Eine Kunst

…. die niemand kann.

Hatte mir heut vorgenommen, vor dem Wetterumschwung (soll regnen) nochmal ein paar Schritte zu tun.

Zur Feier des Sonntags ging ich abschließend noch am Cafe vorbei. D.h. ich ging nicht vorbei, sondern ich blieb für eine Halbe dort.

Natürlich eine Halbe Weißbier, und natürlich alkoholfrei (dafür fällt heute das Mittagessen aus; kalorienmäßig gesehen).

Am Nachbartisch saßen 3 weitere Gäste. Dem Dialekt nach zu urteilen, handelte es sich um Menschen aus dem Berliner Raum. Dies ist eine bloße Feststellung, und soll nichts Weiteres ausdrücken.

Jedenfalls war es unvermeidlich, deren Gespräch mit zu hören.

Es ist schon erstaunlich, welche Energie manche Menschen darauf verwenden, die Nadel im Heuhaufen zu finden.
Anders gesagt …. etwas zu finden, was nicht ihren Vorstellungen entspricht …. worüber man sich also aufregen kann.

Egal ob Besuche in anderen Gaststätten, Wohnungseinrichtungen bei Herrn und Frau X oder die Unterkunft, die man gewählt hatte ….. es war immer etwas vorhanden, was absolut nicht ok war.

Ich saß so da, und versuchte zu ergründen, was man an den Dingen, die da besprochen wurden, „nicht ok“ finden könne.

Ich gab dann auf, klassifizierte jene Mitmenschen als der Spezies zugehöring, die im Urlaub stehts die Aufreger sucht und wohl einen Block mit sich führt, auf die man die Beschwerdepunkte jederzeit notieren kann, und beschloß, nachdem mein Weißbier zur Neige gegangen war, das Weite zu suchen, um nicht miterleben zu müssen, wie sie beim bestellten Frühstück, sich wieder auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen begeben würden.

Ich erkundigte mich noch danach, wie lange es dort generell Frühstück gäbe, denn das, was ich auf der Karte gesehen hatte, würde ich demnächst dann doch mal verköstigen wollen (könnte ja sein, dass mein Kühlschrank mal am Wochenende nichts rechtes hergibt).

Insgesamt ein schöner Sonntag vormittag ….. eigentlich…..

Es grüßt,
das Smamap

Der Chiasamen – ein Wundermittel ?

Eher zufällig bin ich letzte Woche auf den Chia Samen gestoßen.

Zur Zeit überbieten sich nämlich die Werbeprospekte der verschiedenen Discounter/Supermärkte mit Rezepten, die sie abdrucken, um die Verbraucher dazu zu animieren, bestimmte Produkte zu kaufen, die man braucht, um die Rezepte zu erkochen.
Manche der Rezepte sind ganz gut. Allerdings kann man ja die Dinge, die da genannt sind, auch durch die Sachen ersetzen, die man immer schon verwendet (also z.B. das Rapsöl, anstelle des immens teueren Olivenöls etc etc).

Gut – aber das nur nebenbei.

Ich hatte DAS hier ….

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gefunden.

Dachte ich mir … sieht nicht schlecht aus, schmeckt bestimmt gut, aber was in Gottes Namen ist Chia Samen.

Tante Google belehrte mich.

Und da erfuhr ich, dass der Chiasamen sehr viel an Omega-3-Fettsäuren enthalt, balaststoffreich ist, und nicht wenige Vitamine mitbringt.

V.a. Ersteres kann ich gesundheitlich enorm gut gebrauchen (wurde mir dringend ans Herz gelegt in Sache „Schlaganfall“). Und auch gegen die Sättigung hab ich nix einzuwenden.

Dachte ich mir, holst dir mal Chia um die Ecke im Reformhaus.
Mir war klar, dass ich da doppelt und dreifach zahle, aber ich wollte es halt zunächst mal ausprobieren, und es war schon Samstag, später vormittag.

Nachmittag machte ich dann, nach Rezept, den Chia-Samen-Pudding.

Schmeckte absolut klasse !!!!!

