Das schöne Wetter in vollen Zügen genießen

Irgendwie ist mir dieses Jahr danach, das schöne Wetter in vollen Zügen zu genießen.

Das liegt wohl zum einen daran, dass es dann, wenn es warm ist, trotzdem sehr erträglich ist (man sollte ev. dazu sagen, dass Oberfranken (genauer: Hochfranken) wettertechnisch meist dadurch charakterisiert ist, dass es hier ein paar Grad kühler ist, als anderswo).

Da kann man dann die pralle Sonne schlicht genießen. ZB bei einer Tasse Cappu.

Zum anderen machen die Wetterwechsel es relativ einfach, schönes Wetter zu genießen. Was gibt es schöneres, als nach 2 kalten Tagen, sich auf die Sonne zu freuen, die da kommen soll, und tatsächlich auch kommt.

Das schöne Wetter scheint mir dieses Jahr noch mehr ausgeprägt, als sonst immer.

Könnte natürlich auch damit zu tun haben, dass die Farben so intensiv rauskommen.

das schöne Wetter

…. ev. nehme ich sie auch nur besser wahr, wie in anderen Jahren ….

Das satte Grün, nachdem es geregnet hat, fällt mir ebenso auf.

Na ja, und die riesigen Wolken an Blütenstaub, die 4 Wochen lang über den Fichtenwäldern hingen, das war ohnehin etwas, was ich noch nie wirklich erlebt hatte (bilde ich mir ein).

Alles in allem, ist dieses Jahr sehr Vieles bemerkenswert in der Natur, die mich umgibt.

Das beschränkt sich nicht nur auf das schöne Wetter.

Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass ich, gesundheitlich bedingt, relativ viel Zeit habe. Jedoch das war in den Vorjahren eig. auch nicht viel anders. Mag aber sein, dass ich in anderen Jahren den Kopf nicht dafür frei hatte.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Was bin ich froh, dass Frühling ist

Es gibt Menschen, die kennen den Frühling nicht …. für die ist jeder Tag wie der andere.

Für meinen Teil ist der Frühling etwas Wunderschönes. Und sei es nur, weil alles einfacher wird.

Ich muss nicht mehr gefühlte 15 Sachen anziehen, wenn ich das Haus verlasse.

Die Witterung draußen fühlt sich angenehm an; keine Hände mehr, die einem weh tun, vor lauter Kälte.

Die Vögel zwitschern draußen, und man lässt das Fenster auf, um es zu hören und als angenehm zu empfinden.

Ich kann schon den ersten Cappu im Freien genießen, dabei die wärmenden Strahlen der Sonne genießen, und die Menschen beobachten.

Die Farben nehmen enorm zu, und man spürt richtig, wie es einem wohl ergeht.

Es wird wieder möglich, den Drahtesel zu besteigen und sich den Wind um die Nase wehen zu lassen.

All das, und noch Vieles mehr gibt einem der Frühling. Und Diejenigen, für die jeder Tag wie der andere ist, wissen gar nicht, was ihnen entgeht.

Es grüßt der Frühling
und das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Klamottenkauf leicht gemacht

Ein Artikel, aus dem richtigen Leben genommen, den ich HIER GELESEN HABE, animiert mich zu Nachfolgendem Beitrag zum Thema „Klamottenkauf“.

Der Titel meines Beitrags ist, genau genommen, ein Widerspruch in sich. Zumindest wenn der Klamottenkauf durch eine bestimmte Frau erfolgt.

Klamottenkauf

Ich sollte ev. dazu sagen, dass eine Bekannte von mir, Klamottenkauf zu ihrem bevorzugten Hobby auserkoren hat. Das hat bestimmte Gründe, die aber hier nicht interessieren sollen.
Es ergibt sich, dass ich dabei öfter mal der Begleiter bin, weil sie nicht so gut zu Fuß ist, und also Begleitung braucht.

Man macht sich keine Vorstellung, mit welcher Hingabe und Inbrunst eine Frau Klamottenkauf betreiben kann.

