…. und der Friseur ist doch die bessere Tageszeitung!

Der Titel ist eher mit einem Zwinkern versehen, denn der Friseur sei die bessere Tageszeitung, hat eher weniger mit dem Friseur zu tun, als mit mir.

Ich saß letztens bei meinem Herrenfriseur (JA, er bedient nur Meinesgleichen). Und während ich da wartete (ich hatte mein Tablet dabei), las ich 2 Dinge darauf nach. Das sah ein anderer Kunde, und sprach mich an, ob ich mich mit sowas auskenne.

Es stellte sich heraus, er wäre ein kleiner Hotelier aus einem Nachbarort, und bräuchte mal jemanden, der ihm helfen würde, was so seine PC-/Tablet- und sonstigen Dinge angeht.

Nun bin ich ja generell ein hilfsbereiter Mensch, und so werde ich demnächst mal bei ihm verbeischauen, um zu sehen, wo seine Problemstellungen liegen. Ev. kann ich ihm ja den einen oder anderen Ratschlag geben, aus meiner früheren Erfahrung im IT-Bereich heraus.

Dieses wäre wohl nie passiert, wenn ich nicht an dem Tag beim Friseur gewesen wäre.
Man trifft sich dort, man quatscht (untereinander oder mit dem Friseur (seines Zeichens ein türkischer Mitbürger)), man trinkt einen Kaffee, man schmökert in der Zeitung, und so ist es oftmals recht interessant dort.

Und Manches erfährt man, was man in der Tageszeitung niemals gelesen hätte. Oder es entstehen Kontakte, die man ebenso niemals über eine Anzeige in der Tageszeitung hätte knüpfen können.

Mein Haarschnitt ist eher einfach. Liegt auch daran, dass meine Haarpracht mittlerweile eher reduziert erscheint 😉 😉 😉
Ich könnte das locker auch selber zustande bringen, meine Haare zu „schneiden“. Es erschöpft sich nämlich regelmäßig in der Handhabung eines elektrischen Haarschneiders, der das Ganze auf 2-3 mm kürzt.
Allerdings, ich mache es nie selbst, denn die halbe Stunde bis Stunde (inkl. Wartezeit) beim „Barber“ ist wesentlich interessanter und kurzweiliger.

Und das ist mir die 10 € wert, die ich dafür, völlig zurecht, ausgebe.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

The Barber / Mein Friseur

…. dort war ich heute wieder mal, beim Friseur.

Einmal im Monat muss es sein.

Ergebnis …..

Friseur nach Haare schneiden

Nun ja, die Haarpracht hat in den letzten etlichen Jahren natürlich um Einiges abgenommen.

Im Sommer gehe ich dann immer zu meinem türkischen Mitbürger und bitte um „1 mm“.

Er kommt dieser Bitte dann immer nach, und ich finde das Ergebnis dann immer enorm praktisch.
Zum einen hab ich dann wieder für 1-2 Monate Ruhe, und zum anderen ist es eben enorm praktisch, wenn das Haarewaschen sich letztlich damit erschöpft, dass ich hinterher dann mit dem Handtuch 1x darüber fahre, und gut is.

Einen Haarföhn habe ich seit Jahren nicht mehr.

Zudem finde ich es nach der Aktion immer eine Zeit lang ein irres Gefühl, wenn ich mit der Hand „gegen den Strich“ über die (noch vorhandenen) Haare fahre ….. angehender Igel ……

Zumindest in DER Hinsicht bin ich also pflegeleicht.

Auf entsprechende Nachfrage meinte mein Barber, da wären noch ein paar wenige Haare obendrauf ….. immerhin …..

Zum Schluss fackelte er noch meine Ohrmuscheln ansatzweise ab, und entließ mich gegen 8 €.

Beim Nächsten Mal ist dann schon Oktober. Zu dem Zeitpunkt werde ich dann 2 mm wünschen. Und das Mal drauf dann 3 mm.
Es wird halt kälter werden, und etwas mehr Insolierung tut dann Not. Das wird mich allerdings nicht davor bewahren, trotzdem, genauso wie im Sommer, ein Käpi aufsetzen zu müssen, speziell dann im Winter.

Alles hat eben so seine 2 Seiten.
Aber ein verbranntes Haupt im Sommer oder ein erfrorenes Haupt im Winter, ist halt nicht so das Wahre.

Es grüßt,
das Smamap

Beim Friseur

Da wird sich mancher Fragen: „Was tut DER den beim Friseur“?

Nun ja, ich hab eine Bekannte dort abgeholt, und musste noch etwas warten. Bekam da einen Tee und nette Unterhaltung.