Und für Sonntag morgen setzte ich mir dann gleich noch mit Milch, Honig und Chia, ein Frühstück an (den Samen muss man immer einige Stunden im Kühlschrank aufquellen lassen).

Auch das schmeckte total gut. Noch bissl Obst mit rein.

EINWANDFREI !!!!!

Und dann hab ich mir heut bei dm (Tante Google sagte sowas) gleich noch Nachschub an Chia-Samen geholt.

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Der Preis war natürlich ein ganz anderer. Da kosten 100g einen geschmeidigen Euro, und nicht 3,40 €.

Auf jeden Fall wird mir der Chia-Samen bleiben.
Und das will was heißen, denn ich bin da etwas pingelig, was so den Geschmack von Naturprodukten angeht.

Hab mir dann heut auch gleich noch Milch geholt vom Bio-Laden. Der Liter für einen Euro. Brauch ich zum einen für das morgige Frühstück, und zum anderen hab ich damit gleich das Vorhaben in die Tat umgesetzt, Milch nicht mehr beim Discounter zu kaufen, sondern dort, wo der Bauer auch was davon hat.

Es grüßt,
das Smamap

Früh morgens ist die Nacht rum

Heute war mal wieder so eine Nacht, wo ich um 4 Uhr aufgewacht bin, und NICHTS, also ABSOLUT NICHTS, ging mehr.

Und so bin ich dann um 5 aufgestanden, hab mir Frühstück gemacht, und also den Tag begonnen.

Zunächst mal damit, beim Frühstück dem Sonnenaufgang zuzusehen. Na ja – sofern man davon überhaupt sprechen kann, wenn draußen alles grau in grau ist.

Und dann wurde mir auch klar, warum die Nacht so frühzeitig zuende war: Kaum wurde es hell, fing es zu schneien an.

Solche Wetterumschwünge schmeissen immer meinen ganzen Organismus durcheinander.

Und morgen, bzw. am Donnerstag, geht’s dann wieder in die andere Richtung.

Und so wünsche ich also einen guten Morgen.

Es grüßt,
das Smamap

Morgens früh um 8

…. mal kurz das Thermometer rausgelegt …..

2016-01-22 07.37.11

Minus 16 Grad ….. Brrrrrrrr ….. Fenster wieder zu, heiße Tasse Tee gemacht und ins warme Wohnzimmer gesetzt, zum Frühstück.

10 KM von hier, Richtung Hof, hat es minus 25 Grad. Das erinnert mich an den Winter von vor 2 Jahren (oder sind es schon drei?). Da hatte es 2 Wochen am Stück minus 20 Grad und mehr (vielmehr weniger), und die Autos blieben reihenweise am Straßenrand liegen, weil die Mineralölkonzerne nur frostsicheren Diesel bis minus 18 Grad anboten. Nachdem mein Auto, das ich damals noch fuhr, einen Laternenparkplatz hatte, kaufte ich mir einen Fließverbesserer und fuhr frohen Mutes durch den Landkreis.

Es grüßt,
das Smamap

Ein typischer Samstag vormittag

Der ist natürlich von allgemeiner Wichtigkeit und sollte deshalb von jederman wahrgenommen werden. Also schreibe ich ihn hier für die Welt nieder.

Habe es mir zur Angewohnheit gemacht, meinen Wecker am Wochenende auszustellen. Also habe ich ihn heute nicht gehört.
Sonst ist es so, dass ich den Wecker (=Smartphone; wie funktionierte das bloß früher?) weit weg lege, damit ich nicht, gaaaaanz aus Versehen, auf den Ausschalter komme, und mich später dann wundere.
Heute lag der Wecker auch weit weg, und trotzdem habe ich ihn nicht gehört.

Mein Wecker ist am Samstag immer der Parkplatz des nebenliegenden Marktes. Dorthin geht nämlich mein Schlafzimmerfenster raus. Nach etlichen zugeschlagenen Kofferraumdeckeln wache ich dann also in der Regel auf. So auch heute.

Stand also auf, wackelte zur Dusche, nachdem ich die Ventilation auf Stufe 10 gestellt hatte (=Schlafzimmerfenster ganz aufgerissen).

