Die Sache mit den Papiertaschentücher(n)

Papiertaschentücher brauche ich eigentlich keine.

Außer wenn mich im Sommer mal eine Erkältung erwischt hat, weil ich mich ZU sommerlich gekleidet hatte, und mich die doch hier in Oberfranken eher kühl sommerliche Witterung „erwischt“ hat.

Oder im Frühling, wenn ich mich schon im Sommer wähne, mich Gleiches niedermäht.

Oder im Herbst, wenn ich mich noch im Sommer wähne.

Und im Winter schon gleich gar, wenn das kalte bis eiskalte Wetter meine Nase fortlaufend zum fortlaufen animiert.

Aber wie gesagt, EIGENTLICH brauche ich keine Papiertaschentücher.

Und doch habe ich im Bad, dort im Eckschrank, so an die 50 Päckchen Papiertaschentücher liegen.

Und die werden immer mehr (jedenfalls nicht weniger).

Der Grundbestand bestand seinerzeit nach dem Umzug in Form eines Abfallsackes voll mit Papiertaschentücher-Päckchen. Die hatte ich dann irgendwann fein säuberlich in eben jenen Eckschrank gestappelt.

Nun ist es bei mir so, dass ich jeden Monat mindestes 3x in der Apotheke aufschlage. Sei es, dass meine Blutdruckmedis zur Neige gehen. Oder dass ich für jemand dort was hole. Oder ein Medi erstehe, das ich selbst zahlen muss (zwar bin ich zuzahlungsbefreit, doch bestimmt natürlich meine Krankenkasse, welche Medis, die ich tatsächlich benötige, weil krank, dennoch ich selbst zahlen muss; egal ob ich das Geld dafür habe …. nennt man dann soziale Gerechtigkeit …. oder so).

Jedenfalls, bekomme ich bei jedem Besuch der Apotheke, als kleines Geschenk, ein Päckchen Papiertaschentücher.

Macht also im Jahr ca. 40 Päckchen.

Also sagen wir mal, ich hatte 50 Päckchen auf Vorrat, aus Umzug (woher auch immer die ursprünglich waren). Macht mit den 40 Päckchen von diesen Jahr, insgesamt 90 Päckchen.

Die fortlaufende Nase benötigt im Winter wöchentlich 2 Päckchen. Macht in den 5 echten Wintermonaten hier in Oberfranken summa summarum etwa 40 Päckchen an Verbrauch.

Bleiben nach dem Winter 50 Päckchen übrig.

Ein perpetuum mobile. Auf den 50 Päckchen bleibe ich also immer sitzen.

Nachdem ich jährlich im September brav meine Grippeschutzimpfung einsauge (ach nee, da kommt ja die Doctorine mit dem Hubkolben, und presst mir die rein 😉 ), wird dieser Bestand (hoffentlich) nie abnehmen.

Ergo …. zeigt mein Bestand an Papiertaschentüchern, wie mein Gesundheitszustand sich darstellt, hinsichtlich Erkältung/Grippe/etc

Habe ich nach dem Winter etwa 50 Päckchen, bin ich gesund, hab ich weniger, bin ich krank, hab ich mehr, war der Winter extrem mild.

Bleibt noch die Frage, was denn mit den ganzen Papiertaschentüchern passiert. Sind ja doch 400 Stück pro Winter.
Und wenn man mal hoch rechnet, mit den ca. 4.000 Einwohnern meines Städtchens, dann haben wir hier theoretisch 1.600.000 Papiertaschentücher zu entsorgen.
Würde man das hochrechnen, mit 80 Millionen Einwohnern in D, dann käme man auf 32.000.000.000 Papiertaschentücher (32 Milliarden).

Äääähhhhmmmm – irgendwie wird mir grad etwas schwindlig ….

Wieviele 80 Liter Restmülltonnen voll wären das jetzt ????

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)