Irrsinns-Spirale II

Ein Nachtrag zu meinem ERSTEN BEITRAG.

Ich stellte darin die These auf, dass Gewalt immer nur Gewalt erzeugt, und zu nichts führt.

Ich denke, man muss dies umfassend betrachten ……..

Sehen wir uns an, womit die grausamen Taten vollbracht werden!

Es sind Bomben, Sprengstoffe, Maschinengewehre …..

Und wo stammt das alles her?

ES STAMMT VON UNS !!!

Die Täter begehen alle diese Taten mit Mitteln, die WIR ihnen in die Hand gegeben haben.

Es ist dabei nicht von Bedeutung, ob das jetzt eine Kalaschnikow ist oder ein G36 oder wie auch immer die Waffe heißen möge.
Es ist auch zweierlei, wo der Sprengstoff produziert wurde. Ob in Deutschland, in Russland oder in Israel.

Entscheidend scheint nur, dass die sogenannten zivilisierten Staaten andere mit ihren Waffen versorgt haben, noch und nöcher. Dabei zugesehen haben, was die Empfänger der Waffen damit alles angestellt haben. Wie sie die jeweiligen Völker vergewaltigt haben.

Und jetzt, da die Waffen sich in den falschen Händen befinden, heben wir selbige, und geben den Unschuldigen.

Zweifelsohne, müssen Attentäter, die Menschen ermorden gefasst und bestraft werden, mit der ganzen Härte, die das Gesetz ermöglicht. Es gibt nichts Abscheulicheres, als unschuldige Menschen zu morden.

Fest steht auch, dass die Attentäter die Waffen nicht selbst hergestellt haben, und mit Pfeil und Bogen sicherlich nicht dazu in der Lage wären, Menschen in den Hauptstädten dieser Welt in den Tod zu bomben und zu schießen.

Schließlich gilt: Wer Gewalt säht, wird Gewalt ernten.

Und Gewalt fängt nicht erst dort an, wo ich einem Menschen etwas antue. Sie fängt schon dort an, wo ich als zivilisiertes Land die Welt mit Waffenexporten überziehe.

Insofern muss man sich nicht wundern, wenn das, was man in die Welt schickt, irgendwann zu einem zurück kommt.

Sei es in Form von Waffen, von Gewalt oder von Flüchtlingen.

Wer einigermaßen sehenden Auges durch die Welt geht, der muss anerkennen, dass all diese Dinge heute deswegen vor unserer Haustür stehen, weil WIR SELBST dafür gesorgt haben.

Zusammenbrechende Staaten, die voll von Waffen, verzweifelten Menschen und gewaltbereiten Attentätern sind, die entstanden nicht einfach SO und von selbst.

Es grüßt,
das Smamap

Irrsinns-Spirale

Und wieder hat der Terror zugeschlagen.

In Brüssel diesmal.

Und der Irrsinn daran ist, dass völlig Unschuldige ihr Leben lassen mussten.

In Gedanken bin ich bei Jenen. Und auch bei deren Angehörigen. Es gibt jetzt viele Väter, Mütter, Ehefrauen, Ehemänner, Freunde, Brüder, Schwestern und was weiß ich noch alles, die einen ihnen nahestehenden Menschen verloren haben.
Mit diesem heute oder gestern noch gesprochen haben, und ihn nie mehr wieder sehen werden.
Er wurde mitten aus dem Leben heraus gerissen.

Und wieder wird die Spirale sich zu drehen anfangen.

Die Behörden und die Vertreter der Länder in Europa werden die Schuldigen zu fassen versuchen, was selbstverständlich ist.

Gleichzeitig wird sich die Spirale der Gewalt wieder ein Stück weiter drehen. Vorzugsweise in jenen Ländern, aus denen die Attentäter stammen.  Es wird noch mehr Bomben geben, mehr Flugzeuge, mehr Gewalt. Dabei spielt es keine Rolle, ob das jetzt der IS war oder irgendwelche sonstigen Fanatiker oder wer auch immer.
Immer wird es irgendwo Menschen geben, die Angehörige verlieren. Und so wird immer weiterem Hass und weiterer Gewalt Vorschub geleistet.

Als Reaktion wird es anderswo Attentate geben.

Und so wird diese Irrsinns-Spirale (Betonung auf „Irrsinn“) sich immer ein Stück weiter drehen. Jede Gewalt wird Gegengewalt erzeugen.

Wann, so frage ich, wird endlich jemand den Mut aufbringen, diese Spirale zu durchbrechen?
Aufzuhören mit Gewalt?
Sich dem scheinbaren Automatismus entziehen, dass es auf derlei nur die Reaktion der Gewalt gibt?

Es steht nicht zu erwarten, dass Fanatiker zu einer solchen Einsicht fähig sind.

Bleibt also die Frage, ob vernunftbegabte Staatenlenker diesen Mut aufbringen. Den Mut, denjenigen, die Tod und Vernichtung predigen, eine Zukunft anzubieten, die auf der Basis von Frieden, Gleichberechtigung und Koexistenz basiert.

Das wäre kein einfacher Weg, denn schließlich muss da jemand über seinen eigenen Schatten springen. Auch dem Vorwurf widerstehen, nachzugeben. Es auch ertragen können, dass andere sich zum Sieger ausrufen.

Mahatma Ghandi hat es vorgemacht, wie es auch ohne Gewalt gehen kann.
Ohne Gewalt und mit einer Politik, die sich auf die Menschen und ihr Leben bezieht, würde man auch solchen Organisationen wie dem IS den Boden entziehen.
Welchen Grund hätten Menschen auch, sich dem Terror anzuschließen, wenn alles dafür getan würde, dass es den Menschen gut geht, und nicht ständig der Tod über ihnen kreist oder Angehörige getötet werden.

Die Alternative wären nur wieder viele viele weitere Menschen, die aus dem Leben gerissen werden. Wobei es letztlich keine Rolle spielt, ob dies in Brüssel, Paris, Hamburg, München, Damaskus, Aleppo, Bagdad, Mossul oder Jerusalem geschieht.

Jeder unschuldige Tote ist letztlich nur ein Samen der Gewalt.
Und für Waffenexporte gilt das Gleiche.

Es grüßt,
das Smamap