Die Sache mit dem E-Bike

Hab mir heut ein E-Bike geliehen.

Wollte den letzten echten Sonnentag genießen.

12 Euronen für 6 Stunden.

18 KM gefahren. Hier in Oberfranken eine echte Leistung, dort wo es (gefühlt) ständig bergauf geht.

Ich muss sagen, für einen, der gesundheitlich nimmer so gut kann, ist so eon E-Bike eine absolute Sensation. Es schiebt ständig einer an 😊😊😊

Und wenn’s dann noch mehr bergauf geht, dann schaltet man das ‚E‘ noch eine Stufe höher, und es schieben 2 an.

Das Höchste war, dass ich einen Ski-Hang raufgefahren bin. Eine schier unglaubliche Leistung! Das E-Bike natürlich 😊

Aber ich komm dorthin, wo ich schon lange nicht mehr hin komm.

Zur Belohnung gab’s die Einkehr im Dorf-Gasthaus, mit Sülze und reichlich Trinken.

Ein absolut toller Tag, der nach Wiederholung schreit!!!!

E-Bike

… ohne ‚Einkehrschwung‘ ging’s nicht 😊

Es grüßt
Das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Lärm ist etwas total Nervtötendes

Jo …. ich geb es zu, Lärm ist etwas, was ich nicht gut aushalte.

Bestes Bsp. war das jetzige Wochenende, bzw. die letzte Woche.

Über mir wohnt seit 1 Monat ein neuer Mieter. Neben mir der einzige Mieter in diesem Haus.

Bisher völlig unkompliziert. Lärm war kein Thema.
Zwar hat er einen Hund, der einen kleinen Dachschaden hat, und sofort bellt, wenn er was hört. Er sagt, der hat immer Angst, wenn was Unbekanntes auf ihn zukommt. Aber wenn ich dann in meine Wohnung geh, und also das Treppenhaus verlasse, dann ist das für den Hund scheinbar immer ok und er beruhigt sich.
Also kein Problem.

Letze Woche war dann seine Freudin mit Kind zu Besuch. Es stellte sich als absolut belastend heraus, was Lärm angeht. Ständiger Krauch im Haus. Ein ständiges Türknallen, Trampeln, Schreien. Keine 5 Minuten Ruhe.

Was das noch potenziert ist die Hellhörigkeit des Hauses. Das Haus ist schon älter, und so hört man von oben nach unten absolut Alles.

Wie erholsam war das, als der Besuch gestern wieder verschwand. Es kehrte Ruhe ein, und der Lärm war weg.

Meine Aufgabe ist es nun, meinem neuen Nachbarn dies deutlich zu machen, und die Situation zu beschreiben, ohne dass sich dieser auf den Schlips getreten fühlt.

Aber es hilft nix. Denn es ist zu erwarten, dass Freundin und Kind öfter mal zu Besuch kommen.

Und nachdem ich, gesundheitlich gesehen, öfter am Tag etwas Ruhe brauche, kann ich das nicht auf sich beruhen lassen, sonst dreh ich irgendwann am Rad, wenn sich das immer wieder wiederholt, und der Lärm tagelang im Haus ist.

Hach, was freu ich mich auf dieses Gespräch!

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Rauchen ist tödlich

Saß ich doch jüngst vor einem Cafe und genoss die Passanten und das Stadtleben, das da so an mir vorbei-flanierte; einen Tisch weiter saß ein Mann, vor sich einen Kaffee und war am Rauchen.

Wie ich so einen Blick rüberwarf, da sah ich, auf der Zigarettenschachtel stand ….

Rauchen

Kaum hatte ich das gelesen, da fing der Mann zu husten an, grade so, als würde er jetzt seine Eingeweide von sich geben.

Ich wollte ihm schon zurufen ….. „da sollte wohl jemand schnellstens aufhören?“ ……. da drückte er seine Zigarette aus und zündete sich die nächste an. Denn schließlich mußte er ja was tun, gegen den Husten. Am Besten scheinbar Rauchen.
Na ja, offenbar war da Hopfen und Malz verloren…..

