„Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“

Nun hat es mich also auch mal erwischt.

Da gefällt einem das, was ich zu bestimmten Dingen denke, so ganz und gar nicht.
Der Kommentar zu einem Beitrag fiel entsprechend aus.

Nun ist der Inhalt um den es in Beitrag/Kommentar ging, eigentlich nebensächlich. Entscheidend ist die Art und Weise, mit der man Andersdenkenden gegen den Karren fährt.

Man kann sicherlich geteilter Auffassung darüber sein, wann man die Grenze dessen überschritten hat, ab der man die Meinung des Andersdenkenden nicht mehr zulässt.

Nun – sollte es jemals dazu gekommen sein, dass ich dieses Prinzip des Geltenlassens anderer Meinungen verletzt habe, so täte mir dies leid, und ich distanziere mich, für diesen Fall, entschieden von mir selbst.

Selbstverständlich muss es SO sein, dass die Meinung des Andersdenkenden immer zulässig ist, so sehr sie, einem selbst, auch zuwiderlaufen mag.
Sehr wohl darüber streiten kann man, in einer konstruktiven und demokratisch geprägten Diskussionskultur, ob es zulässig ist, nicht nur konträre Meinungen zu haben, sondern diese auch dann zu leben, wenn es auf Kosten/zum Nachteil des anderen/der anderen ist. Aber das ist eine eigene Diskussion, die ich, zumindest an dieser Stelle, nicht führen möchte.

Die zentrale Frage scheint dann doch zu sein: WIE gehe ich mit dem Andersdenkenden um.

EINE Möglichkeit ist natürlich, den Andersdenkenden als psychologisch bedenkliches Subjekt abzustrafen, und dieses zusätzlich mit Ignoranz zu BEstrafen.

Man möge es mir nachsehen, dass ein solches Verhalten einer konstruktiven Diskussion jede Grundlage entzieht, und ich, über diesen Beitrag hinaus, auf derlei nicht reagiere.

In der Hoffnung, dass es, in diesem Land, für alle Zeiten möglich sein wird, ein Leben voller Toleranz und Freiheit des Andersdenkenden zu führen, rufe ich allen, die diesen Prinzipien hier huldigen, ein „steht zu Eurer Meinung“ zu.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Noch ein Hinweis (unabhängig vom Thema):
Auch für selbstgehostete Blogs gibt es jetzt in der WordPress-App unter den Beiträgen einen „Kommentierknopf“.

Freiheit, was ist das, und wie geh ich mit der Freiheit um?

Eines der intensivsten Gefühle, die wir haben, wenn nicht DAS intensivste Gefühl, ist das der Freiheit.

Mal ein paar Überlegungen dazu ….

Gemeinhin sagt man, Freiheit ist, tun und lassen zu können, was man will.

Zugleich ist es das Gefühl, das den Menschen zufrieden macht, glücklich sein lässt. Und glücklich sein, würde ich mal als DEN Lebenssinn des Menschen bezeichnen.

Freiheit und Glück hängen also zusammen. Sind Zwillingsbrüder.
Fehlt der eine, so fehlt auch der andere.

Nun hat „tun und lassen können, was man will“ natürlich seine Grenzen. Nämlich dort, wo man dem anderen oder den anderen schadet. Denn ansonsten würde Freiheit ja auch beinhalten, die Freiheit, dem anderen zu nehmen, was wir gerne haben wollen.

Freiheit muss also Regeln unterworfen sein. Den Regeln des friedlichen Zusammenlebens.

Und schon sind aus den Zwillingen Drillinge geworden: Freiheit, Glück und Frieden.

Man kann also sagen …. in Frieden und Freiheit zusammenleben und dadurch glücklich sein.
Das ist das, was wir in unserem Leben verwirklicht sehen wollen.

Stellt sich die Frage, was dem entgegensteht?

Ich behaupte, dem steht am allermeisten entgegeben, dass wir dieses Lebensprinzip, das auch in unserem Grundgesetz seinen Niederschlag findet, zwar für uns in Anspruch nehmen, aber nicht in gleichem Maße auch anderen zugestehen.