Nach Duschen und Rasieren zeigte mir ein aufmerksamer Blick in den Spiegel, dass ich mich SO sehen lassen konnte.

Dann in aller Ruhe gefrühstückt. Fällt bei mir zur Zeit immer kurz aus, weil ich seit einiger Zeit praktiziere, dass es nicht viel gibt. Dazu kommt, dass das Mittagessen jetzt meist ausfällt.
Der geneigte Leser mag daraus entnehmen, dass eine reduzierte Nahrungsaufnahme erfolgt, weil die Waage etwas anzeigt, womit ich nicht so ganz einverstanden bin.

Da fällt mir ein, dass ich unterschlagen habe, dass ich vor dem „zur Dusche wackeln“ immer erst noch woanders hin wackle, um eventuelle Reste zu entsorgen, die es dann der Waage ermöglichen könnten, einige Gramm weniger anzuzeigen.

Nach dem Frühstück, mal schnell an PC gesetzt (was eig gelogen ist, weil es ist ja kein herkömmlicher PC mehr, sondern eine Himbeere; was aber dann doch wieder stimmt, weil PC heißt ja ausgeschrieben „Personal Computer“, und die Himbeere ist ja durchaus solches).

Während ich da saß, lief nebenbei der Radio (was ja eig DAS Radio heißen muss). Und plötzlich hieß es „10 Uhr, hier sind die Nachrichten“. Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen. ZEHN UHR??? Das konnte doch gar nicht sein. Ich war doch zeitig aufgestanden.
Mir fiel ein, dass ich nach dem Aufstehen nicht auf die Uhr gesehen hatte. Es hätte also durchaus auch 6 Uhr sein können. Was aber auch weder nicht geht, weil um 6 wär es noch dunkel gewesen.

Egal.

Also mal kurz in die Ausgehklamotten gehüpft (was funktioniert, wenn das Aufstehen schon eine Weile zurückliegt), und mich nach draußen begeben.

Ich entschied alles zu fuß zu erledigen. Alternative wäre Fahrrad gewesen (Auto hab ich ja keins mehr). Aber bei 3° C war mir das zu kalt.

Ich entschied, zu dem Markt zu wollen, der etwa 2 KM entfernt ist. Dort wo ich hauptsächlich einkaufe, das wären nur 500 Meter, aber mir war heute nach Laufen.
Außerdem hatte im Baumarkt dort draußen eh was zu erledigen.

Gottseidank war ich so schlau, meine Mütze mitzunehmen. Wenn man nur noch wenig Haare hat, dann lehrt einen die Erfahrung, dass die Wärmedämmung dann zu wünschen übrig lässt. Ich möchte hier ganz offiziell dem Erfinder einer solchen Kopfbedeckung danken, und zwar im Namen aller Kopf-wenig-Behaarten.

Zu einer dickeren Jacke hatte ich mich ja schon vor einer Woche durchgerungen, so dass ich also heute relativ warm von meinem Ausflug wieder zurück kam.

Besonderes gab es dort nicht zu erleben. Wahrscheinlich waren so sämtliche Spaßvögel noch zuhause. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass nicht mal jemand da war, der an der Kasse fein säuberlich seine Sachen stapelte, und genau darauf achtete, dass seine Sachen auch  durch Begrenzungen gegenüber den anderen Einkäufern abgetrennt waren.

Aber halt, EINS war dann doch. Fällt mir ein, weil ich von „Spaßvögeln“ redete: Den Vogel hatte nämlich jener Audi-Fahrer abgeschossen, der mit 75 in die 30-er-Zone einfuhr (zu sehen auf der inoffiziellen Geschwindigkeitsuhr, die dort stand). Aber nein, es waren nur 73, um der Wahrheit die Ehre zu geben.
Aber dem wirds wurscht gewesen sein, und Tote gab’s keine.

