Handyvertrag – ein Erfahrungsbericht

In 4 Monaten läuft mein Handyvertrag aus – an der Zeit ein Resümee zu ziehen …..

Ich habe seit jeher gegen Verträge eine Abneigung. Daran hat sich auch nichts geändert. Abneigung deswegen, weil da in aller Regel eine Abzocke stattfindet. Ich kenne nicht Wenige, die zahlen im Monat 40 €, also knapp 1.000 € in 2 Jahren, für ein Smartphone und den zugehörigen Tarif.

Ich zahlte jetzt 15,90 € im Monat für mein Smartphone mit Tarif. Ist ein Samsung Galaxy S4 mini und ich hatte 400 Freiminuten oder SMS in alle Netze, und bis zu 1 GB Datenvolumen im Internet.
Gut – das Smartphone ist jetzt nicht grad das Größte, und der Tarif auch nicht endlos in alle Richtungen, aber für das, was ich brauchte dicke ausreichend.

Ich habe oft mit Leuten gesprochen,  die mussten dann einräumen, dass sie monatlich etwa 300 Minuten telefonieren, kaum noch SMS schreiben, weil WhatsApp nutzen, und letztlich ev. ein Datenvolumen von 2-3 GB nutzen.
Das wäre mit ca. 20 € effektiv abgedeckt, so dass, bei obigem Bsp., dann über 24 Monate knapp 500 € für das Smartphone hingelegt werden. Schon heftig, finde ich.

Bei meinem Tarif, der für mich fast maßgeschneidert war, habe ich effektiv höchstens 50 € für das Smartphone bezahlt.

Jetzt, nach Ende meines Vertrags, werde ich mit dem vorhandenen Teil einen Allerweltstarif nutzen.
Den gibt es heute von diversen Anbietern, z.B. Aldi, maxxim, simyo usw usf, kostet in aller Regel keine 10 € und kann man monatlich kündigen und so jederzeit auf was anderes umsteigen.Das Netz ist meist ePlus/O2 (man nutzt automatisch immer das der beiden Netze, welches grad stärker ist). Die Netzabdeckung ist heute auch bei Netzen, die kein „D“ im Namen haben, als sehr gut zu bezeichnen.

Ich habe mich jetzt, nach einigen Tests, für einen Anbieter entschieden, der mir wiederum genau das bietet, was ich benötige: 50 Freiminuten in alle Netze (mehr telefoniere ich nicht mit dem Smartphone), endlos viele SMS und 1 GB Datenvolumen, und das Ganze für 6 € im Monat.

Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, kann ich jederzeit zubuchen oder aber monatlich kündigen, um ev. ganz was anderes zu machen.

Damit habe ich auch nicht das Problem, in einem 2 Jahres-Vertrag gefangen zu sein, und miterleben zu müssen, dass es mittlerweile schon ganz andere Angebote gibt, und in der Regel wesentlich günstiger, ich aber vertraglich gebunden bin.

Es grüßt,
das Smamap

Der PC der Zukunft ?

In der jüngsten Ausgabe der CHIP schlägt die Zeitschrift einen PC der Zukunft vor.

Gemeint ist ein PC, der technisch die aktuellen Möglichkeiten aufweist, und offen für künftige Erweiterungen ist. Also nix Außergewöhnliches.
Im Prinzip ein PC, wie er heute auch von der Stange zu kaufen ist, sprich, wenn ein Anwender sich heute einen PC i-wo kauft, dann hat er Vieles davon auch mit drin.

Die Frage, die sich MIR stellt, ist allerdings, wozu das Ganze gut sein soll.

Ich fange mal damit an, dass so ein PC, wie ihn die CHIP vorschlägt, im Einsteiger-Bereich ca. 400 € kostet, als Mittelklasse haben wir dann schon das Doppelte, als ca. 800 € und im High-End-Bereich dann nochmal das Doppelte, also fast schon 1.600 €.

Ich habe noch nie verstanden, warum man für ein Smartphone 600 € ausgeben soll. Und genauso wenig verstehe ich, warum ein PC 400 € kosten soll (wohl gemerkt, ohne Betriebssystem und ohne Monitor).

Ich schreibe hier bewusst nur vom Einsteigerbereich, denn 90% aller Anwender machen heute Dinge auf dem PC, für die es nicht mehr braucht. Also eMails, Briefe schreiben, Tabellen erfassen, bloggen, surfen.
Diejenigen, die weiter wollen, da sehe ich das.

Ich habe mir immer einen PC besorgt (meist von privat oder per ibä), der der letzten oder vorletzten Generation entsprach, dafür 100 € ausgegeben, und hatte einen schnellen PC, der für alle meine Bedürfnisse reichte. Peripherie war vom letzten PC immer noch vorhanden.

War es dann doch mal notwendig, etwas aufzurüsten, etwa die Festplatte oder mehr Speicher, dann stand dem ja nichts im Wege.
Aktuell arbeite ich mit einem Core Duo, also einem Teil mit einem Zwei-Kern-Prozessor, mit 4 GB RAM und einer 150 GB Festplatte.

Das Teil ist jetzt wohl ca. 5 Jahre alt, und tut alles, was es soll.

Wenn es dann mal soweit ist, dann kaufe ich mir wieder einen Gebrauchten der letzten oder vorletzten Generation, verschenke meinen jetzigen PC für sehr kleines Geld an jemanden, der nicht Mehr hat, und gut is.

Das könnte z.B. dann der Fall sein, wenn die 4 GB Arbeitsspeicher für irgendeine Anwendung nicht mehr reichen. Eine Aufrüstung wäre nämlich zu teuer, weil der verbaute Speicher, in der Größe 8 GB, nur für viel Geld zu bekommen ist.
Jemand anders, für Standardsachen, würde aber nach wie vor wunderbar mit dem Teil auskommen.

Fazit: Warum viel Geld für etwas ausgeben, was niemand braucht? Na ja, „brauchen“ würden es die Hersteller. Der PC-Hersteller würde sich freuen, über einen verkauften, überdimensionierten PC und Microsoft würde sich freuen über eine verkaufte W10-Lizenz. Und ich hätte den schwarzen Peter, nämlich für PC und LIzenz 500 € ausgegeben zu haben.

Und so arbeite ich jetzt mit einem flotten PC für 100 € und einem Betriebssystem (nämlich Ubuntu) für NULL €. Wozu brauche ich einen Skylake-Prozessor, USB 3.1, eine SSD sowie die neuesten Schnittstellen.
Gut – eine Einschränkung muss ich machen: Ich komme ursprünglich aus der EDV und hab Ahnung, was es natürlich leichter macht.

Es grüßt,
das Smamap