Alles ist relativ

Das meinte schon Einstein.

Kürzlich sagte Bernhard Hoëcker …… wer ist das ?????

Das ist ……
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dieser Mensch ….. (Quelle: Imago, Whigglesworth)

Er hat, nicht als erster, jene ad absurdum geführt, die behaupten, dass uns die Horden von Flüchtlingen überrollen.

Er stand in einer Talk-Show auf, ging ins Publikum (das waren ca. 120 Menschen), bat 2 Zuschauer, doch mal kurz aufzustehen,
und sagte sinngemäß:

„Angenommen, unsere Zuschauer wären Deutschland. Dann wären DIESE beiden Menschen hier, die Flüchtlinge, die unser Land überrollen. Man sieht, es ist überhaupt kein Problem.“

Und ich füge hinzu: Man sieht daran auch, für wie blöd uns AfD, Pegida und all jene verkaufen, denen nur daran gelegen ist, Panik zu schüren, und das für ihre Zwecke auszunutzen. Man sieht daran, wie kurz manche Menschen denken, bevor sie zur Wahl gehen.

Es grüßt,
das Smamap

Der langsame Wandel der AM

Heute hat eine Überschrift meinen Eindruck der letzten Wochen wiedergegeben.

Da hieß es: MERKELS ABSCHIED VON DER WILLKOMMENSKULTUR.

Nun, ich zollte AM jetzt eine ganze Zeit lang Respekt. Ich sollte ev. dazu sagen, dass ich die Politik dieser Frau und ihrer Partei nicht unterstützte, weil da einige grundsätzliche Sichtweisen deren Politik bestimmen, die ich nicht mittragen kann.

Allerdings bin ich einer, der nicht festgezimmert in Stein steht, und frei nach dem Motto „ich bin dafür, dass wir dagegen sind“, sich allem verschließt, weil es von einer bestimmten Seite kommt.
Nö, nö, ich schau mir die Dinge schon an, was mitunter dazu führt, dass mein Wahlverhalten doch unterschiedlich sein kann.

Und so gehört das Parteienspektrum, das gemeinhin als eher „rechts“ beschrieben wird, normalerweise nicht zum Empfänger meiner Stimme.

Allerdings als AM dieses „wir schaffen das“ erschuf, da war ich zwar zuerst skeptisch, ob es nicht wieder um Wahlmanöver ginge, doch die Realität war so, dass Menschen geholfen wurde, die Hilfe brauchten. Und sie stand fest zu diesem Ansinnen, was ich ihr hoch anrechnete.

Und so zollte ich, ihrem Ansinnen Respekt. Ich muss sie nicht mögen, aber ich kann das mögen, was sie tut, auch wenn ansonsten so Einiges nicht meiner Sicht entspricht.

In den letzten Wochen allerdings, gewann ich zunehmend den Eindruck, als würde sich ihr Motto ins Gegenteil verkehren. Zwar bestand sie nach außen darauf, dass es um die Flüchtlinge gehen muss, aber in der Realität wurde kleinschrittweise zurück gerudert.

Es wurden Wortglaubereinen inszeniert, um „Obergrenzen“. Es wurde Bestimmungen des Asylrechts verschärft. Es schien darum zu gehen, ihren zentralen Spruch aufrecht zu erhalten, um gleichzeitig Interpretationen einzuführen, was es natürlich NICHT gemeint haben würde.

Klugerweise hielt sie sich im Hintergrund, und ließ andere das verkünden, was es zu verkünden gab.

Und so bin ich heute doch der Ansicht, dass dieses „Wir schaffen das“, der Versuch war, die Gunst der Stunde zu nutzen, um sich in die Geschichte einzubringen. Und je weiter die Zeit voran schritt, umso mehr merkte sie (man beachte den Wortwitz), dass die Fakten über ihr zusammen zu schlagen drohten.