Wer mein Bild unter Generelles/Über betrachtet hätte sich vermutlich sehr gewundert, was ich denn beim Friseur zu tun hätte.

Nun, es handelt sich v.a. um einen Damenfriseur, wo ich da war. Und ein solches Etablissement hat sich natürlich im Lauf der Jahre/Jahrzehnte sehr verändert.
Wie ich da so saß, erinnerte ich mich an jene Ausstattung, wie sie so in den Siebzigern üblich waren.

Paradebeispiele sind dabei natürlich jene „Übertöpfe“, die man damals hatte.

images

Heute sind eher futuristische Elemente anzutreffen.

Download

Und heute erhält man auch Kaffee/Tee/Wasser etc. gereicht.

Die Chefin dort ist eine türkische Mitbürgerin. Und ihre Mitarbeiter(innen) ebenso.

Ob es DAS in den Siebzigern gegeben hätte? Ich denke eher nicht.

Ich finde, wir haben dadurch gewonnen. Jedenfalls empfinde ich das als ganz selbstverständlichen Bestandteil unseres Lebens, diese Vielfalt, die da heute ist.

Aber eigentlich war ich ja bei der Ausstattung des Friseurs.
Und wie meine Bekannte dann dort saß und kurzzeitig, beim Föhnen, ein paar von diesen großen Wicklern mit Handgriff im Haar hatte, da fand ich es schade, dass ich mein Tablet nicht dabei hatte 😉

Es grüßt,
das Smamap

Türkisch für Anfänger

Heute war ich beim Friseur.

Wer mich kennt, der wird vermutlich sagen: WAS willst DU denn bitteschön beim Friseur?

Zugegeben, meine Haarpracht hat in den letzten 10 Jahren eher gelitten 😉

Und so ergab es sich, dass ich besagten Handwerker nur noch dazu benötige, um besagte Haarpracht, per elektr. Haarscheinder, zu kürzen. Selber machen, is nicht, weil am Hinterkopf per Spiegel zu hantieren, ist nicht so meine Sache.

Und so saß ich also heute dort in der Warteschleife.

„Mein“ Friseur, ist ein Herren-Friseur, d.h. Damen werden dort nicht bedient. Entsprechend übersichtlich gestaltet sich auch die aushängende Preisliste.

Mein Hair-Stylist ist Türke, und heute begab es sich, dass ein Bekannter von ihm zugegen war, und die beiden unterhielten sich auf Türkisch.

Ich finde sowas immer total faszinierend, wenn sich 2 Menschen angeregt unterhalten, und du versuchst irgendwie dahinter zu kommen, um was es eig geht.
Keine Chance !!!!

Ab und an einzelne Worte, so wie „Steuerberater“ oder „Facebook“, aber das war’s dann auch schon.

Und so zog jener Bekannte dann wieder von dannen, und ich hatte absolut keine Ahnung erhaschen können, über was sich die unterhalten hatten.

Aber eben faszinierend.
Für mich hat das was, wenn Menschen sich in der gleichen Selbstverständlichkeit unterhalten, wie ich mit meinem Nachbarn, und es ist total anders und doch auch wieder gleich.
Einer jener braun-dumpfen Deutschlinge würde das sicher wieder ganz anders sehen, aber ich bin stolz darauf, dass unser Land so vielfältig ist. In meinem kleinen Ort wäre da z.B. der türkische Friseur, der griechische Gastronom, der türkische Großunternehmer, der zugewanderte Oberbayer, die oberfränkischen Ureinwohner, zahlreiche Bewohner/Arbeitnehmer aus Thüringen und Sachsen, der westphälische Händler, die zahlreichen Hauseigentümer aus Berlin, der italienische Pizzabäcker, sein Landsmann aus der Eisdiele, der türkische Dönerbudenbesitzer, der französische Fernfahrer usw usf

Wie arm wären wir, wenn sich das auf die oberfränkischen Ureinwohner beschränkt hätte.

Ach ja, Haare „geschnitten“ wurden dann auch noch. Das ist bei mir immer eine Sache von 5 Minuten, kostet dann 8€, und aus die Maus.
So haben kurze bzw. wenig Haare so ihre Vorteile. Sie sind relativ günstig und zudem leicht in der Pflege. Waschen heißt in aller Regel ….. Shampoo, Wasser und hinterher mal kurz mit dem Handtuch drüber ….. fertig.

Es ist immer ein sehr angenehmer Kurzbesuch bei meinem Friseur. Und wo ich das nächste Mal hingehe, wenn meine überquellende Haarpracht wieder der „Instandsetzung“ bedarf, das steht wohl außer Frage.

Es grüßt,
das Smamap