Die Russen kommen?

…. egal wo du hinsiehst ……

Bei Schalke04 ist der Hauptsponsor russisch (Gasprom).

Dann gibts da so einige Oligarchen, die sich Fußballmannschaften gekauft haben, um die europäischen Ligen zu bestimmen mit ihren Geld.

Nahezu das meiste Öl und Gas erhalten wir …. aus Russland.

Der Milchpreis stürzt ins Bodenlose (und unsere Bauern gleich mit), weil die Russen lt. EU-Beschluss keine Milch mehr erhalten.

Im Nachbarort sind grad etliche Bomben hochgegangen. Da sind bestimmt auch die Russen im Anmarsch ….. aber nein, halt, da feiert ja die Jugend im großen Festzelt das 75-jährige Bestehen der Burschenschaft (oder so) ….. folglich war das grad das Feuerwerk.

Dann waren da noch die Russen, die von vorneherein die Weltmeisterschaft im Eishockey gewonnen hatten. Ach ne, stimmt ja auch nicht. Die haben das doch noch ausgespielt, und im Endspiel standen dann die Russen und …….. ach quatsch, da haben dann die anderen Mannschaften doch nicht so mitgespielt, wie die russischen Veranstalter sich das gedacht hatten, denn das Endspiel bestritten die Mannschaften aus Kanada und Finnland (wobei übrigens Kanada 2:0 gewann).

Aber das kann doch dann auch irgendwie nicht stimmen …. denn von der Höhe her ist das doch ein Fußball-Ergebnis???

Also ist das doch nicht so weit her mit den Russen???

Scheint so, denn Schalke spielt immer noch im Niemandsland der Bundesliga, das Champions-League-Finale bestreiten Real und Atletico, Öl und Gas ist langsam auf dem Rückzug als Energieträger (letztens, an einem superschönen Wochenende, wurde unser Strombedarf mal zu über 80% aus den erneuerbaren Energien gedeckt), ich habe jetzt beschlossen wieder mehr Milch zu trinken, und wenn´s knallt, dann sind es meistens NICHT die Russen …… weder auf dem Fest, noch bei der Eishockey-WM, noch im Fußball.

Sollten wir uns also Sorgen machen???
Wohl eher nicht, denn unsere EIGENTLICHEN Sorgen, die wir uns machen sollten, liegen ganz woanders.

Nämlich bei uns selbst. Aber das ist ein ganz anderer Beitrag.

Es grüßt,
das Smamap

EU, Atomkraft und Logik

Das scheinen 3 Dinge zu sein, die nicht zusammen gehen.

Darauf hat heute ein Kommentator hingewiesen.

Es ist ja schon ein Aberwitz in Person, wenn die EU jetzt fordert, dass man die Atomkraft wieder stärker fördern müsse. Solche Dinge wie das Restrisiko oder die Entsorgung spielt dabei keine Rolle. Frei nach dem Motto „nach uns die Zukunft“.

Außerdem müsse man ja die CO2-Minderung im Blick behalten.

JO ……. DAS ist natürlich ein Argument. Hauptsache das CO2 ist eingehalten. Ob wir dann noch leben, ist egal. Jedenfalls wurde dann, vielleicht, das Klimaziel erreicht.

Noch aberwitziger ist allerdings, dass man damit die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl erheblich reduzieren könne.

Äääähhhhh …… genau, die is dann reduziert.

Und das Uran für die geplanten Miniatomkraftwerke, das kommt dann in der Hauptsache ….. woher noch gleich ??????

Ahhhh ja …… aus Russland.

Wer SOWAS fordert, dessen Möglichkeiten reichen nicht einmal mehr dafür, so meine ich, sich an den Kopf zu fassen.

Es grüßt,
das Smamap

Mal wechseln ?

Auch wenn das neue Jahr noch kaum auf den Beinen ist, so ereilen uns doch schon wieder die Alltäglichkeiten.

So geschehen, als ich gestern einen Brief meiner Versicherung bekam, in dem diese mich über den gestiegenen Beitrag zu meiner Privathaftpflicht informierte.

Dies aktivierte bei mir sofort wieder Plan B, der so aussieht, dass ich immer versuche, die günstigste Versicherung mein eigen zu nennen. Ich überprüfe dies alle 1/2 Jahre von mir aus. Das Schreiben brachte mich außerplanmäßig in die Gänge.

Selbstverständlich war die obligatorische Möglichkeit, eine Versicherung bei Meldung einer Beitragserhöhung außerplanmäßig beenden zu können, nur auf Seite 2 im Kleingedruckten nachzulesen (und auch nur, nachdem ich meine Lesebrille aufgesetzt hatte).

Also CHECK24 aufgerufen (nicht weil ich einen Vertrag mit denen hätte oder die sehr viel Werbung machen, sondern weil es dort immer anstandlos geklappt hat), mir die günstigste Versicherung zu Normalbedingungen herausgesucht, und online abgeschlossen.
Sofort anschließend ein Kündigungs-Fax an die aktuelle Versicherung geschickt.

Und so kostet mich die Haftpflicht ab sofort nicht 63 € sondern 39 €.

Dazu passt ein Bericht von heute, nach dem immer noch viel zu viele Verbraucher sich davor scheuen, und sei es nur den Aufwand, Leistungen günstiger zu bekommen, und also den Versicherer oder etwa den Strom- bzw. Gaslieferanten zu wechseln.

Viele meinen heute immer noch, dass nur der Standard-Lieferant oder ein Anbieter mit bekanntem Namen als seriös zu betrachten sei. Tatsächlich hat der Gesetzgeber heute in vielen Bereichen dafür Sorge getragen, dass die Anbieter für die gängigen Dinge bestimmte Grundbedingungen erfüllen müssen.
So befürchten Manche immer noch, ein Wechsel des Stromlieferanten könnte im schlimmsten Fall bedeuten, dass man einige Tage keinen Strom hat, was eine absolute Unmöglichkeit ist. Die Bundesnetzagentur, zuständig für Dinge wie Strom, Gas und Telekommunikation/Internet hat hierzu entsprechende Regularien bestimmt.

Und die sinngemäße Formulierung in besagtem Bericht besteht deshalb völlig zurecht: Je mehr Verbraucher zu günstigeren Anbietern wechseln, um so mehr wird der Konkurrenzkampf der Anbieter zu einer Preissenkung führen; was hätte der Anbieter, der mit seinen eher hohen Preisen relativ viele Kunden hat, auch sonst für einen Anreiz, seine Preise zu überdenken.

Und so werde ich dieses Jahr meinen Smartphone-Tarif-Anbieter wechseln, meinen Stromanbieter, meine Haftpflichtversicherung (schon geschehen) und noch ein paar andere Sachen. Alles jeweils eine Sache von einer halben Stunde.

Letztlich werde ich ca. 100 € dadurch gewinnen, die ich sinnvoll für etwas anderes einsetzen kann.

Es grüßt,
das Smamap