Hätte ihr Handeln dem Respekt entsprochen, den ich ihr phasenweise entgegen brachte, so hätte sie sich hinstellen müssen, um zu sagen, dass das, was da auf uns zukam, nicht zu schaffen ist.

Aber statt das zu tun, und dann auch nach menschlichen Alternativen zu suchen, was man tun kann, um das Leid der Menschen zu beseitigen, ist es heute so, dass mit der Türkei geschachert wird, um Menschen für Geld zu verkaufen (es tut mir leid, aber anders kann ich das nicht sehen), und insgeheim durchgeschnauft wird, weil die Länder der Balkanroute die Grenzen dicht gemacht haben.

Und so hat das Pendel, zumindest für mich, in die Gegenrichtung ausgeschlagen: Respekt ist dem Gefühl von Kalkül gewichen.
Mehr noch, für mich hat es sogar ein Stück weit Menschenverachtung an sich, Menschen, die dem Tod entronnen sind, dem politischen Kalkül zu unterwerfen.

Und so scheint es darauf hinaus zu laufen, dass Europa abgeschottet wird, die Menschen in Griechenland, Mazedonien, der Türkei, Syrien und wo auch immer, ihrem Schicksal überlassen werden, Geldströme fließen, um die Probleme anderswo zu halten, und allenfalls versucht wird, die Lebensbedingungen anderswo von der Ebene „tödlich“, auf die Ebene „menschenunwürdig“ zu heben.

Hauptsache man gewinnt die nächsten Wahlen, und die Menschen können weiter den gewohnten Lebensstandard zelebrieren. Und Hauptsache die Exporte der Rüstungsindustrie bleiben hoch.

….. MEINE Meinung.

Ein echter Politiker

Vorhin las ich folgenden Satz in einem Bericht zum Thema „Flüchtlingspolitik“

Angesichts des andauernden Umfragehochs der rechten FPÖ schwenkte die Wiener Regierung in den letzten Wochen allerdings um und kündigte eine Reihe von restriktiven Maßnahmen an.

Das ist genau DAS, was ich stets an IRGENDWELCHEN Politikern in IRGENDWELCHEN Ländern massiv kritisiere. Zumindest wenn es sich um demokratische Länder, nach unserem Verständnis, handelt:

Politik wird nicht danach gemacht, was für die Menschen am Besten ist, sondern danach, was am Meisten hilft, um die eigene Macht zu sichern, bzw. die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die nächsten Wahlen zu gewinnen. Dabei scheint der Zweck die Mittel zu heiligen.

Wo bitte sind die Politiker oder die Partei, die Politik einzig nach dem ausrichten, was den Menschen dient, ohne Rücksicht auf eigenes Ansehen bzw. die Chancen Wahlen zu gewinnen? Nach meinem Verständnis hat die Politik im Dienste der Menschen zu stehen, und nichts anderes!!!

Wie seht Ihr das?

Es grüßt,
das Smamap

Der bewegte Mann …..

….. bzw. dessen seinerzeitige Produzenten, haben gestern, wie ich lese, einen bayr. Filmpreis bekommen.

Spontan kam mir der Gedanke, was MICH den eigentlich aktuell bewegt?

Nun – zum einen bin ich ganz froh, dass mich die angesagte Schneepracht verschont hat. Sie ist diesmal an Oberfranken vorbeigegangen.
Normalerweise ist Oberfranken (speziell Hochfranken), sehr viel mehr als andere Regionen, vom Schneefall heimgesucht. Winter mit 6 Monaten Dauer und erheblichen Schneefällen sind hier keine Besonderheit (oder soll ich sagen „waren“, denn die letzten 2 Jahre war eher wenig). Dies war bisher v.a. der Höhenlage von bis zu 600 Meter geschuldet, und der Staulage vor dem Erzgebirge.
Noch vor einigen Jahre hatte ich im Winter immer den Schneeräumdienst für eine größere Wohnanlage zu verrichten. Das führte dann z.B. dazu, dass ich am Weihnachtstag 3x auszurücken hatte, weil es immer weiter schneite.
Insofern bin ich ganz froh, dass die angesagten „Starkschneefälle“ hier nicht ankamen.