Gut, ich muss erwähnen, dass ich in dieser Hinsicht eher zu den einfachen Typen meiner Zunft gehöre. Ich habe meine paar Klamotten, die bequem sein müssen, habe die Einstellung, dass ich immer nur eine Hose gleichzeitig tragen kann, und nicht Armbanduhr, Schuhe und Handtasche zueinander passen müssen.

Ich bevorzuge also das Modell „Universal“. Und Armbanduhren kenne ich nicht, habe ich abgeschafft. Solche Teile heißen bei mir „Smartphone“ oder „Kirchturmuhr“ oder „Nachbar der eine Uhr trägt“. Aber das nur nebenbei.

Besagte Dame könnte locker das ganze Dorf, in dem sie wohnt, mit Armbanduhren, Handtaschen, Schuhen und sonstigen Kleidungsutensilien ausstatten.

Und dennoch oder gerade deswegen, braucht es natürlich ständig den Besuch im Modegeschäft der Wahl, um die neuesten Modelle und Passgenauigkeiten im Kleiderschrank zu gewährleisten.

Natürlich müssen auch die Schals zu den Klamotten passen, die man zuhause im x-teiligen Kleiderschrank hängen hat. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich, was die Farbwahlen angeht, mich absolut hilflos fühle, weil ich seinerzeit, als dieses Feature verteilt wurde, in der Klasse gefehlt habe. AUCH deswegen ist das Modell „Universal“ für mich sehr hilfreich, und wenn es nicht existieren würde, müsste man es erfinden.

Nun bin ich heute 55 Jahre alt. Aber an meinem Kleidungsstil hat sich seit meiner Jugend nichts geändert. Ich brauche meine Jeans, mein T-Shirt, mein Sweat-Shirt, Jacke, Schuhe – fertig. Wie man etwas anderes brauchen kann, ist mir unerfindlich.

Dass es auch andere Stilarten gibt, ist mir durchaus bekannt, und wird von mir auch akzeptiert (ohne Vorbehalte); jedoch muss ich mir derlei nicht zu eigen machen.

Was ich allerdings nie begreifen werde, ist, wie man Klamottenkauf, und die innewohnenden Prozeduren, zu einem wesentlichen Lebensinhalt machen kann. Aber auch wenn ich das nicht begreifen kann, so akzeptiere ich es dennoch.

Ich akzeptiere es, auch wenn es mitunter z.B. schwer fehlt, Begleitung bei etwas zu sein, wenn sich der Weg von der Kasse zur Ladentür, der locker in 10 Sekunden zurücklegbar ist, zu einem Marathonlauf gestaltet, denn schließlich hat frau auf dem Weg dorthin noch mindestes 2-7 Teile gesehen, die man unbedingt betrachten bzw. sogar anprobieren muss. Ein mehrmaliger Besuch der Kasse, ist in solchen Lebenslagen durchaus gängig.

Wo ich dann immer (unhörbar) einatme, bzw. gar nicht mehr atme, ist, wenn ich mitbekomme, wie Beträge für Klamotten ausgegeben werden, von denen ich einen halben Monat leben muss.

Ich fühle mich da immer erinnert, wie ich vor vielen Jahren, beruflich noch in der EDV tätig, bei einem Friseur ein System installierte, und so nebenbei mitbekam, wie die „oberen Zehntausend“ jener Gegend, Beträge im mittleren dreistelligen DM-Bereich für Friseurbesuche ausgaben. Es wird nicht überraschen, dass es sich dabei überwiegend um Damen handelte. Aber ich schweife ab …..

Für meine Bekannte empfinde ich auch so etwas wie Hochachtung, mit welcher Hingabe sie sich dem Thema „Klamotten“ widmet. Wenn sie dies stemmen könnte, wäre sie in der Mode-Branche bestimmt eine „Nummer“.