Rauchen

Und dann machte ich mir bewußt, dass der Mann da neben mir wohl schon relativ alten Semesters war.
Vielleicht handelte er ja nach dem Motto „bisher hat mich das Rauchen nicht umgebracht, und falls doch, so war mein Leben lang genug“.

Ob er das immer noch gesagt hätte, wenn er gewußt hätte, dass jede Zigarette seine letzte sein könnte?

DAS Problem am Rauchen

Ja, ich weiß …. das mit dem Rauchen ist verdammt schwer, was das „sein lassen“ angeht. In jungen Jahren bringt man das noch zustande, von jetzt auf dann aufzuhören. Je älter man ist, umso schwieriger wird es.
Allerdings ist ein Teil des Problems, dass hinter der Droge wirtschaftliche Interessen stehen. Diejenigen der Industrie und diejenigen des Fiskus. Würde man DAS tun, was getan werden muss, nämlich das Rauchen verbieten, und es zumindest als Ordnungswidrigkeit sehen, es also jedesmal ordentlich Geld kosten würde, dann wäre es sehr schnell vorbei.
Denn es hat sich immer noch erwiesen, dass die Verbraucher ohne Weiteres dort dazu bereit sind, umzulernen, wo es an den eigenen Geldbeutel geht. Von den Einsparungen im Gesundheitswesen will ich mal gar nicht reden.

Mit einem schönen Wochenendgruß an alle jene, die nicht (mehr) rauchen,
das Smamap

Fett und Zucker

Nicht erst seit Tim Mälzer beschäftige ich mich mit diesen Inhaltsstoffen.

Grundsätzlich fällt mein Blick beim Einkauf immer auf die Nährwerttabelle, also darauf, was da an Fett, Zucker, Kohlenhydraten usw. drin ist. Damit brauche ich zwar 10 Minuten länger zum Einkaufen, aber das bekomme ich am Ende meines Lebens 10-fach zurück.
Primär interessieren mich da das Fett und der Zucker. Man könnte natürlich sein Augenmerk auf sehr viel mehr Bestandteile legen, aber für mich sind DIE beiden der Hauptverursacher von Problemen und darüber am Meisten zu erreichen. Zumindest dann, wenn die Hersteller sich an geltende Vorschriften halten, und die Gesundheitsbehörden ihren Aufgaben gerecht werden.

Fett macht, wie der Name schon sagt, FETT.
Und was die Auswirkungen angeht, so muss man sich nur mal vorstellen, was es bedeutet, wenn man unnötiges Fett auf Schritt und Tritt mit sich schleppt.

Wer etwa 10 kg an Fettmasse mit sich trägt, der wuchtet also 40 Packungen Butter mit jedem Schritt durch die Gegend. Was das Herz dazu sagt, wenn es das 20 Jahre, also 7.300 Tage oder ca. 125.000 Stunden (mal von 7 Stunden Schlaf ausgehend) lang zu bewältigen hat, das kann man sich unschwer vorstellen. Und ebenso, dass dies das Organ in seiner Lebensdauer erheblich reduziert …… und das ist nur mal das Herz.

Zucker macht, wie der Name NICHT sagt, EBENFALLS FETT.
Ohne jetzt auf die Details einzugehen, ist es schlicht so, dass Zucker sehr schnell in Fett umgesetzt wird. Den obigen Absatz jetzt hier zu wiederholen, macht sicher keinen Sinn ….

Das Problem bei Zucker ist, dass es versteckt in vielen Produkten enthalten ist. Und wer bestreitet, dass dies von so manchen Herstellern absichtlich gemacht wird, so als würden sie Werbung bei unseren Organen machen, der lügt sich selbst in die Tasche.