Was mich noch bewegt, ist die unsägliche Verfahrensweise mit dem Thema „Flüchtlinge“. Das muss ich jetzt nicht weiter ausführen, zumal schon Einiges dazu geschrieben.

Und dann wäre da noch der morgige Geburtstag eines Menschen, der mir nahe steht. Wie ich dorthin gelange mangels Auto und mangels Busverbindung am Sonntag, ist mir noch ein Rätsel.

Und nicht zu vergessen, der kleine Hunger, der mich schon wieder treibt. Denn, wie üblich, fiel das Frühstück eher gemäßigt aus.

Man sieht also, dass die Dinge, die einen bewegen, regelmäßig auch eher banaler Natur sind.

Und in diesem Sinne wünsche ich uns allen ein schönes Wochenende.

Es grüßt,
das Smamap

Der nächste Flüchtlingsstrom ist vorprogrammiert

Wer jetzt denkt „schon WIEDER ein Artikel über die Flüchtlinge und den Terror“, der irrt.

Aber leider geht es wieder darum, wie die Staatenlenker dieser Welt auf breiter Linie versagen. Allen voran die Industrieländer, und dort in vorderster Linie unsere Regierung.

Es geht um die Klimaveränderung, und darum, dass unsere Politiker reden und reden und nochmal reden, und NICHTS, aber auch GAR NICHTS zustandebringen.

Wenn es noch eines Belegs dafür bedurft hätte …..

HIER

ist er nachzulesen.

Dort heißt es z.B. „Während Politiker und Forscher …….. beim Klimagipfel in Paris noch über die Folgen des Klimawandels reden, ist er für die Menschen auf Inselstaaten längst Realität.

Die Menschen dort haben längst mit vernichteter Umwelt, zerstörten Nahrungsmittelgrundlagen, Wetterkatastropen, steigendem Meeresspiegel, untergehenden Küsten und Inseln zu tun.

Und die Staatenlenker tun einmal mehr so, als wäre das alles weit weg, als würden uns die Katastrophen dort nicht betreffen, als könnten wir daran nichts ändern, als hätten wir alle Zeit der Welt.

Wer weiß, dass es Jahrzehnte dauert, bis JETZT ergriffende Maßnahmen, dann auch wirklich durchschlagen, der weiß, dass die nächsten Flüchtlingsströme vor der Tür stehen. Flüchtlingsströme aus ganz anderen Gründen, wie die jetzigen.

Der Unterschied ist der, dass es dann, im Gegensatz zu jetzt, z.T. keine Länder mehr gibt, in die man Flüchtlinge zurückschicken könnte. Jedenfalls sind dann manche  Inselstaaten schon untergegangen, weil die Meeresspiegel unaufhaltsam steigen.

Und selbstverständlich können WIR Industrieländer (und damit ist jeder Einzelne von uns gemeint), wieder einmal nichts dafür.

Ich würde gerne darüber schreiben, dass all diese Probleme der heutigen Welt beseitigt bzw. wir auf einem guten Weg dahin sind. Egal ob Hunger, Terror, Klimaveränderung, Wassernotstand oder was auch immer.
Aber ich kann nur schreiben, vom Versagen auf breiter Linie. Und davon, dass es unseren Politikern nur darum geht, die nächsten Wahlen zu gewinnen, und UNS darum, unseren Wohlstand zu mehren.
Wenn der Preis dafür Not, Elend und Tod anderswo auf der Welt ist, dann können wir da ja nix dafür, und außerdem ist es weit weg. Genauso wie die riesigen Flüchlingslager dieser Welt lange Zeit weit weit weg waren.

Ob dieser Entwicklungen bleibt einem so manches Mal das Wort in der Tastatur stecken.

