Freiheit, was ist das, und wie geh ich mit der Freiheit um?

Eines der intensivsten Gefühle, die wir haben, wenn nicht DAS intensivste Gefühl, ist das der Freiheit.

Mal ein paar Überlegungen dazu ….

Gemeinhin sagt man, Freiheit ist, tun und lassen zu können, was man will.

Zugleich ist es das Gefühl, das den Menschen zufrieden macht, glücklich sein lässt. Und glücklich sein, würde ich mal als DEN Lebenssinn des Menschen bezeichnen.

Freiheit und Glück hängen also zusammen. Sind Zwillingsbrüder.
Fehlt der eine, so fehlt auch der andere.

Nun hat „tun und lassen können, was man will“ natürlich seine Grenzen. Nämlich dort, wo man dem anderen oder den anderen schadet. Denn ansonsten würde Freiheit ja auch beinhalten, die Freiheit, dem anderen zu nehmen, was wir gerne haben wollen.

Freiheit muss also Regeln unterworfen sein. Den Regeln des friedlichen Zusammenlebens.

Und schon sind aus den Zwillingen Drillinge geworden: Freiheit, Glück und Frieden.

Man kann also sagen …. in Frieden und Freiheit zusammenleben und dadurch glücklich sein.
Das ist das, was wir in unserem Leben verwirklicht sehen wollen.

Stellt sich die Frage, was dem entgegensteht?

Ich behaupte, dem steht am allermeisten entgegeben, dass wir dieses Lebensprinzip, das auch in unserem Grundgesetz seinen Niederschlag findet, zwar für uns in Anspruch nehmen, aber nicht in gleichem Maße auch anderen zugestehen.

Nehmen wir als Beispiel die dritte Welt.
Dort machen wir genau das, was es bei uns nicht geben darf: Wir nehmen anderen das, was wir für uns gerne haben wollen. Stichwort: Rohstoffe.
Nichts anderes ist es, wenn wir andere dazu zwingen, die Schätze ihres Landes für ein Butterbrot herzugeben. Ihnen damit besagte Schätze nehmen, und gleichzeitig die Freiheit. Die Freiheit nämlich, tun und lassen zu können, was sie wollen. Wo Armut ist und Kampf, da ist Freiheit, Glück und Frieden abwesend.

Und damit wäre ich beim 4. Grundpfeiler, der von Bedeutung ist: Teilen.

Damit wäre das Viereck vollständig: Freiheit, Glück, Frieden und Teilen.

Mehr braucht es nicht, damit die Menschen zusammen zu leben vermögen.

Na ja, EINS schon noch, was nämlich diese 4 Dinge verbindet: Die Regeln.
Wie das aber so ist, müssen die Regeln für alle gelten. Also auch für uns, die wir in den Industrieländern leben.
Und wenn wir schon die Regel aufstellen, dass es nicht sein darf, dass andere uns das nehmen, was wir haben, dann muss diese Regel auch für uns selbst gelten, gegenüber eben jenen anderen.

Was das Ganze (leider) ad absurdum führt, ist die sogenannte „freie Marktwirtschaft“. Was ist daran „frei“, so muss man fragen, wenn sie anderen, sprich den Rohstoffländern, das wegnimmt, was diese haben.

Ich habe nichts gegen jene freie Marktwirtschaft. Ganz im Gegenteil. Sie ist das System, das am Ehesten dazu in der Lage ist, den Menschen, DAS fair zu geben, was sie zum Leben benötigen. Solange es die Regeln befolgt.

Man muss dann auch fragen dürfen, was die Konsequenz daraus ist, wenn wir unsere eigenen Regeln nicht einhalten?
Die Antwort ist einfach: Die Menschen, denen wir Freiheit, Glück und Frieden nehmen, indem wir nicht mit ihnen teilen, gehen dort hin, wo sie das zu finden hoffen, was wir ihnen nehmen. Und damit haben wir: Eine Flüchtlingsbewegung.
So zu tun, als hätte das alles nichts mit uns zu tun …. tja, was ist das? Nichts Gutes auf jeden Fall.