Mal ein paar Beispiele (kann jeder nachvollziehen):
Doppelkekse bestehen zu 35% aus Zucker.
Nutella besteht zu 55% aus Zucker
Honig (zumindest der vom Discounter) besteht zu 70% aus Zucker
Schokolade besteht zu mindestens zu 50% aus Zucker
….. noch ein paar „exotische“ Beispiele
Mein Knäckebrot besteht zu 8% aus Zucker
Mein geliebtes „Briosche“ (französisches Hefefeingebäck; quasi weiches Weißbrot) besteht zu 12% aus Zucker
Mein Toastbrot besteht zu 2% aus Zucker

Über diese Nahrungsmittel und mehr nimmt jeder Deutsche im Durchschnitt 36 kg Zucker im Jahr zu sich.

In einem Satz zusammengefaßt, nehmen wir über unsere Nahrung jedes Jahr Unmengen an Fett auf (Zucker wird ja letztlich auch überwiegend in Fett umgesetzt).

Und eines ist auch klar (und da zitiere ich den Ernährungsexperten aus meiner letzten Reha):
Alles was wir unterhalb der Nase mehr hineinschieben, als wir verbrauchen, das tragen wir unweigerlich als Rettungsringe mit uns herum.

Es gibt nur 2 Dinge, die man dagegen tun kann:
Weniger essen und bewußter einkaufen

Man kann es nicht optimal hinbekommen, aber wenn es gelingt auch nur die Hälfte von dem, was man so zu sich nimmt, durch Sachen zu ersetzen, die wesentlich weniger Fett und/oder Zucker enthalten, als bisher, dann ist schon viel gewonnen. Manches kann man auch ganz weglassen.

Auch hier einige Beispiele (aus meiner eigenen Erfahrung):
Geflügelbierschinken hat nur 11% Fett (statt der gewohnten ca. 25%)
Kochhinterschinken hat nur 3% Fett
Mineralwasser (ich bevorzuge stilles) löscht den Durst genauso wie irgendwelche Teegetränke, die vor Zucker nur so strotzen.
Blanker Joghurt (mit immerhin noch 6,5% Zucker und etwas Honig (vom Imker), mit Chiasamen, taugt sehr viel besser als Frühstück, wie eine Nutellasemmel (wobei man nach Letzterer spätenstens nach 1 Stunde wieder Hunger hat)

Ganz klar, man kann immer diskutieren, was NOCH besser wäre, und was ökologisch ist usw usf.
Jedoch kann man mit Wenig und Bewußtsein so Einiges erreichen, ohne sich groß umstellen zu müssen.

Es liegt einzig in Jedermans eigener Hand, wie alt man wird, also wieviel man letztlich vom Leben haben wird.
Und dass jemand, der 30-50 Jahre lang Übergewicht mit sich herumschleppt, die Wahrscheinlichkeit erheblich erhöht hat, dass er nicht älter als 60-70 werden wird, liegt glasklar auf der Hand.
Und deshalb erleben so Manche das Rentenalter nur ansatzweise.

Es grüßt,
das Smamap

Eine Wohltat

Seit Kurzem gehe/radle ich früh morgens immer zum Freibad, schwimme dort 10 Bahnen, und dann geht´s wieder zurück.

Eine Wohltat !!!

Das kühle Naß läßt es einem so richtig gut gehen.

Die Becken dort sind temperiert auf 23 Grad. Wie ich mir hab erzählen lassen, wollte man damals das Bad schon schließen, weil es nicht mehr finanzierbar war, das mit Gas zu machen.

Dann aber kam jemand auf die Idee, eine Hackschnitzelanlage zu machen, an der neben dem Freibad, soweit ich weiß, auch 2 Schulen mit dranhängen.

Und so nutzen so etliche Mitbürger dieses Freibad allmorgendlich für ihre Bahnen.

Die Saisonkarte kostet hier 50 €. Für 4-5 Monate ist das wirklich ein Betrag, den man sich abringen sollte.

Jedenfalls, wie gesagt, eine Wohltat. Es tut gut, und Bewegung bringt es auch.

Um irgendwelchen Einwänden zuvorzukommen: Ich würde die Zeit lieber mit Arbeit verbringen, aber nachdem das nicht geht, versuche ich das Beste draus zu machen. Und eigentlich wüßte ich nichts Besseres. Für mich und meine Gesundheit.

