Hilfe zur Selbsthilfe (PC/Mobil/etc)

Der Titel „Hilfe zur Selbsthilfe“ scheint darauf hinzuweisen, dass der Beitrag irgendwas mit Entwicklungshilfe zu tun habe.

Das aber ist mitnichten der Fall.

Es geht eher darum, dass ich, wo dies machbar ist, meine Hilfe anbiete.

Jüngst geschah nämlich etwas höchst Überraschendes.

Ein Leser eines Beitrags, hier auf meinem Blog, und zwar im Bereich ANDROID, schrieb mich an, ob ich ihm bei einem Problem mit seinem Smartphone helfen könne.

Wenn es mir möglich ist, dann gerne, so erwiderte ich. Und letztlich konnte ich ihm dann helfen. Eben im Rahmen meiner Hilfe zur Selbsthilfe.

Letztlich macht das auch Spaß, jemandem helfen zu können.

Und so dachte ich mir …. kann ja sein, dass es noch andere gibt, die so ihre IT-Problemchen (in welchem Bereich auch immer) mit sich rumschleppen, und gerne geholfen bekommen würden.

Sollte dem so sein …. einfach anschreiben …. entweder hier im Kommentar oder per eMail unter a.poet61(ät)gmx.de

Falls ich nicht helfen kann, dann wäre ich selbstverständlich so frei, dies auch kund zu tun 😉

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Sie waren alle dabei

Nach den Berichten über die sexuellen Belästigungen in Köln und Hamburg, warte ich heute schon den ganzen Tag drauf, dass Pegida und AfD darauf einsteigen.

Und jetzt ist es endlich soweit. Lange genug hat’s ja gedauert.

Da sind sie also alle, die es immer schon wussten, was das alles für Typen sind, die da zu uns kommen.

Ganz klar, die sind ALLE so. Die ganze Million an Einwanderern, die da vielfach mit knapper Müh dem Tod entronnen sind.
Und WIR, die wir da bisher in D gelebt haben, sind wir auch alle so ?????, wie diejenigen, die Banken ausrauben, Leute betrügen, Frauen schänden, und was da noch so alles vor Gerichten abgeurteilt wird.

Jetzt kommen sie alle aus den Löchern gekrochen, die es immer schon wussten, und jetzt mit ihren Vorurteilen und Verallgemeinerungen auf Stimmenfang gehen. Mal ganz abgesehen davon, dass sie alle in Köln und Hamburg dabei waren, und im Detail wissen, was da so genau ablief.

Dass da, genauso wie bei uns „Deutschen“, sehr viele Familien, Väter, Mütter und Kinder dabei sind, die einfach nur friedlich leben wollen, ist dabei nur eine hinderliche Tatsache.

Ich hoffe nur, dass man einige von denen erwischt, die das waren, und sie mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft. Weil wer zu uns kommt, hat sich nach Recht und Gesetz zu richten, für seine Taten gerade zu stehen und auf diese Weise würde zudem den Verallgemeinerern und Hetzern der Wind aus den Segeln genommen.
Mal ganz abgesehen davon, dass das, was den Opfern in Köln und Hamburg angetan wurde, nicht wieder gut zu machen ist.

Um wie viel besser als die Täter, jene sind, die jetzt tendenziell dazu übergehen, alle Einwanderer als Verbrecher abzustempeln, das lasse ich mal offen…..

Und den Politikern, allen voran unsere Bundesmutti, muss man schon den Vorwurf machen, dass sie wieder einmal nicht gedacht haben. Denn es ist völlig klar, dass solch ein Chaos wie in Syrien, das wir mit verschuldet haben, ein Nährboden ist für Gesetzesbrecher, so wie unsere Gesetze das sehen. Und wer die Grenzen unkontrolliert öffnet, der öffnet sie auch jenen. Wie man auf das schmale Brett kommen kann, die Grenzen einfach mir nix dir nix zu öffnen, mit diesem Hintergrundwissen, da gehört schon ein gerüttelt Maß an Hirn ausschalten und Polittaktik dazu. Auch wenn das jetzt heftig klingt … aber es ist doch völlig logisch und an 3 Fingern abzählbar, was passiert, wenn ich viele Menschen ohne jegliche Kontrolle in’s Land lasse.
Und es ist auch völlig logisch und an 3 Fingern abzuzählen, dass ich auf Sicht den Hetzern in unserer Gesellschaft damit Vorschub leiste.

