Eisenbahn, dass die Fahrrad-Saison wieder los geht.

Das Wetter würde ja langsam Anlauf nehmen. Ich hoffe, es hält durch.

Es grüßt,
das Smamap

Die Vergeblichkeit des Tuns

Letztens …….

Schon seit 1/2 Jahr hatte ich mir vorgenommen, das Loch in meinem hinteren Fahrradreifen zu flicken.

Zum Ende der Rad-Saison war es immer so gewesen, dass der Reifen im Lauf einer Woche die Luft weitgehend verloren hatte. Also hatte ich ihn am Wochenanfang immer aufgepumpt, und konnte damit rechnen, dass ich über die Woche kam.

Es war also nicht so, wie in „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“, dass man um die nächste Kurve fuhr und dann wieder stehen bleiben musste, um aufzupumpen.

Aber vor ein paar Tagen, da dachte ich mir, ich sollte das jetzt doch mal in Angriff nehmen, damit ich nicht wirklich mal ständig am Pumpen bin.

Also flugs das hintere Rad mit dem Schnellverschluss gelöst, die Kette vom Zahnrad genommen und mit dem Rad Richtung Keller marschiert, und dort auf bewährte Weise den Schlauch entnommen.

Den etwas aufgepumpt, und wieder, auf bewährte Weise, im Wasserbad auf Luftblasen untersucht.

UND …… KEINE gefunden. MIST !!!!!!!

Vergebliche Arbeit.

Rad wieder vervollständigt, Reifen wieder am Fahrrad montiert.

Davon ausgehend, dass das Ventil nicht mehr ganz dicht ist/hält (was auf einzelne Menschen auch gelegentlich zutrifft), den Reifen am Schluss wieder aufgepumpt, und gut war ……

Zumindest hatte ich mir die Schlauchgröße gleich notiert, um demnächst einen Ersatzschlauch zu besorgen, falls der alte Schlauch die Luft dann doch ganz entschieden NICHT mehr hält.

So einfach die Rad-Demontage heutzutage geht, so doof ist, dass die Ventile fest im Schlauch integriert sind. So wie früher, einfach ein Ersatzventil verwenden, das geht so nicht mehr.
Im Ende wirft man also einen intakten Schlauch weg, weil das Ventil nicht mehr dicht ist.

Ist das dicht ???????

Ich werde mal sehen, ob noch ein Schlauch zu bekommen ist, bei dem Ventil gewechselt werden kann ….. so für künftige Fälle gleicher Art.

Es grüßt,
das Smamap

ENDLICH ….

…. war es heut soweit. Es schien mal wieder die Sonne.

Wie ich das schon mehrfach beschrieben hatte, hängt sich hier in Hochfranken das trübe Wetter in dieser Jahreszeit gerne fest. Und dann kann es schon mal passieren, dass lange Zeit nur trüb und grau herrscht. Und so hatte ich die letzten 2-3 Wochen kaum je die Sonne gesehen.

Und heute war sie dann endlich mal wieder da. Gottseidank hab ich nicht verpennt, so wie gestern.

Nachdem ich heute vorhatte, einem Menschen, der mir sehr viel bedeutet, ein Nikolaus-Säckchen an die Tür zu hängen, schwang ich mich kurz entschlossen auf´s Fahrrad. Natürlich inkl. Schal, dicke Jacke, Mütze und Handschuhe.

Bisschen verrückt, mag der eine oder andere Denken. Aber zum einen bin ich dafür berüchtigt, auch mal das Überraschende zu tun, und zum anderen war das echt schön heute. Die Sonne strahlte, der Himmel war blau, und warm war es auch.
Na ja, warm ist zwar relativ (die Anzeige im Ort meinte, es wären 4 Grad), aber in der Sonne war es echt warm. Und mit körperlicher Betätigung erst recht.

Ich fand es ein wunderschönes Gefühl, wenn einem die Sonne in´s Gesicht scheint.

Vor Ort brachte ich mein Nikolaus-Säckchen an, und wie ich dann wieder zurück war, da hatte ich nicht nur fast 10 KM mich betätigt und mir Bewegung verschafft, sondern es ging mir auch gut. Ganz anders wie bei dem ständigen grau in grau.
Und so stellte ich zuhause mein Rad ab, und begab mich noch eine Stunde auf Wanderschaft.

Natürlich in Richtung der Sonne. Ich glaube der Song hieß „Der Sonne entgegen“?

Ich hatte es genau richtig getroffen: Wie ich dann wieder zuhause war, so gegen 12, da kamen die Wolken wieder heran. Und seitdem ist es wieder grau in grau.

Manche Menschen brauchen diese Strahlkraft der Sonne. Und ich gehöre definitiv dazu.

Noch paar schöne Stunden am Wochenende und einen schönen 2. Advent

wünscht,
das Smamap