Es grüßt,
das Smamap

VW – immer ehrlich

image

Gestern ein höchst interessanter Beitrag (ich glaube auf alpha).
Nun sind die öffentlich rechtlichen Sender ja doch noch für Seriösität bekannt.
Also kann man das, was da gesendet wurde durchaus als die Wahrheit bezeichnen, zumal sehr Vieles davon aus verschiedensten Quellen nachvollziehbar ist.

Kurzfassung: Der VW-Konzern ist dafür bekannt, dass es alle paar Jahre einen Skandal gibt (ich könnte die alle jetzt hier aufzählen, würde aber zu weit führen).

Und so ging es gestern um die Geschichte des Konzerns, die bekanntermaßen im jetzigen Abgas-Skandal gipfelte. Begonnen hatte es damit, dass auf der grünen Wiese von Hitlers Gnaden eine Fabrik gebaut wurde, in riesigem Ausmaß (und dann nach dem Krieg erst die Stadt Wolfsburg drum herum). Zuvor entwickelte man den KdF-Wagen (sah damals schon so aus, wie der spätere Käfer), der freilich erstmal vom Kübelwagen abgelöst wurde und sonstigen Rüstungsprojekten.
Damals schon stellte sich heraus, dass man bzgl. des Käfers abgekupfert hatte, und letztlich an einen tschechischen Konstrukteur 3 Mio DM Strafe zu zahlen waren.

Auf seinem Weg zum Weltkonzern hatte der Konzern so einige Hürden zu nehmen, oft in Form von Skandalen.

Was man sich allerdings jetzt leistete, das sucht Seinesgleichen, und könnte den Konzern an den Rand der Existenz bringen.
Jene Betrugssoftware in den Dieselfahrzeugen, und die Handhabung der Angelegenheit durch VW, ist schon haaresträubend (die eigenlich richtige Bezeichnung dafür, hebe ich mir für später auf).

Man brachte für Amerika „saubere“ Diesel auf den Markt, um damit den sehr strengen dortigen Abgasvorschriften zu entsprechen.
Für die Amerikaner war das eine grundlegende Philosophie, v.a. in Californien. Und für VW war es ein hohes Ziel den amerikanischen Markt zu erobern. Koste es, was es wolle.

Die amerikanischen Verbraucher waren stolz darauf jene „sauberen“ Diesel ihr Eigen zu nennen.

Irgendwann unternahm ein Labor Untersuchungen, die nicht einmal speziell mit VW zu tun hatten. Es sollte vielmehr eine Art Dokumentation erstellt werden. Aber egal, was man machte, die gemessenen Abgaswerte, gemeint sind die Stickoxidwerte, waren um ein Vielfaches höher, als es den Grenzwerten entsprach.

Trotz aller Versuche konnte man diese Differenzen nicht erklären. Vorsichtshalber wurde das Ganze der Umweltbehörde gemeldet, die sich damals noch nichts dabei dachte. Man ging dann mal daran, dort eigene Werte zu messen, und maß genau DIE Werte, die auch lt. VW eingehalten wurden.
Der Unterschied war der, dass das Labor im Fahrbetrieb gemessen hatte, und die Umweltbehörde auf dem Prüfstand.

Nach langem Versuchen stellte man dann völlig überrascht fest, dass das Auto offenbar wußte, ob es auf dem Prüfstand lief. Und so kam man dem Betrug auf die Spur.

Das Problem hätte man damals, so die Ansicht von amerikanschen Experten, relativ einfach aus der Welt schaffen können, indem VW dazu gestanden hätte, was passiert war, etliches an Strafen gezahlt hätte, und die Sache wäre erledigt gewesen.
Freilich hätte man künftige Autos entsprechend verbessern müssen.