Was ebenso klar ist, ist die Tatsache, dass einem Flüchtlingsstrom auch nicht mit Hetze beizukommen ist. Denn Flüchtenden ist es völlig egal, was hier in D so getrieben und diskutiert wird. Die kommen einfach, und sind durch nichts und niemanden aufzuhalten. Auch nicht durch Pegida und AfD.

Und so bleibt nur, das zu tun, was menschlich ist. Nämlich denen zu helfen, die sich Bomben, Terror und Tod nicht ausgesucht haben. Und gleichzeitig denen, die diese Hilfe für ihre Zwecke ausnutzen wollen, das Wasser abzugraben.

Es grüßt,
das Smamap

 

Die Unehrlichkeit der Politik(er)

Um Eines gleich vorauszuschicken: Ich gehöre zu denjenigen, die der Ansicht sind, dass allen Flüchtlingen, die vor Krieg fliehen, geholfen werden muss. Ohne Wenn und Aber.

Nicht nur, weil wir das Asylrecht haben, sondern schlicht und ergreifend, weil es ein Gebot der Menschlichkeit ist, Menschen in Not zu helfen. Wenn wir das nicht mehr tun, haben wir unsere Menschlichkeit verwirkt.

Nun ist es Tatsache, dass unser Land nicht alle Menschen aufnehmen kann, die aufgenommen werden wollen. Und es ist ebenso Tatsache, dass unsere Gesellschaft das auch nicht aushalten würde.
Ich möchte bzgl. Letzterem nicht dumpfe Ängste in Feld führen, sondern die einfachen Überlegungen, dass Kapazitäten begrenzt sind und dass Menschen überfordert sind, wenn zu viel Fremdes auf sie zukommt. Letzteres hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern einfach damit, dass der Mensch eine Spezies ist, die sich sicher fühlen will. Und genauso wie er sich in völlig neuer Umgebung sehr unwohl fühlt, kommt er auch nicht damit klar, wenn zuviel Neues und Ungewohntes auf ihn einströmt. Der Mensch braucht gefühlte Sicherheit, die ihm verlorengeht, wenn sich zu Vieles ändert. Das scheint mir ein Urinstinkt aus den Urzeiten des Menschen.

All das Gesagte führt dazu, dass es weder hilft, zu sagen „Wir schaffen das“, und damit Tür und Tor aufzuhalten, genauso wenig wie es hilft, sich abzuschotten. Das eine führt zu mehr Veränderung als die Menschen das für gut empfinden, das andere widerspricht dem menschlichen Instinkt, zu helfen.

Darauf Rücksicht nehmend, wäre es meines Erachtens wesentlich ehrlicher, zumindest gegenüber dem, was den Menschen ausmacht, eine Zahl an Flüchtlingen festzulegen, die aufgenommen werden wird.
Zugegeben, damit kann man nicht in dem Maße helfen, wie man dies gerne wollte. Aber es trägt dem Rechnung, was der Mensch vermag.

Und er vermag es eben NICHT, alles zu bewältigen, was immer da kommen möge. Zu sagen „Wir schaffen das“, öffnet Tür und Tor, und zwar ohne jegliche Begrenzung.

Ich war zu Beginn sehr FÜR diesen Ansatz, muss aber mittlerweile eingestehen, dass er zu sehr theoretisch ist, und auf Befindlichkeiten keine Rücksicht nimmt (höchstens auf die Befindlichkeit der Verfasserin).

Ich stelle mir vor, ein urzeitlicher Mensch wird damit konfrontiert, dass in seiner Umgebung neue und fremde Menschen sich ansiedeln. Er wird diese zunächst vorsichtig beäugen, und versuchen, sie als neue Nachbarn zu sehen, und auch erste Kontakte herstellen. Möglicherweise können diese Fremden ihm ja auch etwas geben, was für ihn von Nutzen wäre.
Aber wenn die Zahl der Neuankömmlinge zu groß wird, dann wird sich unser urzeitlicher Mensch, anfangen, bedroht zu fühlen.

Und insofern hat unsere Bundeskanzlerin die Rechnung ohne ihre Bevölkerung gemacht.