Es grüßt,
das  Smamap

Die Wahrheit ist oft unangenehm …

Gestern hab ich (leider nur das Ende) einer interessanten Diskussion mitbekommen.

Es handelte sich um den Talk von Sandra Maischberger (ist das jetzt richtig geschrieben?).

Da schlugen sie sich wieder mal verbal die Köpfe ein, zum Thema „Terror und Flüchtlinge“.

Zunächst mal muss ich sagen, dass ich mir derlei nur selten ansehe, weil solche Diskussionsrunden (zumindest wenn Politiker dabei sein) immer nach dem Motto laufen „recht haben sowieso nur wir“ (sprich die Partei des Redners) oder nach dem Motto „ich bin dafür, dass wir dagegen sind, weil die anderen dafür sind“.

Und was mich immer noch fürchterlich nervt, ist die Diskussionskultur mancher Diskussionen. Es ist ein Akt der Höflichkeit, den anderen zuende reden zu lassen. Wenn jemand anderes spricht, dann habe ich die Klappe zu halten. Solange bis der Diskussionsleiter mir das Wort erteilt.
Der Einzige, der sich gestern daran gehalten hat, war Wolfgang Bosbach. Der wusste, was sich gehört.
Und bei so manchen Diskussionsleitern, krankt es allein schon daran, so auch gestern, dass sie es nicht gebacken bekommen, die Diskussion im Griff zu halten, und den Teilnehmern ganz klar zu sagen, dass sie jetzt nicht dran sind.

Soweit der Vorspann meines Beitrags.

Zum Inhalt:

Es gab gestern, wie schon häufiger, 3 Beiträge, die etwas sehr Wesentliches sagten. Etwas, was man schon anderswo zu hören bekam, worauf aber nicht weiter eingegangen wurde, vermutlich deswegen, weil es so manchen „Vergeltungsstrategien“ nicht zu pass kommt.

Es ging dabei, ganz generell gesprochen, darum, dass der „Westen“ ein gerüttelt Maß an Schuld daran trägt, dass es soweit gekommen ist, wie es jetzt ist.

Im einen Fall wurde darauf hingewiesen, dass damals 2001 der Präsident der arabischen Liga eindringlich versucht hatte, zu bewirken, dass der Krieg im Irak nicht begonnen wird, weil sonst „das Tor zur Hölle“ geöffnet wird. Und genau DAS sei in der Folgezeit bis heute passiert. Das Land dort sei zerbrochen, weil die USA in keinster Weise ein Konzept für die Zeit nach dem Krieg hatten. Andere Länder seien dabei zu zerbrechen. Insgesamt befinde sich ein Großteil Arabiens am Abgrund. Der Terror, IS, die Flüchtlingsströme seien nur eine Folge davon.

Das Ganze hat eine sehr starke Logik. Wenn ich ein Land zerbombe, jeder Führungsstruktur beraube, für kein „Danach“ sorge, dann muss ich mich nicht wundern, wenn dunkle Gestalten sich dieses Machtvakuum zunutze machen, und viele Menschen, die Tag für Tag mit dem drohenden Tod konfrontiert werden, das Weite suchen.

Ein anderer Beitrag versuchte einzubringen, dass die Entwicklung in vielen Teilen der Welt kein Wunder sei, nach den Einflussnamen politischer und wirtschaftlicher Art, die der „Westen“ lange Zeit ausgeübt hat. Da wurden Verträge geschlossen, die dazu dienen, dass bei uns Lebensmittel und Ressourcen billig zur Verfügung stehen. Es wurden Despoten eingesetzt, die diesem Ziel gerecht wurden.
Mit den Konseqeuenzen daraus sind wir heute konfrontiert.

Und zum Schluss hieß es, wir bräuchten uns nicht darüber zu wundern, dass uns heute so manche Länder, denen wir früher die Kalte Schulter gezeigt hatten, wie es darum ging, mit den Flüchtlingsströmen fertig zu werden (ich erinnere an die Türkei, an Griechenland und andere), uns heute auflaufen lassen.