ABER, so der Bericht gestern, je länger die ganze Sache dauerte, umso mehr verschlimmerte VW die Angelegenheit.
Die Amerikaner gaben VW zunächst die Gelegenheit, das Problem zu lösen. Und was machte VW? Die riefen die Diesel in den USA in die Werkstätten, zum „Software-Update“, wie es hieß. Was dabei tatsächlich gemacht wurde ….. es wurde eine Software aufgespielt, die versuchen würde, alle nur erdenklichen Tests, denen ein solches Auto unterzogen wurde, im Ansatz als solche zu erkennen, und die Abgaswerte entsprechend zu manipulieren. Es kann sich jeder an 5 Fingern abzählen, dass das schief gehen MUSSTE.

NUR – die Amis sind nicht doof. Die kamen VW drauf, und damit waren etliche Kinder in den Brunnen gefallen, sprich absolut offensichtlich, dass VW ein 2. Mal versucht hatte, die Amerikaner über den Tisch zu ziehen. Und als dann der neue VW-Chef, der Herr Müller, sich in den USA auf einer Autoshow in aller Form und mit allem was er vermochte, bei den Amis entschuldigte (es fehlte nur noch die Verbeugung, wie sie bei den Japanern in solchen Fällen üblich ist), da schien alles doch noch irgendwie zu kitten zu sein.
WENN, ja wenn er nicht unmittelbar darauf jenes unseelige Radio-Interview gegeben hätte, in dem er versuchte, das Ganze dann doch noch auf einen technischen Fehler herunter zu spielen.

Das ging dort drüben landauf landab, und stellte VW als einen Konzern hin, der versucht hatte, die amerikanischen Verbraucher zu belügen, zu betrügen, und als ahnungslos Dumme hinzustellen.

Und damit war der Ofen endgültig aus.

Ich frage mich, wie man dies alles so versuchen konnte. Wie Verantwortliche, denen man eigentlich Hirn zuspricht, nicht erkennen konnten, was die Stunde geschlagen hat, und sich in einer Art und Weise verhielten, die auch den wohlmeinendsten Freund auf die Palme bringen würde.
UND ich frage mich, wie es die Verantwortlichen bis zum heutigen Tag wagen, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen: Denn EINES ist für mich völlig klar ….. ein Mann wie ein Herr Piech, der lange Zeit der Fädenzieher war, der von Haus aus als Ingenieur und ehemals Autobauer (von der Pike auf gelernt), ein ureigenes Interesse an den technischen Dingen hat, dass ein solcher Mensch nicht wissen möchte, WIE seine Ingenieure es geschafft hatten, den Diesel „sauber“ zu machen, DAS KANN MIR KEINER ERZÄHLEN.

Der wusste GANZ GENAU bescheid. Dem KONNTEN die Ingenieuere kein X für ein U vormachen. Der hätte alles sehr genau wissen wollen. Dafür war ein Mann, der selbst Rennautos konstruiert hatte, viel zu sehr technisch interessiert, als dass er sich hingesetzt hätte, frei nach dem Motto „macht ihr mal, ich will das gar nicht wissen. Hauptsache das Ergebnis und die Bilanz stimmt“.

Es ist eine Frechheit, eine ganz Nation zu belügen und zu betrügen – MEHRFACH.

Und was dem Ganzen, in meinen Augen, noch die Krone aufsetzt, das sind die Untersuchungsergebnisse, die man hier in Deutschland erzielt hat. Es gibt hier bei uns einen Grenzwert für Stickoxide, der liegt bei 40 µg. Man hat Messungen auf der Straße gemacht. Z.B. in Berlin. Und da mißt man im Stadtverkehr Werte zwischen 100 und 300 µg, je nachdem, ob der Verkehr fließt oder anfährt.
Egal WIE, da werden den Menschen Abgaswerte zugemutet, die absolut gesundheitsgefährdend sind. Solche Werte sind kein Kavaliersdelikt, sondern gehen eher Richtung Körperverletzung.
Man muss sich ja vergegenwärtigen, dass diese Werte überall zu messen sind: In Wohnungen, in Kindergärten, in Geschäften …. wo auch immer.
Und dann erfährt man noch so nebenbei, dass viele Fachleute der Meinung sind, dass jener Grenzwert von 40µg eigentlich zu hoch ist, und eher bei 20 µg sein müsste.