Als ich dann wieder zurück war, stellte ich fest, dass ich nun auch zum erlauchten Kreis derjenigen gehöre, die samtags ein Paket an Werbeprospekten in den Briefkasten geworfen bekommen.
Scheinbar hat der Zusteller gewechselt (jedenfalls sah ich einen auf meinem Rückweg, den ich nicht kannte), und so kann ich nun auch jeweils am Wochenende, die Prospekte durchsehen, um ev. Angebote zu erspähen.
Ich muss sagen, ich sehe das durchaus positiv. Mittlerweile habe ich die Preise im Kopf (zumindest für das, was ich so brauche). Und so kann ich schon abschätzen, ob es etwas irgendwo günstiger gibt. Mein Vorteil: Ich kaufe nur das, was ich wirklich benötige, und zudem habe ich kein Auto, was mich dazu verleiten könnte, für 2,50€ Fahrtkosten irgendwo hin zu fahren, um etwas zu kaufen, was es dort um 20 Cent günstiger gibt. Bei mir geht es nur zu Fuß.

Und nachdem ich das jetzt fertig geschrieben habe, kommt just in dem Moment die Sonne raus und spiegelt sich in meinem Bildschirm.

Also „Ende im Gelände“.

Schönes We für alle.

Gruß
Smamap

 

Selbst ist der Mann !!!

Was hab ich heut früh geflucht wie ein Rohrspatz !!!

Ich saß da am Frühstückstisch, war grad dabei mir eine Nutella-Semmel zu schmieren, kratzte mit dem Teigschaber die Nutellareste im Glas zusammen, kam dabei ans Messer auf dem Teller, das purzelte herunter und verteilte das Nutella, das sich auf ihm befand, gleichmäßig über Kleidung, Stuhl und Teppich.

Gesellschaftfähig waren die Äußerungen meinerseits sicherlich nicht.

Allerdings brach sich Sekunden später die Erkenntnis bahn, dass das Messer sicher nicht von selbst runtergefallen war. Auch hatte es sich sicherlich nicht von selbst so hingelegt, wie es nun mal auf dem Teller lag. Und die Schwerkraft existierte ganz bestimmt auch nicht erst seit gestern.

So dachte ich mir …. saß da, und fing auf einmal schallend zu lachen an.

Fazit:
Ich frühstückte in Ruhe fertig, putzte dann meinen „Saustall“ weg, und begab mich nach draußen. Denn wenn die Sonne scheint, und es draußen fast 15° hat, dann muss man das schon ausnutzen.

In diesem Sinne …. noch ein schönes Wochenende

Euer Smamap

Der 1. November

Wollte eig einen Beitrag zum heutigen Feiertag schreiben, dem Tag, an dem man der Toten und der Heiligen gedenkt. Hab eben gelesen, dass es ursprünglich darum ging, an einem Tag „aller Heiligen“ gedenken, da es im Lauf der Zeit, sprich der Jahrhunderte, infolge der zunehmenden Zahl der Heiligen, nicht mehr möglich war, dass jeder Heiliger einen Gedenktag erhielt.

Ich hab während meiner Erziehung gelernt, dass man an diesem Tag der Toten gedenkt. Ich hab mir irgendwann mal die Frage gestellt, warum ich einen bestimmten Tag dazu verwenden soll, der Toten zu gedenken? Ich könnte das doch an jedem beliebigen Tag tun, bzw., so wie ich das immer gehandhabt habe, zu verschiedenen Zeiten während des Jahres meiner Vorfahren gedenken. Dazu bräuchte ich dann auch keinen speziellen Tag, müsste nicht  á la Prozession, zusammen mit Hunderten anderer, auf den Friedhof pilgern. Wäre auch nicht genötigt, die Umsätze der Blumengeschäfte etc. etc. anzukurbeln.

Ich könnte DANN meiner Vorfahren gedenken, wann MIR DANACH IST. Also z.B. am Todestag des jeweiligen Menschen.

Und so ist der heutige 1. November für mich ein Tag, an dem ich etwas später aufgestanden bin, ausgiebig gefrühstückt habe, dann meine Wäsche aufgehängt habe, und anschließend bei mir hinter dem Haus in der Sonne gesessen bin.

