Induktionskochplatte – reine Magie

In letzter Zeit hatte ich – eher zufällig – 2 Artikel gelesen zum Thema „Induktionskochplatte“.

Auch Wikipedia sagt in einem Beitrag etwas zum Thema.

Fazit vom Ganzen: Ich besorgte mir letzte Woche online eine einzelne tragbare Induktionskochplatte, für kleines Geld, um damit erste Erfahrungen zu sammeln.

Induktionskochplatte

Heute abend hatte ich endlich Zeit, das mal zu testen.

Ich nahm also einen mittleren Topf, füllte ihn mit einem Liter Wasser, und brachte das Wasser zunächst auf meinem normalen Elektroherd zum Kochen. Ich stoppte die Zeit vom Einschalten bis zu dem Zeitpunkt als das Wasser sprudelnd zu kochen begann.

Der E-Herd brauchte ziemlich genau 9 Minuten dazu. Mit meinem Verbrauchsmessgerät bestimmte ich zusätzlich den Stromverbrauch, den die Kochplatte dabei produzierte. Es waren etwa 1.600 Watt, die dabei durch den Zähler gingen (genau genommen muss man ja von der elektrischen Leistung sprechen).

Das Gleiche unternahm ich anschließend mit meiner neuen Induktionskochplatte.

Die brauchte genau die Hälfte, also 4 Minuten und 30 Sekunden. Der Strom, der durchs Gerät floss, betrug ebenfalls etwa 1.600 Watt, was die Vergleichsrechnung einigermaßen vereinfacht.

Effektiv bezahle ich also für einen Kochvorgang auf der Induktionskochplatte die Hälfte dessen, was ich, für denselben Kochvorgang, auf dem E-Herd bezahle.

Rechnet man mal hoch auf´s ganze Jahr, und geht nur mal davon aus, dass man meinen Kochvorgang 2x jeden Tag durchführt, und das an 300 Tagen, so kommt man für die Induktionskochplatte auf (1.600 Watt x 4,5 Minuten x 2 x 300) 72 KWh Stromverbrauch pro Jahr. Hätte man das Ganze immer mit dem E-Herd gemacht, dann hätte dieser das Doppelte verbraucht.

Somit kann ich also mittels der Induktionskochplatte im Jahr, bei meinem Bsp., 72 KWh einsparen. Das sind, mal einen Strompreis von 33 Cent pro KWh angenommen, 24 € im Jahr, wodurch die Induktionskochplatte sich innerhalb eines Jahre bezahlt hätte (20,90 € inkl. Versand).

Vermutlich müsste man eher mehr als 2 solche Kochvorgänge pro Tag annehmen, um der Realität gerecht zu werden, so dass die Ersparnis effektiv noch höher ausfiele.

Das Ganze hat auch den Vorteil, dass ich meine Töpfe und Pfannen alle weiterverwenden kann (nur die Alu-Pfanne, die ich mal geschenkt bekam, aber eh nicht mag, funktioniert damit nicht; man braucht nämlich Kochgeschirr, das magnetisch ist, sprich, wenn man einen Magneten dranhält, dann muss der dran haften bleiben). Es funktionieren also z.B. normale Pfannen und Edelstahltöpfe.

Eine solche Induktionsplatte wird auch nicht heiß (lediglich die Rückwärme des Kochguts/-geschirrs erwärmt die Glaskeramikplatte. Deshalb kann da auch nichts einbrennen, mangels Hitze.
Der Hauptunterschied zur normalen E-Herd-Kochplatte ist eben die sehr viel höhere Energieeffizienz, d.h. es verpufft sehr viel weniger Energie ungenutzt. Ein weiterer Unterschied ist, dass solche Platten einen eingebauten Ventilator haben, der die Elektronik kühlt, also ein Geräusch vorhanden ist, das man ansonsten nicht kennt.
Bei der Geräuschkulisse, die üblicherweise in einer Küche vorhanden ist, fällt das allerdings nicht weiter ins Gewicht.

Ich werde meine neue Errungenschaft jetzt mal möglichst häufig benutzen (statt des E-Herdes), auch um die ganzen Einstellungen zu testen, die mit so einem Ding möglich sind (Timer, Programme je Kochgut).