Da wird von den Autobauern (und da darf man wohl so ziemlich alle in einen Topf schmeissen), auf Kosten der Gesundheit der Menschen, kräftig Gifte, noch und nöcher, in die Umwelt geblasen.
Die Fachleute sagen dazu, dass man die Autos heute so ausrüsten könnte, mit vorhandener Technik, dass die Grenzwerte eingehalten werden könnten. Nur würde das halt die Autos teurer machen, und dies hatten die Firmenbosse abgelehnt.
Und ich behaupte, dass unsere Regierungen das alles seit langem wissen, und mitmachen (dann wohl schon nach dem Motto „was ich offiziell nicht weiß, macht mich nicht heiß“), denn schließlich ist unser aller Wohlstand sehr stark mit der Autoindustrie/Zulieferindustrie verbunden.

Alles in allem haben die Autobauer die Mrd. an Gewinn, die in all den Jahren erwirtschaftet worden sind, auf dem Rücken unserer Gesundheit erlangt.

Und ein Stück weit müssen WIR ALLE uns den Schuh schon auch mit anziehen. Denn schließlich war und ist allen bekannt, dass Autos die Umwelt verpessten. Und so werden seit vielen Jahren diverseste Gifte in die Natur verblasen. Gifte, die uns Menschen Wohlstand bescheren, und gleichzeitig die Natur zerstören und uns Menschen, so wir denn den Giften ausgesetzt wären, umbringen würden.

Noch werden all diese Stoffe genügend in der Atmosphäre verdünnt. Es ist nur die Frage, wie lange das noch so sein wird.

Und schließlich wird es dann irgendwann so sein, dass wieder niemand etwas davon gewußt hat.

Es grüßt,
das Smamap

Kinder und ihre Welt

Mein Alltag und meine Gesundheit bringen es mit sich, dass ich Desöfteren längere Pausen einlegen muss.

Heute saß ich, etwas abseits, am Wegesrand, und nach einer Weile kam eine kleine Kinderschar mit ihren Kindergärtnerinnen (ich weiß, das heißt heute anders) daher, und machten ihre Spiele. Eine der Kindergärtnerinnen lief immer etwas voraus, und die Kinder (wohl so etwa 2-3 Jahre alt), liefen dann irgendwann los, um sie einzuholen.

Sie hatten eine mords Freude dran, das immer wieder zu tun.

Ich sah ihnen lange hinterher, und wünschte den Kids, dass sie noch möglichst oft und lange diese Freude leben können, ohne mit dem ganzen Mist zu tun zu haben, den wir Erwachsenen in diese Welt gebracht haben.

Kinder hab eine derart unverkrampfte Einstellung zur Freude, und zu dem, was natürlich ist, und selbstverständlich.

Es grüßt,
das Smamap

Entlarvend ……

Heute eine höchst bemerkenswerte Umfrage gesehen:

Da wurde gefragt, ob man für die blaue Plakette wäre, die regeln soll, dass nur noch sehr schadstoffarme PKWs in die Innenstädte fahren dürfen.

Und da haben sich über 80% dagegen ausgesprochen.

Mit Verlaub ….. sich einen „Dreck“ drum scheren, was das neue Fahrzeug, das man sich kauft, an Schadstoffen in die Umwelt schleudert, aber als Autofahrer auf das Recht pochen, den Dreck vor der Haustür der anderen abladen zu dürfen.
Schließlich hat man ja viel genug für das Gefährt bezahlt.

Keine Einstellung ist auch eine Einstellung !!!

Ich weiß, das ist etwas arg formuliert. Aber ich bekomme mittlerweile einen sehr dicken Hals, wenn Menschen darauf pochen, alles zu dürfen, ohne Rücksicht auf andere oder die Umwelt. Frei nach dem Motto …. „mit Geld kann man sich alles kaufen (erlauben)“.

Ich hab mir heut mal so überlegt, was denn dagegen sprechen würde, dass jeder Käufer eines neuen Autos sich bei Kauf 1/2 Stunde unter den Auspuff legen muss (bei laufendem Motor versteht sich). Überlebt er es, dann ist das Auto umweltgerecht. Überlebt er es nicht, hat sich das Thema ohnehin erledigt.