Und wie ich da so saß, dachte ich an meinen Vater, meine Großeltern, und überhaupt an die Menschen, durch die ich geworden bin, und ohne die ich nicht das wäre, was ich heute bin. Also an all die Menschen, die heute nicht mehr sind, und durch die ich in der Hauptsache Zuneigung und Liebe erhalten habe.
Und wie gesagt …. um das hin zu bekommen, brauche ich nicht einen extra Feiertag.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.

Es grüßt,
das Smamap.

Der stille Begleiter

Gestern stand ich zum Schluss noch am Fenster und betrachtete den Mond.
2015-09-27 00.29.20
Dachte ich mir so, dass nur noch ein Ministück zum Vollmond fehlt, und es schon faszinierend ist, wie der so da draußen steht. Vorhin beim Frühstück heißt es im Radio, dass wir morgen früh ab 4 Uhr hier eine Mondfinsternis haben.

Mich haben ja von je her die Abläufe im Universum fasziniert. Am Meisten natürlich das, was bei uns abläuft.

Es gäbe zum Mond derart viel zu sagen, dass das den Rahmen sprengen würde.

Also mal das (für mich) Wesentliche:

  • Ohne den Mond gäbe es kein Leben auf der Erde (Stabilisierung der Erdachse)
  • Er entstand, nach heutiger Meinung, aus einer Kollision der Erde mit einem großen Objekt (Abspaltungen von Erde und Objekt fügten sich zum Mond zusammen, der von da an um die Erde kreiste)
  • Der Mond ist im Wesentlichen für Ebbe und Flut verantwortlich.
  • Er entfernt sich jedes Jahr etwa 4 cm von der Erde, und wird in sehr weit entfernter Zukunft den Erdorbit verlassen
  • Wenn Erde, Mond und Sonne in einer Linie stehen (so wie morgen), dann gibt es eine Mondfinsternis oder eine Sonnenfinsternis oder gar nichts
  • Der Mond wendet uns immer dieselbe Seite zu (die Rückseite haben als einzige Menschen die Astronauten der Apollo-Missionen gesehen)
  • Einen 100%-igen Vollmond gibt es nicht (zumindest von der Erde aus gesehen)
  • ……….

Am Faszinierendsten finde ich die Tatsache, dass es ohne Mond kein Leben auf der Erde gäbe. In aller Kürze gesagt: Der Mond stabilisiert die Erdachse, und ohne den Mond würde diese so taumeln, dass das Klima Purzelbäume schlagen würde; Leben, wie wir es kennen, wäre nicht entstanden, wenn die Temperatur über große Zeiträume immer wieder zwischen plus 60 und minus 60 Grad schwanken, und die Erde sich mehrfach so schnell drehen würde, wie wir das kennen.

Tatsächlich ist es anders.

Das lässt natürlich viel Raum für Spekulationen. Die einen halten es für Zufall, die anderen für das Werk eines göttlichen Wesens.
Ich ziehe es vor, es als die Folge von Abläufen im Universum zu sehen, die eben genau SO abgelaufen sind, wie es der Fall war. Also eine tatsächliche endlose Reihe von Ursachen und Wirkungen. Dazu braucht es weder den Zufall noch eine göttliche Eingebung.

Der Mensch hat immer schon die Tendenz gehabt, Dinge, die er nicht unmittelbar beurteilen konnte, etwas außerhalb seiner Vorstellungswelt zuzuschreiben.

Also gibt es den „Zufall“ (was immer das ist) oder ein göttliches Wesen (das sich natürlich ausgerechnet um die Erde und den Menschen kümmert).
Stellt euch vor, es gäbe BEIDES nicht, und der Mensch hätte sich Jahrhunderte hindurch völlig umsonst an etwas geklammert.

Da halte ich es lieber mit der Mondfinsternis morgen früh und damit, dass jede Ursache ihre Wirkung hat. In diesem Fall hat der dunkle Mond sein Ursache darin, dass die Sonne hinter der Erde verschwindet, und die Erde ihren Schatten auf den Mond wirft.

Es grüßt,
das Smamap

Die Tücke des Objekts

Heute morgen saß ich beim Frühstück, und der Kampf fand statt zwischen Axel und dem Nutella-Glas.