Ich nehme allerdings für mich auch in Anspruch, dass ich mich, sofern als Begleiter gebucht, dann immer wieder beizeiten „abseile“, um den Dingen zu fröhnen, die mir wesentlicher erscheinen. Also z.B. zu Patrizio gehen, auf einen Cappu. Oder mich verziehen, zum Buchhändler, zum Zwecke der Lektüre. Oder schlicht Einkaufen gehen.
Es gelingt mir nur höchst selten, diese Abwesenheiten zeitlich so auszudehnen, dass „Frau“ schon fertig ist, mit Klamottenkauf, wenn ich wieder erscheine.

Jedem das Seine!

Es grüßt,
das Smamap

Die Vielfalt des Marktes

Bevor sich jetzt die Wirtschaftsspezialisten auf diesen Beitrag stürzen …. es geht NICHT um die Wirtschaft.

Vielmehr geht es um den Wochenmarkt.

Der fand, wegen des morgigen Feiertags, schon heute am Mittwoch statt.

Es ist immer wieder erstaunlich welche reichhaltige Vielfalt einer solcher Markt bietet, was Obst und Gemüse angeht. Ich werde demnächst mal ein paar Fotos machen.

Allein die Farbenvielfalt ist schon ein Augenschmaus: Rote Radieschen, grüne und gelbe Zucchini, gelb-orange Karotten (ich ziehe die Bezeichnung „Gelberüben“ vor), weißer Rettich, orange Orangen (welche gewagte Bezeichnung 😉

Dann jene Vielfalt an Farben an den Blumenständen.
Gut, der Käsestand um´s Eck kann da jetzt nicht so ganz mithalten, weil Käse meist von weiß/gelb regiert wird.

Wenn ich dann am Hähnchen-Stand vorbeigehe, halte ich immer kurz die Luft an, um keinen Versuchungen zu unterliegen. Mir fällt dabei immer Oscar Wilde ein, mit „Versuchungen sollte man nachgeben, denn wer weiß, ob sie wieder kommen“. Nun, der Hähnchen-Stand kommt spätestens nächste Woche mit Sicherheit wieder, also kann ich der Versuchung getrost widerstehen 😉

Aber dieses Bild der Vielfalt ändert sich nie auf dem Wochenmarkt. Hoffentlich.

Was sich auch nie ändern wird, sind jene Menschen, die meinen, mit dem Auto direkt bis dorthin fahren zu müssen. Am Besten noch bis direkt an den Stand. Und was sich vermutlich auch nie ändern wird, sind jene Menschen, die meinen, sich irgendwo anzustellen, und dann aber bitteschön auch als Erster dran zu kommen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Sonne, der Nebel und die Farben

Jetzt kommt sie wieder, die Zeit des Herbstes oder ist schon ein Stück weit da.

Ich mag sie sehr gern. Kann zwar nicht behaupten, dass ich sie lieber mag, als andere Zeiten, aber der Herbst hat etwas ganz Besonderes.

Die Sonne brennt nicht mehr so heiß vom Himmel. Sie spendet Wärme, die man genießen kann, ohne in der Hitze zu zerfließen. Der Nebel ist in der Früh da. Er liegt in den Niederungen. Oben drüber die Sonne. Wenn du in der richtigen Gegend wohnst, dann siehst du die Übergänge. Er umhüllt alles, um dann nach und nach den Blick freizugeben. Und langsam und unmerklich nehmen viele Gewächse gedeckte und erdene Farben an. Ruhige Farben.

All das, das Zeichen dafür, dass die „schönen“ Jahreszeiten dem Ende zugehen. Und so produziert die Natur noch einmal mit aller Macht das Schönste, wozu sie imstande ist.

Und ich weiß, ich freu mich auf den Winter. Er hat etwas ganze Eigenes, und ist so anders, mit seiner Kälte und Härte. Und ich weiß ebenso, dass ich mich dann wieder freue, auf die warmen Jahreszeiten, mit all ihren Farben und ihrem Blühen und Wachsen.

Wenn ich wählen sollte, ich würde keine der Jahreszeiten missen wollen. Gleichwohl ziehe ich die Wärme und die Farben vor.

Es grüßt,
das Smamap