Nehmen wir als Beispiel die dritte Welt.
Dort machen wir genau das, was es bei uns nicht geben darf: Wir nehmen anderen das, was wir für uns gerne haben wollen. Stichwort: Rohstoffe.
Nichts anderes ist es, wenn wir andere dazu zwingen, die Schätze ihres Landes für ein Butterbrot herzugeben. Ihnen damit besagte Schätze nehmen, und gleichzeitig die Freiheit. Die Freiheit nämlich, tun und lassen zu können, was sie wollen. Wo Armut ist und Kampf, da ist Freiheit, Glück und Frieden abwesend.

Und damit wäre ich beim 4. Grundpfeiler, der von Bedeutung ist: Teilen.

Damit wäre das Viereck vollständig: Freiheit, Glück, Frieden und Teilen.

Mehr braucht es nicht, damit die Menschen zusammen zu leben vermögen.

Na ja, EINS schon noch, was nämlich diese 4 Dinge verbindet: Die Regeln.
Wie das aber so ist, müssen die Regeln für alle gelten. Also auch für uns, die wir in den Industrieländern leben.
Und wenn wir schon die Regel aufstellen, dass es nicht sein darf, dass andere uns das nehmen, was wir haben, dann muss diese Regel auch für uns selbst gelten, gegenüber eben jenen anderen.

Was das Ganze (leider) ad absurdum führt, ist die sogenannte „freie Marktwirtschaft“. Was ist daran „frei“, so muss man fragen, wenn sie anderen, sprich den Rohstoffländern, das wegnimmt, was diese haben.

Ich habe nichts gegen jene freie Marktwirtschaft. Ganz im Gegenteil. Sie ist das System, das am Ehesten dazu in der Lage ist, den Menschen, DAS fair zu geben, was sie zum Leben benötigen. Solange es die Regeln befolgt.

Man muss dann auch fragen dürfen, was die Konsequenz daraus ist, wenn wir unsere eigenen Regeln nicht einhalten?
Die Antwort ist einfach: Die Menschen, denen wir Freiheit, Glück und Frieden nehmen, indem wir nicht mit ihnen teilen, gehen dort hin, wo sie das zu finden hoffen, was wir ihnen nehmen. Und damit haben wir: Eine Flüchtlingsbewegung.
So zu tun, als hätte das alles nichts mit uns zu tun …. tja, was ist das? Nichts Gutes auf jeden Fall.

Wir wollen das alles haben: Freiheit, Glück und Frieden.
Und maßen uns gleichzeitig an, das für uns alleine haben zu wollen.
Das ist ein Widerspruch in sich selbst.

Wie sind wir da hin gekommen?

Ich finde dafür nur eine Antwort:
Wir haben an irgendeinem Punkt des Weges, beschlossen, immer mehr haben zu wollen. UND, so füge ich hinzu, OHNE es wirklich zu brauchen.

Um Freiheit, Glück und Frieden zu haben, braucht es keine 2 Autos. Es braucht nicht mal Eines. Es braucht auch keine 3 Fernseher, 5 Smartphones, Haus, Boot und 2x Urlaub im Jahr.

Es sieht so aus, als bräuchte es noch etwas im Leben: Bescheidenheit.

Ich kann frei sein, glücklich, und zufrieden leben, wenn ich, bescheiden, nur das habe, was ich brauche.

Und so frage ich mich, wie sieht das für mich aus? Werde ich dem Anspruch gerecht?
Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Ob wir den Weltfrieden erreichen, wenn wir „haben, haben, haben“ als Lebensprinzip praktizieren, ohne Rücksicht auf Verluste, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Was also tun?

Letztlich muss unsere Gesellschaft insgesamt, also unser Staat, umschwenken. Ob er das tut, liegt an uns, denn WIR SIND DAS VOLK – der Souverän. Der Staat macht nichts anderes, als das, womit wir ihn beauftragen.

Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren:
Freiheit ist die Freiheit des anderen, und wird damit automatisch auch zu meiner Freiheit. Denn wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück.

Wenn wir also dieses tiefe Gefühl der Freiheit für alle Zeit bewahren wollen, so wird uns das nur dann gelingen, wenn wir dafür sorgen, dass wir mit allen anderen Freiheit, Glück und Frieden, in aller Bescheidenheit, teilen.