Wir wollen das alles haben: Freiheit, Glück und Frieden.
Und maßen uns gleichzeitig an, das für uns alleine haben zu wollen.
Das ist ein Widerspruch in sich selbst.

Wie sind wir da hin gekommen?

Ich finde dafür nur eine Antwort:
Wir haben an irgendeinem Punkt des Weges, beschlossen, immer mehr haben zu wollen. UND, so füge ich hinzu, OHNE es wirklich zu brauchen.

Um Freiheit, Glück und Frieden zu haben, braucht es keine 2 Autos. Es braucht nicht mal Eines. Es braucht auch keine 3 Fernseher, 5 Smartphones, Haus, Boot und 2x Urlaub im Jahr.

Es sieht so aus, als bräuchte es noch etwas im Leben: Bescheidenheit.

Ich kann frei sein, glücklich, und zufrieden leben, wenn ich, bescheiden, nur das habe, was ich brauche.

Und so frage ich mich, wie sieht das für mich aus? Werde ich dem Anspruch gerecht?
Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.

Ob wir den Weltfrieden erreichen, wenn wir „haben, haben, haben“ als Lebensprinzip praktizieren, ohne Rücksicht auf Verluste, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Was also tun?

Letztlich muss unsere Gesellschaft insgesamt, also unser Staat, umschwenken. Ob er das tut, liegt an uns, denn WIR SIND DAS VOLK – der Souverän. Der Staat macht nichts anderes, als das, womit wir ihn beauftragen.

Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren:
Freiheit ist die Freiheit des anderen, und wird damit automatisch auch zu meiner Freiheit. Denn wie man in den Wald hineinruft, so hallt es zurück.

Wenn wir also dieses tiefe Gefühl der Freiheit für alle Zeit bewahren wollen, so wird uns das nur dann gelingen, wenn wir dafür sorgen, dass wir mit allen anderen Freiheit, Glück und Frieden, in aller Bescheidenheit, teilen.

Tun wir das nicht, wird es unser Ende sein. Zumindest das Ende dessen, wie wir uns unser Leben bisher vorstellten. Und damit auch das Ende der Freiheit.
Denn wir versuchen seit langer Zeit, über das Leben anderer zu bestimmen. Direkt oder indirekt. Wenn diese, das, was sie leben wollen, darin aber nicht finden, werden sie es bei uns suchen. Schließlich haben wir ihnen lange genug gepredigt, wie so etwas aussehen soll. Nämlich SO, wie es bei uns ist.

Die jüngst besprochene „Obergrenze“ von 200.000, die man nicht so nennen soll, ist dann absolut ferner Schall und Rauch.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Meine Holde

Heute war mir das Glück hold.

Es strahlte mich vom Bildschirm an.

Dort …. in der Lottoannahmestelle.

Der Bildschirm sagte mir, ich habe gewonnen.

Nun gut, es war nicht üppig. Genau genommen waren es 5€.

Aber es ist doch schon ein erhebendes Gefühl, mal was raus zu bekommen 😉

Ich versuchte dann zwar noch, die holde Weiblichkeit, am Thresen, davon zu überzeugen, dass das Komma um einige Stellen zu weit links stünde. Aber sie ließ sich nicht erweichen.

Auf ein Neues …..

Es grüßt,
das Smamap

Lieber im Bett geblieben

oder ….. Glück im Unglück.

Nachdem ich heute nachmittag wieder zuhause war, kam ich auf die Idee, meine Winterjacke zu waschen.

Ok, ev. etwas optimistisch, ob des Wetters.

Aber ich hoffe einfach mal auf den Frühling.

Also Jacke in die Waschmaschine, und ab damit …..

I-wann 2 Stunden später ging ich mal was holen, und schaltete dabei auch die Maschine ab.

…. und da fuhr mir der Schreck in die Glieder …… im hinteren Bereich des Kellerraums stand Wasser am Boden.

Was war passiert?

Ich hatte vor zwei Tagen einen Abspül-Lappen über den Rand des Waschbeckens gehängt, zum Trocknen, über das normalerweise das Abwasser der Waschmaschine abläuft.