Wer meine Beiträge im Bereich Tips & Tricks gelesen hat, weiß ja, dass ich über diverse Maßnahmen meinen Stromverbrauch erheblich gesenkt habe, ohne an Komfort zu verlieren.
Mit der Induktionskochplatte reduziere ich ihn nochmals um mindestens 50 KWh, wahrscheinlich eher 100 KWh.
In meiner Anfangszeit als Single war mein Jahresverbrauch im Bereich so an die 900 KWh. Mit der jetzigen Maßnahme falle ich unter die 500-er-Marke, habe damit also meinen Jahresstromverbrauch dann halbiert. Im Vergleich zum gleichgebliebenen Stromverbrauch, spare ich also heute 150 € ein. Ein Betrag, mit dem sich was anfangen lässt.

Es grüßt,
das Smamap

Frühmorgendliche Beschäftigung

Eine meiner ersten Beschäftigungen frühmorgens, besteht darin, das Geschirr, das ich am vorabend abgespühlt habe, wegzuräumen.


In gewisser Weise ist dies befriedigend, weil dann in meiner sehr kleinen Küche, wieder Ordnung herrscht und Platz vorhanden ist, um mich der Zubereitung meines Frühstücks widmen zu können.

Und so überkommt mich also schon früh morgens das Gefühl, etwas Positives vollbracht zu haben.

Gut, auch ich habe Tage, da mag ich mich selbst nicht. Selten, aber gibt es. Dennoch habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, so ziemlich als Erstes, meiner Geschirrspülmaschine, also mir selbst, unter die Arme zu greifen.

Es grüßt,
das Smamap

Glück braucht der Mensch

Gestern ……

Steh abends in der Küche und wasche das Geschirr ab.
Zum Schluss, lasse ich, so wie das üblich ist, das Wasser ab. Denke ich mir so … das hört sich aber komisch an! Höre ich genauer hin, merke ich, dass das Geräusch von nebenan aus dem Kellerraum kommt (meine Wohnung ist im Souterrain)

Gehe dem Geräusch nach, und sehe, dass das Wasser in einem Ablauf hochsteigt und überläuft. Der Ablauf dient normalerweise dem Wasser, das vom Überdruckventil der Heizung kommt und mündet in das normale Abwassersystem.

Wie auch immer, es scheint so, als würde mein Abwasser nicht problemlos ablaufen und sich zurückstauen.

Gottseidank war da nicht viel Wasser in der Küchenspüle, und so hielt sich das Ganze in Grenzen. Ich darf gar nicht dran denken, was gewesen wäre, wenn ich da endlos Wasser hätte laufen lassen, ohne das mitzubekommen.

Bei der Gelegenheit fiel mir ein, dass ich am morgen, wie ich duschen ging, wie üblich die Dusche solange laufen ließ, bis warm kam, und wie ich in die Dusche stieg, feststellte, dass, im Gegensatz zu sonst, Wasser in der Duschwanne stand und nur zögerlich ablief. Da dachte ich mir noch nix dabei.
Aber man sieht daran, dass man Dingen, die plötzlich anders sind, wie sonst, nachgehen sollte. Zumindest gedanklich.

Ich hab das heute dem Vermieter gemeldet, und der muss dem jetzt nachgehen, und sehen, was los ist. Normalerweise versuche ich immer, solche Dinge selber zu lösen, aber nachdem ich noch nicht lange hier wohne, und somit die Installationen hier im Haus nicht im Detail kenne, soll sich der darum kümmern.

Führt mich zu der Frage, ob es sowas wie „Glück“ gibt, das man haben kann? Man könnte jetzt auch das Wort „Zufall“ benutzen, wenn es darum geht, dass ich das Plätschern im Kellerraum gehört habe.
Aber ich hab schon vor Jahren für mich beschlossen, dass es sowas wie Zufall nicht gibt. Alles hat Ursache und Wirkung.

Aber bevor es jetzt philosophisch wird, bin ich einfach froh, dass ich gestern abend das Plätschern gehört habe.

Ich wünsche das allen Menschen, dass sie das „Plätschern“ hören …. in welcher Form auch immer.

Es grüßt,
das Smamap