Tun wir das nicht, wird es unser Ende sein. Zumindest das Ende dessen, wie wir uns unser Leben bisher vorstellten. Und damit auch das Ende der Freiheit.
Denn wir versuchen seit langer Zeit, über das Leben anderer zu bestimmen. Direkt oder indirekt. Wenn diese, das, was sie leben wollen, darin aber nicht finden, werden sie es bei uns suchen. Schließlich haben wir ihnen lange genug gepredigt, wie so etwas aussehen soll. Nämlich SO, wie es bei uns ist.

Die jüngst besprochene „Obergrenze“ von 200.000, die man nicht so nennen soll, ist dann absolut ferner Schall und Rauch.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das gestoert(e) Land ?

Kürzlich traf ich auf einen Mitbürger, der von Deutschland als dem Land sprach, das gestoert ist.

Er erzählte, er käme grade aus Dresden, und dort würden starke Polizeikräfte zusammengezogen wegen der Demonstrationen und Menschenmassen anläßlich des Tages der deutschen Einheit.

Ja, und auf der Autobahn, so meinte er, da wären auch so etliche Gestörte unterwegs, wenn man sich ansieht, wie die sich da verhalten.

Nun, so dachte ich, ob sich daraus wohl schließen ließe, dass jener Mitbürger jemand sei, der nicht zum Kreis der „Gestörten“ zu zählen sei.

Hinterher, als ich mir beim Bäcker eine Tasse Tee und ein Gebäck gönnte, da dachte ich mir so, dass es sicher notwendig sei, dass so manche, die sich über andere aufregen, auch ihre eigenen Verhaltensweisen einmal hinterfragen.

Das freie Land, und eher nicht gestört?

Auch, so dachte ich, wäre es doch als positiv zu sehen, dass wir in einem Land leben, in dem die Menschen die Freiheit haben, ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, auch wenn diese Meinung von anderen nur schwerlich akzeptiert würde oder es gar vorbeugende Maßnahmen der Sicherheitskräfte bedürfe.
Jedenfalls ziehe ich dies jener Situation vor, in der eine allgegenwärtige Staatsmacht jede freie Meinungsäußerung kritisch betrachtet oder gar unterdrückt. Selbstverständlich wäre dann Ruhe, und es gäbe keine „Gestörten“.
Ob jener Mitbürger dies vorzöge, kann ich allerdings nicht sagen.

Jedenfalls meine ich auch, dass das angebliche Übel von Leuten, die sich so verhalten, wie andere das nicht als ok empfinden, bei weitem dem vorzuziehen ist, dass Freiheiten, wie sie für uns selbstverständlich sind, nicht gegeben wären.

Gleichwohl kann und soll man über vermeintliche Mißstände diskutieren. Auch z.B. indem man bespricht, ob es notwendig ist, dass sich die Politoberen an kritischen Orten versammeln und Reaktionen derer, die grundsätzlich „dafür sind, dass wir dagegen sind“, geradezu provozieren.

An manchen Orten, egal ob in der Politik oder bei manchen Mitbürgern, würde man sich so Manches mal etwas mehr gesunden Menschenverstand wünschen.

Es grüßt,
das Smamap

Erinnerungen

Wie ich HIER erwähnte, hatte ich alte Dias gefunden, 35 Jahre alt.

Und nachdem ich jetzt einen simplen Dia-Betrachter mir besorgt hatte, hab ich die heute angesehen.

Es ist schon ein Wahnsinn, was da an alten Erinnerungen wieder hoch kommt.

Menschen, Ereignisse, Freundschaften, Erleben ….. viele schöne Dinge, die man schon längst vergessen glaubte.

Und dann sind sie wieder da, als wär es erst gestern gewesen.

Und dann ist da einer auf den Bildern, da braucht man erst einen Moment, um den zu erkennen.
Dann realisiert man ….. DAS BIN JA ICH ……. tja, ein völlig anderes Erscheinungsbild. Damals war ich noch 20 ….. puuuhhhhhh

Abi-Zeit; Urlaub; Cote-d’Azur; das erste eigene Auto; Camping; Freunde; Erleben und Freiheit pur.

Da sind Menschen drauf, mit denen hat man Jahre verbracht. Menschen, die man sofort wieder erkannt hat, und heute wohl nicht mehr wieder erkennen würde.

I-wie sehnt man sich nach dieser Zeit zurück. Einer Zeit, in der man, im Rückblick, frei und ungezwungen war.
Ja, damals hatte man schon so seine Sorgen, was denn wohl kommen würde. Aber aus heutiger Sicht, war es die schönste Zeit im Leben.