Und dieses Abwasser hatte jenen Lappen erfasst, der war im ablaufenden Wasser abgesunken, und hatte den Ablauf des Waschbeckens verstopft.

I-wann war das Becken voll, und lief über.

Gottseidank nicht so viel, dass der ganze Raum unter Wasser gestanden wäre.
Und alle wertvollen Sachen, hatte ich im gegenüberliegenden Eck des Raumes untergebracht, was ich mir NICHT als eigene Leistung anrechnen will.

Ende vom Lied: 2 Stunden Wasser aufgewischt, und paar Kartons entsorgt, die sich vollgesaugt hatten.

In einem Kellerraum mit Fliesenboden und ohne Gulli, aber mit einem Boden, der in die „richtige“ Ecke hin ein ganz leichtes Gefälle hat, hatte ich schlicht und ergreifend Glück gehabt.

Was lehrt uns das?
Mitdenken bringt echt was!

Es grüßt,
das Smamap

Pech gehabt – dumm gelaufen – oder was?

In letzter Zeit, so habe ich den Eindruck, werde ich nicht gerade vom Glück verfolgt.

Wie ich drauf komme? Nun, wegen dem, was sich so ereignet:

Letzte Woche ging das Paket ein, in dem sich unter anderem die bestellte Jeans befand. Es stellte sich heraus, dass die Größe des Herstellers besonders klein ausfiel. Passte also nicht. Ich ging auf die Bestellseite und bestellte dasselbe nochmal in der nächstgrößeren Ausführung. Auf der Seite hieß es, der Artikel sei lieferbar. Ich erhielt tags darauf eine Mail, mit der Nachricht, dass der Artikel ausverkauft sei.

Vor 2 Tagen war ich beim Bäcker meiner Wahl. Kaufte 4 Dinge. War in Eile. Bezahlte also und eilte von dannen.
Am Tag darauf kaufte ich exakt dasselbe erneut. Zu meiner Überraschung zahlte ich einen Euro weniger. Die Lady meinte, da habe sich ihre Kollegin wohl verrechnet.

Heute war ich einkaufen, und gönnte mir hinter noch einen Latte Macchiato mit einem Krapfen (so heißt das in Bayern :)))
Ich dachte mir, nach dieser Woche hätte ich das verdient (war so Einiges geboten, inkl. Zahnarzt).
Der Krapfen war mit 1€ ausgezeichnet. Die Lady dort hatte 3,50€ von mir kassiert.
Wie ich dann da so saß, fiel mein Blick auf die aushängende Preisliste. Dort stand der Latte mit 2,30€ ausgezeichnet. Daraus ergab sich, rein rechnerisch, dass sich die Bedienung verrechnet hatte.
Darauf angesprochen, beharrte sie darauf, dass der Krapfen 1,20€ kostet. Ich bat sie, um die Theke herumzukommen, und zeigte ihr, dass die Auszeichnung auf 1€ lautete. Daraufhin kam dann nur, dass das falsch sei, und der Krapfen tatsächlich 1,20€ kosten würde.

Nun – ich hätte sicher in allen Fällen etwas für mich bewirken können, weil einfach sch…. gelaufen, ohne dass ich etwas dafür konnte. Ich gehöre nun sicherlich nicht zu denjenigen, die solche Dinge, die auf meine „Kosten“ danebengelaufen sind, dann auszunutzen versuchen. Mich da rum zu streiten, das ist mir die Mühe nicht wert. Zumal es meist um kleine Beträge geht.
Ich versuche, derlei immer anzumerken, weil es dem Nächsten nicht genauso gehen soll.

Was mir diese Woche aber auffiel, war, dass es niemand für nötig erachtete, sich zu entschuldigen. Das allein, wäre schön gewesen; und insofern war das schon enttäuschend.