Fazit:
Wir haben mit so manchen Ländern das getrieben, was wir getrieben haben, damit wir hier unseren Wohlstand steigern konnten. Sprich noch ein Auto, noch ein Kühlschrank, noch ein Fernseher. Und die obligatorischen Lohnerhöhungen nicht zu vergessen. Irgendwo muss dieses Geld ja herkommen. Und dass Kriege dort nicht auch den, zumindest billigend in Kauf genommenen, Hintergrund hatten, der Rohstoffe (Öl etc.), das glaubt ja wohl niemand mehr. Und wo unsere Waffen überall zum Einsatz kommen, die wir in alle Welt exportieren, das möchte ich gar nicht wissen.
Den Menschen dort geht es immer schlechter, uns geht es immer besser, Terror-Organisationen nutzen dies aus, und uns fällt nichts anderes ein,  als weitere Bomben dorthin zu schicken. Ich möchte nicht wissen, wieviele Tote in der Zivilbevölkerung das wieder kostet, und wieviele Menschen zusätzlich sich dazu entschließen, zerbombten und tödlichen Lebensumständen zu entfliehen.

Es gibt meines Erachtens nur EINEN Weg, den Menschen dort zu helfen in Ländern wie Syrien, Libanon, Lybien, Irak, Mali und wie sie alle heißen: Ihnen vernünftige Lebensumstände dort zu bieten, so dass Terror und Fluchtgedanken keinen Nährboden finden.
Mit Bomben wird dieses Ziel sicherlich nicht erreicht.
Ohne Frage müssen die Verantwortlichen für zig-fachen Mord in Paris oder sonstwo zur Rechenschaft gezogen werden.
Frieden, vernünftige Lebensumstände und ein Ende des Terrors wird sicherlich nicht erreicht, indem man die Länder dort immer mehr zerbombt, und die Straßen mit Toten pflastert. Rachegelüste und Gleiches mit Gleichem zu vergelten führt definitiv nur dazu, dass sich die Dinge hochschaukeln, und wir uns in immer kürzeren Abständen über noch schrecklichere Entwicklungen unterhalten.
Denen, die das nicht wahrhaben wollen, empfehle ich, einmal 1/2 Jahr in solchen Gebieten zu leben, wo die ganz normale Bevölkerung ständig der Gefahr des Todes ausgesetzt ist, und immer wieder ganze Familien ausgelöscht werden. Diejenigen, die den 2. Weltkrieg noch miterlebt haben, wissen was ich meine.

Es wäre wesentlich sinnvoller, wenn die Bekämpfung von Fluchtursachen nicht nur Lippenbekenntnisse von Parteitagen blieben. In der heutigen Zeit kann ich gerne auf Parteiobere verzichten, die die beleidigte Leberwurst spielen, weil sie mit ihren Vorstellungen nicht durchkommen. Ebenso verzichten kann ich auf Politiker, die die Geschehnisse nur dazu verwenden, sich für die nächste Wahl zu positioneren.
Vielmehr braucht es verantwortliche Politiker, mit Weitsicht und Visionen. Auch für solche mit unangenehmen Konsequenzen. Wo sind die Politiker, die die Dinge wirklich anpacken, zum Wohle der Menschen, und ohne Rücksicht darauf, ob sie wiedergewählt werden. Und wohl gemerkt: Das Wohl der Menschen hat nichts damit zu tun, ob der Wohlstand gemehrt wurde.

Ich habe die Befürchtung, dass all dies in den Überlegungen der Staatenlenker keine Rolle spielt. Sollte dem so sein, dann werde ich die Konsequenzen daraus vermutlich (hoffentlich) nicht mehr miterleben. Meine Kinder aber wohl.

Es grüßt,
das Smamap

 

Es geht ja schließlich nur um Menschen !

DIESER Artikel

Hart aber fair

sagt es zu 100% aus.