JA, wir müssen helfen. Keine Frage. AUCH deswegen, weil wir an der jetzigen Situation in Syrien und den umliegenden Ländern, in denen Krieg geführt wird, ein gehöriges Maß an Mitschuld tragen.
Ich rede nicht davon, dass all diese Kriege mit Waffen geführt werden, die AUCH wir geliefert haben. Ich rede nicht von den Lebensumständen der Menschen dort, die AUCH wir mitverursacht haben.
Ich rede davon, all diejenigen, die dort Einfluss nehmen können, dafür sorgen können, dass diese Kriege von jetzt auf dann enden. Spätestens dann, wenn den Kriegführenden die Waffen und das Geld ausgehen.

Dass diese Kriege dort, auch nach Jahren, noch andauern, liegt NICHT an den dortigen Menschen, so sehr und so einfach es für Manche hier ist, ins Feld zu führen, dass die doch selber schuld sind. Das Ganze lässt sich zurückführen auf Kriege, die in die dortigen Länder gebracht wurden, von Großmächten. Es lässt sich zurückführen auf gravierende Einflussnahmen in dortigen Ländern in den letzten 100 Jahren (Ein Gadaffi, ein Hussein, ein Assad kamen nicht, weil es die Bevölkerung so wollte). Es lässt sich zurückführen auf Kolonialmächte, und es lässt sich nicht zuletzt auch zurückführen auf unseren Wohlstand (die Lebensumstände und die Armut auf der heutigen Welt hat ganz entschieden etwas mit unserem Wohlstand zu tun; als Bsp. mag dienen, dass die großflächigen Brände in Indonesien, die aktuell nicht mehr gelöscht werden können, auf den Hunger unserer westlichen Gesellschaften nach Palmölplantagen zurückzuführen sind …. Palmöl, das in unseren billigen Lebensmitteln landet und in unseren Benzintanks; und so gibt es vielfältige Interessen unserer Gesellschaften, Länder und Konzerne, die in ALLEN Fällen zulasten der dortigen Bevölkerungen gingen und gehen).

Ich will damit sagen, dass wir nicht nur helfen müssen, aus menschlichen Erwägungen heraus, sondern auch aus Gründen einer Verantwortung oder auch Schuld, die wir auf uns geladen haben haben. Und zwar nicht nur helfen HIER bei uns, sondern erst recht DORT vor Ort. Und nochmal gesagt: Die Kriege dort könnten relativ schnell beendet werden, wenn die Politiker dieser Welt endlich ihre eigennützigen Interessen hintenan stellen würden.
Dass dort immer noch Krieg geführt wird, liegt nicht zuletzt an uns.

Aber zurück nach Deutschland.
Die Möglichkeiten hier sind begrenzt, aus den obigen Erwägungen heraus.
Und so wäre es ein Akt der Ehrlichkeit, zu sagen, wieviele wir aufnehmen KÖNNEN. Es wäre ehrlich gegenüber sich selbst (was die Politiker angeht), es wäre ehrlich gegenüber der Bevölkerung, und brächte dieser nicht zuletzt auch eine gewisse Beruhigung, es wäre ehrlich gegenüber den Flüchtlingen, die sich auf den Weg machen wollen, und es wäre nicht zuletzt auch ehrlich gegenüber den anderen Ländern in Europa.
Denn solange Deutschland alle Flüchtlinge aufnimmt („Wir schaffen das“), solange lehnen sich viel zu viele zurück, und sagen …. die schaffen das schon.

JA, es brächte ab dieser festgelegten Grenze der Aufnahme einen gewissen Bruch mit unseren Werten mit sich. Aber eben ein Bruch, der keine Verleugnung darstellt, sondern nur ein Akzeptieren der Möglichkeiten.

Das, was ich aktuell sehe, ist, dass unsere Politiker anfangen, ihr eigenes Bild in der Öffentlichkeit zu formen, um nur ja an nichts schuld zu sein, und sich in Position zu bringen, für die nächsten Wahlen.

Und das ist, in meinen Augen, an Unehrlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Dabei bleibt die Menschlichkeit mit Sicherheit auf der Strecke. Der Anfang ist mit Transitzonen gemacht.

Ehrlich wäre es, die Dinge beim Namen zu nennen, zu sagen, was Sache ist, zu sagen, wo die Grenzen sind, und die Dinge an der Wurzel zu packen, und nicht an Symptonen herumzudoktern und Parteipolitik zu betreiben.

MEINE MEINUNG !!!

Es grüßt,
das Smamap