Nur wusste man das damals noch nicht.

Und so kann man der heutigen Jugend nur zurufen – LEBE !!!!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Die Himmbeere – ein weiterer Zwischenbericht

Zuerst mal ein Bild wie das Ganze jetzt aussieht

2015-11-19 20.21.01

Hab das gute Stück jetzt an der Seite meines PC-Tisches befestigt. Zum Größenvergleich hab ich oben eine normale SD-Karte draufgestellt.

Um es nochmal zu sagen: Die kleine schwarze Schachtel ist mein PC !!!!

Zugegeben, die Befestigung ist nicht so elegant, wie wenn jemand seinen iMac auf einem Schwebearm an der Wand balanciert. Aber es hat trotzdem eine gewisse Eleganz.

Wie schon angedeutet, läuft die „Kiste“ auf Grund ihrer etwas schmäleren Ausstattung etwas langsamer wie ein PC. Etwas mehr Geduld muss man schon mitbringen.
Aber wenn man die dabei hat, läuft er doch recht flott.

Ich hab mir letztens einen Artikel durchgelesen, was man jetzt in einen PC investieren muss, wenn man einerseits Windows10 flott nutzen möchte, und gleichzeitig für zukünftige Techniken, ausgerüstet sein möchte. Soll heißen, was in einem PC verbaut sein sollte, damit man dann auch die Speicher und sonstige Peripherie einbauen kann, die für die nächsten Monate erwartet wird.
Dafür muss man dann schon mal ein paar hundert Euro beiseite legen.

Für mich der absolute Wahnsinn, was einem da schon wieder aufgezwungen wird, um auf der Höhe zu bleiben.
Gleichzeitig habe ich heute gelesen, dass das neueste Update für Windows10 (5511), ohne Rückfrage bestimmte Programme löscht/abschaltet, die, natürlich aus Sicht von Microsoft, nicht mehr kompatibel mit Windows10 sind. Einfach so.

Ich hab dann zwar das Update heute auf meinem Windows-PC durchlaufen lassen, um für die Dinge, die ich noch auf ihm bewältige, gewappnet zu sein, war aber dann ganz froh, wie ich wieder auf meinem Obst zugange war, in dem Bewußtsein, hier nicht vergewaltigt zu werden, zu Dingen, die ich überhaupt nicht will.

Mitunter muss ich zwar Ausschau halten noch Methoden, die etwas weniger Ressourcen benötigen.
Heute z.B. hab ich festgestellt, dass WordPress den Editor verändert hat. Das macht sich bei wenig Arbeitsspeicher und schmalerer CPU sofort im Tempo bemerkbar. Also werde ich morgen mal sehen, ob es i-wie möglich ist, den bisherigen Editor weiter zu verwenden.

Aber es ist eben doch ein gutes Gefühl, sich „ungezwungen“ bewegen zu können, und das Ganze mit 3-4 Watt statt 100.

Auch habe ich festgestellt, dass sich mein Browser nicht mit meinem Online-Banking verträgt. Also heute einen alternativen Browser installiert, den ich dann in diesem Fall starte (nennt sich Iceweasel, und ist praktisch Firefox).

Man muss also etwas experimentieren, um das Optimum zu erreichen.
Aber das macht gleichzeitig auch Spass, und verbreitert die Wissensbasis.

Also hab ich in die „neue Technik“ ca. 50€ investiert, einiges an Zeit, und den schon vorhandenen Bildschirm mit Maus und Tastatur, sowie ein kostenloses Betriebssystem aus dem Internet, und das war’s.

Damit hab ich jetzt für die nächsten 10-15 Jahre Ruhe. Dann bin ich 70 und ob ich dann noch großartig IT benötige, das wird sich dann zeigen.

Den PC, den ich jetzt mit Windows10 noch sporadisch benötige, der ist dann fast 20 Jahre alt und hat seinen Dienst getan. Jedenfalls werde ich nicht mehr in die Situation kommen, dass ich für ein Windows oder einen PC oder ein Office x-hundert Euro ausgeben und mich dem beugen muss, wass Winzigweich mir vorschreibt.

In diesem Sinne: Nieder mit den Alpen …. freie Sicht auf’s Mittelmeer.

Es grüßt,
das Smamap