Zusammengefaßt:
Das Thema „Flüchtlinge“ ist kein faktisches Problem, sondern eine „politische Katastrophe“. „Die da oben“ treiben ihre politischen Ränkespiele und sind ganz weit weg von der Realität. Und das, obwohl es seit langem bekannt war, was passieren würde.

Ich kann jedem nur empfehlen, den Artikel durchzulesen. Ich hab die Sendung gesehen, und sie lief GENAU SO, wie es da beschrieben wird.

Es grüßt,
das Smamap

Die Unehrlichkeit der Politik(er)

Um Eines gleich vorauszuschicken: Ich gehöre zu denjenigen, die der Ansicht sind, dass allen Flüchtlingen, die vor Krieg fliehen, geholfen werden muss. Ohne Wenn und Aber.

Nicht nur, weil wir das Asylrecht haben, sondern schlicht und ergreifend, weil es ein Gebot der Menschlichkeit ist, Menschen in Not zu helfen. Wenn wir das nicht mehr tun, haben wir unsere Menschlichkeit verwirkt.

Nun ist es Tatsache, dass unser Land nicht alle Menschen aufnehmen kann, die aufgenommen werden wollen. Und es ist ebenso Tatsache, dass unsere Gesellschaft das auch nicht aushalten würde.
Ich möchte bzgl. Letzterem nicht dumpfe Ängste in Feld führen, sondern die einfachen Überlegungen, dass Kapazitäten begrenzt sind und dass Menschen überfordert sind, wenn zu viel Fremdes auf sie zukommt. Letzteres hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern einfach damit, dass der Mensch eine Spezies ist, die sich sicher fühlen will. Und genauso wie er sich in völlig neuer Umgebung sehr unwohl fühlt, kommt er auch nicht damit klar, wenn zuviel Neues und Ungewohntes auf ihn einströmt. Der Mensch braucht gefühlte Sicherheit, die ihm verlorengeht, wenn sich zu Vieles ändert. Das scheint mir ein Urinstinkt aus den Urzeiten des Menschen.

All das Gesagte führt dazu, dass es weder hilft, zu sagen „Wir schaffen das“, und damit Tür und Tor aufzuhalten, genauso wenig wie es hilft, sich abzuschotten. Das eine führt zu mehr Veränderung als die Menschen das für gut empfinden, das andere widerspricht dem menschlichen Instinkt, zu helfen.

Darauf Rücksicht nehmend, wäre es meines Erachtens wesentlich ehrlicher, zumindest gegenüber dem, was den Menschen ausmacht, eine Zahl an Flüchtlingen festzulegen, die aufgenommen werden wird.
Zugegeben, damit kann man nicht in dem Maße helfen, wie man dies gerne wollte. Aber es trägt dem Rechnung, was der Mensch vermag.

Und er vermag es eben NICHT, alles zu bewältigen, was immer da kommen möge. Zu sagen „Wir schaffen das“, öffnet Tür und Tor, und zwar ohne jegliche Begrenzung.

Ich war zu Beginn sehr FÜR diesen Ansatz, muss aber mittlerweile eingestehen, dass er zu sehr theoretisch ist, und auf Befindlichkeiten keine Rücksicht nimmt (höchstens auf die Befindlichkeit der Verfasserin).

Ich stelle mir vor, ein urzeitlicher Mensch wird damit konfrontiert, dass in seiner Umgebung neue und fremde Menschen sich ansiedeln. Er wird diese zunächst vorsichtig beäugen, und versuchen, sie als neue Nachbarn zu sehen, und auch erste Kontakte herstellen. Möglicherweise können diese Fremden ihm ja auch etwas geben, was für ihn von Nutzen wäre.
Aber wenn die Zahl der Neuankömmlinge zu groß wird, dann wird sich unser urzeitlicher Mensch, anfangen, bedroht zu fühlen.

Und insofern hat unsere Bundeskanzlerin die Rechnung ohne ihre Bevölkerung gemacht.

