Der graue Lappen oder was man alles nicht braucht

Bis vor Kurzem war er noch mein Eigentum – der graue Lappen.

Lappen

Beispiel für einen solchen

Eigentlich fahre ich nicht mehr Auto. Schlicht aus gesundheitlichen Gründen.
Meinen Führerschein habe ich aber stets behalten. Wollte mich halt nicht strafbar machen, wenn ich mal eben einen Wagen rangiere, einparke, durch die Waschanlage fahre etc.

Ich lebte den Plan, dass jener graue Lappen mit dem unsäglichen Bild aus meiner Jugend, mein Eigen bleiben würde, bis ich dann mit 65 meinen Führerschein abgeben würde. JA – genau SO hatte ich das vor.

Aber leider hatte ich die Rechnung ohne jenen anderen Verkehrsteilnehmer gemacht und ohne die Mützenmänner.

Ich hatte meine Bekannte, mit deren Auto, zum Arzt gefahren, weil sie, infolge Fraktur, derzeit selbst nicht fahren kann.
Und da saß ich dann so im Wartebereich, mit Blick durch das Fenster ins Freie hinaus. Mittendrin beobachtete ich einen SUV-Fahrer, der da ausparkte, und dachte mir so „der sollte jetzt mal langsam bremsen/stehenbleiben“. Tat er aber nicht. Solange nicht, bis der PKW meiner Bekannten zu schwanken anfing, weil nämlich jener SUVler mit ihm Kontakt aufgenommen hatte.

Lange Rede, kurzer Sinn …. die PolizEier nahmen die Daten auf, und beschieden mir dabei, dass mein grauer Lappen nicht mehr gültig sei, weil ich den, schon vor vielen Jahren, rundherum etwas abgeschnitten hatte, damit er in meinen Geldbeutel passen würde.

Dass ich mir damals viel Mühe gegeben hatte, nur den Rand abzuschneiden, ohne dabei Daten zu entfernen, ließen sie freilich nicht gelten.

Jetzt habe ich einen dieser neumodischen Kartenführerscheine, für schlappe 28€.

Den habe ich eigentlich nur, um ihn spazieren zu tragen, und dann dereinst bei den Behörden abzugeben.

Es grüßt, das Smamap

Grau in grau ….

….. ist derzeit hier wieder das Motto.

Ich wollte schon fast rausgehen und ein Foto davon machen. Aber was gäbe es da schon zu sehen.

Einen grau verhangenen Himmel.

Und heute in aller Regel dabei geöffnete Himmelstore, aus denen es gießt, wie aus Eimern.

Normalerweise hole ich mir über´s Netz jeden Tag den Wetterbericht rein. Heute stand da bei „Niederschlagshäufigkeit“ zum ersten Mal, seit ich das so mache, ein Wert von 100%.

……. der Sommer lässt grüßen !!!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Es geht hinaus !!!

Wenn ich so aus dem Fenster sehe, dann muss ich, ob es mir gefällt oder nicht, annehmen, dass die schöne Jahreszeit endgültig zuende ist. Die Jahreszeit, wo es hieß: Rein in die Schuhe, Schlüssel in die Hand, und raus bei der Türe.

Nicht mehr lange, dann heißt es: Viele warme Klamotten anziehen, rein in die Schuhe, den Schal rum, Mütze auf, Jacke an, Handschuhe an, Schlüssel vorher schon eingesteckt (weil mit Handschuhen gestaltet sich das eher schwierig), und raus bei der Tür.

Und das mit den Schuhen wird auch immer nerviger: Ich liebe Schuhe, in die man einfach nur reinschlüpfen kann, weil unkompliziert. In der kalten Jahreszeit sind es dann meist Schuhe zum schnüren. Im Winter schon gleich gar. Dauert dann immer ewig. Und mit eiskalten Fingern erst recht.

Und hier in Oberfranken hat es im Winter mitunter sehr viel Schnee. Da muss man also dann erstmal selbigen beiseite räumen, und auch sehen, dass man ihn auch draußen läßt.

Also weit weg von „einfach mal schnell raus“. Irgendwas erledigen wird dann immer ein halber Akt.

Ich bin dann immer froh, wenn die warme Jahreszeit wieder im Anmarsch ist.

Ich mag ihn schon auch, den Winter. Was ich überhaupt nicht mag, ist diese Jahreszeit „grau in grau“, die jetzt wohl wieder kommt.

Und diese Dressing-Aktionen in diesen Jahreszeiten, mag ich schon gleich gar nicht.

Aber is halt so 🙂

Es grüßt,
das Smamap