Mir fällt da immer das Erlebnis ein, das ich seinerzeit in den Staaten, in Atlanta, auf dem Flughafen hatte (das ist jetzt gute 20 Jahre her):
Ich ging da auf die Einreisekontrolle zu, meine damalige Frau mit unserem Baby voran, ich hinterher. Als ich noch ca. 2 Meter vor der gelben Linie war, forderte mich der Beamte in harschem Ton auf, gefälligst an der Wartelinie hinter mir zu warten. Ich also dorthin zurück. Ich hätte auch nichts zu entgegnen vermocht, weil ich nach den 10 Stunden Flug völlig fertig war (zudem gab es das damals in D noch nicht, mit irgendwelchen Linien, an denen man warten sollte). Als ich dann dran war, erkannte der Mann, dass die Frau und das Kind, die er eben kontrolliert hatte, und ich, zusammengehörten, also ein Paar bzw. eine Familie waren.
Es passierte etwas, was ich noch nie erlebte hatte; niemals für möglich gehalten hätte, und in D absolut undenkbar ist. Der Mann entschuldigte sich volle 2 Minuten in diversen Ausführungen bei mir, und bat mich inständig, seine Entschuldigung anzunehmen. Er habe nicht gewußt bzw. nicht geahnt, dass wir zusammengehören. Ich versicherte ihm, dass alles ok wäre, und ich selbstverständlich seine Entschuldiung annehme.

Man mag von manchen Amerikanern halten, was man will. Aber was die Höflichkeit angeht, so werde ich dieses Erlebnis niemals vergessen.
Und ich würde mir wünschen, Dergleichen in D auch manchmal anzutreffen. Zumindest ansatzweise.

Schönes Wochenende … es grüßt,
das Smamap

Glück braucht der Mensch

Gestern ……

Steh abends in der Küche und wasche das Geschirr ab.
Zum Schluss, lasse ich, so wie das üblich ist, das Wasser ab. Denke ich mir so … das hört sich aber komisch an! Höre ich genauer hin, merke ich, dass das Geräusch von nebenan aus dem Kellerraum kommt (meine Wohnung ist im Souterrain)

Gehe dem Geräusch nach, und sehe, dass das Wasser in einem Ablauf hochsteigt und überläuft. Der Ablauf dient normalerweise dem Wasser, das vom Überdruckventil der Heizung kommt und mündet in das normale Abwassersystem.

Wie auch immer, es scheint so, als würde mein Abwasser nicht problemlos ablaufen und sich zurückstauen.

Gottseidank war da nicht viel Wasser in der Küchenspüle, und so hielt sich das Ganze in Grenzen. Ich darf gar nicht dran denken, was gewesen wäre, wenn ich da endlos Wasser hätte laufen lassen, ohne das mitzubekommen.

Bei der Gelegenheit fiel mir ein, dass ich am morgen, wie ich duschen ging, wie üblich die Dusche solange laufen ließ, bis warm kam, und wie ich in die Dusche stieg, feststellte, dass, im Gegensatz zu sonst, Wasser in der Duschwanne stand und nur zögerlich ablief. Da dachte ich mir noch nix dabei.
Aber man sieht daran, dass man Dingen, die plötzlich anders sind, wie sonst, nachgehen sollte. Zumindest gedanklich.

Ich hab das heute dem Vermieter gemeldet, und der muss dem jetzt nachgehen, und sehen, was los ist. Normalerweise versuche ich immer, solche Dinge selber zu lösen, aber nachdem ich noch nicht lange hier wohne, und somit die Installationen hier im Haus nicht im Detail kenne, soll sich der darum kümmern.

Führt mich zu der Frage, ob es sowas wie „Glück“ gibt, das man haben kann? Man könnte jetzt auch das Wort „Zufall“ benutzen, wenn es darum geht, dass ich das Plätschern im Kellerraum gehört habe.
Aber ich hab schon vor Jahren für mich beschlossen, dass es sowas wie Zufall nicht gibt. Alles hat Ursache und Wirkung.

Aber bevor es jetzt philosophisch wird, bin ich einfach froh, dass ich gestern abend das Plätschern gehört habe.

Ich wünsche das allen Menschen, dass sie das „Plätschern“ hören …. in welcher Form auch immer.

Es grüßt,
das Smamap