Warum wir heute noch nicht soweit sind, dass es nur noch E-Autos gibt, die über die Solaranlage auf der Garage aufgeladen werden müssen, ist kein Geheimnis:
Die Autoindustrie blockiert enorm, weil damit natürlich weder Ersatzteile für Verbrennungsmotoren (vom Motor selbst, über Lichtmaschine, Zündkerzen, Vergaser etc etc) verkauft werden könnten, noch Sprit und Öl. Zudem müsste die Hälfte aller Werkstätten zusperren, weil die Instandhaltungen für E-Motoren wesentlich weniger wären.
Mit an vorderster Stelle der Blockieren sind natürlich die Mineralölkonzerne, die Förderländer und nicht zuletzt, der Fiskus.

Und darum wird sich nie etwas daran ändern, dass radikal die Schadstoffe zurückgefahren werden.

Und wie sollten da die Verbraucher sich gezwungen fühlen, etwas dafür zu tun.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten, wie sich etwas ändern wird:
Entweder die Schadstoffe haben derartige Auswirkungen, dass es nicht mehr anders geht (Gesundheit oder Klima) oder aber das Öl versiegt.

Es grüßt,
das Smamap

Die Probleme des Alterns

Heute HIER einen Ansatz zu einem Beitrag gefunden.

Ich bitte um Nachsicht, dass mein Beitrag so direkt erstmal nix mit dem dortigen Thema zu tun hat.

Was würde ich darum geben, wenn ich das mit den Städtereisen noch so tun könnte, wie meine Blogger-Kollegin !!!

Wenn man gesundheitlich doch einigermaßen angeschlagen ist, und schon ein gutes Stück jenseits der 50, dann haben solche Reisen ein gewisses Problem.

Ich würde auch gerne überall hin wollen. Die Zeit und Energie haben, die Welt zu erkunden. So einige Plätze zu sehen, die mich faszinieren könnten.

Wenn man allerdings seine gewohnte Umgebung jeden Tag braucht, um sich wieder ein Stück weit erholen zu können, wenn man nicht länger als einen halben Tag durchhalten kann, die Kräfte also nicht für mehr reichen ….. ja DANN wird es schwierig mit dem „hinausfahren in die Welt“.

Ja, was würde ich darum geben …..

So reicht es eben nur für die kleine Radtour oder die Fahrt mit der Bahn in die nächste Kreisstadt, um sicher zu stellen, dass man ein paar Stunden später wieder zuhause ist, und all die Dinge vorfindet und zur Verfügung hat, die man braucht.

Ich stelle keinesfalls in Frage, dass man aus dem Bummel in der Stadt nicht auch dieselbe Zufriedenheit ziehen kann, wo aus einem Aufenthalt in Neapel.
Es ist nur eine Frage der Einstellung.

Wenn man allerdings noch jünger und gesünder ist, und die Einstellung und Möglichkeit hat, die Welt zu bereisen, dann kann ich an all jene, die das können, nur appellieren ……..

NUTZT ES AUS UND TUT ES ……. SOLANGE IHR KÖNNT !!!!

Digital

Heute einen interessanten Beitrag gelesen zur Digitalisierung unserer Welt.

Darin war davon die Rede, dass sich in Deutschland die Bereiche „Gesundheit“, „Finanzen“ und „Lebensmittel“ dem Bestreben nach Digitalisierung noch weitgehend entziehen.

Man mag jetzt von dem Thema halten, was man will – und sicherlich gibt es auch Argumente die hier zu Recht zur Vorsicht raten: Es besteht wieder einmal die Gefahr, dass D die Entwicklung verschläft.

Wenn man sich anschaut, wie vernetzt D ist, dann hinkt unser Land vielen anderen Ländern hinterher. Klar gäbe es viel zu sagen, was man daran auch positiv sehen kann.
Der Punkt ist nur, dass es immer schon so war, dass Entwicklungen, gegen die man sich verschließt, einen letztlich überrollen werden. Und DANN hat man gar keinen Einfluss mehr darauf, wie sich die Sache entwickelt.