JA, wir müssen helfen. Keine Frage. AUCH deswegen, weil wir an der jetzigen Situation in Syrien und den umliegenden Ländern, in denen Krieg geführt wird, ein gehöriges Maß an Mitschuld tragen.
Ich rede nicht davon, dass all diese Kriege mit Waffen geführt werden, die AUCH wir geliefert haben. Ich rede nicht von den Lebensumständen der Menschen dort, die AUCH wir mitverursacht haben.
Ich rede davon, all diejenigen, die dort Einfluss nehmen können, dafür sorgen können, dass diese Kriege von jetzt auf dann enden. Spätestens dann, wenn den Kriegführenden die Waffen und das Geld ausgehen.

Dass diese Kriege dort, auch nach Jahren, noch andauern, liegt NICHT an den dortigen Menschen, so sehr und so einfach es für Manche hier ist, ins Feld zu führen, dass die doch selber schuld sind. Das Ganze lässt sich zurückführen auf Kriege, die in die dortigen Länder gebracht wurden, von Großmächten. Es lässt sich zurückführen auf gravierende Einflussnahmen in dortigen Ländern in den letzten 100 Jahren (Ein Gadaffi, ein Hussein, ein Assad kamen nicht, weil es die Bevölkerung so wollte). Es lässt sich zurückführen auf Kolonialmächte, und es lässt sich nicht zuletzt auch zurückführen auf unseren Wohlstand (die Lebensumstände und die Armut auf der heutigen Welt hat ganz entschieden etwas mit unserem Wohlstand zu tun; als Bsp. mag dienen, dass die großflächigen Brände in Indonesien, die aktuell nicht mehr gelöscht werden können, auf den Hunger unserer westlichen Gesellschaften nach Palmölplantagen zurückzuführen sind …. Palmöl, das in unseren billigen Lebensmitteln landet und in unseren Benzintanks; und so gibt es vielfältige Interessen unserer Gesellschaften, Länder und Konzerne, die in ALLEN Fällen zulasten der dortigen Bevölkerungen gingen und gehen).

Ich will damit sagen, dass wir nicht nur helfen müssen, aus menschlichen Erwägungen heraus, sondern auch aus Gründen einer Verantwortung oder auch Schuld, die wir auf uns geladen haben haben. Und zwar nicht nur helfen HIER bei uns, sondern erst recht DORT vor Ort. Und nochmal gesagt: Die Kriege dort könnten relativ schnell beendet werden, wenn die Politiker dieser Welt endlich ihre eigennützigen Interessen hintenan stellen würden.
Dass dort immer noch Krieg geführt wird, liegt nicht zuletzt an uns.

Aber zurück nach Deutschland.
Die Möglichkeiten hier sind begrenzt, aus den obigen Erwägungen heraus.
Und so wäre es ein Akt der Ehrlichkeit, zu sagen, wieviele wir aufnehmen KÖNNEN. Es wäre ehrlich gegenüber sich selbst (was die Politiker angeht), es wäre ehrlich gegenüber der Bevölkerung, und brächte dieser nicht zuletzt auch eine gewisse Beruhigung, es wäre ehrlich gegenüber den Flüchtlingen, die sich auf den Weg machen wollen, und es wäre nicht zuletzt auch ehrlich gegenüber den anderen Ländern in Europa.
Denn solange Deutschland alle Flüchtlinge aufnimmt („Wir schaffen das“), solange lehnen sich viel zu viele zurück, und sagen …. die schaffen das schon.

JA, es brächte ab dieser festgelegten Grenze der Aufnahme einen gewissen Bruch mit unseren Werten mit sich. Aber eben ein Bruch, der keine Verleugnung darstellt, sondern nur ein Akzeptieren der Möglichkeiten.

Das, was ich aktuell sehe, ist, dass unsere Politiker anfangen, ihr eigenes Bild in der Öffentlichkeit zu formen, um nur ja an nichts schuld zu sein, und sich in Position zu bringen, für die nächsten Wahlen.