Na ja, das ist eig in 2-facher Hinsicht gelogen. Zum einen war es kein Kampf und zum anderen auch kein Nutella-Glas.

„Nutella“ ist halt sowas wie ein Sammelbegriff für jeglichen „Schoko-creme-Aufstrich“.

Markenrechtlich mag das ein NO-GO sein. Aber rein objektmäßig stimmt es schon, weil die Gläser nämlich alle so aussehen, als kämen sie vom selben Fließband.

Nämlich SO
2015-07-28 20.11.54

Leicht bauchig, nach oben (sieht man jetzt wegen des Deckels nicht) sich verjüngend.

Der sprichwörtliche Kampf fand deshalb statt, weil klein Axel verzweifelt versuchte, dem Glas die Nutella-Reste zu entlocken. Aus langer Erfahrung versuchte ich dies schon mit dem flexiblen Teigschaber. Doch trotz dieses Helfers zeigte mir das Rest-Nutella eine lange Nase, wie man dem Foto unschwer entnehmen kann.

Und so ist es, wie es immer ist, mit solchen Gläsern: Es bleibt ein Rest Nutella im Glas.

Das ist eig blöd. Weil schließlich hab ich das ja gekauft. Und wenn ich mir sowas auf´s Jahr hochrechne, dann werf ich damit jedes Jahr ein halbes Nutella weg.
Jetzt gehöre ich noch zu denjenigen, die immer versuchen, möglichst viel rauszubekommen aus dem Glas. Wenn ich da an früher denke, wenn meine Kinder zugange waren, da blieb immer massig im Glas zurück, weil die schlichtweg zu faul waren, da Zeit zu investieren, um noch was rauszukratzen, was ja bei der Glasform eher schwierig ist.

Das führt mich irgendwie zwangsläufig zu dem Gedanken, es könnte Absicht der Hersteller sein, um möglichst viel Umsatz zu machen. Und in diesem Ansinnen könnte sich der Hersteller überlegt hab, wie wohl das Glas geformt sein müsste, um es dem Verbraucher möglichst zu erschweren, auch wirklich alles aus dem Glas rauszubekommen.

Hmmm ……. Ich überlasse es mal der Fantasie eines jeden Lesers, sich dazu selbst eine Meinung zu machen.

MEINE Meinung steht fest, den meine Erfahrungen sind halt leider eindeutig, wenn es darum geht, was die Hersteller (von was auch immer) alles tun, um kundenfreundlich zu sein und das eigene Betriebsergebnis möglichst optimal zu gestalten.

Das geht los mit überdimensionierten Verpackungen, geht weiter über Inhaltsstoffe, die nur im Bruchteil vorhanden sind, bis hin zu Exklusivität verbunden mit entsprechendem Preis, was bei genauerem Hinsehen gar nicht vorhanden ist. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt auch positive Ausnahmen.

Für mich gehört z.B. dazu…….2015-07-28 20.12.57

Ein „Nutella“-Becher, schön nach oben öffnend, ebene Seitenwände, und deshalb ideal dazu geeignet, das Teil restlos zu leeren.

Und deshalb kommt bei mir nur SOWAS ins Haus. Oben abgebildetes Glas war eine absolute Ausnahme, weil ich auf absehbare Zeit nicht zum Supermarkt meiner Wahl kam (was Nutella angeht).

Manche mögen derlei Verhalten meinerseits als übertrieben sehen. Ich finde das nicht. Denn ich meine, jeder sollte fair behandelt werden. Und wenn ich für eine Packung voll von irgendwas bezahle, dann möchte ich auch die volle Packung davon haben, und nicht erfahren wollen, dass die Verpackung nur zur Hälfte gefüllt ist oder ich einen Rest der Ware nicht verwenden kann.

Und das gilt natürlich umso mehr, je weniger Geld man im Monat zur Verfügung hat. Da lernt man sparsam zu leben.

Ich denke, wir können uns da viel von der Natur abschauen, den die hat das perfektioniert, nämlich das Optimum aus dem Vorhandenen herauszuholen. Und da würde wohl niemand auf die Idee kommen, das für übertrieben zu halten.

Es grüßt,
das Smamap