Nehmen wir die Banken: Diese haben zuallererst ein Interesse daran, ihr Geschäft so weit als möglich in der eigenen Hand zu behalten, um Bilanzergebnisse zu erreichen, wie man sie viele Jahre lang gewohnt war.
Doch es wird so sein, dass derlei die Entwicklung und auch die Menschen nicht interessiert. Die Menschen werden jene Angebote wahrnehmen, die ihnen am meisten entsprechen. Man nehme nur als kleines Bsp. einen Dienst wie PayPal. Wenn ich mir überlege, was darüber heute alles abgewickelt wird, dann ist das ein leichter Hinweis darauf, was alles noch kommen wird. Und derlei geht komplett an den herkömmlichen Banken vorbei. Und diese wollen es nicht realisieren.
Die Zugfahrkarte, das Buch, der PC, die Arznei ….. das alles läuft heute nicht mehr über ein Bankkonto. Gut – als Hintergrundkonto ist es noch notwendig, aber auch das ist nur noch eine Frage der Zeit.

Und gleichzeitig verharren viele Banken in ihrem bisherigen Geschäftsmodell.
Ich habe aktuell ein Konto bei der Sparkasse. Dafür zahle ich im Jahr ca. 60 € (Grundgebühr, Gebühr für Geschäftsvorfälle, Gebühr für die EC-Karte etc). Ich werde dieses Konto kündigen. Einfach, weil es zu teuer ist.
Es gibt genügend Banken, die kostenlose Konten anbieten.

Oder nehmen wir das Gesundheitswesen: Den Arzt wird niemand ersetzen wollen. Doch es gibt viele Themen, die datenmäßig sehr effizient gehandhabt werden können.
Angefangen von den Medikamenten, die ich benötige, über irgendwelche Bescheinigungen, bis hin zu Anträgen die gestellt werden müssen.
Das alles kann online oder per Datenübertragen bzw. Gesundheitskarte gemacht werden. Die Frage ist nicht OB, sondern WANN das kommt.

Das alles sind Entwicklungen, die können wir entweder in milder Form nach und nach einführen oder aber mit Donnerschlag, weil zu lange abgewartet. In letzterem Fall, werden die Auswirkungen enorm sein.

Ja, man muss drauf achten, dass die Gefahren im Zaum gehalten werden.
Das Problem dabei ist, dass das JETZT passieren muss (zumindest nach und nach), und nicht irgendwann in etlichen Jahren.

Sicherlich müssen dabei auch die Menschen wollen und mitspielen, und dabei bestimmt auch die ein oder andere irrationale Angst beiseite räumen.

Letztlich wird es um die Frage gehen, ob die Möglichkeiten uns beherrschen oder wir die Möglichkeiten.

Wenn unsere Politiker, die ja die Rahmenbedingungen schaffen, erst dann etwas unternehmen, wenn es nicht mehr anders geht – so wie das eben so oft der Fall ist – dann, so befürchte ich, greift Gorbatschows Satz „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“.

Nun könnte ich mich ja ganz bequem zurück lehnen, und meinen, dass mich das wohl nicht mehr betreffen wird. Aber ich denke, dass das Leben mich eines Besseren belehren wird, denn die Zyklen der Entwicklungen unserer technischen Welt, werden immer kürzer.

Und deswegen muss man erkennen, dass besagte Vorgänge schon unmittelbar an unserer Haustür stehen.

Und auch, sich auf eine Insel zurückziehen zu wollen, hilft im Zeitalter der vernetzten globalen Welt absolut nichts mehr.

Deshalb wir das alles kommen. Schneller als uns ev. lieb ist.

ABER – ich gebe es zu – mich faszinieren die Möglichkeiten.
Und so geht es für mich darum, diesen Möglichkeiten meine Tür zu öffnen, und gleichzeitig ein gewisses gesundes Mißtrauen aufrecht zu erhalten.

Es grüßt,
das Smamap