Und das ist, in meinen Augen, an Unehrlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Dabei bleibt die Menschlichkeit mit Sicherheit auf der Strecke. Der Anfang ist mit Transitzonen gemacht.

Ehrlich wäre es, die Dinge beim Namen zu nennen, zu sagen, was Sache ist, zu sagen, wo die Grenzen sind, und die Dinge an der Wurzel zu packen, und nicht an Symptonen herumzudoktern und Parteipolitik zu betreiben.

MEINE MEINUNG !!!

Es grüßt,
das Smamap

Auf den Punkt gebracht

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So sagt es ein Artikel der „Huffington Post“ vom 16.09.

Sie bringt obiges Bild mit dem Text:
„Die Welt verändert sich, egal ob wir das wollen oder nicht.“

Und sie meint weiter, es sei dumm, sich dem Neuen und Fremden zu verweigern. Und diejenigen, die gegen Flüchtlinge protestieren, und Häuser anzünden, hätten diese entscheidende Sache nicht verstanden.

Ich füge hinzu: SH hat völlig recht; an denjenigen, die nicht verstehen können oder wollen, wird die Zeit einfach vorbeigehen. Es wird die Aufgabe der restlichen Gesellschaft sein, die Entwicklungen so behutsam wie möglich zu gestalten, mit allen Problemen und Brüchen, die unvermeidlich sind.
Sich einer zwangsläufigen Entwicklung zu verwehren, wird niemals funktionieren, denn sie wird kommen „egal ob wir das wollen oder nicht“.
Und so kann man sich entweder zum Teil einer Entwicklung machen, und sie mit gestalten oder sich ins Abseits stellen.

Davon, dass ein solcher Prozess einfach wäre, war nie die Rede.

Schönes Wochenende.
Es grüßt,
das Smamap

Waffenexporte haben selbstverständlich mit Flüchtlingszahlen nichts zu tun

Wieder mal ein interessanter Artikel. Nachzulesen hier

Wenn man sich auf der Zunge zergehen lässt, dass 2014 Waffenlieferungen im Wert von 6,5 Mrd. Euro genehmigt worden sind, dann wird mir schlecht.
Und das war noch ein „deutlicher Rückgang“ im Vergleich zum Vorjahr!!!

Völlig egal, WAS da an WEN geliefert wird. Letztlich führt das alles nur zur Aufrüstung derjenigen Länder, die  rund um die Empfänger dieser Lieferungen liegen.

Und wer immer noch glaubt, dass die Kriege im Nahen Osten mit selbstproduzierten Waffen geführt werden, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

X bekommt ein U-Boot. Y fühlt sich genötigt, sich seinerseits Flugzeuge und Bomben zu beschaffen. Z hat nicht so viel Geld, aber für Maschinengewehre reicht es ….. und und und

Die Leidtragenden haben lange Jahre ausgehalten, und sich dann irgendwann in Bewegung gesetzt. Welches Leid die Bevölkerung dort aushalten muss, das ist für uns unvorstellbar. Bisher war das alles weit weit weg. Und jetzt kommt es zu uns

Aber selbstverständlich „sieht die Bundesregierung keinen Anlass zur Besorgnis“ wegen der jetzt wieder gestiegenen Rüstungsexporte.

Gleichzeitig wird im Kabinet darüber beraten, wie man die abgelehnten Asylbewerber möglichst schnell wieder außer Landes bringen kann (Vorschlag dort: Mit Transall-Maschinen).

Wenn sie dann wieder zurück sind, werden sie wieder mit den dort befindlichen Waffen beschossen, bebombt oder sonstwie massakriert.

Die Logik eines Staates, der WIR ALLE SIND.

Grad im Moment heißt es im Radio wörtlich: „Die ganze Welt ist ein Irrenhaus“.

Es grüßt,
das Smamap